Wie zeitgemäß ist der organisierte Billardsport?
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Wie zeitgemäß ist der organisierte Billardsport?
Die Überschrift wollte ich nicht zu provokant wählen, aber ich habe mir vor Kurzem mal die Bilanz des BVBW (BaWü) besorgt und fand da doch einige Posten seltsam.
Am meisten fragte ich mich, wofür der Verband jedes Jahr (falls ich mich richtig erinnere) knapp 70.000 Euro an die DBU überweist. Ich bin da nicht mehr so tief drin, wie das noch vor ein paar Jahrne der Fall war, aber soweit mir bekannt, bezahlen die Mannschaften, die am DBU- Spielbetrieb teilnehmen nochmals separat ihre Satrtgelder. Der BVBW hat ein Budget von 180.000 Euro im Jahr und gibt mehr als ein Drittel für die DBU aus! Der unabdingbare Verwendungszweck will mir dabei nicht einfallen.
Falls ich mich recht erinnere, trägt sich Viersen selbst. Falls nicht, frage ich mich, warum die weitaus größeren Sparten für eine Nische bezahlen, wenn zeitgleich keine adäquaten verbandsorganiserte nationale Turniere für Snooker und Pool ausgerichtet werden.
Auch war es mal so, dass die Sportler, die zu EM, WM und World Games reisen, nicht zwangsweise kostenneutral dahin reisen, während doch immer ein Rudel Funktionäre da zu finden ist. Bei den Senioren war es mal so, dass die Sportler komplett auf eigene Kosten da hin reisten und sogar die Trikots selbst zahlen mußten- ich nehme an (oder hoffe es), dass das der Vergangenheit angehört.
Auch verbandsintern stellen sich mir viele Fragen. Da wurde in Ermangelung ausreichender Meldungen eine Sportkreisänderung vorgenommen, die von manchen Mannschaften im ungünstigsten Fall in der Bezirksliga (!!!) eine einfache Anfahrt von rund 3 Stunden (270 km) erforderlich machen könnte. Man wäre dann für einen Spieltag mal locker 8 Stunden unterwegs!In der Bezirkslliga wohlgemerkt.
und obwohl wir aktuell nur noch rund 150 gemeldete Mannschaften haben, gibt es immer noch genau so viele Funktionäre, wie zu Zeiten, als es weit über 300 oder gar 400 Mannschaften waren.
Darüber hinaus scheint BaWü der einzige Verband zu sein, der seine Spieler für so dumm hält, das er sie regelmäßig zu Schiedsrichterprüfungen und -belehrungen zwingt (sonst keine Freigabe). Dabei bezahlt (falls ich mich richtig erinnere) der Verein an den Verband (ich glaube nen Zehner) und vor Ort wird dann dem jeweiligen Obmann noch mal zwei Euro in die Hand gedrückt. Mir selbst ist es schon passiert, dass ich dafür eine einfache Strecke von 50km hätte in Kauf nehmen müssen. Mal vom Spritgeld abgesehen, sind das gute 3 Stunden Aufwand für nix und wieder nix. Alle Begründungen sind eher theoretische Konstrukte, denn realexistent- die Verbände, die das nicht mehr machen, haben auch nicht mehr Vorfälle, als wir. Und auch in anderen Sportarten gibt es sowas nicht- zumindest nicht mir bekannt und wenn, dann auf freiwilliger Basis.
Dabei werden schon Strafgelder in den Haushalt genommen, die so gar nicht zustande kamen. Aber das sind nur Pillepalle- Beträge.
Was in Summe Geld kostet, sind die Funktionäre. Es geht nicht ohne, aber man könnte hier massiv verschlanken und damit Reise- und Verpflegungskosten einsparen, die natürlich nicht nach tatsächlichem Aufwand (Selbstfahrer) sondern Legalität abgerechnet werden. Sprich: Fahrgemeinschaften, aber jeder rechnet für sich ab.
Wir haben im Pool 4 Sportkreise und für jeden Sportkreis einen Vorsitzenden und einen Sportwart. Hinzu kommt die Landesebene ab Verbandsliga, für die es dann nur einen Funktionär gibt (Landessportwart). Statt nun auf 2 Sportkreise zu reduzieren und somit die geographischen Gegebenheiten besser berücksichtigen zu können, wurde nichts an der INfrastruktur geändert, die Funktionäre betreffen würden. Stattdessen werden alle Kosten und Extramühen an die weiter gegeben, die das Herz des Sport sind: Die Aktiven! Man könnte also sehr nützlich von 9 Funktionären auf 2 reduzieren. Dagegen gibt es bestimmt Argumente, die mir aber nicht einfallen wollen.
Wie ist das bei Euch in den Verbänden?
Wie ist das in Euren Verbänden?
Am meisten fragte ich mich, wofür der Verband jedes Jahr (falls ich mich richtig erinnere) knapp 70.000 Euro an die DBU überweist. Ich bin da nicht mehr so tief drin, wie das noch vor ein paar Jahrne der Fall war, aber soweit mir bekannt, bezahlen die Mannschaften, die am DBU- Spielbetrieb teilnehmen nochmals separat ihre Satrtgelder. Der BVBW hat ein Budget von 180.000 Euro im Jahr und gibt mehr als ein Drittel für die DBU aus! Der unabdingbare Verwendungszweck will mir dabei nicht einfallen.
Falls ich mich recht erinnere, trägt sich Viersen selbst. Falls nicht, frage ich mich, warum die weitaus größeren Sparten für eine Nische bezahlen, wenn zeitgleich keine adäquaten verbandsorganiserte nationale Turniere für Snooker und Pool ausgerichtet werden.
Auch war es mal so, dass die Sportler, die zu EM, WM und World Games reisen, nicht zwangsweise kostenneutral dahin reisen, während doch immer ein Rudel Funktionäre da zu finden ist. Bei den Senioren war es mal so, dass die Sportler komplett auf eigene Kosten da hin reisten und sogar die Trikots selbst zahlen mußten- ich nehme an (oder hoffe es), dass das der Vergangenheit angehört.
Auch verbandsintern stellen sich mir viele Fragen. Da wurde in Ermangelung ausreichender Meldungen eine Sportkreisänderung vorgenommen, die von manchen Mannschaften im ungünstigsten Fall in der Bezirksliga (!!!) eine einfache Anfahrt von rund 3 Stunden (270 km) erforderlich machen könnte. Man wäre dann für einen Spieltag mal locker 8 Stunden unterwegs!In der Bezirkslliga wohlgemerkt.
und obwohl wir aktuell nur noch rund 150 gemeldete Mannschaften haben, gibt es immer noch genau so viele Funktionäre, wie zu Zeiten, als es weit über 300 oder gar 400 Mannschaften waren.
Darüber hinaus scheint BaWü der einzige Verband zu sein, der seine Spieler für so dumm hält, das er sie regelmäßig zu Schiedsrichterprüfungen und -belehrungen zwingt (sonst keine Freigabe). Dabei bezahlt (falls ich mich richtig erinnere) der Verein an den Verband (ich glaube nen Zehner) und vor Ort wird dann dem jeweiligen Obmann noch mal zwei Euro in die Hand gedrückt. Mir selbst ist es schon passiert, dass ich dafür eine einfache Strecke von 50km hätte in Kauf nehmen müssen. Mal vom Spritgeld abgesehen, sind das gute 3 Stunden Aufwand für nix und wieder nix. Alle Begründungen sind eher theoretische Konstrukte, denn realexistent- die Verbände, die das nicht mehr machen, haben auch nicht mehr Vorfälle, als wir. Und auch in anderen Sportarten gibt es sowas nicht- zumindest nicht mir bekannt und wenn, dann auf freiwilliger Basis.
Dabei werden schon Strafgelder in den Haushalt genommen, die so gar nicht zustande kamen. Aber das sind nur Pillepalle- Beträge.
Was in Summe Geld kostet, sind die Funktionäre. Es geht nicht ohne, aber man könnte hier massiv verschlanken und damit Reise- und Verpflegungskosten einsparen, die natürlich nicht nach tatsächlichem Aufwand (Selbstfahrer) sondern Legalität abgerechnet werden. Sprich: Fahrgemeinschaften, aber jeder rechnet für sich ab.
Wir haben im Pool 4 Sportkreise und für jeden Sportkreis einen Vorsitzenden und einen Sportwart. Hinzu kommt die Landesebene ab Verbandsliga, für die es dann nur einen Funktionär gibt (Landessportwart). Statt nun auf 2 Sportkreise zu reduzieren und somit die geographischen Gegebenheiten besser berücksichtigen zu können, wurde nichts an der INfrastruktur geändert, die Funktionäre betreffen würden. Stattdessen werden alle Kosten und Extramühen an die weiter gegeben, die das Herz des Sport sind: Die Aktiven! Man könnte also sehr nützlich von 9 Funktionären auf 2 reduzieren. Dagegen gibt es bestimmt Argumente, die mir aber nicht einfallen wollen.
Wie ist das bei Euch in den Verbänden?
Wie ist das in Euren Verbänden?
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Re: Wie zeitgemäß ist der organisierte Billardsport?
Moin,
vorweg, mich stört ein wenig das Funktionärs Bashing auf Verbandsebene, die wenigsten bekommen neben den Reisekosten irgendwas erstattet, noch ein Gehalt oder Ehrenamtspauschale. (Zumindest in meinem Verband) Jeder von denen opfert Freizeit um anderen das organisierte spielen zu ermöglichen.
In dem Landesverband dem ich angehöre, gibt es keine Kreise/Bezirke, hier planen die Landessportwarte den Spielbetrieb Mannschaft(104 Pool und 10 Snooker Mannschaften) und der Turnierwart den Einzelbetrieb. Bis vor ein paar Jahren gab es eine Halbtags besetzte Geschäftsstelle und nun 2 Mini Jobber die sich diese Arbeite teilen.
Würde es den organisierten Spielbetrieb nicht geben, würden 3/4 der Spieler kaum oder gar nicht spielen. Viele fahren auf keine Turniere, da die errechneten Chancen zu gering sind.
Zu deinem Punkt mit der EM - Senioren/Ladies = Breitensport und daher kaum gefördert. Durch Punktevergabe können sich die Sportler Zuschüsse zur EM erspielen. Ich selbst hätte mich anmelden können zur Senioren EM, aber die Kosten waren es mir nicht Wert. Vom fehlenden Urlaub mal abgesehen.
Kadersportler der DBU sollten doch mittlerweile die Eurotouren und EM bezahlt bekommen, wenn ich mich nicht täusche.
vorweg, mich stört ein wenig das Funktionärs Bashing auf Verbandsebene, die wenigsten bekommen neben den Reisekosten irgendwas erstattet, noch ein Gehalt oder Ehrenamtspauschale. (Zumindest in meinem Verband) Jeder von denen opfert Freizeit um anderen das organisierte spielen zu ermöglichen.
In dem Landesverband dem ich angehöre, gibt es keine Kreise/Bezirke, hier planen die Landessportwarte den Spielbetrieb Mannschaft(104 Pool und 10 Snooker Mannschaften) und der Turnierwart den Einzelbetrieb. Bis vor ein paar Jahren gab es eine Halbtags besetzte Geschäftsstelle und nun 2 Mini Jobber die sich diese Arbeite teilen.
Würde es den organisierten Spielbetrieb nicht geben, würden 3/4 der Spieler kaum oder gar nicht spielen. Viele fahren auf keine Turniere, da die errechneten Chancen zu gering sind.
Zu deinem Punkt mit der EM - Senioren/Ladies = Breitensport und daher kaum gefördert. Durch Punktevergabe können sich die Sportler Zuschüsse zur EM erspielen. Ich selbst hätte mich anmelden können zur Senioren EM, aber die Kosten waren es mir nicht Wert. Vom fehlenden Urlaub mal abgesehen.
Kadersportler der DBU sollten doch mittlerweile die Eurotouren und EM bezahlt bekommen, wenn ich mich nicht täusche.
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Re: Wie zeitgemäß ist der organisierte Billardsport?
Das "Funktiionärsbashing" bezieht sich nicht auf die Personen an sich- zumindest nicht auf der unteren Ebene. Es geht vielmehr darum, dass alle Ebenen sich selbst einen Verwaltungsauftrag geben. Definitionsgemäß bedeutet das das zu verwalten, was da ist. Und leider geht das hoch bis in die oberen Ebenen.
Wir haben aktuell ein System, bei dem sich das wenige Geld auf viele Köpfe verteilt. Das tun sich nur Leute mit viel Herzblut oder sehr niedrigem Einkommensniveau an. Stattdessen ein oder zwei Leute nebenberuflich eizustellen, halte ich da für deutlich effektiver. ZU bewältigen ist das Arbeitsaufkommen in jedem Fall.
Ich wollte auch keineswegs das Verbandswesen an sich in Frage stellen, sondern die Struktur, die ich keinesfalls als zeitgemäß betrachte- zumal diese oft noch dem Stand der 90er entspricht.
Ich habe in meinem Leben schon einige Funktionäre kennenlernen dürfen und kannte manche auch bevor sie Funktionär wurden. Und von der Persönlichkeitsstruktur waren viele davon schlicht ungeeignet, aber verfügbar und willens. Bei den Meisten konnte ich leider kein wirkliches Interesse für den Sport an sich feststellen, sondern eher die Möglichkeit, auf einfache Weise etwas für die eigene Wahrnehmung zu tun. Entsprechend wurde dann auch nur auf Sicht gearbeitet und nicht effektiv und vorausschauend. Auf etwaige Probleme angesprochen, verwies man gerne darauf, dass das ja nicht sein Job sei. Wie bei Landes- und Staatsbeamten auch, schien es primär darum zu gehen, sich selbst keine Fehler vorwerfen lassen zu müssen, die aber unumgänglich sind, wenn man Verbesserungen etablieren will.
Mir drängt sich der Eindruck auf, dass da Buddies zusammen sind, die sich gegenseitig Almosen zuschustern und eine Art Schutzgemeinschaft bilden- leider nicht wirklich für den organiserten Billardsport, sondern um des Serlbstzwecks. Mitunter habe ich das Gefühl, dass der sportliche Betrieb als unumgängkliches Übel betrachtet wird, mit dem man irgendwie umgehen nd es einigermaßen am Laufen halten muß.
Sehr gerne ließe ich mir diesen Eindruck ausreden, aber alle himmelhochjauchzenden Ankündigungen und Besserungsgelöbnisse der letzten 10- 15 Jahre sind schlichtweg im Nichts verpufft. Und keinen kümmerts.
Wir haben aktuell ein System, bei dem sich das wenige Geld auf viele Köpfe verteilt. Das tun sich nur Leute mit viel Herzblut oder sehr niedrigem Einkommensniveau an. Stattdessen ein oder zwei Leute nebenberuflich eizustellen, halte ich da für deutlich effektiver. ZU bewältigen ist das Arbeitsaufkommen in jedem Fall.
Ich wollte auch keineswegs das Verbandswesen an sich in Frage stellen, sondern die Struktur, die ich keinesfalls als zeitgemäß betrachte- zumal diese oft noch dem Stand der 90er entspricht.
Ich habe in meinem Leben schon einige Funktionäre kennenlernen dürfen und kannte manche auch bevor sie Funktionär wurden. Und von der Persönlichkeitsstruktur waren viele davon schlicht ungeeignet, aber verfügbar und willens. Bei den Meisten konnte ich leider kein wirkliches Interesse für den Sport an sich feststellen, sondern eher die Möglichkeit, auf einfache Weise etwas für die eigene Wahrnehmung zu tun. Entsprechend wurde dann auch nur auf Sicht gearbeitet und nicht effektiv und vorausschauend. Auf etwaige Probleme angesprochen, verwies man gerne darauf, dass das ja nicht sein Job sei. Wie bei Landes- und Staatsbeamten auch, schien es primär darum zu gehen, sich selbst keine Fehler vorwerfen lassen zu müssen, die aber unumgänglich sind, wenn man Verbesserungen etablieren will.
Mir drängt sich der Eindruck auf, dass da Buddies zusammen sind, die sich gegenseitig Almosen zuschustern und eine Art Schutzgemeinschaft bilden- leider nicht wirklich für den organiserten Billardsport, sondern um des Serlbstzwecks. Mitunter habe ich das Gefühl, dass der sportliche Betrieb als unumgängkliches Übel betrachtet wird, mit dem man irgendwie umgehen nd es einigermaßen am Laufen halten muß.
Sehr gerne ließe ich mir diesen Eindruck ausreden, aber alle himmelhochjauchzenden Ankündigungen und Besserungsgelöbnisse der letzten 10- 15 Jahre sind schlichtweg im Nichts verpufft. Und keinen kümmerts.
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Re: Wie zeitgemäß ist der organisierte Billardsport?
Wie würde denn dein optimaler Verband 2026 aussehen? Ohne 90 iger Charme.
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Re: Wie zeitgemäß ist der organisierte Billardsport?
Zunächst mal schlank. Ich brauche keine (in unserem Fall im Pool) 9 Funktionäre für den Spielbetrieb von rund 160 Mannschaften, die in den frühen 2000ern an die 400 Mannschaften organisert haben- ohne elektronische und sich selbst verwaltende Tabellen. Und nachdem diese Anzahl an Funktionären alles manuell gemacht hat, wäre heute für diese Anzahl an Mannschaften die Hälfte ausreichend. Für weniger als die Hälfte der Mannschaften braucht es demnach noch weniger. Vermutlich könnte das sogar eine einzelne Person bewältigen.
Wir haben einen LaSpo Karambol (aktuell rund 20 Mannschaften), einen für Snooker (rund 20 Mannschaften), einen Vizepräsidenten Leistungssport und einen VP Breitensport, was auch immer der zu verantworten hat. EinPressewart gibt es augenscheinlich aktuell nicht, was sich im Endeffekt nicht zu der Zeit unterscheidet, als es noch einen gab.
Meiner Meinung nach könnte man mit relativ wenig Umorganisation mit weniger und besser entlohnten Funktionären massiv Geld sparen, den Wenigen dafür eine relevante Aufwandsentschädigung geben und viele Reise- und Verpflegungskosten sparen. Die Funktionäre selbst stoßen sich mit den Geldern sicher nicht reich- der Verlust für die "Wegrationalisierten" wäre also nicht wirklich tragisch. Da diese aber auch immer wieder zu Sitzungen anreisen müssen, Verpflegungskostenmehraufwand und Kilometergeld, in manchen Fällen auch Hotelkosten bekommen, wäre die Einsparung deutlich.
Der BVBW überweist knapp € 70.000 an die DBU. Für welche Gegenleistung? Was würde sich für den BVBW ändern, wenn es die DBU nicht gäbe oder sich selbst tragen würde? Ich lasse mich gerne aus meiner Unwissenheit holen, wenn es jemand vernünftig begründen kann. Aber diese Summen bezahlt nicht der BVBW- der überweist nur, was er vorher bei den Vereinen und den Mitlgiedern eingesammelt hat. Und wenn es knapp wird, habe ich nur Sparmaßnahmen erkennen können, die die eigene Struktur nicht betrifft, sondern externe Dienstleister. Alleine hier läge das Potential für einen Vollzeitmitarbeiter!
Der BVBW gibt für diese Club- Cloud 13.000 Euro im Jahr aus. Die wird von der selben Person verantwortet, die den Billardmanager verantwortet hat (kann man im IMpressum lesen) und von dem man sich im Streit unter Verlust aller Daten vor vielen Jahren getrennt hat. Ich bin nun nicht so tief drin in diesem Thema, aber die Club- Cloud findet ja bei vielen Verbänden Anwendung und wird vermutlich zentral gehostet. D.h. dass das Ding recht einfach beliebig skalierbar ist und die tatsächlichen Kosten bei dem geringen Funktionsumfang bei 10 Verbänden nicht wirklich viel größer sind, als bei einem. Das Erstellen ist sicher zeitintensiv, aber irgendwann sind die Entwicklungskosten drin. Wenn ich nun sehe, was unsere Homepage in der Erstelleung und der Shop in der Unterhaltung kostet, ist das eine doch recht heftige Summe. Würde man einen bundesweiten Vollprofi einstellen, der sich für alle Verbände darum kümmert (zentrales Hosting), wäre das ein lukrativer und gutbezahlter Job, summiert man man alle Zahlungen durch die diversen LV.
Das wäre mal ein Teil des Kostenthemas unter Berücksichtigung der Autonomie der LV. Natürlich könnte man das noch weiterspinnen, indem man 4 Regionalverbänder formt und so Synergien nutzt. Die Spieltage selbst sind selbstverwaltend. nur bei Protesten muss agiert werden und vermutlich 80% sind eh nicht interpretierbar und somit klar. Die Einteilungen könnten nicht durch Landesgrenzen, sondern regionaler vorgenommen werden und somit den Spielern Fahrtzeiten ersparen.
Mit dem ersparten Geld könnte man natürlich auch die Verein entlasten, die dann ggf. mehr Geld für Traningszeiten usw. ausgeben könnten (bei nicht privaten Lokalen). Oder man zahlt direkt eine entsprechende Summe für die Spieltage und Turniere.
Ich würde mich ausserdem der Breite mehr anbiedern, indem ich den Zugang vereinfache. Keine Schiedsrichterprüfungen und- belehrungen, in den unteren Klassen nur ein Trikot als Vorgabe und flexiblere Spieltage, indem man z.b. für die Regelspieltage eine 2- Wochenfrist vorgibt. Bei Streitigkeiten zwischen den Vereinen gilt der letztmögliche Spieltag als bindend. Wochenende ist Familienzeit und schon deshalb bei Vielen ein No-Go. Die theoretische Begründung "Schichtarbeiter" ist schwer zu argumentieren. Aber andere Sportarten, wie z.B. Tischtennis haben gar keine Alternativen, weil sie dann antreten müssen, wenn sie Hallenzeit haben. Auch würden die Wirte der Spiellokale entlastet, weil sie kein extra Personal für einen umsatzschwachen Vormittag abstellen müßten.
Mehr Präsenz in den sozialen Medien würden dann auch ein neues Spielfeld für Sponsoren ergeben. Im Moment muß ein potentieller Sponsor schon Herzblut haben- für andere ergibt sich kein Mehrwert. Bei breiterem Publikum könnte sich das ändern- man hätte zumindest eine Argumentation für ein Sponsoring.
Obwohl wir einige Spieler in der Weltsitze haben, sehe ich nicht, dass auch nur einer durch Verbandsförderung da hin kam. Wir haben noch sehr viele weitere Spieler, die das Zeug, aber nicht die Möglichkeit haben, sich da hin zu arbeiten. Wir haben einen Platz bei der Bundeswehr der von Yuma Dörmer (glaube ich) belegt wird. So was gibt es auch bei der Polizei. Gibt es Bestrebungen, das zu intensivieren. Gibt es eine Beratungsstelle, die Interessierten dahingehend helfen kann?
Wer Sportler in der Anfangszeit sich selbst überläßt- gerade mit den Kosten- reduziert das Thema auf Privilegierte, die/ deren Eltern sich das leisten können.
Nicht alle Ideen sind umsetzbar. Manche vielleicht auch dumm. Aber auch dumme Ideen führen mitunter bei der Diskussion zu weiteren ideen, die vielleicht nicht dumm sind.
Am Anfang steht aber der Reformwille. Und den spreche ich unseren Funktionären ab. Ob das nun ist, weil sie dazu keine Lust haben oder befürchten, mit den Entwicklungen nicht mehr mithalten zu können, stelle ich mal dahin.
Es gibt noch viele Gedanken. Z.B. könnte man überlegen, ob man vom traditionellen Mannschaftswettbewerb weggeht und stattdessen lokale Turniere veranstaltet, nach Ergebnis der einzelnen Spieler Punkte verteilt und die dann für die Mannschaft summiert. Auch jetzt haben wir 4 Einzelspieler, deren Punkte und Ergebnisse zu einem Endergebnis addiert werden. Wenn man da noch ein Handicap integriert (wie in der BCA glaub ich), fallen die unterschiedlichen Lige und weiten Anfahrtsstrecken weg, man wäre regional stärker vernetzt.
Das alles ist unausgegoren und wäre Thema für ein Gremium mit Menschen, die überlegen, wie etwas funktionieren könnte und nicht Stuunden damit zubringt zu erklären, warum etwas nicht gehen kann- wie das gefühlt jetzt im Moment/ die letzten Jahrzehnte der Fall ist/ war. Man ist/ war gut darin, Szenarien zu konstruieren und aufgrund dessen vorweggenommen Schwierigkeiten durch Regeln einzudämmen. Im Ergebnis gibt es immer wieder Situationen, bei denen Regelverstöße, auch wenn sie keinen sportlichen Einfluss nehmen wie eine falsche Schuhfarbe, dazu benutzt werden, sich einen Vorteil im sportllichen Wettkampf zu verschaffen. Falsches Trikot= Spiel verloren. Schuhe nur dunkelgrau statt schwarz= verloren. Vergebt stattdessen ein Strafgeld! Das ist gut fürs Konto und hat nix mit dem Leistungsvergleich zu tun.
Wir haben einen LaSpo Karambol (aktuell rund 20 Mannschaften), einen für Snooker (rund 20 Mannschaften), einen Vizepräsidenten Leistungssport und einen VP Breitensport, was auch immer der zu verantworten hat. EinPressewart gibt es augenscheinlich aktuell nicht, was sich im Endeffekt nicht zu der Zeit unterscheidet, als es noch einen gab.
Meiner Meinung nach könnte man mit relativ wenig Umorganisation mit weniger und besser entlohnten Funktionären massiv Geld sparen, den Wenigen dafür eine relevante Aufwandsentschädigung geben und viele Reise- und Verpflegungskosten sparen. Die Funktionäre selbst stoßen sich mit den Geldern sicher nicht reich- der Verlust für die "Wegrationalisierten" wäre also nicht wirklich tragisch. Da diese aber auch immer wieder zu Sitzungen anreisen müssen, Verpflegungskostenmehraufwand und Kilometergeld, in manchen Fällen auch Hotelkosten bekommen, wäre die Einsparung deutlich.
Der BVBW überweist knapp € 70.000 an die DBU. Für welche Gegenleistung? Was würde sich für den BVBW ändern, wenn es die DBU nicht gäbe oder sich selbst tragen würde? Ich lasse mich gerne aus meiner Unwissenheit holen, wenn es jemand vernünftig begründen kann. Aber diese Summen bezahlt nicht der BVBW- der überweist nur, was er vorher bei den Vereinen und den Mitlgiedern eingesammelt hat. Und wenn es knapp wird, habe ich nur Sparmaßnahmen erkennen können, die die eigene Struktur nicht betrifft, sondern externe Dienstleister. Alleine hier läge das Potential für einen Vollzeitmitarbeiter!
Der BVBW gibt für diese Club- Cloud 13.000 Euro im Jahr aus. Die wird von der selben Person verantwortet, die den Billardmanager verantwortet hat (kann man im IMpressum lesen) und von dem man sich im Streit unter Verlust aller Daten vor vielen Jahren getrennt hat. Ich bin nun nicht so tief drin in diesem Thema, aber die Club- Cloud findet ja bei vielen Verbänden Anwendung und wird vermutlich zentral gehostet. D.h. dass das Ding recht einfach beliebig skalierbar ist und die tatsächlichen Kosten bei dem geringen Funktionsumfang bei 10 Verbänden nicht wirklich viel größer sind, als bei einem. Das Erstellen ist sicher zeitintensiv, aber irgendwann sind die Entwicklungskosten drin. Wenn ich nun sehe, was unsere Homepage in der Erstelleung und der Shop in der Unterhaltung kostet, ist das eine doch recht heftige Summe. Würde man einen bundesweiten Vollprofi einstellen, der sich für alle Verbände darum kümmert (zentrales Hosting), wäre das ein lukrativer und gutbezahlter Job, summiert man man alle Zahlungen durch die diversen LV.
Das wäre mal ein Teil des Kostenthemas unter Berücksichtigung der Autonomie der LV. Natürlich könnte man das noch weiterspinnen, indem man 4 Regionalverbänder formt und so Synergien nutzt. Die Spieltage selbst sind selbstverwaltend. nur bei Protesten muss agiert werden und vermutlich 80% sind eh nicht interpretierbar und somit klar. Die Einteilungen könnten nicht durch Landesgrenzen, sondern regionaler vorgenommen werden und somit den Spielern Fahrtzeiten ersparen.
Mit dem ersparten Geld könnte man natürlich auch die Verein entlasten, die dann ggf. mehr Geld für Traningszeiten usw. ausgeben könnten (bei nicht privaten Lokalen). Oder man zahlt direkt eine entsprechende Summe für die Spieltage und Turniere.
Ich würde mich ausserdem der Breite mehr anbiedern, indem ich den Zugang vereinfache. Keine Schiedsrichterprüfungen und- belehrungen, in den unteren Klassen nur ein Trikot als Vorgabe und flexiblere Spieltage, indem man z.b. für die Regelspieltage eine 2- Wochenfrist vorgibt. Bei Streitigkeiten zwischen den Vereinen gilt der letztmögliche Spieltag als bindend. Wochenende ist Familienzeit und schon deshalb bei Vielen ein No-Go. Die theoretische Begründung "Schichtarbeiter" ist schwer zu argumentieren. Aber andere Sportarten, wie z.B. Tischtennis haben gar keine Alternativen, weil sie dann antreten müssen, wenn sie Hallenzeit haben. Auch würden die Wirte der Spiellokale entlastet, weil sie kein extra Personal für einen umsatzschwachen Vormittag abstellen müßten.
Mehr Präsenz in den sozialen Medien würden dann auch ein neues Spielfeld für Sponsoren ergeben. Im Moment muß ein potentieller Sponsor schon Herzblut haben- für andere ergibt sich kein Mehrwert. Bei breiterem Publikum könnte sich das ändern- man hätte zumindest eine Argumentation für ein Sponsoring.
Obwohl wir einige Spieler in der Weltsitze haben, sehe ich nicht, dass auch nur einer durch Verbandsförderung da hin kam. Wir haben noch sehr viele weitere Spieler, die das Zeug, aber nicht die Möglichkeit haben, sich da hin zu arbeiten. Wir haben einen Platz bei der Bundeswehr der von Yuma Dörmer (glaube ich) belegt wird. So was gibt es auch bei der Polizei. Gibt es Bestrebungen, das zu intensivieren. Gibt es eine Beratungsstelle, die Interessierten dahingehend helfen kann?
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Nicht alle Ideen sind umsetzbar. Manche vielleicht auch dumm. Aber auch dumme Ideen führen mitunter bei der Diskussion zu weiteren ideen, die vielleicht nicht dumm sind.
Am Anfang steht aber der Reformwille. Und den spreche ich unseren Funktionären ab. Ob das nun ist, weil sie dazu keine Lust haben oder befürchten, mit den Entwicklungen nicht mehr mithalten zu können, stelle ich mal dahin.
Es gibt noch viele Gedanken. Z.B. könnte man überlegen, ob man vom traditionellen Mannschaftswettbewerb weggeht und stattdessen lokale Turniere veranstaltet, nach Ergebnis der einzelnen Spieler Punkte verteilt und die dann für die Mannschaft summiert. Auch jetzt haben wir 4 Einzelspieler, deren Punkte und Ergebnisse zu einem Endergebnis addiert werden. Wenn man da noch ein Handicap integriert (wie in der BCA glaub ich), fallen die unterschiedlichen Lige und weiten Anfahrtsstrecken weg, man wäre regional stärker vernetzt.
Das alles ist unausgegoren und wäre Thema für ein Gremium mit Menschen, die überlegen, wie etwas funktionieren könnte und nicht Stuunden damit zubringt zu erklären, warum etwas nicht gehen kann- wie das gefühlt jetzt im Moment/ die letzten Jahrzehnte der Fall ist/ war. Man ist/ war gut darin, Szenarien zu konstruieren und aufgrund dessen vorweggenommen Schwierigkeiten durch Regeln einzudämmen. Im Ergebnis gibt es immer wieder Situationen, bei denen Regelverstöße, auch wenn sie keinen sportlichen Einfluss nehmen wie eine falsche Schuhfarbe, dazu benutzt werden, sich einen Vorteil im sportllichen Wettkampf zu verschaffen. Falsches Trikot= Spiel verloren. Schuhe nur dunkelgrau statt schwarz= verloren. Vergebt stattdessen ein Strafgeld! Das ist gut fürs Konto und hat nix mit dem Leistungsvergleich zu tun.
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Re: Wie zeitgemäß ist der organisierte Billardsport?
Danke Guido dass Du für dieses Thema nicht wenig Zeit aufwendest, um uns Deine Gedanken dazu näherzubringen. Ich habs ja schon im Kommentar meiner Bewertung geschrieben, dass ich Dir dafür gerne 100 Punkte geben würde, oder wenns ginge auch 1.000 oder 10.000. Unser Verbände gehören reformiert, und das was die Vereine abdrücken, muss auch an sinnvolle Gegenleistungen gekoppelt sein. Wir brauchen hier keine Überorganisation, sondern ein System das maximale Attraktivität bietet. Der Ligabetrieb ist sowas von in die Jahre gekommen. Man braucht sich nicht wundern dass Nachwuchs fehlt. Klasse Ideen hast Du hierzu!!! Nochmal Danke!!!
Als Einstein Examina abnahm, fragte ihn einmal ein Student: "Sie stellen in diesem Semester ja genau die gleichen Fragen wie beim letzten Mal." Darauf Einstein: "Das ist wahr. Nur die Antworten sind diesmal anders."
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Re: Wie zeitgemäß ist der organisierte Billardsport?
Danke! Aber die Ideen sind nicht neu. Auch nicht wirklich revolutionär, sondern aus meiner Sicht einfach naheliegend.
Der Vorteil offizieller NPO gegenüber einer WNT liegt z.B. darin, dass die Grundmotivation eine andere ist. Die WNT versucht das Ganze jetzt schon bestmöglich zu monetarisieren und verlangt z.B. Geld für die Streams. Ich glaube, dass eine temporäre freie Übertragung für zusätzlich ein oder zwei Saisons mehr Menschen hätte "anfixen" können. Wenn man dann entsprechende Zuschauerzahlen hat, wird man automatisch auch für Sponsoren interessanter und sogar fürs freie TV. Und wenn ich sehe, was talentfreie Silikonmonster und testosteronschwangere Bankdrücker fürs dumm sein bekommen...
Dass die WPA nun mit Predator die Streams frei zugänglich macht- wenngleich deutlich überschaubarer, scheint mir hier der richtige Weg. Der wurde aber auch nicht freiwillig eingeschlagen, sondern von der WNT und dem Eklat motiviert. Das wieder zeigt: Konkurrenz belebt das Geschäft- für alle, die mithalten können! Die WPA sah ihre Felle davon schwimmen und plötzlich passiert was. Schade, dass da erst Druck kommen mußte. Leider sieht die WNT Billard als Transportmittel zum Geldverdienen. Da könnte die WPA einen Vorteil haben, weil sie keinen Zwang hat, mehr zu verdienen, als für den Selbsterhalt nötig. Zeigt die WNT in absehbarer Zeit keine Tendenz zum RoI, wird ein Hearn das Ding einstampfen.
In Asien, speziell in Vietnam, sehen wir einen massiven Boom, der augenscheinlich mit Corona kam, als die dortigen Billardhallen als "systemrelevant" galten. Die Leute hatten also nicht so viele Alternativen und gingen einfach Billard spielen. Das hat das Interesse daran erhöht und nun haben die, was wir nach "colour of money" hatten. Es ist oft nur eine "Kleinigkeit", die die Dinge grundlegend verändern kann.
Die DBU wäre übrigens das Letzte, an das ich Hand anlegen würde. Das ist ein zahnloser Pqpiertiger, der in seinem Rahmen versucht, das beste für die eigenen Interessen herauszuholen. Wir leisten uns seit Dekaden die WM in Viersen, weil doch immer wieder Karambol- affine Funktionäre sich dieses Prestigeobjekt gönnen wollen. Dass da im Laufe der Organisation und Auftragsvergabe die eine oder andere Mark in privaten Taschen verschwindet, sehe ich als gegeben. Wäre dem nicht so, könnte man dieses Thema auch transpartent der Öffentlichkeit zugänglich machen.
Der Vorteil offizieller NPO gegenüber einer WNT liegt z.B. darin, dass die Grundmotivation eine andere ist. Die WNT versucht das Ganze jetzt schon bestmöglich zu monetarisieren und verlangt z.B. Geld für die Streams. Ich glaube, dass eine temporäre freie Übertragung für zusätzlich ein oder zwei Saisons mehr Menschen hätte "anfixen" können. Wenn man dann entsprechende Zuschauerzahlen hat, wird man automatisch auch für Sponsoren interessanter und sogar fürs freie TV. Und wenn ich sehe, was talentfreie Silikonmonster und testosteronschwangere Bankdrücker fürs dumm sein bekommen...
Dass die WPA nun mit Predator die Streams frei zugänglich macht- wenngleich deutlich überschaubarer, scheint mir hier der richtige Weg. Der wurde aber auch nicht freiwillig eingeschlagen, sondern von der WNT und dem Eklat motiviert. Das wieder zeigt: Konkurrenz belebt das Geschäft- für alle, die mithalten können! Die WPA sah ihre Felle davon schwimmen und plötzlich passiert was. Schade, dass da erst Druck kommen mußte. Leider sieht die WNT Billard als Transportmittel zum Geldverdienen. Da könnte die WPA einen Vorteil haben, weil sie keinen Zwang hat, mehr zu verdienen, als für den Selbsterhalt nötig. Zeigt die WNT in absehbarer Zeit keine Tendenz zum RoI, wird ein Hearn das Ding einstampfen.
In Asien, speziell in Vietnam, sehen wir einen massiven Boom, der augenscheinlich mit Corona kam, als die dortigen Billardhallen als "systemrelevant" galten. Die Leute hatten also nicht so viele Alternativen und gingen einfach Billard spielen. Das hat das Interesse daran erhöht und nun haben die, was wir nach "colour of money" hatten. Es ist oft nur eine "Kleinigkeit", die die Dinge grundlegend verändern kann.
Die DBU wäre übrigens das Letzte, an das ich Hand anlegen würde. Das ist ein zahnloser Pqpiertiger, der in seinem Rahmen versucht, das beste für die eigenen Interessen herauszuholen. Wir leisten uns seit Dekaden die WM in Viersen, weil doch immer wieder Karambol- affine Funktionäre sich dieses Prestigeobjekt gönnen wollen. Dass da im Laufe der Organisation und Auftragsvergabe die eine oder andere Mark in privaten Taschen verschwindet, sehe ich als gegeben. Wäre dem nicht so, könnte man dieses Thema auch transpartent der Öffentlichkeit zugänglich machen.
Alles eine Frage des Glaubens. Ich glaube... ich nehm noch n Bier...
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Re: Wie zeitgemäß ist der organisierte Billardsport?
Von Predator - u. a. - kann man viel lernen!
Als Einstein Examina abnahm, fragte ihn einmal ein Student: "Sie stellen in diesem Semester ja genau die gleichen Fragen wie beim letzten Mal." Darauf Einstein: "Das ist wahr. Nur die Antworten sind diesmal anders."
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Re: Wie zeitgemäß ist der organisierte Billardsport?
In Sachen Marketing auf jeden Fall.
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Re: Wie zeitgemäß ist der organisierte Billardsport?
Schaut euch mal das Open Source Projekt https://carambus.de an. Es wurde gestartet als Billard Archiv für alle Billardsportarten in Deutschland. Seit Jahren geht es darüber deutlich hinaus. Dank seiner modernen verteilten Architektur ist es mittlerweile ein ausgefeiltes Managementsystem für Ligen und Einzelmeisterschaften. Es gibt eine umfangreiche Dokumentation. Die KI versteht das System perfekt, sodass jede Art von Erweiterung heute ohne Programmierung hinzugefügt werden kann. Die Kosten sind minimal - Software ist Open Source - Hardware in den Vereinslokalen ein Raspi Webserver für 150€ - dazu Tablets oder Touchmonitore oder alles was einen Browser hat als Scoreboards.joshua70 hat geschrieben: ↑04.08.26 13:01
Der BVBW gibt für diese Club- Cloud 13.000 Euro im Jahr aus. Die wird von der selben Person verantwortet, die den Billardmanager verantwortet hat (kann man im IMpressum lesen) und von dem man sich im Streit unter Verlust aller Daten vor vielen Jahren getrennt hat. Ich bin nun nicht so tief drin in diesem Thema, aber die Club- Cloud findet ja bei vielen Verbänden Anwendung und wird vermutlich zentral gehostet. D.h. dass das Ding recht einfach beliebig skalierbar ist und die tatsächlichen Kosten bei dem geringen Funktionsumfang bei 10 Verbänden nicht wirklich viel größer sind, als bei einem. Das Erstellen ist sicher zeitintensiv, aber irgendwann sind die Entwicklungskosten drin. Wenn ich nun sehe, was unsere Homepage in der Erstelleung und der Shop in der Unterhaltung kostet, ist das eine doch recht heftige Summe. Würde man einen bundesweiten Vollprofi einstellen, der sich für alle Verbände darum kümmert (zentrales Hosting), wäre das ein lukrativer und gutbezahlter Job, summiert man man alle Zahlungen durch die diversen LV.
Für ein Feedback wäre ich sehr dankbar. Ein Aufruf zur Mitarbeit vor einiger Zeit hatte leider keine Reaktionen gebracht.
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Re: Wie zeitgemäß ist der organisierte Billardsport?
Sieht nach viel Arbeit aus! Über die Funktionalität kann ich natürlich nichts sagen. Sicher eine schöne Idee- unabhängig davon, ob es funktional ist oder nicht (ich will das nicht iin Frage stellen).
Ein weiteres Indiz dafür, wie man zeitgemäß Kosten reduzieren kann, um das Geld in sinnvollere Dinge zu stecken.
Ein weiteres Indiz dafür, wie man zeitgemäß Kosten reduzieren kann, um das Geld in sinnvollere Dinge zu stecken.
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