Die Fillers
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Re: Die Fillers
Hat jemand jemals besser gespielt, als Filler? Ich habe das Gefühl, dass all die anderen Top Spieler, die ansonsten angsteinflößend gut sind, gegen ihn sehr sehr oft chancenlos sind.
- treffgarnix
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Re: Die Fillers
Über viele Jahrzehnte hinweg würde ich einen absoluten Vergleich zur Spielstärke der in den Jahrzehnten jeweils besten / erfolgreichsten Spieler NICHT anstreben. Es hat sich dermaßen viel in 50 Jahren Queue- wie auch Tischkonstruktion geändert, dass man deshalb z. B. Filler und Reyes nicht hinsichtlich "who is the best ever" vergleichen kann. Für mich ist aber der Filler auf höchstem Niveau, wie vor einiger Zeit Reyes und Strickland.
Als Einstein Examina abnahm, fragte ihn einmal ein Student: "Sie stellen in diesem Semester ja genau die gleichen Fragen wie beim letzten Mal." Darauf Einstein: "Das ist wahr. Nur die Antworten sind diesmal anders."
Re: Die Fillers
Obwohl man das im Prinzip schon tun kann, es geht ja eben auch darum, was man mit den gegeben Umständen erreichen kann. Und wer das in seiner Zeit optimal schafft, und nachweislich über einen längeren Zeitraum seine Konkurrenz auf Abstand hält, der ist dann eben der Beste und wird es eigentlich auch immer bleiben.
Insofern steht ein Filler in einer Liste bester Spieler, wie Ralph Greenleaf, Willie Mosconi, Mike Sigel, Nick Varner, Earl Strickland, Johnny Archer, Mika Immonen, Efren Reyes, Shane van Boening.... Ist nicht gerade schlecht in so einer Namensliste mit genannt zu werden.
(Natürlich würde der Formel 1 Weltmeister von 1960 mit seinem Fahrzeug in einem heutigen Rennen zig-mal überrundet werden und ein Boris Becker in seiner Form und mit seinem Equipment seines Wimbledon Sieges würde heute nicht mehr Runde 1 überstehen.)
Insofern steht ein Filler in einer Liste bester Spieler, wie Ralph Greenleaf, Willie Mosconi, Mike Sigel, Nick Varner, Earl Strickland, Johnny Archer, Mika Immonen, Efren Reyes, Shane van Boening.... Ist nicht gerade schlecht in so einer Namensliste mit genannt zu werden.
(Natürlich würde der Formel 1 Weltmeister von 1960 mit seinem Fahrzeug in einem heutigen Rennen zig-mal überrundet werden und ein Boris Becker in seiner Form und mit seinem Equipment seines Wimbledon Sieges würde heute nicht mehr Runde 1 überstehen.)
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Re: Die Fillers
Bei J. Filler scheint so ein Optimum zwischen Talent und Training (insbesondere in Hinblick auf langfristige Entwicklung) erreicht zu sein. Pia profitiert auch erheblich von so einem Trainingspartner und hat sich ebenso exzellent weiterentwickelt. Und beide wirken fröhlich und zufrieden.
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Re: Die Fillers
Es ist auch immer die Frage der Konkurrenz der jeweiligen Zeit. Es gab in jeder Sportart immer Ausnahmesportler, die ihren Sport auf eine neue Ebene gehoben haben; aber insbesondere früher war die Konkurrenz in der Breite natürlich sehr viel kleiner. Um als Filler heutzutage so dominant zu sein, brauchst du ja nicht nur diese natürliche Gabe eines Strickland oder Reyes; du musst dich ja auch gegen eine viel breitere Masse behaupten, wenn man überlegt, wo die absoluten Topspieler der Welt heutzutage herkommen.treffgarnix hat geschrieben: ↑02.06.26 09:25 Über viele Jahrzehnte hinweg würde ich einen absoluten Vergleich zur Spielstärke der in den Jahrzehnten jeweils besten / erfolgreichsten Spieler NICHT anstreben. Es hat sich dermaßen viel in 50 Jahren Queue- wie auch Tischkonstruktion geändert, dass man deshalb z. B. Filler und Reyes nicht hinsichtlich "who is the best ever" vergleichen kann. Für mich ist aber der Filler auf höchstem Niveau, wie vor einiger Zeit Reyes und Strickland.
Ich denke mir gerne: 16 mal Weltmeister im Darts zu werden, ist eine brachiale Leistung und zeigt die unglaubliche Dominanz des Phil Taylor zu seiner Zeit. Die Konkurrenz gegen ein Ausnahmetalent war aber auch überschaubar...insbsondere in einem neu gegründeten Verband. Er hat durch seine Dominanz erst dafür gesorgt, dass eine Konkurrenz entstand, die ähnliche Leistungen heute unmöglich machen. Insofern würde ich die Ergebnisse von J Filler schon sehr hoch einschätzen.
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Re: Die Fillers
Du nennst das Entscheidende: Ausnahmetalent. Bei Filler wie Reyes, Strickland und anderen bereits genannten Spielern handelt es sich zumindest teilweise um Ausnahmetalente. That's the key in my opinion, und damit ist es egal ob es als Gegner hundert, tausend oder zehntausend Nicht-Ausnahmetalente gibt.
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Re: Die Fillers
Um ein Ausnahme zu haben, brauchst Du aber eine Norm. Und die bildet sich aus dem Querschnitt des relativen Rests. Betrachtet man die erweiterte Weltspitze, scheint mir die Norm auf einem höheren Level zu liegen, als vo 20 oder 30 Jahren, wo die Zahl möglicher Gewinner großer Turniere deutlich niedriger war.
Insofern scheint es herausfordernder zu sein, heutzutage herauszustechen, als es das vor 20 oder 30 Jahren war.
Wenn aber die Unterschiede im kleinsten Detail liegen und man es dennoch schafft, kontinuierlich unter den besten 16 zu sein, ist das rein wissenschaftlich kein Zufall. Und Filler ist seit 8 Jahren in der absoluten Weltspitze fester Bestandteil, währnd andere sich da rein und raus bewegen. Man kann die, die ähnlich konstant vorne dabei sind, an einer Hand abzählen. Und wenn dann die wenigen auch noch mehr oder minder vorgeführt werden...
Insofern scheint es herausfordernder zu sein, heutzutage herauszustechen, als es das vor 20 oder 30 Jahren war.
Wenn aber die Unterschiede im kleinsten Detail liegen und man es dennoch schafft, kontinuierlich unter den besten 16 zu sein, ist das rein wissenschaftlich kein Zufall. Und Filler ist seit 8 Jahren in der absoluten Weltspitze fester Bestandteil, währnd andere sich da rein und raus bewegen. Man kann die, die ähnlich konstant vorne dabei sind, an einer Hand abzählen. Und wenn dann die wenigen auch noch mehr oder minder vorgeführt werden...
Alles eine Frage des Glaubens. Ich glaube... ich nehm noch n Bier...
Re: Die Fillers
Dennoch ist Filler nur deswegen "der möglicherweise Beste aller Zeiten" (bis der nächste in ein paar Jahren da sein wird) wegen der Möglichkeiten und Herausforderungen des aktuellen Billards. Ich bin mir absolut sicher, wenn Earl Strickland 2010 geboren worden wäre, dann würde er jetzt an Joshua Fillers Platz rütteln. Und da sind die großen Namen der Vergangenheit vermutlich beliebig austauschbar.
- treffgarnix
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Re: Die Fillers
Ich wundere mich gerade wieder, weshalb man hier - krampfhaft? - versucht, eine über die Zeit spannende Superlative zu benennen, sprich DEN besten Spieler aller Zeiten. Das spiegelt den Zeitgeist der westlichen veroberflächlichten Welt wider. Und führt wie immer dazu, dass sich die Leute im best case in Gruppen aufteilen bzw. Gruppen zugehörig fühlen, im worst case zu Meinungsstreitereien inkl. Anfeindungen wie hier im Forum ja an der Tagesordnung. Bei dem Thema hier vielleicht nicht so wahrscheinlich weil kaum einer Blutdruck dazu entwickelt, aber generell ist der Mechanismus gleich: Schwarzweiß-Denken und Aufteilen, Schublade auf und zu, Du nix denken wie ich --> Du blöd. So ungefähr läuft das doch meistens hier. Da kann man sich bei den Amis, auch wenn deren Geostrategie wie die Pest ist, einiges abschauen, die sind oft etwas toleranter in der Haltung als wir Deutschen, die sich regelmäßig in Dogmen verrennen. 
Merkt ihr denn nicht dass der Versuche, einen über die Zeit besten Spieler zu benennen, an der Realität vorbeigeht? Unreal deshalb weil Filler und Reyes oder Strickland oder Mosconi oder andere die kaum oder garnicht mehr spielen, viel zu selten aufeinandertreffen oder in gleichen Turnieren mitspielen. Man vergleich den HEUTE evtl. besten Spieler mit DAMALS bzw. VERGANGENEN evtl. besten Spielern. Das genau hat mit Realität nichts mehr zu tun, das meine ich mit Hirngespinst.
Weiter frage ich, warum wir denn überhaupt immer in diesen Superlativen unterwegs sein sollen oder wollen.? Reicht es denn nicht einfach aus anzuerkennen, dass es früher geile Spieler gab wie auch heute, aber mit unterschiedlichen Rahmenbedingungen?
Hansi Du verstehst was ich meine

Merkt ihr denn nicht dass der Versuche, einen über die Zeit besten Spieler zu benennen, an der Realität vorbeigeht? Unreal deshalb weil Filler und Reyes oder Strickland oder Mosconi oder andere die kaum oder garnicht mehr spielen, viel zu selten aufeinandertreffen oder in gleichen Turnieren mitspielen. Man vergleich den HEUTE evtl. besten Spieler mit DAMALS bzw. VERGANGENEN evtl. besten Spielern. Das genau hat mit Realität nichts mehr zu tun, das meine ich mit Hirngespinst.
Weiter frage ich, warum wir denn überhaupt immer in diesen Superlativen unterwegs sein sollen oder wollen.? Reicht es denn nicht einfach aus anzuerkennen, dass es früher geile Spieler gab wie auch heute, aber mit unterschiedlichen Rahmenbedingungen?
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Re: Die Fillers
Ja Michi jedoch verstehe ich eigentlich immer weniger von so manchem.
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Re: Die Fillers
same to me ..
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Re: Die Fillers
Falls ich dafür plädiert haben sollte, dass Filler der GOAT ist, wurde ich mißverstanden! Oder ich habe mich mißverständlich ausgedrückt.
Es gibt einfach keiner wirkliche Möglicheit, die Spieler unterenander zu vergleichen. Das einzige an harten Fakten, wären errungene Titel. Und die sind auch nicht wirklich aussagekräftig.
Ich denke aber, es ist menschlich, sich über solche Dinge zu unterhalten, auch wenn jeder, der zwei Kumen beieinander hat, realistischerweise weiß, dass das schlichtweg nicht möglich ist. Wäre Earl 30 oder 40 jahre jünger und wäre nicht in den 60er auf dem Land groß geworden, wäre er vielleicht fleischlichen Genüßen erlegen. Oder Filler hätte vor 40 Jahren nicht in der Nähe eines Billardladens gewohnt.
Ich könnte nicht mal sagen, ob Filler im Moment der Größte ist, auch wenn die Ergebnisse zumindest nicht dagegen sprechen. Aber je nachdem, wen man fragt, wird da noch ein Gorst, ein SVB, ein Biado oder werauch immer genannt werden. Wir haben auch Leute, die noch vor kurzer Zeit ausnehmend dominant waren. Da war z.b. SVB für ne ganze Weile, da war Ouschan, FSR, letzes jahr ging Yapp in jedem Turnier als Favorit ins Rennen- die Ko- Brüder, Shaw. Zu sehr kommt es auf Kleinigkeiten, Momentum und auch Glück an
Es gibt einfach keiner wirkliche Möglicheit, die Spieler unterenander zu vergleichen. Das einzige an harten Fakten, wären errungene Titel. Und die sind auch nicht wirklich aussagekräftig.
Ich denke aber, es ist menschlich, sich über solche Dinge zu unterhalten, auch wenn jeder, der zwei Kumen beieinander hat, realistischerweise weiß, dass das schlichtweg nicht möglich ist. Wäre Earl 30 oder 40 jahre jünger und wäre nicht in den 60er auf dem Land groß geworden, wäre er vielleicht fleischlichen Genüßen erlegen. Oder Filler hätte vor 40 Jahren nicht in der Nähe eines Billardladens gewohnt.
Ich könnte nicht mal sagen, ob Filler im Moment der Größte ist, auch wenn die Ergebnisse zumindest nicht dagegen sprechen. Aber je nachdem, wen man fragt, wird da noch ein Gorst, ein SVB, ein Biado oder werauch immer genannt werden. Wir haben auch Leute, die noch vor kurzer Zeit ausnehmend dominant waren. Da war z.b. SVB für ne ganze Weile, da war Ouschan, FSR, letzes jahr ging Yapp in jedem Turnier als Favorit ins Rennen- die Ko- Brüder, Shaw. Zu sehr kommt es auf Kleinigkeiten, Momentum und auch Glück an
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Re: Die Fillers
Soviel steht für mich fest: Earl wäre Sheriff geworden und Efren ein Händler.
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Re: Die Fillers
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