Das geht heutzutage aber nicht mehr, denn das Forum unterliegt keiner deutschen Rechtsprechung mehr- zumindest war das lange so. Die DBU ist schnell beim Verbieten und Regulieren, aber nicht besonders schnell, wenn es um kreativ- legale Lösungen geht.tintin hat geschrieben: ↑12.05.26 10:45 Hört doch auf zu spekulieren. Entweder ihr schreibt Dave direkt an und er sagt es euch oder es ist halt so, alles bekommt man eben nicht mit.
Aus ganz alter Erfahrung weiß ich aber auch noch, dass zu starke Kritik an der DBU nach hinten losgehen kann, die älteren werden sich noch an die Zeit erinnern wo das Forum gesperrt war und der nette User mit dem Einhorn als Avatar das Ganze über einen gewissen Zeitraum gerettet hat.
Prognose Pool Billard
Moderator: Moderatoren
- joshua70
- * BA-Ikone *

- Beiträge: 5296
- Registriert: 20.08.07 00:00
- Reputation: 608
- Playing cue: McWorter 1883, Cem Cocobolo 1/1 Sixpointer
- Tip: Wizard
- Break Cue: Cuechanger
- Jump Cue: Cuechanger Concept Jumper
- Wohnort: Baden
Re: Prognose Pool Billard
Alles eine Frage des Glaubens. Ich glaube... ich nehm noch n Bier...
-
Baldril
- Softbreaker

- Beiträge: 323
- Registriert: 02.04.24 19:25
- Reputation: 255
- Playing cue: Cuetec Edge R360 CER-2, JL made by Buffalo mit Mezz WX700 OT, 314 pre Branding, Predator S2 mit Z1, Players mit WitchCue OT
- Tip: Kamikaze Premium H, Kamikaze Premium M, Moori ss + m, Kamui Black
- Break Cue: Lucasi Big Beulah 2, Orchid mit WB
- Jump Cue: Mezz Airdrive 1, NoName Carbon
Re: Prognose Pool Billard
Zurück zum Thema:
Gemeinsam statt einsam: Billard-Nachmittag für Senioren
15 €
https://www.kleinanzeigen.de/s-anzeige/ ... 2-187-8219

Gemeinsam statt einsam: Billard-Nachmittag für Senioren
15 €
https://www.kleinanzeigen.de/s-anzeige/ ... 2-187-8219
Re: Prognose Pool Billard
Gute Idee. Hilft aber auch nicht gegen das ständig wachsende Durchschnittsalter beim Billard. 
-
Baldril
- Softbreaker

- Beiträge: 323
- Registriert: 02.04.24 19:25
- Reputation: 255
- Playing cue: Cuetec Edge R360 CER-2, JL made by Buffalo mit Mezz WX700 OT, 314 pre Branding, Predator S2 mit Z1, Players mit WitchCue OT
- Tip: Kamikaze Premium H, Kamikaze Premium M, Moori ss + m, Kamui Black
- Break Cue: Lucasi Big Beulah 2, Orchid mit WB
- Jump Cue: Mezz Airdrive 1, NoName Carbon
Re: Prognose Pool Billard
Vielleicht sind ja die Enkel auch erlaubt ... 
"Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen."
Karl Valentin
Karl Valentin
- joshua70
- * BA-Ikone *

- Beiträge: 5296
- Registriert: 20.08.07 00:00
- Reputation: 608
- Playing cue: McWorter 1883, Cem Cocobolo 1/1 Sixpointer
- Tip: Wizard
- Break Cue: Cuechanger
- Jump Cue: Cuechanger Concept Jumper
- Wohnort: Baden
Re: Prognose Pool Billard
Es gäbe einiges an Möglichkeiten, was aber immer an den HR scheitert. Man könnte z.B. AGs an Schulen anbieten- Auge- Handkoordination.
Alles eine Frage des Glaubens. Ich glaube... ich nehm noch n Bier...
-
Baldril
- Softbreaker

- Beiträge: 323
- Registriert: 02.04.24 19:25
- Reputation: 255
- Playing cue: Cuetec Edge R360 CER-2, JL made by Buffalo mit Mezz WX700 OT, 314 pre Branding, Predator S2 mit Z1, Players mit WitchCue OT
- Tip: Kamikaze Premium H, Kamikaze Premium M, Moori ss + m, Kamui Black
- Break Cue: Lucasi Big Beulah 2, Orchid mit WB
- Jump Cue: Mezz Airdrive 1, NoName Carbon
Re: Prognose Pool Billard
Ich bin im Vereinsleben komplett nicht drin, sehe aber, wenn ich mal am Wochenende in einer der wenigen verbliebenen Poolhalle bin, nur wenige Vereinsspieler. (Gut, die erkennt man auch nicht immer.)
In München hat das Sterben von Billard-Salons eingesetzt und der einzige Verkaufsladen (rein für Billard, Kicker und Dart) hat mangels Nachfolge geschlossen.
Die Tische hingegen sind am Wochenende ausgebucht, aber meistens bevölkert von Spaßspielern, die auf dem Bolzplatz besser aufgehoben wären. Ständig fliegen irgendwo die Bälle vom Tisch, vom Lärm ganz zu schweigen. Und wenn man Stunden auf einen Tisch gewartet hat und dann Konzentration bei einem ernsthaften Spiel kaum möglich, ist die Frustration hoch und man wendet sich anderen Hobbys zu.
Zu den anfallenden Kosten ist ja schon geschrieben worden, hat die Jugend nicht wirklich Geld für, bei den Eltern wird's sicher auch immer weniger.
Die billige Flut von "Kirmes-Queues" (Zitat: Oleg07) treibt das Lehrgeld zusätzlich in die Höhe.
Ich denke ja, unsere Gesllschaft im Ganzen befindet sich auf einer rasanten Talfahrt, Pool Billard ist da nur eins von den vielen anderen Symptomen.
In München hat das Sterben von Billard-Salons eingesetzt und der einzige Verkaufsladen (rein für Billard, Kicker und Dart) hat mangels Nachfolge geschlossen.
Die Tische hingegen sind am Wochenende ausgebucht, aber meistens bevölkert von Spaßspielern, die auf dem Bolzplatz besser aufgehoben wären. Ständig fliegen irgendwo die Bälle vom Tisch, vom Lärm ganz zu schweigen. Und wenn man Stunden auf einen Tisch gewartet hat und dann Konzentration bei einem ernsthaften Spiel kaum möglich, ist die Frustration hoch und man wendet sich anderen Hobbys zu.
Zu den anfallenden Kosten ist ja schon geschrieben worden, hat die Jugend nicht wirklich Geld für, bei den Eltern wird's sicher auch immer weniger.
Die billige Flut von "Kirmes-Queues" (Zitat: Oleg07) treibt das Lehrgeld zusätzlich in die Höhe.
Ich denke ja, unsere Gesllschaft im Ganzen befindet sich auf einer rasanten Talfahrt, Pool Billard ist da nur eins von den vielen anderen Symptomen.
-
Baldril
- Softbreaker

- Beiträge: 323
- Registriert: 02.04.24 19:25
- Reputation: 255
- Playing cue: Cuetec Edge R360 CER-2, JL made by Buffalo mit Mezz WX700 OT, 314 pre Branding, Predator S2 mit Z1, Players mit WitchCue OT
- Tip: Kamikaze Premium H, Kamikaze Premium M, Moori ss + m, Kamui Black
- Break Cue: Lucasi Big Beulah 2, Orchid mit WB
- Jump Cue: Mezz Airdrive 1, NoName Carbon
Re: Prognose Pool Billard
Im Übrigen wünsche auch ich mir die Entsperrung von Oleg07. Bei einer Reputationsquote pro Beiträge von nahezu 99 % (die hier einige andere auch verdient hätten) ist mir ein Sperrung absolut unverständlich.
"Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen."
Karl Valentin
Karl Valentin
- Billard-Praxis
- Cupteilnehmer

- Beiträge: 2295
- Registriert: 06.05.10 00:00
- Reputation: 1100
- Name: Alter Hase
- Playing cue: Meucci 97-27
- Tip: Kamui Brown Soft by Michi
- Break Cue: Audrick / Philipinnes
- Jump Cue: Sold
- SoKrahtes
- Kombimonster

- Beiträge: 606
- Registriert: 14.09.04 00:00
- Reputation: 29
- Wohnort: Simbach am Inn
Re: Prognose Pool Billard
Hallo zusammen,
ich gebe zu ich habe viele Beiträge nur überflogen, aber ich möchte hier eine Sache noch in die Runde werfen:
Die Verbands-/Vereinsstrukturen sind sicher nicht optimal und man könnte sehr, sehr viele Dinge auf Landesverbands- oder auch DBU-Ebene initiieren, die dem Billardsport in Deutschland sehr helfen würden, aber es macht auch keinen Sinn die bestehenden Funktionäre und Strukturen als Ausrede zu verwenden. Es liegt nicht nur daran.
Ich vermute mal, dass hier im Forum eher die engagierteren Menschen unterwegs sind, die tief mit dem Billardsport verbunden sind, aber trotzdem habe ich den Eindruck beim Lesen von einigen Beiträgen, dass man die eigenen Möglichkeiten im Verein vor Ort noch nicht ausgeschöpft werden.
Unterschätzt nicht wie groß der Effekt ist, wenn man sich selbst engagiert, Verantwortung übernimmt und wirklich etwas bewegen will. Ich spreche nicht davon mal einen Kuchen für eine Vereinsmeisterschaft beizusteuern, sondern größere Dinge. Engagiert euch in der Vorstandschaft, organisiert Jugend-/Erwachsenen- und Seniorentraining, organisiert Vereinsmeisterschaften und Hobbyturniere. DAS bringt wirklich was und das wird auch nicht durch verkrustete DBU-Strukturen verhindert.
Bei uns im Verein läuft es sehr gut, das liegt aber an den vielen Leuten, die sich im Jugendbereich engagieren, Trainier und Trainerassistenzausbildungen machen, Einzeltraining anbieten und Events für Mitglieder und auch vereinsübergreifend organisieren. Diese Leute bringen Billard voran. Man muss nicht immer gleich mit dem Coca Cola Werbevertrag und dem Mega-Event für Spitzensportler anfangen.
ich gebe zu ich habe viele Beiträge nur überflogen, aber ich möchte hier eine Sache noch in die Runde werfen:
Die Verbands-/Vereinsstrukturen sind sicher nicht optimal und man könnte sehr, sehr viele Dinge auf Landesverbands- oder auch DBU-Ebene initiieren, die dem Billardsport in Deutschland sehr helfen würden, aber es macht auch keinen Sinn die bestehenden Funktionäre und Strukturen als Ausrede zu verwenden. Es liegt nicht nur daran.
Ich vermute mal, dass hier im Forum eher die engagierteren Menschen unterwegs sind, die tief mit dem Billardsport verbunden sind, aber trotzdem habe ich den Eindruck beim Lesen von einigen Beiträgen, dass man die eigenen Möglichkeiten im Verein vor Ort noch nicht ausgeschöpft werden.
Unterschätzt nicht wie groß der Effekt ist, wenn man sich selbst engagiert, Verantwortung übernimmt und wirklich etwas bewegen will. Ich spreche nicht davon mal einen Kuchen für eine Vereinsmeisterschaft beizusteuern, sondern größere Dinge. Engagiert euch in der Vorstandschaft, organisiert Jugend-/Erwachsenen- und Seniorentraining, organisiert Vereinsmeisterschaften und Hobbyturniere. DAS bringt wirklich was und das wird auch nicht durch verkrustete DBU-Strukturen verhindert.
Bei uns im Verein läuft es sehr gut, das liegt aber an den vielen Leuten, die sich im Jugendbereich engagieren, Trainier und Trainerassistenzausbildungen machen, Einzeltraining anbieten und Events für Mitglieder und auch vereinsübergreifend organisieren. Diese Leute bringen Billard voran. Man muss nicht immer gleich mit dem Coca Cola Werbevertrag und dem Mega-Event für Spitzensportler anfangen.
- OscarTheFish(p@k)
- Traumsenker

- Beiträge: 1700
- Registriert: 21.03.19 11:41
- Reputation: 352
- Name: P
- Playing cue: Lucasi LHT76 mit Predator REVO 11,8 mm sowie Cuetec Cynergy 10,5 mm
- Tip: Kamikaze Elite S
- Break Cue: Predator BK Rush / Bilston Knickerbockerglory Cue / Dark Horse pink/schwarz Custom
- Jump Cue: Lucasi Air Hog modifiz. / Meucci Pogo Jump / Dark Horse pink/schwarz Custom / Mammoth CF
- Wohnort: Berlin
- Kontaktdaten:
Re: Prognose Pool Billard
Dagegen spricht theoretisch auch nichts. Für mich kämen diese Engagements nicht mehr in Frage, da ich mich von diesen Verpflichtung zunehmend und nahezu vollständig befreien möchte. Für diese Aufgaben müssen die Akteure ehrliches Interesse mitbringen und das entsprechende Durchhaltevermögen. (quasi eine intuitive Berufung)SoKrahtes hat geschrieben: ↑21.05.26 12:28 Hallo zusammen,
ich gebe zu ich habe viele Beiträge nur überflogen, aber ich möchte hier eine Sache noch in die Runde werfen:
Die Verbands-/Vereinsstrukturen sind sicher nicht optimal und man könnte sehr, sehr viele Dinge auf Landesverbands- oder auch DBU-Ebene initiieren, die dem Billardsport in Deutschland sehr helfen würden, aber es macht auch keinen Sinn die bestehenden Funktionäre und Strukturen als Ausrede zu verwenden. Es liegt nicht nur daran.
Ich vermute mal, dass hier im Forum eher die engagierteren Menschen unterwegs sind, die tief mit dem Billardsport verbunden sind, aber trotzdem habe ich den Eindruck beim Lesen von einigen Beiträgen, dass man die eigenen Möglichkeiten im Verein vor Ort noch nicht ausgeschöpft werden.
Unterschätzt nicht wie groß der Effekt ist, wenn man sich selbst engagiert, Verantwortung übernimmt und wirklich etwas bewegen will. Ich spreche nicht davon mal einen Kuchen für eine Vereinsmeisterschaft beizusteuern, sondern größere Dinge. Engagiert euch in der Vorstandschaft, organisiert Jugend-/Erwachsenen- und Seniorentraining, organisiert Vereinsmeisterschaften und Hobbyturniere. DAS bringt wirklich was und das wird auch nicht durch verkrustete DBU-Strukturen verhindert.
Bei uns im Verein läuft es sehr gut, das liegt aber an den vielen Leuten, die sich im Jugendbereich engagieren, Trainier und Trainerassistenzausbildungen machen, Einzeltraining anbieten und Events für Mitglieder und auch vereinsübergreifend organisieren. Diese Leute bringen Billard voran. Man muss nicht immer gleich mit dem Coca Cola Werbevertrag und dem Mega-Event für Spitzensportler anfangen.
Mein persönliches Interessensgebiet bezüglich Vereinsport wird sich in Zukunft nur noch auf das Bezahlen von Mitgliedsbeiträgen, das regelmäßige Trainieren und ggf. auf die Aufnahme eines Ligabetriebs erstrecken. Für alles andere stünde ich nicht mehr zur Verfügung. Den Trainerlizenzkram habe ich mir ausführlich angeschaut und habe auch diesbezüglich beschlossen, kein Engagement mehr zu zeigen, weil ich das Curriculum gar nicht mehr angehen will. Mir ist das in vielen Punkten zu pseudoakademisch, zeitlich zu vereinnahmend und wenig inspirierend.
Die Welt wird sich zunehmend deutlich verändern. Ich sehe keine nachhaltige Zukunft für solche verkrusteten Strukturen.
Das soll jetzt nicht verbittert klingen, sondern eher positiv desillusioniert. Ich habe nichts dagegen, wenn Menschen zeigen, dass es anders ginge. Im Gegenteil. Nachhaltige Resultate sind wichtiger als pures Gerede einschließlich Schlechtreden.
- joshua70
- * BA-Ikone *

- Beiträge: 5296
- Registriert: 20.08.07 00:00
- Reputation: 608
- Playing cue: McWorter 1883, Cem Cocobolo 1/1 Sixpointer
- Tip: Wizard
- Break Cue: Cuechanger
- Jump Cue: Cuechanger Concept Jumper
- Wohnort: Baden
Re: Prognose Pool Billard
Am Ende ist das die gängige Argumentation der Funktionäre, wenn es um die Sportentwicklung geht: "Das ist Vereinssache!".
Das ist herrlich bequem, sanktioniert die eigene Lethargie und schiebt die Verantwortung anderen zu. So wird es auch innerhalb der Gremien gehandhabt.
Der Mensch- ganz allgemein gesprochen- hat den inneren Drang gestellte Aufgaben zu erfüllen. Geschieht dies zur Zufriedenheit, belohnt der Körper (bei den Meisten) mit Serotonin, Endorphin, Dopamin. Die Aufgabenstellung kommt z.T. von aussen, meist defiiniert man die aber für sich selbst. Wer seine Aufgaben unmotiviert einfach formuliert (gilt auch für das Billardspiel), wird viel Befriedigung erfahren (erfüllte Aufgaben), sich aber nicht weiterentwickeln. Nur wer bereit ist Komfortzonen zu verlassen und damit zu vergrößern, wird Entwicklung erfahren. Da trennt sich beim Menschen und natürlich auch im Billard die Spreu vom Weizen. Wer sich ein klein wenig in seinem persönlichen Umfeld umschaut, wird sehr schnell feststellen, dass diese Regel für alle Lebensbereiche gilt.
Es gibt natürlich vereinzelt Vereine, wo tatkräftige Menschen mit Befähigung unterwegs sind. Das ist sehr selten, denn wer sowas im Blut hat, nutzt das auch beruflich und hat schon deswegen wenig freie Energie, das im Verein auch zu nutzen. Ich beobachte das seit über 30 Jahren und wenn diese Menschen am Start sind, machen dürfen und etwas Unterstützung in den eigenen Reihen erfahren, blüht dieser Verein oft auf. Dann gehen die Leute, andere übernehmen und können selten gleichwertig ersetzen. Eine Zeit lang ist das Gegebene verwaltbar, dann reichen aber mitunter schon Kleinigkeiten um den rapiden Zerfall einzuleiten- weil das tragende Gerüst nur noch sehr dünn ist. Wenn sich dann noch Identifikationsfiguren abwenden, kam es in der Vergangenheit schon recht häufig zur kompletten Auflösung. Ich kenne da in unmittelbarer Nähe einige Beispiele, wo es sich immer ähnlich abgespielt hat. Auslöser waren immer der Entzug einer der elementaren Säulen (Sponsor, Betreiber, Vorstand, Vereinsikonen, Denker, Macher).
Wenn man diese Dynamiken versteht und weiß, was der Butterfly- Effekt ist, etwas Energie in sich und eine Motivation hat, die nicht nur dem Selbstbild zuträglich ist, besteht zumindest die Möglichkeit, bessere Voraussetzungen für Bestand und Vergrößerung zu schaffen. Statt sich aber den gegebenen Zeiten mit ihren technischen Möglichkeiten zu öffnen, bleiben die Funktionäre lieber in ihrer (sehr engen) Komfortzone, wo sie Herr und Lenker der Situation sind. Das will ich gar nicht übel nehmen. Aber die sind so auf ihre Pöstchen versessen, dass sie auch allen klugen Neuerungen einen Riegel vorschieben, statt einfach durch Ihr Tun Offenheit zu signalisieren.
Es hängt an den Personalien! Selbst wenn gute Leute am Start sind, ist das alles noch kein Selbstläufer, denn da kommen noch äußere Umstände hinzu. Äußere Umstände haben auch den Hype um Buillard ausgelöst- nicht etwa eine gute Verbandsstruktur. Die Defizite waren nicht offensichtlich, als es noch genügend Mitglieder gab und wir ne fette Speckschwarte hatten. Da mußte nur entschieden werden, wie das Geld ausgegeben wird. Statt sich der Realität zu stellen und Konsequenzen einzuleiten, steckt man den Kopf in den Sand, hofft auf Besserung und beläßt alles beim Alten. Wird die Kohle knapp, wird nicht eingespart, sondern (anderen) tiefer in den Beutel gegriffen. Das ist sozusagen die Definition für dummes Verhalten! Nachdem da durchaus Menschen mit Intellekt am Start sind, stellt sich die Frage nach dem wahren Grund. Ignoranz? Desinteresse? Alternative Motivation (Titel für den Lebenslauf)?
Das ist herrlich bequem, sanktioniert die eigene Lethargie und schiebt die Verantwortung anderen zu. So wird es auch innerhalb der Gremien gehandhabt.
Der Mensch- ganz allgemein gesprochen- hat den inneren Drang gestellte Aufgaben zu erfüllen. Geschieht dies zur Zufriedenheit, belohnt der Körper (bei den Meisten) mit Serotonin, Endorphin, Dopamin. Die Aufgabenstellung kommt z.T. von aussen, meist defiiniert man die aber für sich selbst. Wer seine Aufgaben unmotiviert einfach formuliert (gilt auch für das Billardspiel), wird viel Befriedigung erfahren (erfüllte Aufgaben), sich aber nicht weiterentwickeln. Nur wer bereit ist Komfortzonen zu verlassen und damit zu vergrößern, wird Entwicklung erfahren. Da trennt sich beim Menschen und natürlich auch im Billard die Spreu vom Weizen. Wer sich ein klein wenig in seinem persönlichen Umfeld umschaut, wird sehr schnell feststellen, dass diese Regel für alle Lebensbereiche gilt.
Es gibt natürlich vereinzelt Vereine, wo tatkräftige Menschen mit Befähigung unterwegs sind. Das ist sehr selten, denn wer sowas im Blut hat, nutzt das auch beruflich und hat schon deswegen wenig freie Energie, das im Verein auch zu nutzen. Ich beobachte das seit über 30 Jahren und wenn diese Menschen am Start sind, machen dürfen und etwas Unterstützung in den eigenen Reihen erfahren, blüht dieser Verein oft auf. Dann gehen die Leute, andere übernehmen und können selten gleichwertig ersetzen. Eine Zeit lang ist das Gegebene verwaltbar, dann reichen aber mitunter schon Kleinigkeiten um den rapiden Zerfall einzuleiten- weil das tragende Gerüst nur noch sehr dünn ist. Wenn sich dann noch Identifikationsfiguren abwenden, kam es in der Vergangenheit schon recht häufig zur kompletten Auflösung. Ich kenne da in unmittelbarer Nähe einige Beispiele, wo es sich immer ähnlich abgespielt hat. Auslöser waren immer der Entzug einer der elementaren Säulen (Sponsor, Betreiber, Vorstand, Vereinsikonen, Denker, Macher).
Wenn man diese Dynamiken versteht und weiß, was der Butterfly- Effekt ist, etwas Energie in sich und eine Motivation hat, die nicht nur dem Selbstbild zuträglich ist, besteht zumindest die Möglichkeit, bessere Voraussetzungen für Bestand und Vergrößerung zu schaffen. Statt sich aber den gegebenen Zeiten mit ihren technischen Möglichkeiten zu öffnen, bleiben die Funktionäre lieber in ihrer (sehr engen) Komfortzone, wo sie Herr und Lenker der Situation sind. Das will ich gar nicht übel nehmen. Aber die sind so auf ihre Pöstchen versessen, dass sie auch allen klugen Neuerungen einen Riegel vorschieben, statt einfach durch Ihr Tun Offenheit zu signalisieren.
Es hängt an den Personalien! Selbst wenn gute Leute am Start sind, ist das alles noch kein Selbstläufer, denn da kommen noch äußere Umstände hinzu. Äußere Umstände haben auch den Hype um Buillard ausgelöst- nicht etwa eine gute Verbandsstruktur. Die Defizite waren nicht offensichtlich, als es noch genügend Mitglieder gab und wir ne fette Speckschwarte hatten. Da mußte nur entschieden werden, wie das Geld ausgegeben wird. Statt sich der Realität zu stellen und Konsequenzen einzuleiten, steckt man den Kopf in den Sand, hofft auf Besserung und beläßt alles beim Alten. Wird die Kohle knapp, wird nicht eingespart, sondern (anderen) tiefer in den Beutel gegriffen. Das ist sozusagen die Definition für dummes Verhalten! Nachdem da durchaus Menschen mit Intellekt am Start sind, stellt sich die Frage nach dem wahren Grund. Ignoranz? Desinteresse? Alternative Motivation (Titel für den Lebenslauf)?
Alles eine Frage des Glaubens. Ich glaube... ich nehm noch n Bier...
- Moby
- Softbreaker

- Beiträge: 332
- Registriert: 03.06.05 00:00
- Reputation: 57
- Playing cue: O'Min Custom-Made, Woods-Cue, Players Sneaky
- Tip: Was so rumliegt
- Break Cue: Brauch ich nicht
- Jump Cue: Hab ich nicht
- Wohnort: Outer Rim
Re: Prognose Pool Billard
Nach meiner Erfahrung sind Vereinsmitglieder, die so oder so ähnlich argumentieren wie "ich zahle nur meinen Beitrag und will nur spielen/Schwimmen/trainieren etc..." der Anfang vom Ende eines Vereins.
Gerne sind genau diese Mitmenschen diejenigen, die anderen am liebsten vorschreiben, dass sie für ihren Vereinsbeitrag ja zwingend und unbedingt eine zu erbringende Leistung erwarten UND ganz genau wissen, wie diese beschaffen sein muss. Und wehe, es ist nicht so...
Sehr oft sind das gleichzeitig welche, die nie einen Finge für oder in ihrem Verein rühren.
Besonders traurig wird es dann, wenn die zuvor Aktiven durch solche, die nur erwarten aber selbst nicht tun, heruntergezogen worden sind. (darum "der Anfang vom Ende")
Was ich meine: ein Verein ist kein Happy-Go-Lucky-Vollkasko-Theater.
Basierend auf gemachten Erfahrungen würde ich behaupten, dass ein lebendiger Verein Engagement braucht, sprich, Menschen, die Bock haben. Die können andere mitziehen und die "Miesepeter" ruhig stellen.
So lassen sich Hausturniere auf die Beine stellen, beispielsweise unter Beteiligung benachbarter Vereine. Oder eine vereinsinterne Liga
Und das geht ganz ohne Verband, denn wenn man will, löst man sich eben vom Ligabetrieb. Für wen ist der denn noch wichtig, wenn ich mal fragen darf?
Gerne sind genau diese Mitmenschen diejenigen, die anderen am liebsten vorschreiben, dass sie für ihren Vereinsbeitrag ja zwingend und unbedingt eine zu erbringende Leistung erwarten UND ganz genau wissen, wie diese beschaffen sein muss. Und wehe, es ist nicht so...
Sehr oft sind das gleichzeitig welche, die nie einen Finge für oder in ihrem Verein rühren.
Besonders traurig wird es dann, wenn die zuvor Aktiven durch solche, die nur erwarten aber selbst nicht tun, heruntergezogen worden sind. (darum "der Anfang vom Ende")
Was ich meine: ein Verein ist kein Happy-Go-Lucky-Vollkasko-Theater.
Basierend auf gemachten Erfahrungen würde ich behaupten, dass ein lebendiger Verein Engagement braucht, sprich, Menschen, die Bock haben. Die können andere mitziehen und die "Miesepeter" ruhig stellen.
So lassen sich Hausturniere auf die Beine stellen, beispielsweise unter Beteiligung benachbarter Vereine. Oder eine vereinsinterne Liga
Und das geht ganz ohne Verband, denn wenn man will, löst man sich eben vom Ligabetrieb. Für wen ist der denn noch wichtig, wenn ich mal fragen darf?
...total talentbefreit ...
- OscarTheFish(p@k)
- Traumsenker

- Beiträge: 1700
- Registriert: 21.03.19 11:41
- Reputation: 352
- Name: P
- Playing cue: Lucasi LHT76 mit Predator REVO 11,8 mm sowie Cuetec Cynergy 10,5 mm
- Tip: Kamikaze Elite S
- Break Cue: Predator BK Rush / Bilston Knickerbockerglory Cue / Dark Horse pink/schwarz Custom
- Jump Cue: Lucasi Air Hog modifiz. / Meucci Pogo Jump / Dark Horse pink/schwarz Custom / Mammoth CF
- Wohnort: Berlin
- Kontaktdaten:
Re: Prognose Pool Billard
Man kann den Spieß auch umdrehen und darauf verweisen, dass so (toxische) Vorurteile entwickelt und manifestiert werden. Die Unterstellung weise ich deswegen auch ausdrücklich zurück.Moby hat geschrieben: ↑22.05.26 11:39 Nach meiner Erfahrung sind Vereinsmitglieder, die so oder so ähnlich argumentieren wie "ich zahle nur meinen Beitrag und will nur spielen/Schwimmen/trainieren etc..." der Anfang vom Ende eines Vereins.
Gerne sind genau diese Mitmenschen diejenigen, die anderen am liebsten vorschreiben, dass sie für ihren Vereinsbeitrag ja zwingend und unbedingt eine zu erbringende Leistung erwarten UND ganz genau wissen, wie diese beschaffen sein muss. Und wehe, es ist nicht so...
Sehr oft sind das gleichzeitig welche, die nie einen Finge für oder in ihrem Verein rühren.
Besonders traurig wird es dann, wenn die zuvor Aktiven durch solche, die nur erwarten aber selbst nicht tun, heruntergezogen worden sind. (darum "der Anfang vom Ende")
Was ich meine: ein Verein ist kein Happy-Go-Lucky-Vollkasko-Theater.
Basierend auf gemachten Erfahrungen würde ich behaupten, dass ein lebendiger Verein Engagement braucht, sprich, Menschen, die Bock haben. Die können andere mitziehen und die "Miesepeter" ruhig stellen.
So lassen sich Hausturniere auf die Beine stellen, beispielsweise unter Beteiligung benachbarter Vereine. Oder eine vereinsinterne Liga
Und das geht ganz ohne Verband, denn wenn man will, löst man sich eben vom Ligabetrieb. Für wen ist der denn noch wichtig, wenn ich mal fragen darf?
Im Schwimmsport bin ich seit meinem 8. Lebensjahr viele Jahre aktiv gewesen und habe lediglich einmal den Verein gewechselt, weil im ersten Verein ein mir nicht sympathischer Klüngel das Geschehen in die Hände genommen hatte. Im zweiten Verein war das nicht so.
Meine körperliche Eigenschaften haben athletisch zwar nicht ideal einem Hochleistungsschwimmer entsprochen, aber ich habe jahrelang sehr engagiert trainiert, fast jeden Wettkampf mitgemacht und wenn es um die sportliche Existenz (auf Leistungsbasis) des Vereins ging, habe ich sportlich alles gegeben im Manschaftsligabetrieb (den es auch dort gibt). Die Trainingsstätten waren i.d.R. öffentliche Schwimmhallen, die Trainingszeiten und die Anzahl der Bahnen wurden nach Leistung (Mannschaftsmeisterschaften) vergeben. Der Verein war in dieser Sparte so gut aufgestellt, dass es für einen möglichen war, 5 x die Woche 2 Stunden zu trainieren (ggf. auch mehr). Dieser Verein war ein Traum, unangenehmen Klüngel konnte ich glücklicherweise nicht erleben. Zeitweise gab es auch eine Mannschaft in der 1. Bundesliga.
In diesem Verein war ich aktiv bis in die Anfänge meiner 20er, dann habe ich auf Krafttraining und ergänzendes Ausdauertraining an Land umgestellt, weil ich was neues brauchte.
Nach Wegzug aus der Stadt bin ich dem Verein als Fördermitglied treu geblieben, auch als Dankeschön für die unglaublich schöne Jugendzeit dort. Da fühle ich mich sehr verbunden und hätte einen Austritt sehr schmerzlich empfunden.
Diese sehr missmutigen zitierten Spekulationen sind ein gutes Beispiel dafür, warum ich heute sehr zurückhaltend geworden bin mit der Vereinsmeierei (insbesondere in Berlin). Das brauche ich nicht mehr, das werde ich auch nicht mehr unterstützen.
- joshua70
- * BA-Ikone *

- Beiträge: 5296
- Registriert: 20.08.07 00:00
- Reputation: 608
- Playing cue: McWorter 1883, Cem Cocobolo 1/1 Sixpointer
- Tip: Wizard
- Break Cue: Cuechanger
- Jump Cue: Cuechanger Concept Jumper
- Wohnort: Baden
Re: Prognose Pool Billard
Im Idealfall sind alle begeistert und untertützen. Das ist aber in der Realität kaum möglich. Also gibt es Leute, die zahlen, kommen und gehen. Die sind dennoch wichtig, weil ihr Beitrag der Existenssicherung hilft. Man darf diesen Mitgliedern nur keinen besonderen Raum geben, muß dann natürlich auch damit leben können, wenn die den Verein verlassen.
Aber im richtigen Leben ist das doch auch so. Menschen kennen ihre Rechte und sind bei den Pflichten eher großzügig. Und wenn die Pfllichten nicht in Stein gemeißelt sind, wird da dann auch mal eine selektive Interpretation vorgenommen.
Die Erkenntnis alleine ändert aber nichts an der Tatsache. Meiner Erfahrung nach, sollte man nicht dagegen, sondern damit arbeiten. Man kann z.B. in die Satzung eine verpflichtende Arbeitsleistung von x- Stunden pro Jahr integrieren. Aus der kann man sich freikaufen, wenn man nicht will. Also hat man die Mitglieder entweder bei ihrer Arbeistkraft oder ihrem Geldbeutel- beides hilft. Es steht ja jedem frei, das abzuzeichnen.
Aber im richtigen Leben ist das doch auch so. Menschen kennen ihre Rechte und sind bei den Pflichten eher großzügig. Und wenn die Pfllichten nicht in Stein gemeißelt sind, wird da dann auch mal eine selektive Interpretation vorgenommen.
Die Erkenntnis alleine ändert aber nichts an der Tatsache. Meiner Erfahrung nach, sollte man nicht dagegen, sondern damit arbeiten. Man kann z.B. in die Satzung eine verpflichtende Arbeitsleistung von x- Stunden pro Jahr integrieren. Aus der kann man sich freikaufen, wenn man nicht will. Also hat man die Mitglieder entweder bei ihrer Arbeistkraft oder ihrem Geldbeutel- beides hilft. Es steht ja jedem frei, das abzuzeichnen.
Alles eine Frage des Glaubens. Ich glaube... ich nehm noch n Bier...
- Moby
- Softbreaker

- Beiträge: 332
- Registriert: 03.06.05 00:00
- Reputation: 57
- Playing cue: O'Min Custom-Made, Woods-Cue, Players Sneaky
- Tip: Was so rumliegt
- Break Cue: Brauch ich nicht
- Jump Cue: Hab ich nicht
- Wohnort: Outer Rim
Re: Prognose Pool Billard
Lieber Oscar, ich habe gar nicht explizit auf Dich abzielen wollen sondern nur Erlebnisse aus dem Vereinsleben geschildert.
Dein Beitrag war ein gewisser Input, ja, allerdings habe ich Dich nicht zitiert und will Dich persönlich nicht kritisieren.
Dass Du schwimmst oder geschwommen bist, war ein "Zufallstreffer", ma sagen.
Deine Entscheidungen sind Deine Entscheidungen und wie du sie triffst, ist Dein Ding. Du bist mir in keinster Weise irgendeine Erklärung oder gar Rechtfertigung schuldig, allenfalls noch die Akzeptanz, dass es auch andere Meinungen und/oder Erfahrungen geben kann.
Nur den Bogen hin zu "toxisch", den hab ich nicht so richtig begriffen. Vielleicht magst Du das ja noch erläutern?
Die Idee, in der der Satzung eine verpflichtende Arbeitsleitung oder einer monetären Ersatzleistung festzuschreiben ist spannend. Ich würde tatsächlich gerne wissen, ob so etwas schon versucht wurde. Und mit welchem Ergebnis.
Dein Beitrag war ein gewisser Input, ja, allerdings habe ich Dich nicht zitiert und will Dich persönlich nicht kritisieren.
Dass Du schwimmst oder geschwommen bist, war ein "Zufallstreffer", ma sagen.
Deine Entscheidungen sind Deine Entscheidungen und wie du sie triffst, ist Dein Ding. Du bist mir in keinster Weise irgendeine Erklärung oder gar Rechtfertigung schuldig, allenfalls noch die Akzeptanz, dass es auch andere Meinungen und/oder Erfahrungen geben kann.
Nur den Bogen hin zu "toxisch", den hab ich nicht so richtig begriffen. Vielleicht magst Du das ja noch erläutern?
Die Idee, in der der Satzung eine verpflichtende Arbeitsleitung oder einer monetären Ersatzleistung festzuschreiben ist spannend. Ich würde tatsächlich gerne wissen, ob so etwas schon versucht wurde. Und mit welchem Ergebnis.
...total talentbefreit ...
