Konstante Leistung abrufen

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mikkes
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Re: Konstante Leistung abrufen

Beitrag von mikkes »

In aller erster Linie sollte man sich im klaren sein, welche Spielstärke man hat.
Sehr viele Hobbyspieler oder Ligaspieler bis in den Bereich der Landesligen haben sehr häufig starke Qualitätsschwankungen in Ihrem Spiel. Im Gegensatz zu sehr guten oder Profispielern sind sie nämlich nicht oder nur eingeschränkt in der Lage neben Ihrem A-Game auch ein B- oder C-Game zu haben, was sie in vielen Situationen weiterhelfe könnte ein Spiel/Satz doch noch zu gewinnen. Aber es gibt dort halt nur das A-Game und das Z-Game und man hat dann das Gefühl, dass man das allerstemal sein Cue in der Hand hat. Eine gewisse Konstanz zu erreichen ermöglicht eigentlich nur die Basics und Fundamentals sowie die eigene Stoßroutine immer und immer wieder zu trainieren. Wenn diese in Fleisch und Blut über gegangen ist, hat man schon viel erreicht um deutlich konstanter spielen zu können. Über den Faktor "Das Problem liegt fast ausschließlich zwischen den Ohren" will ich noch nicht einmal eingehen.
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sneaky_peter
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Re: Konstante Leistung abrufen

Beitrag von sneaky_peter »

Da ich aktuell nur selten am Tisch stehe habe ich dieses Problem gar nicht, da meine Erwartungshaltung sowieso nicht besonders hoch ist.
Was mir früher in solchen Phasen geholfen hat: Billardvideos schauen! Warum auch immer, danach lief es meistens wieder besser.
Manchmal habe ich auch konsequent vor dem Spielen einfache Grundübungen wie die Pinguinübung gemacht. 10x5 Bälle haben schon für ein besseres Gefühl gereicht.
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joshua70
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Re: Konstante Leistung abrufen

Beitrag von joshua70 »

Wer mit ähnlichen Problemen kann denn seine Fehler benennen?
Ich lese immer "gut" oder "nicht gut". Aber was ist nicht gut? Bestimmte Ballkategorien, Lauflänge; Positionen, Lochspiel?

Das ist ein wenig wie:
Ruft ne Frau in der Werkstatt an und sagt "mein Auto klopft".
Wo?
Keine Ahnung! Was kostet die Reparatur?
Kann ich nicht sagen.
Warum nicht, sie sind doch eine Autowerkstatt...
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TimDo
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Re: Konstante Leistung abrufen

Beitrag von TimDo »

8ballpool hat geschrieben: 05.11.25 11:41 Viele interessante Berichte die ich gerne gelesen habe, danke dafür!
Bei mir ist es oft so, wenn ich an einem Tag besonders gut gespielt habe, glaube ich dass ich jetzt "endlich verstanden habe" wie Billard geht und das logischerweise beim nächsten Mal einfach weiterführe. In den meisten Fällen wird das nächste Mal spielen nach einem besonders guten Tag, dann besonders schlecht.

Was mich auch öfters beschäftigt: Jeder kennt ja diese Phase, wo man einfach alles locht und auch weiß dass man jede Kugel die man angeht, lochen wird. Null Zweifel, 100% Sicherheit und Ausführung. Sowas hatte ich gestern abend wieder für ca. 30 Minuten. Eigentlich jedes Mal wenn ich an den Tisch kam, auch fertig geschossen. Jede Ablage auf den Punkt, es war kinderleicht.
Die Frage die ich mir stelle, was geschieht in dieser Phase im Kopf, was löst diese Phase aus und was beendet sie wieder? Kann man so etwas eventuell auch herbeiführen? Man ruft ja in dieser Phase Fähigkeiten ab die man grundsätzlich hat, aber man kann sie eben nicht auf Knopfdruck abrufen. Vielleicht kann man das aber doch ein klein wenig steuern?

Zu oft habe ich auch die genau gegenteilige Phase, nämlich dass garnichts klappt, man sich beschissen am Tisch fühlt und man eigentlich bei jedem Ball vorher schon weiß dass der daneben geht. Wenn man so eine Phase am Spieltag erwischt stehts ganz schnell mal 5-0, 6-0 und man wurde abgeschossen bevor man gemerkt hat was eigentlich los ist.
Genau das ist es, was ich mit meiner ursprünglichen Frage meinte. Du kannst das was du tun willst und dein Körper und Geist rufen diese Leitung manchmal ab. Auch ich habe dann diesen Moment, wo ich denke: "Das ist so einfach und JETZT hat mein Kopf endlich verinnerlicht wie Billard funktioniert."
Du Planst deine nächste Saison, 3 Ligen weiter oben, weil du ja jetzt alles lochst und jede Ablage sitzt und niemand dich aufhalten kann, und am nächsten Tag spielst du wieder als hättest du grade mit dem Sport angefangen und weißt nicht wie man ein Queue richtig hält.

Wenn jemand herausfindet, wie man jederzeit seine beste, bereits mehrfach gezeigte Leistung abrufen kann, wäre ein Nobelpreis in Psychologie angebracht. :bel:
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treffgarnix
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Re: Konstante Leistung abrufen

Beitrag von treffgarnix »

Das ist eine sehr gute Frage!!
Als Einstein Examina abnahm, fragte ihn einmal ein Student: "Sie stellen in diesem Semester ja genau die gleichen Fragen wie beim letzten Mal." Darauf Einstein: "Das ist wahr. Nur die Antworten sind diesmal anders."
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Re: Konstante Leistung abrufen

Beitrag von joshua70 »

TimDo hat geschrieben: 05.11.25 16:07 (...)

Wenn jemand herausfindet, wie man jederzeit seine beste, bereits mehrfach gezeigte Leistung abrufen kann, wäre ein Nobelpreis in Psychologie angebracht. :bel:
Abschließend hat das noch niemand beantwortet. Um das behaupten zu können, müßte man ja das mögliche Ende kennen.

Wenn Du ordentliche Leistung nur ab und an abrufen kannst, ist die Basis nicht belastbar genug. Ich z.B. glaube kein guter 14.1 Spieler zu sein und habe noch nie 50 Bälle geschafft- in den 30ern oder 40ern war immer Schluß. Aber meine schlechte Technik und geringe Konzentrationsfähigkeit reichen aus, um auch an schlechten Tagen mit vielen Safes einen 3er Schnitt zu spielen- wenn ich dann ab und an mal wirklich 14.1 spiele. Davon kann ich mir genau gar nix kaufen, weil es überhaupt keine relevante Aussage trifft. Ich kenne Spieler, die mal einen 4er oder 5er Schnitt spielen und auch in der Liga schon mal jenseits der 20 Bälle gemacht haben (als Serie). Langfristig betrachtet, dümpeln die aber bei nem Schnitt zwischen 1 und 2. Welche Erkenntnis zieht man als Bewertungsgrundlage ins Kalkül? Von aussen betrachtet kann ich bei den betroffenen Spielern viele Dinge ausmachen. Vor allem eines: Sie können sich nicht annähernd realistisch beurteilen. I.d.R. glaube ich, dass ihr Selbstwertgefühl die Realität gar nicht kennen will. Ratschläge- je nachdem von wem- werden gerne angenommen, solange sie keine konstruktive Arbeit nach sich ziehen. Sie versuchen zwar, selbstgestellte Aufgaben zu erfüllen, stellen aber die falschen Aufgaben (ich brauche ne Stellung für den nächsten Ball). Richtig wäre: Was muß ich tun, um auf einfachstem Weg zum Moneyball zu kommen?
Die stehen auch selten alleine am Tisch und falls doch mal, spielen sie Bälle, die ihr Selbstwertgefühl stärken, aber nicht die, vor denen sie insgeheim Angst haben.

Was das mit Deiner Eingangsfrage zu tun hat?

Alles!

Ich schlage Folgendes vor: Leg ein weißes Blatt Papier auf den Mittelpunkt. Du hast vor jedem Ball BiH. Dann verteilst Du Bälle im Abstand von ca. einer Kugelbreite an die Banden- egal wohin. Nun versuchst Du jeden Ball auf zwei unterschiedlichen Wegen zu lochen und die Weisse auf das Blatt Papier zu bringen. Das wird vermutlich eine ernüchternde Erfahrung werden, zeigt Dir aber Defizite, an denen Du arbeiten kannst.
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Re: Konstante Leistung abrufen

Beitrag von mikkes »

sneaky_peter hat geschrieben: 05.11.25 14:26 .............., da meine Erwartungshaltung sowieso nicht besonders hoch ist.
...........................................
Die eigene Erwartungshaltung ist auch ein nicht zu vernachlässigender Faktor. Viele Spieler scheitern an ihrer eigener Erwartungshaltung, da sie sich nicht einzuschätzen wissen. Es gibt sehr häufig, gerade in den unteren Ligen, Spieler die sich maßlos überschätzen und denken sie wären deutlich besser als ihr Spiel das überhaupt hergibt. Diese Diskrepanz führt dann sehr schnell zu großem Frust und noch schlechterem Spiel.
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Re: Konstante Leistung abrufen

Beitrag von joshua70 »

Vielleicht ist es gar nicht die Diskrepanz, die zu schlechtem Spiel führt, sondern die ernüchternde Realität, die einen einholt, man aber nicht wahrhaben will. Und das vermeintlich schlechte Spiel ist eigentlich das tatsächliche Niveau, während die Ausreisser nach oben anderen Umständen geschuldet sind. Aber nur vielleicht...

Equal Offense war mal ein schönes Spiel, das in Vergessenheit geraten ist: Man baut sich ein 8-Ball Rack auf. Dann breakt man. Was fällt, wird wie im 14.1 wieder aufgebaut. Und in der niedrigsten Stufe, hat man nach dem Break BiH. Es ist ein Ansagespiel. Jedes Mal, wenn man nicht korrekt senkt, hat man BiH. Insgesamt 3 mal.
Man versucht dann so viele Bälle wie möglich zu lochen. Das Ergebnis nach dem 3. verschossenen Ball wird notiert und man macht das 10 mal hintereinander. Das ist wichtig, um den Fluß aufkommen zu lassen und auch die Konzentration auf längerer Strecke zu verbessern. Und man spielt gegen sich selbst.

Wenn man das insgesamt 3 mal erfolgreich hinter sich gebracht hat und mindestens 120 Punkte gesamt (12 Bälle pro Tisch im Schnitt) erreicht hat, geht es in die nächste Stufe. Da gibt es dann nur noch nach dem Break und einmal bei verschossenem Ball BiH. Die kommende Stufe erlaubt nur noch nach dem Break BiH, die danach kein BiH mehr und die letzte erlaubt dann auch über das Rack (wie im 14.1) hinaus zu spielen.

Wer das Spiel annimmt, wird recht schnell feststellen, dass ein hartes 8-Ball Break kontraproduktiv ist, sondern dass es wichtiger ist, wenig Cluster zu haben. Bälle auf der Fußlinie (weil zuvor gefallen), hindern eher. Dann macht es zunächst Sinn, erstmal die einfachen Bälle zu machen und nicht schon direkt Cluster anzugehen.

Hat man einen Kumpel, kann man das natürlich gegeneinander (auf zwei Tischen parallel) spielen und man hat Wettbewerb.

Man hat ein Spiel mit Ziel und steht dennoch alleine am Tisch. Man merkt bei so vielen Bällen nacheinander, wo Schwächen liegen, die man im optimalen Fall notiert, um sie nicht zu vergessen.

Für mich ist das die angenehmste Art, alleine viele Bälle spielen zu können. Man ist durch das ausgelobte Ziel etwas fokussierter und auch abgelenkter und kann Wettbewerbssituationen besser simulieren. Und man kann sich bewußt machen, welche Winkelkategorien man vielleicht zu umgehen versucht- ein Indiz für Trainingsrückstand in dem Bereich.
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Re: Konstante Leistung abrufen

Beitrag von sneaky_peter »

Und das kann auch nicht schaden, um überhaupt erstmal zu wissen wo man steht:
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Re: Konstante Leistung abrufen

Beitrag von joshua70 »

Für mich war das ein Gamechanger in meiner Selbstwahrnehmung.

Nachdem ich mir alle möglichen Ausreden überlegt hatte, habe ich sie mir selbst wieder ausgetrieben und kam am Ende zu dem Schluß: "Akzeptiere das Ergebnis- es steht da schwarz auf weiß!"
Und nur weil ich das Papier ausgewertet hatte, kam ich mit den Erkenntnissen daraus- ohne technisch besser geworden zu sein- beim nächsten Durchlauf auf deutlich bessere Werte. Lusstigerweise hat das Denkmuster sich auf auf mein Spiel an sich ausgewirkt.

Je breiter die Basis ist, desto einfsacher ist es, neues dazuzulernen oder Dinge zu analysieren (und Gegenma0nahmen zu ergreifen). Gespräche mit ähnlich denkenden Leuten hilft einem den Horizont zu erweitern und Situationen auch aus neuer Position heraus zu beurteilen. Je weniger subjektive Filter die Wahrnehmung beeinflussen, desto objektiver können wir sein.
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Re: Konstante Leistung abrufen

Beitrag von Billard-Praxis »

Je mehr man weiß umso schwieriger wird es für einen im Pool-Billard.

:krl: :zwi:
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Re: Konstante Leistung abrufen

Beitrag von NickCasey »

Billard-Praxis hat geschrieben: 09.11.25 20:25 Je mehr man weiß umso schwieriger wird es für einen im Pool-Billard.

:krl: :zwi:
Auch wenn du das mit Smileys untetmalst, aber in dieser Aussage steckt viel Wahres.

Aber im Endeffekt gewinnt man nur, wenn man es schafft, dem Gegenüber 10% weniger deiner Tagesform aufzubürden. Egal mit welchen Mitteln....
Wenn Du zu alt bist den Senf zu vertragen, kannst Du immer noch am Glas lecken.
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Re: Konstante Leistung abrufen

Beitrag von joshua70 »

Der Spruch "was Hänschen nicht lernt, ..." (passend) passt sehr gut. Viele (alle?) der Topspieler, haben schon sehr früh angefangen und einfach gespielt, ohne nachzudenken und ohne Allgemeinwissen. Sie haben in einer Zeit ihr Unterbewußtsein gepräft, wo es kaum existentielle Sorgen gab. Sie wissen viel über sich und können auch Änderungen vornehmen. Aber nur in homöopathischen Dosen.
Erwachsene haben weder die Zeit noch die Unbekümmertheit. Wollen sie die verlorenen Jahre einigermaßen aufholen, müssen sie sich eben an die Denkmuster Erwachsener halten. Die Stunden, die Jugendliche am Tisch verbringen können und dabei Bewegungsmuster verinnerlichen, kann man nie wirklich aufholen. Aber man kann sich über strukturierte Vorgehensweise annähern.

Die Basis dafür ist halt zu wissen, wo es hakt.

Aber Wissen kann auch bremsen, weil man darüber die Intuition verlieren kann. Intuition, Bauch, Gefühl, Unterbewußtsein sind für mich hier gleichbedeutend.

Die beste Abfolge: Mit Wissen (oder Zeit und Wiederholungen) das Unterbewußtsein schulen, um dann intuitiv ans Werk zu gehen.
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Re: Konstante Leistung abrufen

Beitrag von treffgarnix »

mikkes hat geschrieben: 05.11.25 12:25 In aller erster Linie sollte man sich im klaren sein, welche Spielstärke man hat.
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Das mit den Qualitätsschwankungen von Hobby- oder Ligaspielern stimmt. Aber auch Profis unterliegen diesen Schwankungen, jeder Spieler unterliegt diesen Schwankungen. Individuell sind sicherlich die Spannbreiten der Schwankungen und die absoluten minimalen und maximalen Spielstärken. Ich würde also diese Unterscheidung ob Profi, Amateur oder Hobbyspieler nicht machen, wenn es um Schwankungen geht. Schau Dir Videos auf Youtube an von Profispielen, und Du wirst immer wieder welche finden, bei denen selbst Topspieler für ihre Verhältnisse absolut unterdurchschnittliche und für deren Verhältnisse fast schon schockierend schlechte Leistungen abliefern.

Um eine Konstanz zu erreichen musst Du natürlich auf eine saubere Technik hintrainieren mit allen Facetten, welche Deine Bewegung am Arm beeinflussen oder stören und damit unkontrollierte Abweichungen erzeugen zwischen Soll (wie habe ich mir den Stoß und den Lauf der Kugeln vorgestellt) und Ist (was ist dann tatsächlich passiert). Die mentale Stärke wird dann mit zunehmender Spielstärke immer wichtiger, angefangen über die Fähigkeit, die Stöße und den Lauf der Kugeln zu visualisieren oder zu antizipieren, weiter über die Fähigkeit eine innere Ruhe zu bewahren und sich rein auf das Geschehen am Tisch zu fokussieren, dabei auch immer wieder in taktische Überlegungen überzugehen und diese wieder zu stoppen, wenn man in die Stoßvorbereitung geht, wobei es weitere untergeordnete mentale Fähigkeiten gibt. Gehst Du bei den mechanischen und mentalen Fähigkeit in die Feinheiten, wird sich jeweils eine hochkomplexe Detailvielfalt zeigen, abhängig auch vom Betrachter selbst.

Ich würde es vielleicht etwas plakativ so formulieren: Bei sehr geringer Spielstärke dominieren eher die mechanischen Unzulänglichkeiten, und bei sehr hoher Spielstärke eher die mentalen Fähigkeiten bei der Frage, wie stark und auch welche Art von Schwankungen auftreten.
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Re: Konstante Leistung abrufen

Beitrag von tintin »

Hat eigentlich einer schon den Faktor Lust bzw. Spaß angesprochen?
Vielleicht hat man ja am Spieltag eigentlich gar nicht so viel Lust auf Billard, oder Abends wenn man denn endlich mal Zeit hat.
Das ist ein ziemlich wesentlicher Faktor, der immer wieder beiseite geschoben werden soll. Gleichzeitig auch ein guter Punkt, an dem man wieder selber an den Schrauben drehen kann. Sich selber zum Spaß an guter Technik, an dem Abspielen des vor einem liegenden Bildes, am Testen einer anderen Technik etc. zu bringen. Kann man sehr gut nutzen, wenn es gerade nicht so gut läuft (was vielleicht ja auch daran liegen kann, dass man gerade eigentlich keine Lust hat).

Wer kennt das nicht? Aus dem Urlaub zurück und nach ein paar Tagen Zwangspause endlich mal wieder am Tisch und die Bälle fliegen nur so in die Tasche und das Spiel ist großartig....
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