MaterialBillardtisch Qualitätsunterschiede

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Sunny
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Billardtisch Qualitätsunterschiede

Beitragvon Sunny » 16.02.20 12:17

Hi,
ich überlege mir, ob ich einen Billardtisch für zu Hause kaufe.
Es läuft auf einen neuen 9 Fuß-Tisch hinaus.
Momentan spiele ich so alle 3 Wochen 1x. Ist also nur ein Hobby, jedoch möchte ich was gutes kaufen.

Mein Favorit ist der "Brunswick Centurion".
Leider kann ich nicht berurteilen, ob es für das Geld noch was besseres gibt.
Hier im Forum wird ja auch öfters der "Dynamic III" genannt. Beide kosten das gleiche.

Es gibt z. B. auch den "Brunswick Metro" für ca. 700€ mehr.
Dieser hat einzelne Füße.
Was ist da besser?

Gibt es sonst noch Kriterien auf die man achten sollte?
Ich zähle auf euer Wissen :bel:



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Kroetemann
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Re: Billardtisch Qualitätsunterschiede

Beitragvon Kroetemann » 16.02.20 18:26

In der Preislage um € 4000 wäre mein Top-Tisch der Clash Steel Pro:
https://www.doubledavecues.com/clash-st ... -6806.html

Der Tisch wird komplett in Europa hergestellt und nicht in China. Halte ich persönlich aber für deine Zwecke für leicht überdimensioniert.

Wir haben bei uns im Verein die Clash Competition II:
https://www.doubledavecues.com/clash-co ... -3447.html

Mit denen sind wir seit Jahren super zufrieden und es hat sich noch niemand (inkl. guter Buli-Spieler) über die Tische beschwert. Im Gegenteil, die werden eigentlich immer für ihre gute Spielbarkeit gelobt. Für den im Verhältnis günstigen Preis ein richtig guter und solider Tisch.

Zwei mir bekannte Vereine haben sich fette und richtig teure Brunswick-Tische geholt und mit denen gab es nur Ärger.

Justmy2cents


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Re: Billardtisch Qualitätsunterschiede

Beitragvon SINCERITAS » 17.02.20 02:26

jo, hol lieber einen Clash Steel Pro! - die modernen Brunswicks sind nicht mehr die alten Brunswicks. Ab dem Gold Crown III war eigentlich schon auf dem absteigenden Ast bei Brunswick, leider...


kind regards,
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Sunny
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Re: Billardtisch Qualitätsunterschiede

Beitragvon Sunny » 17.02.20 18:08

Danke euch beiden.
Was ist denn genau an Brunswick schlecht? Merkt man das als Anfänger?

Was ist der Unterschied zwischen dem "Clash Steel Pro" und dem "Clash Competition II"?



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Re: Billardtisch Qualitätsunterschiede

Beitragvon Kroetemann » 17.02.20 23:17

Sunny hat geschrieben:Danke euch beiden.
Was ist denn genau an Brunswick schlecht? Merkt man das als Anfänger?


Brunswick-Tische spielen sich schon gut, nur ist die gelieferte Qualität nicht die Preise wert, die dafür aufgerufen werden. Die beiden Vereine haben die neuen Gold Crown und es gab wirklich nur Ärger. Bei Tischen für über € 6.000,00 ist das eigentlich indiskutabel, was da abgeliefert worden ist.

Sunny hat geschrieben:Was ist der Unterschied zwischen dem "Clash Steel Pro" und dem "Clash Competition II"?


Beim Clash Competition II liegen die Schieferplatten auf einem Holzrahmen. Die Bandengummis sind normal, aber wirklich ordentlich. Die Taschen fassen max. etwa 8 bis 9 Kugeln. Die Taschen selber sind standardmäßig geschnitten und "schlucken" gerne auch mal nicht so sauber gespielte Bälle.
Der Clash Steel Pro hat einen Stahlrahmen, 30 mm Schieferplatten, professionelle Kleber-Banden und in jede Tasche passt 1 ganzer Satz Kugeln (15 Stk.). Die Taschen sind etwas enger nach der gültigen WPA-Norm geschnitten, da muss schon etwas genauer spielen. Außerdem wirkt der Tisch im Ganzen optisch schon sehr hochwertig.

Beide Tische werden mit professionellem Simonis 860 Tuch ausgeliefert.

Trotzdem bleibe ich dabei, das der Competition II für einen Anfänger und deinem angestrebten Pensum 100x ausreicht. Unsere Tische sind knapp 10 Jahre alt und werden jeden Tag bespielt. Die sind immer noch sehr gut in Schuß, haben immer noch die ersten Bandengummis und spielen sich einwandfrei.


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Re: Billardtisch Qualitätsunterschiede

Beitragvon Sunny » 23.02.20 14:00

Danke für die ausführliche Beschreibung der Tische.

Hat noch jemand einen Geheimtipp für mich?



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Re: Billardtisch Qualitätsunterschiede

Beitragvon SINCERITAS » 24.02.20 02:34

naja: die Dynamic Tische sind auch immer wieder zu empfehlen, vor allem wegen des Preis-Leistungs-Verhältnisses. Die neuen Dynamic III sind die Tische, auf denen die Eurotour gespielt wird. In einem der Vereine bei uns in Sachsen stehen noch ältere Dynamic II Tische, die schon gut benutzt sind und spielen sich auch immer noch echt super.

Die Sache ist: als Anfänger merkst du halt eher nicht, ob du auf einem mittelmäßigen Tisch oder auf einem Highend-Tisch spielst. Das lernst du dann irgendwann zu schätzen, wenn du schon einiges durchprobiert hast und vielleicht in der Liga auf den unterschiedlichsten Tischen und Tücher, in unterschiedlichstem Verbrauchszustand gespielt hast. Und wenn du dann weißt, wie deine shots sich verhalten bei slow roll oder wie sie sich verhalten beim kicken oder banken. Aber vorher: ist eigentlich nicht sooo entscheidend, welchen Tisch zu wählst, solange es halt nicht Schrott ist, der keine 3 Jahre lang hält^^
Du kannst also auch in der Preislage 2000 einen sehr soliden Tisch finden.


kind regards,
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Re: Billardtisch Qualitätsunterschiede

Beitragvon Titleist » 24.02.20 09:18

Was ich an Dynamic-Tischen (ich glaube, es waren II-er) gar nicht mochte: die Banden bzw. die Einfassungen derselben sind ziemlich stark gewölbt. Wenn man nun eine Kugel an der Bande spielen muss, muss man den Cue ziemlich nach unten anwinkeln, um die Kugel noch zu treffen bzw. nicht abzurutschen. Viel mehr als bei allen anderen Tischen, die hier so rumstehen. Dadurch kam es auch anfangs öfters zu Miscues bei mir, weil ich zu wenig aufpasste. Das passiert mir bei Olhausen, Brunswick und anderen Tischen eigentlich nie. Ich mochte diese Tische jedenfalls gar nicht.



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Re: Billardtisch Qualitätsunterschiede

Beitragvon monchychy » 24.02.20 15:58

Ich bin auch kein Fan von nach außen abfallenden Bandeneinfassungen.....mir ist bis heute schleierhaft, welchen Sinn das eigentlich macht? Es ist teurer, aufwendiger und bringt nur Nachteile......Es sei denn, es soll das Spiel künstlich erschweren.....dann macht es wieder Sinn.

Bei einem alten Heitz-Tisch oder Gabriel´s Signature Pro, wo einfach alles gerade ist, ist es viel einfacher und angenehmer von der Bande weg zu spielen.

Zum eigentlichen Thema:

Von der Marke Brunswick kann ich nur abraten......außer vielleicht dem GC III, welches der letzte brauchbare Tisch von Brunswick war. Alles was danach kam, war China-Ware und Preis-Leistungstechnisch eine Frechheit.
Die Metro-Tische standen bei uns mal im Vereinsheim......billigstes Furnierholz, Kugel aus 5cm fallen lassen, schon war ne Delle drin, bzw. Furnier gerissen.......spielerisch waren sie okay, aber Qualitativ ein Witz!
Der Gold Crown VI kostet zwischen 6000 und 7000 Euro - Made in China? Schiefer aus China? ...... so etwas sollte man grundsätzlich nicht unterstützen, auch wenn man das Geld hätte.

Wenn Geld keine Rolle spielt, dann gibt es sowieso nur den Diamond Pro-Am......das dürfte die Referenz sein.

Meine Empfehlung:

*Gabriels Signature Pro
*Gabriels Clash-X
*Lehmacher Atlantis oder Europa
*Clubmaster
*Dynamic II oder III
*Buffalo Pro II
*K-Steel II

By the way:

Das Design der Brunswick GC-Serie bauen ja sehr viele nach......um ein paar zu nennen: Buffalo Pro II, Clubmaster, Dynamic II, Clash Competition II........aber auch viele andere Hersteller bauen exakt diesen Tisch nach......gibt es da irgendwelche Unterschiede in der Qualität? Bauen die o.g. Firmen tatsächlich alle Tische selbst?



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Re: Billardtisch Qualitätsunterschiede

Beitragvon Titleist » 24.02.20 19:57

Da gebe ich Dir Recht, monchychy. Wenn ich den Platz hätte, käme bei mir NUR ein Diamond her. Ich würde keine 10 Sekunden überlegen. Und wenn ich Geld sparen müsste würde ich lieber auf dem Gebrauchtmarkt einen ehemaligen Spitzentisch kaufen als einen Neuen 2. Wahl. Und auch da bin ich bei Dir - ein GoldCrown bis zum 3er wäre mit die erste Wahl - allerdings würde ich unbedingt die Metallecken nacharbeiten lassen, das sind Hosenreisser bei den meisten gewesen.



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Re: Billardtisch Qualitätsunterschiede

Beitragvon monchychy » 24.02.20 21:02

Auch das mit den Metallecken versteh ich nicht.....macht auch keinen Sinn.....wie‘s besser geht zeigt der Lehmacher Atlantis, Gabriel‘s Signature Pro und Diamond Pro-Am.....um nur mal drei zu nennen......beim Lehmacher passen übrigens 15 Kugeln in ein Loch.....als Trainingstisch ein (für mich) wichtiges Argument



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Re: Billardtisch Qualitätsunterschiede

Beitragvon nussbaumer1990 » 26.02.20 06:06

Der Sentinel von Gabriels ist mMn ebenfalls ein schöner Tisch, leider wird der aber nicht mehr produziert.
Der Diamond Pro-Am ist natürlich auch ein Schmankerl für die Augen, leider in Europa bzw. speziell in AT in keinem Lokal zu finden.
Ich frage mich allerdings, ob die Tische von Gabriels mit Stahlunterbau (oder alle anderen Tische mit Stahlrahmen) nicht von Vornherein qualitativ besser sind als Tische mit Holzrahmen?


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