Konstante Leistung abrufen
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Re: Konstante Leistung abrufen
So eine Übung kann zumindest dafür sorgen, dass sich ein ggf. zu hoher Muskeltonus relaxieren kann. Für konstante Leistung benötigt man auch einen recht entspannten Oberkörper mit allen natürlichen und nicht-natürlichen Anbauteilen. Die Wirbelsäule muss "frei" sein von Verspannungen.
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Re: Konstante Leistung abrufen
Zu den beiden Beiträgen bezüglich Flow möchte ich ergänzen, dass aus meiner Erfahrung - beim Billard und bei diversen handwerklichen wie auch musikalischen Tätigkeiten - ein hohes Maß an Fokusierung der mental entscheidende Aspekt ist. Was verstehe ich hier unter Fokusieurung?:
* Ein Minimum an Emotionen jedweglicher Art --> am besten emotionsfrei
* Ein Minimum an Gedanken wenn man selbst nicht am Tisch ist --> am besten ohne Gedanken
* Wenn man am Tisch ist, ein Zusammenspiel von Visualisation und Gedanken
- zu Beginn ein gedanklicher Vorgang hinsichtlich des zu wählenden Stoßes , inkl. der dafür evtl.
notwendigen strategischen Abwägungen
- Visualisation als ein Voraussehen / bildliches Vorstellen der Laufwege aller relevanten Kugeln, der Treffpunkte,
der Lauflinien, alles was bildlichen Charakter hat. Und auch ein möglichst intensives Voraus-Fühlen / Vor-Erleben
des Stoßes
- Möglicherweise ein iteratives Wiederholen der beiden Vorgenannten
- direkt vor dem Stoß nach Beenden der sog. Routine vor dem Stoß: das reine Fokussieren auf die Stoßbewegungen
des Arms und ggf. des Handgelenks
Die technischen Skills legen dabei den Grundstein, das "Potential" an Spielqualität fest.
Je besser man diese mentale Aspekt umsetzen kann, desto eher kommt man in einen "Flow". Diesen Zustand zu trainieren ist allerdings meiner Meinung nach eine äußerst individuelle Angelegenheit, bei der es sicherlich grobe Regeln gibt, die man allgemein anwenden kann, aber sehr grob. Jeder Mensch funktioniert zwar ganz grob gleich, aber jeder hat sein ihm eigenes historisch und Einstellungs-bedingtes Mindsetting. Ein top Trainer / Mentalcoach schaut dann auch auf die indivuelle Person und erkennt und thematisiert ähnlich einem Therapeuten diejenigen wunden Punkte, welche dem- oder derjenigen im Wege stehen, in einen friedlichen und entspannten allgemeinen Lebenszustand zu kommen, sprich in ein möglichst spannungsfreies Mindsetting.
Mit einem entsprechend effizient ausgebildeten Mindsetting, einer inneren Haltung und den beschriebenen mentalen Vorgängen / Fähigkeiten ist man auch sehr robust gegenüber z. B. dem Hadern nach einem missglückten Stoß, oder wie sehr oft in unteren Ligen bzw. bei mittelmäßigen Spielern zu beobachten, oder auch bei ich sags mal brutal "Idioten", die immer nur die Schuld im Außen suchen und zu feige sind, eigene Fehler oder Defizite anzuerkennen. Männer sind diesbezüglich vermutlich aufgrund erhöhter Testostronspiegel oder archaischem Männerbild eher anfällig als Frauen.
Vielleicht auch nicht so unwichtig ist die Einstellung zu Leistung. ERWARTE ich unbedingt immer eine messbare Leistung, und bin frustriert wenn ich "versage", oder ist das "Versagen" ein frustfreier Vorgang und ich freu mich einfach über jeden Erfolg. Das ist natürlich polarisierend formuliert, die Realität liegt irgendwo dazwischen und je nach Mensch dem einen oder anderen Pol näher.
So, genug gelabert..
* Ein Minimum an Emotionen jedweglicher Art --> am besten emotionsfrei
* Ein Minimum an Gedanken wenn man selbst nicht am Tisch ist --> am besten ohne Gedanken
* Wenn man am Tisch ist, ein Zusammenspiel von Visualisation und Gedanken
- zu Beginn ein gedanklicher Vorgang hinsichtlich des zu wählenden Stoßes , inkl. der dafür evtl.
notwendigen strategischen Abwägungen
- Visualisation als ein Voraussehen / bildliches Vorstellen der Laufwege aller relevanten Kugeln, der Treffpunkte,
der Lauflinien, alles was bildlichen Charakter hat. Und auch ein möglichst intensives Voraus-Fühlen / Vor-Erleben
des Stoßes
- Möglicherweise ein iteratives Wiederholen der beiden Vorgenannten
- direkt vor dem Stoß nach Beenden der sog. Routine vor dem Stoß: das reine Fokussieren auf die Stoßbewegungen
des Arms und ggf. des Handgelenks
Die technischen Skills legen dabei den Grundstein, das "Potential" an Spielqualität fest.
Je besser man diese mentale Aspekt umsetzen kann, desto eher kommt man in einen "Flow". Diesen Zustand zu trainieren ist allerdings meiner Meinung nach eine äußerst individuelle Angelegenheit, bei der es sicherlich grobe Regeln gibt, die man allgemein anwenden kann, aber sehr grob. Jeder Mensch funktioniert zwar ganz grob gleich, aber jeder hat sein ihm eigenes historisch und Einstellungs-bedingtes Mindsetting. Ein top Trainer / Mentalcoach schaut dann auch auf die indivuelle Person und erkennt und thematisiert ähnlich einem Therapeuten diejenigen wunden Punkte, welche dem- oder derjenigen im Wege stehen, in einen friedlichen und entspannten allgemeinen Lebenszustand zu kommen, sprich in ein möglichst spannungsfreies Mindsetting.
Mit einem entsprechend effizient ausgebildeten Mindsetting, einer inneren Haltung und den beschriebenen mentalen Vorgängen / Fähigkeiten ist man auch sehr robust gegenüber z. B. dem Hadern nach einem missglückten Stoß, oder wie sehr oft in unteren Ligen bzw. bei mittelmäßigen Spielern zu beobachten, oder auch bei ich sags mal brutal "Idioten", die immer nur die Schuld im Außen suchen und zu feige sind, eigene Fehler oder Defizite anzuerkennen. Männer sind diesbezüglich vermutlich aufgrund erhöhter Testostronspiegel oder archaischem Männerbild eher anfällig als Frauen.
Vielleicht auch nicht so unwichtig ist die Einstellung zu Leistung. ERWARTE ich unbedingt immer eine messbare Leistung, und bin frustriert wenn ich "versage", oder ist das "Versagen" ein frustfreier Vorgang und ich freu mich einfach über jeden Erfolg. Das ist natürlich polarisierend formuliert, die Realität liegt irgendwo dazwischen und je nach Mensch dem einen oder anderen Pol näher.
So, genug gelabert..
Als Einstein Examina abnahm, fragte ihn einmal ein Student: "Sie stellen in diesem Semester ja genau die gleichen Fragen wie beim letzten Mal." Darauf Einstein: "Das ist wahr. Nur die Antworten sind diesmal anders."