Erfahrungen mit Kielwood-Schäften?

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OscarTheFish(p@k)
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Re: Erfahrungen mit Kielwood-Schäften?

Beitrag von OscarTheFish(p@k) »

treffgarnix hat geschrieben: 18.05.26 09:03 Ja das Gewicht sehe ich als größten Unterschied. Für meine Unterteile kann ich mit Oberteilen unter 105 gr. nichts anfangen, egal ob Holz oder Carbon. Ein normales Vollholz ohne Hohlbohrung geht da noch gut für mich bei 105 gr.. LD-Oberteile in Holz oder Carbon brauchten bisher auf meinen Unterteilen nochmal ein paar Gramm Gewicht zusätzlich beim Pin, damit sich das gesamte Queue nicht zu hecklastig anfühlt. Daher scheidet Kielwood hier für mich aus, die Kielwood lagen alle irgendwo bei unter 100 gr.. Pins sind bei mir 3/8x11 direkt ins Holz geschnitten, Länge 29,5 inch. Das ganze sehe ich rein als Modeerscheinung, Kielwood bringt aus meiner Sicht nur die Gewichtsreduzierung mit sich und halt die andere Farbe, ansonsten kein quantifizierbarer Vorteil.
Ich bin da auch immer hin und her gerissen. Am Ende entscheidet immer der Gesamteindruck des gesamten Queues einschließlich Oberteil. Sich rein über Messwerte an eine Wohlfühlkonfiguration heranzutasten erfüllt nicht immer die Wünsche und lässt Fragen offen. Seit meinem ersten Cuetec Cynergie Obeteil (welches auch sehr leicht ist) stelle ich aber fest, dass die leichteren Oberteile eine noch feinfühligere Abstimmung für mich ermöglichen. Ein richtig dunkles Kielwood-Oberteil steht aber noch auf meiner Wunschliste. Bei mir kommt Uniloc QR zum Einsatz.
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joshua70
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Re: Erfahrungen mit Kielwood-Schäften?

Beitrag von joshua70 »

Das QR erhöht das Gewicht schon mal um rund 8-10 Gramm.

Aber ansonsten sehe ich Kielwood nicht als revolutonäres Material. Ich würde- hätte ich die Wahl- im Holzspektrum eher getauchte Oberteile wählen. Alleine schon wegen der Farbgebung. Das Ergebnis ist ähnlich, ohne dabei aber das spezifische Gewicht zu reduzieren. Und da wir durch die Bockhand gewisse Einschränkungen in der Form haben, können wir auch nicht nur um des Gewichts willens beliebig dicker werden. Wenn es also darum geht, innerhalb bestimmter Parameter (Durchmesser, Taper, Gewicht) das optimale Material zu finden, ist und bleibt Carbon die erste Wahl. Aber dann kommt der Mensch uns sein Muskelgedächtnis ins Spiel und Carbon wird zu einer möglichen Option reduziert.

Allerdings ist es auch ohne große Verbiegungen möglich, das Gewicht im Oberteil zu erhöhen. Nachträglich ist das etwas aufwändiger, geht aber auch.
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treffgarnix
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Re: Erfahrungen mit Kielwood-Schäften?

Beitrag von treffgarnix »

OscarTheFish(p@k) hat geschrieben: 18.05.26 09:17
treffgarnix hat geschrieben: 18.05.26 09:03 Ja das Gewicht sehe ich als größten Unterschied. Für meine Unterteile kann ich mit Oberteilen unter 105 gr. nichts anfangen, egal ob Holz oder Carbon. Ein normales Vollholz ohne Hohlbohrung geht da noch gut für mich bei 105 gr.. LD-Oberteile in Holz oder Carbon brauchten bisher auf meinen Unterteilen nochmal ein paar Gramm Gewicht zusätzlich beim Pin, damit sich das gesamte Queue nicht zu hecklastig anfühlt. Daher scheidet Kielwood hier für mich aus, die Kielwood lagen alle irgendwo bei unter 100 gr.. Pins sind bei mir 3/8x11 direkt ins Holz geschnitten, Länge 29,5 inch. Das ganze sehe ich rein als Modeerscheinung, Kielwood bringt aus meiner Sicht nur die Gewichtsreduzierung mit sich und halt die andere Farbe, ansonsten kein quantifizierbarer Vorteil.
Ich bin da auch immer hin und her gerissen. Am Ende entscheidet immer der Gesamteindruck des gesamten Queues einschließlich Oberteil. Sich rein über Messwerte an eine Wohlfühlkonfiguration heranzutasten erfüllt nicht immer die Wünsche und lässt Fragen offen. Seit meinem ersten Cuetec Cynergie Obeteil (welches auch sehr leicht ist) stelle ich aber fest, dass die leichteren Oberteile eine noch feinfühligere Abstimmung für mich ermöglichen. Ein richtig dunkles Kielwood-Oberteil steht aber noch auf meiner Wunschliste. Bei mir kommt Uniloc QR zum Einsatz.
Ja das ganze Queue muss stimmig sein. Bei mir isses seit längerem 20 Unzen, und auf diesem Unterteil waren bisher alle LD unter 110 Gramm nix für mich. Das mag ich aber garnicht auf andere übertragen, das ist rein mein bisheriges Fazit rein für mich..
Als Einstein Examina abnahm, fragte ihn einmal ein Student: "Sie stellen in diesem Semester ja genau die gleichen Fragen wie beim letzten Mal." Darauf Einstein: "Das ist wahr. Nur die Antworten sind diesmal anders."
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