Oleg07 hat geschrieben: ↑04.05.26 12:20
Nehme doch einfach angemessen etwas mehr Geld in die Hand und dann können wir über ein gutes Snookerqueue sprechen, mit dem alles auch Sinn macht.
Wenn Du nicht so viel übrig hast, ist das auch absolut okay.
Nur dann müssen wir nicht über die Teilung sprechen...
Im Prinzip richtig, aber wenn man gar keine Vorstellung hat, was man benötigt? Die Anforderungen für Queues für Pool oder Snooker sind aus meiner Sicht völlig unterschiedlich (allein schon was die Kugelgröße und vor allem das Kugelgewicht angeht sowie die meist viel längeren Wege der Weißen auf dem entsprechend großen Tisch). Die American Pool Queues sind eher tendentiell zu "gedämpft" im Feedback.
Ich hatte bei meinen ersten Schritten auf dem Snookertisch einen Poolqueue (18,5 oz.) mit Snookeroberteil (9,5 mm) genommen und eher Schwierigkeiten mit dem Lochen gehabt. Dann habe ich aus reiner Neugier einen Hausqueue genommen, der leichter war. Ging vieles auf einmal leichter.
Generell ist im Profibereich in den letzten Jahren die Tendenz zum Low-Deflection-Cue entstanden, was hauptsächlich im Wechsel der traditionelleren Messingferrulen zu Titan. Die Amateure imitieren natürlich die Profis und ziehen eher nach. Allerdings finde ich - wenn ich ehrlich bin - die Messingferrulen vom Stoß angenehmer. Und Messingferrule ist nicht gleich Messingferrule. Da kann man ebenso in Wandstärke und Länge variieren.
Bei den Profis im Snooker ist das Queuegewicht aktuell wohl im wesentlichen zwischen 17 und 18 oz. zu verorten, wobei man bedenken muss, dass das Tuch sehr schnell und fein ist und die Tische beheizt werden. Die Gewichtadaptation ist im Gegensatz zu den amerikanischen Verwandten aufwendig, da meist Bleigewichte dort eingegossen werden. Bei Einteilern von hinten, bei 3/4 Varianten i.d.R. am Joint. Das lässt sich zwar grundsätzlich ändern, ist jedoch mit handwerklichem Aufwand verbunden.
Sollte der Queue zu leicht sein, kann man zumindest über Aufnahme der Verlängerung Gewichte reinschrauben (gibt es z.B. bei Woods mit unterschiedlichen Gewinden). Aber das ist immer sehr hecklastig.