Baut Michael Vollmer noch Queues?

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Oleg07
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Re: Baut Michael Vollmer noch Queues?

Beitrag von Oleg07 »

Also unqualifizierter Senf, erdachter Unsinn und ich denke auf einem gewissen Niveau und war und bin nie in einem höheren Segment unterwegs gewesen? Alles klar wie Du meinst. Würde so gerne mal gegen Dich spielen und das Ergebnis hier Posten. Vielleicht um eine gewisse Summe für einen guten Zweck?
Und sag doch einfach mal, was nicht stimmt was ich geschrieben habe ?
Also alle eure Customs mit einem gewissen Alter, haben keine Kratzer, keine Macken, keine Verfärbungen, sind alle 100% gerade, quietschen auch nicht manchmal beim zusammen schrauben, sind null matt im Lack, es ist nie ein Ring zu spüren und ihr könnt sie alle innerhalb einer Woche für das gleiche Geld wieder verkaufen ja? Ist das so?
Billard ist kostenneutral? Ihr habt also in 30 Jahren im Prinzip unterm Strich keinen Cent für Queues ausgegeben? Also so einen Blödsinn erzählen nur Möchtegerns und Spinner.
Ich möchte auch keine Mimimi Opferrolle. Ich bin der Täter. Du bist ein Opfer.
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joshua70
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Re: Baut Michael Vollmer noch Queues?

Beitrag von joshua70 »

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Re: Baut Michael Vollmer noch Queues?

Beitrag von joshua70 »

Ich bin sicher, du würdesst mich in Grund und Boden spielen!
Das Problem sehe ich eher darin, dass der Gewinner dadurch nicht mehr an Glaubwürdigkeit erhielte, weil es an den bisherigen Themen komplett vorbei wäre. Wir könnten ebenso gut mit unseren Autos gegeneinander antreten- das hätte ähnlich viel Relevanz.
Wenn mein Selbstwertgefühl es erforderlich machen sollte mich zu beweisen, sollte das gegenüber Menschen sein, deren Gesellschaft ich einer Prostatauntersuchung durch einen leprösen Affen vorziehe.
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Re: Baut Michael Vollmer noch Queues?

Beitrag von Oleg07 »

Null sachliche Argumente und dann noch immer schön ausweichend.
Ansonsten halt wirres Zeug und das übliche Schema.
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Re: Baut Michael Vollmer noch Queues?

Beitrag von Baldril »

Kann sich Michael Vollmer hier bitte auch mal dazu äußern? [\Sarkasmus]
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Re: Baut Michael Vollmer noch Queues?

Beitrag von Oleg07 »

Tatsächlich ist ja die Frage, ob Michael Vollmer noch gesichert Queues baut, noch nicht wirklich beantwortet.
Und wenn ja, wie komme ich an ein Solches?
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Re: Baut Michael Vollmer noch Queues?

Beitrag von treffgarnix »

Ruft ihn doch einfach an oder schreibt ihm.
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Whiskey
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Re: Baut Michael Vollmer noch Queues?

Beitrag von Whiskey »

Anrufen ist gut, aber er hat ja nicht mal mehr eine Homepage um den Kontakt zu finden, und auf Kurzwahl hab ich ihn auch nicht.
Aber ist ja auch egal, ich treffe bestimmt mal wieder jemand privat und frage ihn dann.


Leute ich bin schon echt lange hier im Forum aktiv, aber das hier ist grad echt krass.
Ihr teilt aber echt ordentlich aus.

Danke an dem ein oder Anderen Post.

Hat mir auf jeden Fall zu denken gegeben.
Zuletzt geändert von Whiskey am 04.12.25 11:59, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Baut Michael Vollmer noch Queues?

Beitrag von treffgarnix »

Ich finde das Thema Customqueues insgesamt sehr interessant und möchte deshalb mal einige meiner Gedanken dazu loswerden, auch einige Bemerkungen zum bisher geschriebenen.

Zuerst @Markus: Ja ich habe Dir unterstellt dass Du mit Custom wenig Ahnung hast, oder so ähnlich. Diese Unterstellung begründet sich auf einigen Dingen. Du hast u. a. klar ausgedrückt, dass Du größte Skepsis hast gegenüber der Möglichkeit, dass man mit Kauf und Verkauf von Customqueues Geld verdienen kann. Dann schreibst Du auch, dass sich Deiner Meinung nach ein Queue durch die Benutzung im Zustand verschlechtert. Auch den Punkt dass man ein Queue als Wertanlage nicht sehen sollte weil diese Wertanlage nichts bringt, wenn man sie zu einem Zeitpunkt x verkaufen will. Also sicherlich war es falsch, Dir zu unterstellen dass Du keine Ahnung hast von Custom Queues. Aber Deine Äußerungen skizzieren eine relativ einseitige Sichtweise mit vermutlich überwiegend günstigen Queues deutlich unter 2.000 € als Erfahrungsgrundlage. Bitte bringe hierzu gerne mehr Licht ins Dunkel und berichte im Detail, wie es Guido gemacht hat, welche Queues Du so über die Zeit hattest und wie DEINE Bilanz dazu aussieht. Würde mich wirklich sehr interessieren. Mit meiner Unterstellung wollte ich Dir sicher nicht zu nahe treten oder Dich provozieren, und falls das so rübergekommen ist, tut mir das sehr leid, war nicht so gemeint.

So nun mal zu meinen Erfahrungen: Ich selbst hatte meine ersten Erfahrungen mit Customqueues vor vielen Jahren in der Zeit, als der "Cem-Hype" hier im Forum stattfand, wann genau da war kann ich jetzt nicht sagen, aber ich schätze mal so vor 15 Jahren ca. Dass ich alle 3 Cem Queues mit deutlichem Verlust verkauft hatte, lag zum größten Teil an mir selbst. Das erste hatte ich quasi vergewaltigt durch einige grasse Veränderungen, logo dass ich das nicht für viel Geld weiterverkaufen kann. Meine beiden letzten Cems spielen seit ca. 10 Jahren zwei Vereinskollegen, und beide sind happy damit. Ich wars nicht aus verschiedenen Gründen. Und ich bin ein ganz ganz schlechter Verkäufer, wenn es darum geht maximalen Preis rauszuholen. Mir war und ist es mit Prio 1 wichtig, dass der Käufer happy ist, und bei gebrauchten Dingen weiß man ja nie bis zum letzten mit höchster Sicherheit, ob nicht nach dem Verkauf ein Problem am Material auftritt.

Wobei ich auch bisher der Meinung bin, das Cem-Queues nicht das Potential haben, sich zu begehrten Sammlerqueues zu entwickeln. das möchte ich jetzt aber nicht weiter begründen, ist nur meine Meinung. Nach der "Cem-Phase" hatte ich einige andere Serien- wie auch Custom-Queues und ich versuche mich zu erinnern: Cuechanger, Mezz, Meucci, Cuetec, Carolina Custom, Predator, JD, Zeus, IQ. Und auch noch andere billige / günstige Queues, die ich hauptsächlich zum Rumbasteln hatte. Wie man sieht ist das kein wirklich hochpreisiges Customqueue dabei (die beiden IQ waren beide unter 1.500 Neupreis). Bei allen diesen Queues mit Ausnahme 1x Predator und 2x IQ, die ich alle drei aktuell noch habe und auch nicht verkaufen werde, hatte ich immer mit deutlichem Verlust verkauft.

Nur einmal hatte ich ein Queue, beim ich 1.500 € verdient hatte. Das war ein Exceed, gekauft von einer Person die ich von vertrauten Kumpels her kenne, gekauft in der Corona-Zeit als ich mal den Anflug hatte: Jetzt kauf ich mir was bevor die Welt im Lockdown versinkt und das Geld verreckt. Das Risiko beim Exceed, das in der alten Version nicht mehr gebaut wird, war sehr gering. Verkaufen wollte ich es auch garnicht, aber es war am Ende so dass es genau derjenige, der es mir verkaufte, wieder zurückhaben wollte, und 5.000 € waren damals ein interessanter Preis für ihn. Ich hätte vermutlich noch einiges mehr rausschlagen können, aber wie oben schon geschrieben ist für mich die Zufriedenheit eines Käufers wichtiger als mein eigener Profit.

Dann haben wir in unserem Verein noch einen Kollegen, der glücklicherweise seit ein paar Jahren richtig fett Kohle verdient und immer wieder Customqueues kauft, und falls jemand Interesse hat, wieder weiterverkauft. Er macht das weil er halt kann und ihn Queues interessieren, aber nicht zum Geld verdienen. Es macht ihm einfach Spaß, immer wieder was auszuprobieren, immer wieder den "heiligen Gral" zu suchen und ich glaube ihm bereitet es auch Freude, wenn er ab und zu mal wieder einen Interessenten glücklich machen kann mit dem Verkauf.

Generell zum Verkauf: Ich persönlich lege keinen Wert darauf Gewinn oder maximalen return on money zu bekommen beim Verkauf von Queues, und damit verbunden lege ich auch keinen Wert darauf, ein entsprechendes Netzwerk zu haben von potentiell interessierten Käufern. Ein Netzwerk zu haben für Dinge, die einen gewissen Sammlerwert haben oder haben könnten in Zukunft, ist absolut wichtig bei der ganzen Thematik. Wenn Du einen Sammlergegenstand im Internet mal schnell loswerden willst, auf ebay zum Beispiel oder auf Facebook: schlechte Wahl, schlechte Strategie. Ohne spezifisches Netzwerk lässt man das Sammeln, bzw. kaufen und verkaufen mit evtl. Gewinnaussicht besser sein. MIT den entsprechenden Netzwerken schaut das aber zum Teil komplett anders aus. Ich glaube das ist einer der ganz wichtigen Punkte, der hier noch nicht genannt wurde.

Zu dem Thema Verschleiß möchte ich auch etwas loswerden: Hängt ganz klar vom Spieler ab. Es gibt Spieler, die passen einfach auf ihr Queue auf und das Queue ist auch noch nach 5 Jahren in sehr gutem Zustand, und auf der anderen Seite gibt es Spieler, die ihr Queue mutwillig zerstören wenn sie grad mal wieder ihre Wut nicht unter Kontrolle haben. Und dazwischen alles Facetten. Wenn Du, Markus, der Meinung bist dass Queues quasi zwangsläufig schlechter werden durch den Gebrauch, dann mag das für Dich stimmen, aber nicht für alle. Ich persönlich würde ich im oberen Drittel der Spieler / Nutzer einordnen, die schon sehr auf ihr Material aufpassen, aber nicht mit höchster Sorgfalt. Generell sind wir da ähnlicher Meinung: Ein Queue ist für mich ein Gebrauchsgegenstand, der durchaus auch sentimentale Aspekte haben kann, sprich dass ich ein Queue "liebgewonnen" habe.

Abschließend noch was generell: Ich habe schon lange die Suche nach dem heiligen Gral aufgegeben, ich habe 3 Queues mit denen ich super gern spiele, und das reicht vollkommen aus. Und meiner Erfahrung zeigte mir auch ganz klar, dass ich never ever mehr ein Queue kaufen würde, das ich nicht vorher ausführlich testen konnte. Um den Bogen wieder zurück zu Vollmer zu spannen: Ich finds super und konsequent, dass ein Queuebauer nur genau das baut, wohinter er 100 % stehen kann, und sich nicht durch Kundenwünsche vergewaltigen lässt. Unter anderem war das meiner Meinung nach einer der Punkte, weshalb Cem nicht richtig durchstarten konnte und den Sprung in die highend Customszene nicht schaffte und vermutlich auch nicht schaffen wird in Zukunft. Er hat zu viele Dinge gebaut, die in Summe nicht durchgängig schlüssig waren, er hatte sozusagen keinen roten Faden. Als Custom-Queuebauer einen top renommierten internationalen Ruf zu bekommen, bedarf einer klaren Produktstrategie und unanfechtbarer Qualität. Beides hat Vollmer konsequent umgesetzt und seine Queues sind damit auch nachvollziehbar gesuchte Objekte.
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Re: Baut Michael Vollmer noch Queues?

Beitrag von eckeneckepen »

Ey Leute, ich hab mal ne Frage, wo ihr euch gerade so konstruktiv über Custom Cues austauscht:

Wer von den euch bekannten und renomierten Custom Herstellern baut eigentlich Butterfly Spliced Unterteile in Anlehnung an Snooker-Designs und Sneaky Pete Designs? Will meinen, kein Griffband bzw. Handle, sondern klassisch Butt-End auf Forearm mit Veneers im Butterfly-Style.

Hat sowas mal jemand von euch bestellt oder gekauft? Mein großer Queue-Traum ist es seit Jahren, mir soetwas mal anfertigen zu lassen. Wie sind eure Erfahrungen dazu?
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Re: Baut Michael Vollmer noch Queues?

Beitrag von Oleg07 »

eckeneckepen

Genau diesen Traum habe ich auch schon seit ewigen Zeiten!

Ich würde mir ein Fullsplice Blank besorgen, und den dann von einem Queuebauer Deiner Wahl final nach Deinen Wünschen fertig stellen lassen. Wenn Du ein bevorzugtes Oberteil hast, passt das dann auch besser.

https://www.shurikencues.com/

Ich finde diese Teile unfassbar geil. Die können Dir auch ein Queue fertig bauen, aber ich würde persönlich obige Variante bevorzugen.

Ich persönlich, habe mir so mal vor Jahren ein einfaches Sneaky Pete bauen lassen. Es hat sich exzellent gespielt!
Da ich immer Queues in 60/59 inch benötige, habe ich fast nur Customs gespielt oder Serien 30inch OT auf Custom UT
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Re: Baut Michael Vollmer noch Queues?

Beitrag von Oleg07 »

Hi Treffgarnix,
ich nehme an, Du meinst teilweise mich. Ich heiße aber Oleg07 !! Nicht, dass ich noch als Koryphäe geoutet werde ;)
Ich möchte mal so antworten. Als ich anfing, warst Du mit einem Meucci der Held. Eventuell gab es noch McDermott und später kam dann Joss dazu. Mein erstes, teures Queue, war eines von Helmstetter noch selbst hergestelltes Queue. Der Kaufpreis von 1600 DM, war damals eine Hausnummer. Ein Huebler, wäre es fast geworden auch in dem Preissegment.
Damals war die Billardmesse noch in Essen. Und neben vielen Legenden, waren auch fast alle US Queuemarken am Start.
Viking zum Beispiel, war damals noch eine Nobelmarke und die hatten echt krasse Queues am Start.
Und so ging es dann immer weiter und meistens im Custom Bereich, weil mir Standard Queue auf Dauer zu kurz waren.

Tatsächlich muss ich aber auch nicht alles mal besessen haben! Ich habe in so vielen Vereinen, mit so vielen Spielern Kontakt gehabt und wirklich so gut wie alles gesehen, mal angespielt oder zumindest in der Hand gehabt. Wer Kohle und Ahnung hatte, hatte halt ein Scruggs, Boa, Joss West oder was auch immer...

Dann noch eine Anmerkung. Ein Queue wird durch häufiges spielen im Leistungsbereich immer schlechter. Bei dem einen minimal, bei dem anderen extrem. Das kann aber dann immer noch besser sein, als eine falsche Lagerung.

Ob und wieviel Geld ich verliere oder gewinne, hängt meistens bei dem Kaufpreis und dem Zeitpunkt des Kaufes ab. Und die Queue Mode ist auch entscheidend oder eine Legenden Bildung. Vielleicht wäre Vollmer nie so eine Nummer geworden, wenn Hohmann mit einem anderen Queue Weltmeister geworden wäre.

Wie bei Oldtimern auch, gibt es gesuchte Sachen die ihren Preis haben und als Anlage gelten können und aber auch 90% reine Liebhaber Stücke, die niemals mehr einen Käufer zum gewünschten Preis finden werden. Und der Zustand ist immer das Entscheidende. Aber eben bei Sammlern und die sterben in allen Bereichen langsam aus...

Und wer würde heutzutage im modernen Billard, noch mit einer alten Ami Krücke spielen, mit 20 Oz und 13,2 Vollholz Spitze...? Also ich nicht.

Das nur mal so
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Re: Baut Michael Vollmer noch Queues?

Beitrag von joshua70 »

John Parris baut auch Pool Queues. Ansonsten gibt es in den Staaten ein paar, die gute Butterflies machen. Brent Summers baut nur noch blanks, soweit ich weiß. Fullsplices mit Veneers liegen so bei $ 700- 1000 +/- und fürs fertig machen, muß man halt schauen, wem man das gibt. Rounceville macht auch blanks. Wer blanks macht, kann auch Butterfly- Splices a´la Snookerqueue. Die Konstruktion ist nicht kompliziert, aber das Herstellen schon. Da gibt es nur ganz kleine Toleranzen bei jedem Fertigungsschritt. Später erkennt man die Genauigkeit an der Gleichmäßigkeit der Points.

@Michael es muss so 2010- 2011 gewesen sein, als Cem von dir die 48x und 64x laminierten Rohlinge bekam. Ich hab meines in 2011 in Auftrag gegeben und es 2012 dann bekommen- mit Bowlingbahndiele und McDaniels- Oberteil- ich glaube, die waren auch von Dir. Ich hatte aber geordert, bevor der ganz große Boom losging- das ging dann danach richtig los.
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Re: Baut Michael Vollmer noch Queues?

Beitrag von eckeneckepen »

Ich würde Deutsche, maximal europäische Queuebauer bevorzugen. Ich sträube mich davor, aus den USA oder Fernost zu importieren.
Shuriken habe ich schon vor einiger Zeit angeschrieben, wo die überhaupt herkommen. Die Antworten aber nie. Ich bin ein bisschen skeptisch, da einfach ein blank zu kaufen, ohne irgendetwas darüber zu wissen. So wie ich es gelesen habe, sind derem blanks nahezu alle aus Hainbuche. das ist jetzt auch nicht so gängig, oder? Gibt es da Erfahrungen zu?
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Re: Baut Michael Vollmer noch Queues?

Beitrag von treffgarnix »

joshua70 hat geschrieben: 04.12.25 15:38 John Parris baut auch Pool Queues. Ansonsten gibt es in den Staaten ein paar, die gute Butterflies machen. Brent Summers baut nur noch blanks, soweit ich weiß. Fullsplices mit Veneers liegen so bei $ 700- 1000 +/- und fürs fertig machen, muß man halt schauen, wem man das gibt. Rounceville macht auch blanks. Wer blanks macht, kann auch Butterfly- Splices a´la Snookerqueue. Die Konstruktion ist nicht kompliziert, aber das Herstellen schon. Da gibt es nur ganz kleine Toleranzen bei jedem Fertigungsschritt. Später erkennt man die Genauigkeit an der Gleichmäßigkeit der Points.

@Michael es muss so 2010- 2011 gewesen sein, als Cem von dir die 48x und 64x laminierten Rohlinge bekam. Ich hab meines in 2011 in Auftrag gegeben und es 2012 dann bekommen- mit Bowlingbahndiele und McDaniels- Oberteil- ich glaube, die waren auch von Dir. Ich hatte aber geordert, bevor der ganz große Boom losging- das ging dann danach richtig los.
Ja dann passt das in etwa. Da fällt mir grad ein dass es ja 4 Cem waren, den mit dem Fullsplice-Blank von Prather hatte ich vorhin nicht aufm Schirm. Optisch ein Traum, das bereue ich etwas dass ich den weiter weg verkauft habe und nicht mehr sehen kann :-)
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