TrainingStoßablauf

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Fürst der Finsternis
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Re: Stoßablauf

Beitragvon Fürst der Finsternis » 27.06.18 14:12

Einen schematisierten Ablauf kann es m.E. nicht geben, da Menschen unterschiedlich sind. Der eine denkt schneller als der andere, der entsprechend mehr Zeit braucht. Ich habe mal gesehen, wie Earl Strickland in 5 Sekunden acht verschiedene Abläufe analysiert (und verbalisiert) hat. So ein Temperament hat nicht jeder.
Zum TO: Wenn du dir einen Ablauf zurecht gelegt hast und dich im Spiel nicht daran hälst, dann kann man dir nur mehr Disziplin empfehlen.


Mögen hätte ich schon wollen, aber dürfen habe ich mich nicht getraut.

Titleist
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Re: Stoßablauf

Beitragvon Titleist » 27.06.18 19:33

Fürst der Finsternis hat geschrieben:Einen schematisierten Ablauf kann es m.E. nicht geben, da Menschen unterschiedlich sind. Der eine denkt schneller als der andere, der entsprechend mehr Zeit braucht.


Das ist zu kurz gedacht. Es kann sehr wohl einen schematisierten Ablauf geben - nur ist der nicht für alle gleich. Genau das wird in Pleasures of Small Motions gut erklärt. Du musst erst Deinen eigenen Rhythmus finden und dann diesen im Unterbewusstsein durch Üben verankern.

Logisch ist, dass ich nicht Earls oder Efrens Rhythmus bzw. Schema übernehmen kann.



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TomDamm
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Re: Stoßablauf

Beitragvon TomDamm » 28.06.18 08:33

Interessantes Thema :zuf:

Mit der "Pre-Shot-Routine" beschäftige ich mich als Trainer seit vielen Jahren. Diese Routinen sind, besonders auf höherem Niveau, der Schlüssel zum Erfolg.
Wie wichtig diese Routinen sind, erfahren die meisten Spieler erst sehr schmerzlich, wenn sie schon ein paar Jahre spielen und keine festen Routinen haben.
Letztlich ist so eine Routine reines Mentaltraining und hilft tatsächlich ganz enorm - nicht nur beim Billard...

In diese Routine gehört:

- Erfassung der Situation auf dem Tisch
- ENTSCHEIDUNG fällen
- Zielen
- Bildhaftes vorstellen des nächsten Stoßes (Man sieht die Kugeln rollen)
- Ausrichtung zum Spielball (beinhaltet auch die Beine/Füße und findet VOR dem runtergehen statt)
- in den Stand gehen und den gewünschten Treffpunkt am Spielball anvisieren (noch nicht schwingen)
- Vorschwingen - möglichst gleich oft. Unterschiedliche Anzahl von Vorschwüngen würde "leichter Ball" "schwerer Ball" signalisieren und Leichtsinn oder Druck erzeugen ;-)
- Kurzer Stopp am Spielball (Point of no Return) Wenn da ein komisches Gefühl aufkommt - AUFSTEHEN und entweder neu hinstellen oder neuen Plan machen
- Wenn alles passt LANGSAM ausholen und das durch den Spielball hindurch beschleunigen, bis zum Ende des Stoßes
- Stoßruhe halten - Nicht in der Stoßbewegung aufstehen

Das ganze bei JEDEM Stoß

Das war jetzt der Schnelldurchgang ;-)
Auf jeden Fall sollten diese Routinen so früh wie möglich trainiert werden. Je länger man schon ohne spielt, desto schwerer wird die Umstellung.

Demnächst wird es im Übrigen die Deutschsprachige Ausgabe von "A Mind for Pool" (Phil Capelle) geben, welches diese Thema sehr ausführlich behandelt.

Außerdem biete ich natürlich immer wieder Lehrgänge, speziell zu diesem Thema an.

LG Tom


Ein GEWINNER ist Derjenige, der am Ende des Tages behaupten kann, ALLES für den Erfolg getan zu haben... Dann tut auch eine Niederlage weniger weh...

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Re: Stoßablauf

Beitragvon Titleist » 28.06.18 08:50

Danke, Tom. Genau so wird es auch im Prinzip bei Bob Francher beschrieben. Leider habe ich bereits meine "Schlamperei" verinnerlicht und deswegen bin ich einer der schwierigen Fälle, die Du nennst.

Aber da Du das alles bestätigst ist es ein Anreiz mehr, das konsequent anzugehen.



Jan68
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Re: Stoßablauf

Beitragvon Jan68 » 01.07.18 13:21

Hallo,

ein Gedanken: Hast du nur eine Variante anzubieten?

Es gibt keine ideale Methode für alle Spieler. Du kannst herausfinden, was dir liegt und was weniger. UDn daraus dann dein Schema entwickeln.

Und es gibt unterschiedliche Situationen, in den man variieren muss.

Wenn ich merke, das ich in einem gewissen Fluss bin. Das ein Stoß eine gewisse Dynamik braucht. Dann lass ich auch mal das Kreiden und "mach es einfach". Das sind dann Stöße, die viel mehr aus dem Bauch kommen, als Andere, und das auch irgendwie brauchen.

Gegen die Ungeduld hilft m.E. vor allem, diese bewusst zu erkennen. Und sich dann mental zu sammeln. Sich zu erden. Und wenn man es merkt, aus dem Stoß raus zu gehen und sich ganz bewusst Zeit nehmen ... der Fluß kann eben auch zum Strom werden und einen mitreisen. Aber dann ist es nicht mehr Dein Fluß. Also mach ihn wieder zu Deinem und bestimme bewusst die Flußeschwindigkeit.

Ich hab da eine relativ einfache Übung, die mir hilft dieses "in der Ruhe bleiben" zu trainieren.

Ich lege einfach ringsrum vor jede Tasche eine Farbige. Dann loche ich die ringsherum mit absolut minimalem Tempo. Also auf die Mitteltasche so, dass die Weiße direkt liegen bliebt. Dann die beiden Ecken. Bei der 2 Ecke muss ich wieder in den Tisch rein, also etwa auf den Fuß- bzw. Kopfpunkt. Damit bin ich gezwungen immer wieder aus dem minimalsten Tempo raus zu gehen. Und im Vorbeigehen leg ich die Bälle wieder auf.

Das Kontrastprogramm dazu ist noch simpler: Die Bälle willkürlich auf den Tisch verteilt. Und dann rum laufen die Bälle direkt in die Taschen schießen. Schön auf weite Distanz. Und sie müssen absolut mittig sitzen!

Keine gucken, kein Zielen, kein Schwingen. Entweder du stehst sofort richtig, oder nicht. Und in dieser schlichten Übung wird der Kopf-Faktor einfach ausgeschaltet. Du wirst also sehr schnell merken, wie viel von deinem Spiel Denken und korrigieren ist, und wie viel in Mark und Blut übergegangen ist.

Wen du das steigern möchtest, gehst du dazu über mit eier Beliebigen Farbeigen eine andere zu lochen. Auch wieder Ran, Bam!! Treffer.

Wenn du merkst, das du dich mit langsamen Tempo runter gefahren und anderseits ausgelassen hast - dann bist du frei von den Zwängen der Ungeduld. Spüre diesen Zustand und spiel nun in diesem Flow. Wenn du diesen Zustand erst mal kennst, kannst du ihm auch im Spiel wieder finden.

Und m.E. ist es das wichtigste im Spiel, zu erkennen was man selbst gerade braucht. Wen du spürst, dass dein Queue ruhig läuft und die Hand gerade schwingt und alles passt .. wieso solltest du den Moment dann verpassen, indem du noch einem Probe schwingst?

LG Jan
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Re: Stoßablauf

Beitragvon isiking51 » 04.07.18 06:29

Hallo. Ich habe alle Beiträge gelesen und dennoch fehlt mir ein Teil des Puzzles. Wenn ich also nahezu perfekt spiele Abläufe Stellungen und Stöße im Einklang habe passiert es mir oft das mir nur ein Augenblick denke( jetzt schießt du schon wieder aus) und zack ist es passiert. Ich schaffe es Nie einen ganzen Satz zu dominieren, egal wie schwach der Gegner ist. Wie bekomme ich kaltschnäuzigkeit her ist meine Frage...



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Re: Stoßablauf

Beitragvon treffgarnix » 04.07.18 08:21

entweder man aknns oder man kanns nicht, Du hast wahrscheinlich hier Dein Limit ereeicht. Nicht jeder kann in allem ein Meister sein.


Als Einstein Examina abnahm, fragte ihn einmal ein Student: "Sie stellen in diesem Semester ja genau die gleichen Fragen wie beim letzten Mal." Darauf Einstein: "Das ist wahr. Nur die Antworten sind diesmal anders."

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Re: Stoßablauf

Beitragvon mikkes » 04.07.18 10:51

Titleist hat geschrieben:Leider habe ich bereits meine "Schlamperei" verinnerlicht und deswegen bin ich einer der schwierigen Fälle, die Du nennst.



Ich habe 29 Jahre "rumgeschlampt", da ich nie einen Trainer hatte und mir alles autodidaktisch beigebracht habe. Konsequenz daraus war, das ich nicht richtig zum Ball/Tisch stand und dadurch keinen geraden Stoß hatte. Dadurch enstanden bei mir Überkorrekturen (Schwungarm zu weit nach aussen, Handgelenk eingeknickt und ständig mit Effet gespielt). Also ein vermurkster Stossablauf, seitdem ich spiele.
Nun habe ich seit gut einem Jahr ein Trainer (Christian Reimering), der mir den richtigen Stoßablauf beibringt. Ist wie das Laufen neu erlernen, macht aber einen heiden Spaß, zu sehen, wie man sich doch auch nach so vielen Jahren verbessern kann. Es lohnt sich!

Added in 21 minutes 19 seconds:
Jan68 hat geschrieben:Hallo,

ein Gedanken: Hast du nur eine Variante anzubieten?

Es gibt keine ideale Methode für alle Spieler. Du kannst herausfinden, was dir liegt und was weniger. UDn daraus dann dein Schema entwickeln.

Und es gibt unterschiedliche Situationen, in den man variieren muss.

Wenn ich merke, das ich in einem gewissen Fluss bin. Das ein Stoß eine gewisse Dynamik braucht. Dann lass ich auch mal das Kreiden und "mach es einfach". Das sind dann Stöße, die viel mehr aus dem Bauch kommen, als Andere, und das auch irgendwie brauchen.

Gegen die Ungeduld hilft m.E. vor allem, diese bewusst zu erkennen. Und sich dann mental zu sammeln. Sich zu erden. Und wenn man es merkt, aus dem Stoß raus zu gehen und sich ganz bewusst Zeit nehmen ... der Fluß kann eben auch zum Strom werden und einen mitreisen. Aber dann ist es nicht mehr Dein Fluß. Also mach ihn wieder zu Deinem und bestimme bewusst die Flußeschwindigkeit.

Ich hab da eine relativ einfache Übung, die mir hilft dieses "in der Ruhe bleiben" zu trainieren.

Ich lege einfach ringsrum vor jede Tasche eine Farbige. Dann loche ich die ringsherum mit absolut minimalem Tempo. Also auf die Mitteltasche so, dass die Weiße direkt liegen bliebt. Dann die beiden Ecken. Bei der 2 Ecke muss ich wieder in den Tisch rein, also etwa auf den Fuß- bzw. Kopfpunkt. Damit bin ich gezwungen immer wieder aus dem minimalsten Tempo raus zu gehen. Und im Vorbeigehen leg ich die Bälle wieder auf.

Das Kontrastprogramm dazu ist noch simpler: Die Bälle willkürlich auf den Tisch verteilt. Und dann rum laufen die Bälle direkt in die Taschen schießen. Schön auf weite Distanz. Und sie müssen absolut mittig sitzen!

Keine gucken, kein Zielen, kein Schwingen. Entweder du stehst sofort richtig, oder nicht. Und in dieser schlichten Übung wird der Kopf-Faktor einfach ausgeschaltet. Du wirst also sehr schnell merken, wie viel von deinem Spiel Denken und korrigieren ist, und wie viel in Mark und Blut übergegangen ist.

Wen du das steigern möchtest, gehst du dazu über mit eier Beliebigen Farbeigen eine andere zu lochen. Auch wieder Ran, Bam!! Treffer.

Wenn du merkst, das du dich mit langsamen Tempo runter gefahren und anderseits ausgelassen hast - dann bist du frei von den Zwängen der Ungeduld. Spüre diesen Zustand und spiel nun in diesem Flow. Wenn du diesen Zustand erst mal kennst, kannst du ihm auch im Spiel wieder finden.

Und m.E. ist es das wichtigste im Spiel, zu erkennen was man selbst gerade braucht. Wen du spürst, dass dein Queue ruhig läuft und die Hand gerade schwingt und alles passt .. wieso solltest du den Moment dann verpassen, indem du noch einem Probe schwingst?

LG Jan
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Wenn man in deinem sogenannten "Flow" ist, fallen dir alle Bälle leicht, aber ein automatisierter Stoßablauf/-rhythmus erleichtert dir das Spiel, wenn du eben nicht in diesem "Flow" bist. Das abrufen der Technik in Momenten, wo es mal nicht so gut läuft, ist das entscheidende und da ist so ein Automatismus goldwert. Und glaub mir, im "Billardalltag" wirst du den Flow nicht so häufig erleben und dann bist du froh, wenn du mit deinem automatisierten Stoßablauf arbeiten kannst.


Great players make great shots and make them look easy.

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Re: Stoßablauf

Beitragvon Buzut » 04.07.18 14:31

isiking51 hat geschrieben:Hallo. Ich habe alle Beiträge gelesen und dennoch fehlt mir ein Teil des Puzzles. Wenn ich also nahezu perfekt spiele Abläufe Stellungen und Stöße im Einklang habe passiert es mir oft das mir nur ein Augenblick denke( jetzt schießt du schon wieder aus) und zack ist es passiert. Ich schaffe es Nie einen ganzen Satz zu dominieren, egal wie schwach der Gegner ist. Wie bekomme ich kaltschnäuzigkeit her ist meine Frage...


...indem Du versuchst deine Fehlerquote zu senken und indem
Du dein Nervensystem mit " guten Gedanken " fütterst.

Added in 2 minutes 18 seconds:
Interessant ist es weniger wie man im Flow spielt, sondern die wahre Spielstärke zeigt sich wenn man schlecht spielt.
Immer noch gut zu spielen, wenn man schlecht spielt, oder aus einem Loch herauszukommen, ist die Kunst an der man arbeiten muß.



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Re: Stoßablauf

Beitragvon treffgarnix » 04.07.18 14:52

Dann bin ich ja quasi spitze, ich komme so oft aus Löchern raus dass ich es garnicht zählen könnte ;-)


Als Einstein Examina abnahm, fragte ihn einmal ein Student: "Sie stellen in diesem Semester ja genau die gleichen Fragen wie beim letzten Mal." Darauf Einstein: "Das ist wahr. Nur die Antworten sind diesmal anders."

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Re: Stoßablauf

Beitragvon Titleist » 04.07.18 15:04

@mikkes und buzut: Volle Zustimmung. Hatte auch schon Trainerstunden. Eigentlich war mir ein Teil meiner Fehler schon
vorher in Eigenbetrachtung klar geworden - u.a. durch die guten Seiten von Dr.Dave, Tor Lowry und anderen. Über den ersten Schritt der Selbsterkenntnis bin ich also lange hinaus. Nur mangelt es manchmal an Konsequenz meinerseits und auch das ist mir bewusst. Muß halt an mir arbeiten.

@Jan68: Ich bin da eigentlich der Meinung aller mir bekannten Trainer, Experten und sehe ebenso 99% der Profis mit einem ziemlich geregelten Ablauf. Es ist m.E. völlig kontraproduktiv, einen geregelten Ablauf von Stoss auf Stoss "anzupassen" und damit "ungeregelt" zu machen oder gar ohne Vorschwünge zu spielen. Wenn Du damit klarkommst, schön für Dich. Widerspricht aber der gängigen Lehrmeinung. Ich werde mich da lieber an das halten, was Fancher und andere Experten empfehlen.

Mir hilft übrigens sehr, dass ich schon seit ca. 2 Jahren alle meine Trainingsübungen und -spiele in Excel eintrage. Dadurch sehe ich deutlich Fortschritte und das Üben macht viel mehr Spass.




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