TrainingBillard und die Psychologie - Techniken?!

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LochNess
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Billard und die Psychologie - Techniken?!

Beitragvon LochNess » 26.03.18 12:03

Tag zusammen,

gestern hatte ich meinen ersten Trainingsfrust.
Es fing eigentlich gut an, hab diverse Übungen gemacht, die haben auch alle ganz gut funktioniert. Ich war zufrieden.
Dann kam ein Vereinskollege (etwa mein Spielniveau) und wir haben 9Ball gespielt. Auch hier war der Start ganz gut. Es stand 1:0 für mich, dann 1:1, dann 1:2 für ihn, dann 2:2, ... alles ok. aber dann gings los. Ab da konnte ich kein Spiel mehr gewinnen. Gefühlt gelang ihm ab da alles und mir gar nichts mehr. Die einfachsten Bälle wollten nicht in die Tasche oder ich hab sie einfach verschossen. Bälle, die ein paar Stunden zuvor im Training noch geklappt haben, haben im Spiel nicht mehr funktioniert. Da fiel es mir dann auch irgendwann schwer, positiv zu bleiben. Da schwirren dann so Gedanken durch den Kopf wie "wenn ich das nicht hinkriege, dann brauch ich bei ner Meisterschaft gar nicht auftauchen" (Was eines meiner gestekcten Ziele ist), usw...
ich weiß, alles falsch, man darf nicht negativ denken und muss trotzdem versuchen positiv zu bleiben.
aber, is nur menschlich, dass das halt irgendwann nicht mehr geht. Vielleicht will ich auch zu viel in zu kurzer Zeit, ich weiß es nicht.
Jetzt die Frage, gings euch schon mal ähnlich? und welche Techniken gibt es (außer sich innerlich immer wieder positiv zu bestärken), während eines Spiels so negative Gedanken, geschweige denn Frust, hochkommen zu lassen?



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tintin
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Re: Billard und die Psychologie - Techniken?!

Beitragvon tintin » 26.03.18 12:51

Pool Billard ist eine der ganz wenigen Disziplinen, bei denen die Spieler scheinbar immer der Meinung sind, man müsse doch seine Bestleistung nach Belieben An- und Abschalten können. Darum sieht man Wochenende um Wochenende immer wieder Leute, die um einen rechteckigen Tisch mit Banden Hin- und Herspringen und dabei Fluchen und drohen ein längliches Stück Holz in mehrere Stücke zu zertrümmern.

Tatsache ist aber nun mal, dass es immer viele Faktoren gibt warum man eine Sportart gerade erfolgreich oder auch nicht praktiziert und beim Billard sind das dummerweise eine ganze Menge Faktoren.
Hat sich ein Leichtathlet den Knöchel verstaucht erwartet er auch selber nicht seine Bestzeit und ein Bogenschütze, dessen Augen gerade nicht so gut funktionieren schießt auch mal ein paar Löcher in die Luft.
Körperliche Probleme stören beim Billard natürlich auch, aber das eigentliche Kapital beim Pool u.ä. ist ja der Kopf und die mentale Komponente. Wenn da was nicht ganz passt ist es extrem schwer an seine Bestleistung heran zu kommen, weil die erreicht man ja am ehesten, wenn man ganz entspannt ist und die Abläufe nahezu automatisch erfolgen. Darum trainieren die Besten in unserem Sport auch häufig bis immer.

Wenn du eben noch gut gespielt hast, dann aber irgendwie nichts mehr läuft, konzentrierst du dich wahrscheinlich nur noch auf die Tatsache, dass es irgendwie nicht mehr läuft, du nicht weißt warum und du nicht herausfindest wie du es wieder anstellen kannst. Aber im Allgemeinen ist da dann auch tatsächlich etwas, was du unbewusst falsch machst und das ist meist in der Technik. Falscher Schwung etc.
Als Beispiel: Ich war neulich richtig gut drauf und habe etwas mehr trainiert und dann lief es wunderbar. Da habe ich sogar mal den Test gemacht und bin zum Stoß an den Tisch gegangen und habe ohne jegliches Vorschwingen einfach gleich abgedrückt und trotzdem hat alles gepasst. Weil mein Kopf meiner Motorik alles klar gesagt hat und ich daran nicht im mindesten gezweifelt habe.

Aber ansonsten ist dieses Thema eher etwas für einen Kurs bei einem guten Trainer.

Gruß, tintin.



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Re: Billard und die Psychologie - Techniken?!

Beitragvon Schopi68 » 26.03.18 13:00

Ist eigentlich ganz einfach: ich habe mit dem Wissen zu leben gelernt, daß
- nach ein paar Stunden des Trainierens und Spielens oft die Leistung nachlässt
- man sich nicht sein bestes Spiel als Maßstab für jedes Spiel nehmen sollte
- ein schlechter Tag nur ein schlechter Tag ist.

Zu dem Gedanken: "wenn ich das nicht hinkriege, dann brauch ich bei ner Meisterschaft gar nicht auftauchen"

Jetzt weißt Du, wieso man auf Meisterschaften so oft Spiele/Spieler sieht, bei denen man sich denkt "so wie der spielt - warum kommt der überhaupt hier her": Es geht anderen genauso, auch sie haben mal einen schlechten Tag.

Der Trick besteht darin, zu akzeptieren, daß zwar das Training einen auf dauer besser macht, man aber dennoch Höhen und Tiefen durchlebt. Ich hörte selbst schon Spieler auf Bundesliganiveau mit über 30 Jahren davon sprechen, daß sie geglaubt hatten, jetzt wären sie so gut, das kann gar nicht mehr tief sinken - aber wären dann überrascht worden, wie schlecht sie auf einmal wieder waren...



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Re: Billard und die Psychologie - Techniken?!

Beitragvon LochNess » 26.03.18 13:15

nach einer nacht drüber schlafen gehts mir auch wieder besser und ich freu mich schon auf das nächste training.
vielleicht lags auch einfach daran, dass ich schon stunden trainiert habe und dann noch das spielen angefangen hab, vielleicht war das einfach zu viel am ende.
trotzdem muss ich lernen sowas während des spiels abzuschalten.
dass ich plötzlich mein talent verloren hab, daran kanns ja nicht liegen.
also werd ich mich beim nächsten mal darauf konzentrieren, die technik abzurufen, die ich beherrsche, um vielleicht so zurück ins spiel zu kommen



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Re: Billard und die Psychologie - Techniken?!

Beitragvon Schopi68 » 26.03.18 13:21

LochNess hat geschrieben:vielleicht lags auch einfach daran, dass ich schon stunden trainiert habe und dann noch das spielen angefangen hab, vielleicht war das einfach zu viel am ende.


Du musst Dir vor Augen halten, es ist hier wie bei den "körperlichen" Sportarten auch: Um durch das Training eine Leistungssteigerung zu erzielen, musst Du dich beim Training so belasten, daß die Leistung erstmal abfällt.
Nur den Zustand des Übertrainings sollte man vermeiden (das sind dann die Spieler, die trainieren und trainieren... und ständig klagen, sie trainieren doch so viel, aber es wird einfach nicht besser...).

https://de.wikipedia.org/wiki/Superkompensation

(Das Gehirn ist letztlich auch nur ein Organ des Körpers)



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Re: Billard und die Psychologie - Techniken?!

Beitragvon Ice » 26.03.18 14:29

Folgendes, für mich hilfreiches, habe ich in einem ähnlichen Thema "Alles nur kopfsache (die mentale seite des pool)" hier gefunden:


Beitrag: https://billard-aktuell.de/forum/viewto ... 77#p309477
Link: http://www.billard-aktuell.de/downloads ... psyche.pdf

Vielleicht bringt dir das auch was. Ist auch schnell gelesen.



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Re: Billard und die Psychologie - Techniken?!

Beitragvon treffgarnix » 26.03.18 14:38

In vielen Begegnungen beobachte ich immer wieder folgende These (und trifft dabei umso häufiger zu, je niederiger das Spielniveau der beiden Kontrahenten ist):

These: Die Summe der durchnittlichen spielerischen Leistung beider einzelnen Kontrahenten (Spielvermögen über einen längeren Zeitraum gesehen, Skills) = konstant


Als Einstein Examina abnahm, fragte ihn einmal ein Student: "Sie stellen in diesem Semester ja genau die gleichen Fragen wie beim letzten Mal." Darauf Einstein: "Das ist wahr. Nur die Antworten sind diesmal anders."

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Re: Billard und die Psychologie - Techniken?!

Beitragvon Schopi68 » 26.03.18 15:12

Ice hat geschrieben:Folgendes, für mich hilfreiches, habe ich in einem ähnlichen Thema "Alles nur kopfsache (die mentale seite des pool)" hier gefunden:


Beitrag: https://billard-aktuell.de/forum/viewto ... 77#p309477
Link: http://www.billard-aktuell.de/downloads ... psyche.pdf

Vielleicht bringt dir das auch was. Ist auch schnell gelesen.



Hmmm... ja, wenn ich das so lese. Auf der Stufe, daß ich beim Spielen der Verstand ausschalte, bin ich auch schon länger. Ich sitze im Eck und grinse gemütlich vor mich hin. Dann komme ich an den Tisch, ballere meine Bälle herum bis einer statt in die Tasche in die Bande geht, grinse wohlwissend, daß ich den Stoß schon oft gemacht habe und er halt statistisch hin und wieder daneben geht, gehe zurück an meinen Platz in der Ecke und warte gespannt darauf, wieder an den Tisch zu kommen und selbiges zu wiederholen.

Doof nur - rückblickend betrachtet - daß ich jetzt auf diese Weise auch schon wieder seit 3 Wochen kein einziges Spiel ausgeschossen habe. :zuf:



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Re: Billard und die Psychologie - Techniken?!

Beitragvon treffgarnix » 26.03.18 16:25

Uiiiii, Du Armer!! ..wird schon wieder :pro:


Als Einstein Examina abnahm, fragte ihn einmal ein Student: "Sie stellen in diesem Semester ja genau die gleichen Fragen wie beim letzten Mal." Darauf Einstein: "Das ist wahr. Nur die Antworten sind diesmal anders."

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Re: Billard und die Psychologie - Techniken?!

Beitragvon LochNess » 26.03.18 17:40

danke für die links. werd ich mal durchlesen.



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Re: Billard und die Psychologie - Techniken?!

Beitragvon Ice » 26.03.18 17:43

Schopi68 hat geschrieben:...
Doof nur - rückblickend betrachtet - daß ich jetzt auf diese Weise auch schon wieder seit 3 Wochen kein einziges Spiel ausgeschossen habe. :zuf:

Sieh es positiv! Du hast vermutlich starke Gegner, von denen du lernen kannst.
Ich gewinne leider oft, weil ich von meinen 4-5 Standard-Gegnern nicht so viel lernen kann. Das bringt mich nicht viel weiter. :lac:



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Re: Billard und die Psychologie - Techniken?!

Beitragvon AlexR » 26.03.18 23:15

Sehr interessantes Thema!
Ich habe öfters das Problem, das ich z.B. zum Anfang einer 9-Ball Partie, schwere Stöße hinbekomme, die Sellungen klappen, usw. Wenn ich mich verstelle, geht dann auch der Einbänder sauber in die Tasche. Und je näher ich der 9 komme, umso unsicherer werde ich. Da kann ich auch schonmal eine Standard 8 oder 9 verschießen...Das alles natürlich auf meinem niedrigen Niveau.
Wenn man die Frustation darüber zulässt, hat man schnell das Gefühl, das beim Gegner alles klappt (obwohl eigentlich schlechter und das ärgert noch mehr) und bei einem selbst nichts mehr. Da kommt man sehr schlecht wieder raus. Darum versuche ich sowas gar nicht erst zuzulassen. Aber dazu muss man schon sehr stabil sein und einfach insgesamt gut drauf sein.



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Re: Billard und die Psychologie - Techniken?!

Beitragvon Schopi68 » 26.03.18 23:25

Ice hat geschrieben:Sieh es positiv! Du hast vermutlich starke Gegner, von denen du lernen kannst.


Ich sehe es ja nicht negativ. Ich sitze nur da und lächle. :D
(nein, Spaß beiseite - zielen kann ich von denen nicht lernen. Für alles weitere hab ich ja einen Trainer).

Die meisten Probleme die hier sonst so beschrieben werden, kenne ich von früher, hab ich aber abgelegt. Eigentlich habe ich nur zwei Probleme, ich treffe schlecht und bin zu offensiv.



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Re: Billard und die Psychologie - Techniken?!

Beitragvon Flukinator » 27.03.18 00:51

Also mir hat der Spruch von Efren Reyes sehr geholfen, meine Leistungen zu kanalisieren und nicht vom Spielvermögen des Gegners abhängig zu machen, bzw mich von eigenen Fehlschüssen aus der Ruhe bringen zu lassen.

Er meinte letztens dass sein Gegner nur der Tisch ist.. nicht der Gegner...

Ich fand des sehr hilfreich für mich.... Ausserdem trainiere ich nach einem CTE Zielsystem dass mir bei Standardbällen, gerader Stoß vorrausgesetzt, die Unsicherheiten nimmt.

PAT-Training tut dann sein weiteres, und immer mit stärkeren Gegnern spielen bringt einen für eigene Spiel deutlich weiter... so wiegt jedes gewonnene Spiel gleich doppelt so viel....

Und nicht zu vergessen dass ich jeden Tag das Queue zum spielen in die Hand nehme und mir so das Spielgefühl, in Bezug auf Zielen und Geschwindigkeit nie fremd wird, sondern immer vertrauter... fast wie die Verlängerung meines Arms.

Zumindest geht es mir dabei immer besser im Spiel, seit dem ich so trainiere...



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Re: Billard und die Psychologie - Techniken?!

Beitragvon treffgarnix » 27.03.18 09:04

Flukinator hat geschrieben:Also mir hat der Spruch von Efren Reyes sehr geholfen, meine Leistungen zu kanalisieren und nicht vom Spielvermögen des Gegners abhängig zu machen, bzw mich von eigenen Fehlschüssen aus der Ruhe bringen zu lassen.

Er meinte letztens dass sein Gegner nur der Tisch ist.. nicht der Gegner...

Ich fand des sehr hilfreich für mich.... Ausserdem trainiere ich nach einem CTE Zielsystem dass mir bei Standardbällen, gerader Stoß vorrausgesetzt, die Unsicherheiten nimmt.

PAT-Training tut dann sein weiteres, und immer mit stärkeren Gegnern spielen bringt einen für eigene Spiel deutlich weiter... so wiegt jedes gewonnene Spiel gleich doppelt so viel....

Und nicht zu vergessen dass ich jeden Tag das Queue zum spielen in die Hand nehme und mir so das Spielgefühl, in Bezug auf Zielen und Geschwindigkeit nie fremd wird, sondern immer vertrauter... fast wie die Verlängerung meines Arms.

Zumindest geht es mir dabei immer besser im Spiel, seit dem ich so trainiere...


Genau, das ist glaube ich das effektivste, nicht den Gegenspieler fokussieren sondern nur die eigene Situation: Ich, die Kugeln, der Tisch


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