TrainingBillard und die Psychologie - Techniken?!

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Re: Billard und die Psychologie - Techniken?!

Beitragvon LochNess » 13.06.18 17:57

fozzi hat geschrieben:
LochNess hat geschrieben:... Beim Einspielen irgendwas spezielles tun? ...


Wie lange spielst Du Dich ein? Kannst Du beschreiben, was nach Deinem Gefühl am Anfang das Problem ist? Konzentration? Stoßtechnik? Ablage? Treffsicherheit?

Geht es Dir im Training ähnlich?


Einspielen dauert ca 45Min bis zu ner Stunde, aber locker.
Ich fang mit der Equal Offense an, dann ein paar Stoppbälle, ein paar Breaks, ein paar Stellungsübungen, dann noch mal Equal Offense...

Es ne Mischung aus ich treff die einfachsten Bälle nicht und wenn ich sie treffe, dann hab ich ne scheiß Ablage und komm nicht weiter oder muss Safe spielen...



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Re: Billard und die Psychologie - Techniken?!

Beitragvon Yasokool » 13.06.18 21:02

LochNess hat geschrieben:Einspielen dauert ca 45Min bis zu ner Stunde, aber locker.
Ich fang mit der Equal Offense an, dann ein paar Stoppbälle, ein paar Breaks, ein paar Stellungsübungen, dann noch mal Equal Offense...


Das ist kein Einspielen... Das ist Training, was du da machst....


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Re: Billard und die Psychologie - Techniken?!

Beitragvon LochNess » 13.06.18 21:10

Yasokool hat geschrieben:
LochNess hat geschrieben:Einspielen dauert ca 45Min bis zu ner Stunde, aber locker.
Ich fang mit der Equal Offense an, dann ein paar Stoppbälle, ein paar Breaks, ein paar Stellungsübungen, dann noch mal Equal Offense...


Das ist kein Einspielen... Das ist Training, was du da machst....


ok, dann sag mir, was ich ändern soll



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Re: Billard und die Psychologie - Techniken?!

Beitragvon Yasokool » 13.06.18 22:22

LochNess hat geschrieben:
Yasokool hat geschrieben:
LochNess hat geschrieben:Einspielen dauert ca 45Min bis zu ner Stunde, aber locker.
Ich fang mit der Equal Offense an, dann ein paar Stoppbälle, ein paar Breaks, ein paar Stellungsübungen, dann noch mal Equal Offense...


Das ist kein Einspielen... Das ist Training, was du da machst....


ok, dann sag mir, was ich ändern soll


Hab dir ja Vorschläge gemacht, was du vor dem Turnier Turnier machen könntest..

Wenn du das alles vor tunierbegin spielst und dann nicht im spiel bist, liegt es wohl eher an der psyche und der unbewussten Einstellung zum Turnier...
Dann musst du nichts an deinem einspielen ändern, sondern geistig früher ins turnier starten...


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Re: Billard und die Psychologie - Techniken?!

Beitragvon LochNess » 13.06.18 22:27

Yasokool hat geschrieben:
LochNess hat geschrieben:
Yasokool hat geschrieben:
LochNess hat geschrieben:Einspielen dauert ca 45Min bis zu ner Stunde, aber locker.
Ich fang mit der Equal Offense an, dann ein paar Stoppbälle, ein paar Breaks, ein paar Stellungsübungen, dann noch mal Equal Offense...


Das ist kein Einspielen... Das ist Training, was du da machst....


ok, dann sag mir, was ich ändern soll


Hab dir ja Vorschläge gemacht, was du vor dem Turnier Turnier machen könntest..

Wenn du das alles vor tunierbegin spielst und dann nicht im spiel bist, liegt es wohl eher an der psyche und der unbewussten Einstellung zum Turnier...
Dann musst du nichts an deinem einspielen ändern, sondern geistig früher ins turnier starten...


ah, hab den post übersehen, sorry..
das mit dem spielen vor beginn werd ich mal ausprobieren, gibt in der tat genug andere, die das auch tun... vielleicht aus gründen.
sind dann diese einspielübungen generell nicht sinnvoll? mein trainer sagt jedenfalls, dass es sinnvoll ist, denn dadurch justiert man seinen stoß



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Re: Billard und die Psychologie - Techniken?!

Beitragvon Yasokool » 13.06.18 23:30

LochNess hat geschrieben:ah, hab den post übersehen, sorry..
das mit dem spielen vor beginn werd ich mal ausprobieren, gibt in der tat genug andere, die das auch tun... vielleicht aus gründen.
sind dann diese einspielübungen generell nicht sinnvoll? mein trainer sagt jedenfalls, dass es sinnvoll ist, denn dadurch justiert man seinen stoß


Die Übungen sind schon sinnvoll, aber ich würde sie nicht unbedingt zum einspielen nutzen...
Das equal Offense hab ich auch immer sehr gerne gemacht.

Zum Einspielen gehören für mich aber eger anderr Sachen.. Mein Ziel beim einspielen ist in erster Linie den Tisch kennen zu lernen.... Wie schnell ist er? Wie reagieren die Banden? Wie ist das Licht?
Bei dem eigenen oder bekannten Tischen ist das eher zweitrangig, obwohl man merkt, das ein und derselbe Tisch auch mal in Nuancen anders reagiert... Abhängig von Temperatur unf Luftfeuchtigkeit ist der Lauf der Kugel manchemal anders, als er gestern am selben Tisch noch war...
Also konzentriere ich mich bei meinem einspielen nur auf meinen stoss... Finger, Hand , Arm, Schulter... Alles lockern und in einklang bringen.... Einfach einen lockeren entspannten stoss bekommen... Dafür nehme ich oft einfach das rack, baue es auf einer Linie auf und schiesse sie einfach links und rechts lang in die Löcher... Also nicht mit der weissen, sondern jede Kugel einfach direkt und dabeu achte ich nur auf meinen Stand meine position am Tisch, meine Cue Haltung und vor allem meinen stroke.... Einfach schön sauber durch die kugel durchgehen...

Viele gucken etwas irritiert, wenn man solche anfängerűbungen macht, aber zum "warm" werden, finde ich es optimal...

Danach einfach den Tisch leer spielen ohne druck und zwang und notieren... Dabei sein "Visier justieren", also die richtigen Winkel visualisieren und verschiedene Tempi einstreuen, vom gehauchten bis zu mach 5 in die mitteltasche...
Dabei auch verschiedene Effes einstreuen... Rücklauf, nachläufer, Stoppbälle... Aber nix wildes sondern eher leichte sachen... Also lieber den Rücklaufer genau 25cm spielen.. Nicht 20 oder 30cm... Ist immer sinnvoller als den mobsterrűckläufer über zwei Tischlängen... Dabei auch gerne ein paar bandenläufer und zum schluss noch einige lange pots mit verschiedenen winkeln... Dabei nehme ich immer nur die 8,9, 10 wie es eben auch im Spiel ist, als den fibalen Schuss...
Und dann ist man eigentlich warm...
Das ganze kann in ein paar Minuten vorüber sein, aber auch manchmal 15-20 Minuten dauern...
Der rest kopfsache, sich auf das Turnier einzustellen... Vieleicht helfen irgendwelche Rituale egal welcher Art, um den inneren Schalter auf Turniermodus umzustellen... Ich habe mit für die Zeit zwischen einspielen und Turnierbegin eine playlist gemacht in die ich dann reinhöre, um in die richtige stimmung zu kommen...
Man braucht eben das Gleichgewicht zwischen spielerischer Aggressivität und Gelassenheit... Und um in diesen Zustand zu kommen, muss jeder für sich selbst seinen eigenen Weg finden...
Einfach alles Mögliche ausprobieren, dann merkt man was hilft und was eher kontraproduktiv ist... Da gibt es leider keine patentlösung...
Aber bri dem Enthusiasmus, den du an den Tag legst, wird es bestimmt nicht lange dauern, bis du das in den griff bekommst... Manchmal braucht es eben auch einfach nur zeit bzw. Erfahrung...


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Re: Billard und die Psychologie - Techniken?!

Beitragvon LochNess » 13.06.18 23:48

ok, danke schon mal. die übungen sind ja nicht total verkehrt, aber werd das mal etwas umstellen im warm spielen. die tische kenn ich eigentlich, denn sind die tische meines heimatvereins. andere turniere hab ich bisher noch nie gespielt.
das mit der playlist ist vielleicht ne gute idee. werd ich aufnehmen. und viell konzentriere ich mich auch eher auf pots um das visier einzustellen



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Re: Billard und die Psychologie - Techniken?!

Beitragvon LochNess » 08.07.18 20:44

hab jetzt mal ein paar verschiedene Dinge ausprobiert... aber mir fällt es nachwievor schwer Richtig in ein Spiel zu finden. das dauert einfach zu lange...



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Re: Billard und die Psychologie - Techniken?!

Beitragvon Titleist » 11.07.18 11:33

Vielleicht bist Du auch einfach noch nicht so weit. Und stellst zu hohe Anforderungen an Dich selbst. In "Pleasures of Small Motions" erklärt Bob Fancher dieses Phänomen sehr ausführlich. Man sollte nie die eigene Top-Leistung im Training als Maßstab nehmen. Besser ist, Du machst z.B. die Exams I und II von DrDave ein paar Mal (ich übe die schon über 1,5 Jahre). Und schreibst die Ergebnisse in Excel oder auf Papier auf. Dann hast Du einen guten Überblick über Deinen momentanen Durchschnittsstand. An dem Du Dich orientieren kannst. Wenn Du den über einige hundert Wiederholungen ansiehst, wirst Du einerseits Verbesserungen feststellen und andererseits auch die absoluten Tiefst-, Spitzen- und auch Durchschnittsleistungen sehen. Orientieren solltest Du Dich nur immer am Durchschnitt.

Wenn Du den dann allerdings regelmässig auf Turnieren auch unterbietest, liegt das Problem woanders und Du solltest wirklich mal "Pleasures of Small Motions" lesen. Das ganze Buch geht über die Psychologie des Spiels und könnte Dir evtl. ein Aha-Erlebnis bescheren. Geschenkt bekommst Du trotzdem nix. Am Üben kommt man nicht vorbei.



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Re: Billard und die Psychologie - Techniken?!

Beitragvon treffgarnix » 11.07.18 13:11

Ich kann mich mit Training überhaupt nicht begeistern, ich bin erst richtig da wenns um nen Satz geht, Voraussetzung ist dabei dass ich mental noch Reserve habe, was unter der Arbeitswoche nur bedingt der Fall ist. Hab lange gebraucht um das einigermaßen zu akzeptieren und meinen Limits ins Auge schauen zu können. Und doch verbleibt die Motivation ...


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Re: Billard und die Psychologie - Techniken?!

Beitragvon fozzi » 11.07.18 14:28

treffgarnix hat geschrieben:Ich kann mich mit Training überhaupt nicht begeistern, ich bin erst richtig da wenns um nen Satz geht, ...


Auch das kann man trainieren (als ein Teil des Trainings) oder bewußt als Trainingsteil einbauen. Ich spiele im Training bewußt gegen leicht bessere und fordere um ein Getränk. Vorteil: ich weiß genau, dass ich a) gut spielen muss um zu gewinnen und b) meine Chancen nutzen MUSS. Das setzt mich unter Druck - ähnlich einem Ligaspiel (= Wettkampftraining). Weitere Vorteil - wenn ich verliere, freut sich mein Gegner mit mir über ein gutes Training :lac: - Nachteil: kann teuer werden :lac:


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Re: Billard und die Psychologie - Techniken?!

Beitragvon treffgarnix » 11.07.18 15:05

Klaro, wenn Dir das so hilft, Respekt! Druck mach ich mir auf jeden Fall nicht, auch wenn ich in der Liga aushelfe oder wenn ich Turnier spiele. Ich versuch dann lediglich ruhig zu bleiben und das bestmögliche zu geben. In der Regel bringe ich dann auch die besten Leistungen, auch wenn ich Fehler mache die vielleicht das Spiel oder den Satz kosten. Ich hab die Verbissenheit, gewinnen zu müssen hinter mir gelassen, aber den Anspruch mein Potentiel abzurufen habe ich definitiv und dass ich in diesen "Modus" reingehe, das passiert unter der Woche schon mal garnicht und wenns dann mal so weit ist, mache ich das trotzdem mit Hauptfokus "Spaß an der Freud" und nicht, um zu gewinnen...


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Re: Billard und die Psychologie - Techniken?!

Beitragvon Yasokool » 11.07.18 15:53

In erster Linie ging es ja darum, bei eurem Hausturnier nicht richtig rein zu kommen und erst nach ein paar Sätzen zu deinem Spiel findest, wo es dann meistens schon zu spät ist...und grade das gründliche Einspielen scheint keine Besserung zu bringen...

Hast du schonmal das Gegenteil probiert?

Also so einen kompletten Kaltstart... Keinen Ball spielen, sich vieleicht lieber mit den kumpels unterhalten... Und erst zum turnierbeginn seinen cue zusammenschrauben, und am besten nich dem ersten Gegner das Eröffnungsbreak überlassen und fann so völlig kalt ins Geschehen eingreifen... Du weisst, wue es geht also solltest du trotzdem in der lage sein, die kugeln zu treffen...

Dadurch sinkt deine eigene Erwartungshaltung gegen "null" und wenn dich dein Gegner wegschiesst... "war ja klar, warst ja kalt"...
Vieleicht ist der der eigene Anspruch der grund fur die Blockade... Also... Den eigenen Anspruch maximal reduzieren und schauen, was passiert...

Haben wir doch schon alle mal mal erlebt... Die Vorrausetzungen für ein Match waren denkbar schlecht... Man war krank, viel zu spät, vollig gestresst von der Arbeit, beim letzten Training das leder gekillt und jetzt nur mit den ersatzoberteil am Start oder sonst irgendwelche Gründe, wo man denkt, "das kann heute gar nix werden...." Und wie oft war dann das Ergebnis trotzdem überraschend gut...?

Ich würde es mal auf einen Versuch ankommen lassen...

Oder, um es mit Richard Lane zu sagen :"there is nothing better than a nice cold Start"


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Re: Billard und die Psychologie - Techniken?!

Beitragvon mikkes » 12.07.18 11:31

Also ein richtiges langwieriges Einspielen mache ich auch nicht.
Ich arbeite erstmal mit dem Spielball und prüfe damit den Abschlag der Banden und wie das Tuch läuft bzw. reagiert. Ansonsten nur kleinere Übungen zum geraden Stoß um Stand, Zielpunkte, Schwung, etc. abzurufen.
Mehr mache ich nicht. Für mich persönlich ist das ausreichend, aber da ist nunmal jeder anders.


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Re: Billard und die Psychologie - Techniken?!

Beitragvon LochNess » 17.07.18 13:27

also...
beim letzten Turnier lief es besser.
Hab zum Einspielen 3 Bretter Equal Offense weggespielt. aber nicht einfach locker drauf los gespielt, sondern schon hochkonzentriert als wäre das auch schon das Turnier. Danach noch 9 Ball gegen mich selbst. Das hat dazu geführt, dass ich von Anfang an schon im Turniermodus war und das erste Spiel auch direkt viel besser lief und ich voll da war. Hab am Ende zwar verloren, aber das lag eher daran, dass ich gegen nen viel, viel stärkeren Gegner gespielt hab, weniger an meinem Spiel.
Die restlichen Spiele liefen auch sehr gut. Hab auch ein wenig mein System (Stellung zum Tisch und Haltung des Queues) justiert. und ganz generell merke ich auch (das hat sich im Training schon angedeutet), dass ich wieder nen Tacken besser geworden bin. Jedenfalls werde ich diese Art von Warmspielen auch das nächste Mal versuchen, letztes mal hat es geklappt, daher bilde ich mir mal ein, dass es auch in Zukunft so klappen wird.




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