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Entwicklung eines Glossar

Beitragvon TheBankerman » 25.07.14 11:36

Ich stelle immer wieder fest, dass mir viele Begriffe nicht geläufig sind, insbesondere im cuebau. Einiges habe ich aus den Themen zwar schon gelernt, vieles ist aber noch offen. Die englischsprachigen Seiten helfen mir oft nicht wirklich weiter, da sich meine Fremdsprachenkenntnisse in Grenzen halten.

Gerade für Neulinge kann es doch sehr hilfreich sein, wenn es in diesem Forum ein Glossar oder eine Art Wissensdatenbank zu den Begriffen gäbe. In Gesprächen stelle ich immer mal wieder fest, dass es anderen Membern auch so geht, aber keiner sich traut a) das zuzugeben oder gar b)nachzufragen.

Ein paar Beispiele:
was zeichnet einen Hoppe-Ring aus, warum heisst der so?
was ist eine titlist conversion?
Was ist ein reverse point?
was bedeutet recut?

Wie genau das aussehen kann oder wer für die Richtigkeit der Inhalte sorgen könnte, weiss ich derzeit auch noch nicht, aber ich wollte das Thema erstmal zur Diskussion stellen, ob sich so ein Aufwand dafür überhaupt lohnen würde?


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Re: Entwicklung eines Glossar

Beitragvon Yasin » 25.07.14 12:21

Generell bin ich bei Dir Bernd. Allerdings wird das natürlich eine "Mordsaufgabe" und vermutlich eine unendliche Liste. Zudem kann wohl auch nur Jemand (oder 2-3 Leute) dies mit ihrem geballten Fachwissen zusammentragen. Der Durschnittskugelschubser wird sich da extrem schwer mit tun :sta:
Allein das Thema "Gewinde" ist voll von unverständlichen Begriffen. Hier mal ein Auszug vom User Bollo (2008):

Bollo hat geschrieben:Und auf einer neuen Seite natürlich die Jointliste:

UniLoc, OT beliebig austauschbar - gleicher Jointumfang, (Variante: Mini Radial Pin bei Predator Air für den Griffbereich, ist der nicht bei Radial Pin statt bei UniLoc?)
UniLoc Bullet, beliebig austauschbar?
UniLoc Ghost, beliebig austauschbar?
M-9 piloted, OT austauschbar - gleicher Jointumfang, nur Eurowest, sehr selten
M-9 flat, Eurowest, noch seltener!
3/8 x 10, nicht beliebig austauschbar - Zentrierung und Jointumfang variieren
3/8 x 10 Flat-Top (nicht das gleiche?)
3/8 x 10 ACME (Bild? Unterschied?)
3/8 x 10 piloted
G10 (=3/8 x 10?) Arthur
0.360*11 (BCM bis ca. 03/2008)
3/8 x 11
3/8 x 12
3/8 x 14, Mike Bender, Cuetec
3/8 x 16 Quick release, XP-Joint, Longoni
Wavy Joint (Mezz) (3/8 x 9 ?)
SP-38 (Metall in Holz)
5/16 x 14 piloted, leider nicht beliebig austauschbar, da Gewinde oft leicht unterschiedlich geschnitten und der piloted Pin in Größe und Durchmesser variiert. Kann man aber oft leicht anpassen.
United Joint (von Mezz modifiziertes 5/16 x 14 Joint, aber genauer (Doppelring) , 5/16 x 14 OT passen auch, United Joint OT passen aber nicht auf normale 5/16 x14 Unterteile!)
5/16-14, hollow, brass (Schuler Joint, anscheinend beliebig austauschbar)
5/16x14 flat
5/16 x 18, beliebig austauschbar?
5/16 X 18 Viking QR, Viking Schnellverschluss (Name bzw. Bezeichnung richtig?)
Radial Pin, nicht beliebig austauschbar - Jointumfang scheint zu variieren (Zentrierung?)
"Unifit" Flat Radial Pin (Eurowest, seit Mai 2008)
Radial Pin piloted
Accu-Loc
McDermott Quick Release, glaube austauschbar
Pechauer Speed Joint piloted, glaube austauschbar
Pechauer Speed Joint flat (JP-Serie), glaube austauschbar
Viking Quick release
Southwest-Pin (3/8x11 ?)
Layani conical Joint, glaube austauschbar
Blud's pin (0.348"x11.5~)
Bryan Mordt Pin (.360x11.5~)
Buffalo Double Joint


B/J Unterteile Zwischengewinde:
Quick Lock
Mini Radial Pin
UniLoc Bullet

ettliche Holz in Holz Joints

Fett bedeutet verbreitet
Unterstrichen bedeutet immer perfekt austauschbares OT und UT, gleicher Durchmesser

5/16 x 14 piloted: (Nicht beliebig austauschbar!!!)
Schön, Joss, Falcon, Bear, ältere Predator, Mali, Balabushka, Wayne Holmes,
einige Jacoby, Espiritu, Nova, Prather, (Mezz United Joint)

5/16 x 18 flat:
Viking, Meucci, Players, Heubler, Palmer America, Stealth, J&J, Karella, Fury, Robertson (jedoch piloted)

3/8 x 10:
McDermott, Mali, Barber, Coker, Jacoby, Olivier, Mike Webb

Flat Radial Pin: (Metall in Holz!)
Eurowest, Blackcreek (Travis Niklich), und viele mehr, da die meisten Customs dieses mittlerweile verbauen und als Trend deutlich aufkommt. Ist ja auch super!
Dieser Trend wird auf der jährlichen Billardmesse in den Staaten bestätigt!

Uniloc:
Lucasi, Dale Perry, Predator 2, ältere EuroWest

Wer kennt noch weitere Joints im Pool Bereich? Die Liste wird langsam vollständig, höre kaum noch von Beiträgen.


Der Thread dazu :vor: Joints - die elende Vielfalt (lass mal den zitierten Beitrag einen Durschnittsspieler durchlesen und frage ihn mal, wieviel er davon versteht)

Wenn ich den genannten Thread jetzt mal weiterspinne:
Holz - die elende Vielfalt
Points - die elende Vielfalt
Inlays - die elende Vielfalt
Griffband - die elende Vielfalt
.
.
.
Jetzt kommen noch die diversen Queuebauer, jeder mit seiner eigenen "Machart". Ich glaube Schnaaf wollte hier irgendwann mal eine Liste von allen Cuebauern & Marken zusammentragen. Ich weiß nicht ob die Idee schon verworfen ist, wenn ja kann ich es nachvollziehen. :scw: :zwi:

Aber die Idee finde ich natürlich sehr gut ! Die Frage ist, wer (mit dem nötigen Wissen) macht sich die Arbeit? Das könnte man schon als gebundenes Buch verkaufen.

EDIT: evtl könnte man eine Art "Billard-Wiki" erstellen :ide:


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Re: Entwicklung eines Glossar

Beitragvon TheBankerman » 25.07.14 12:44

Du hast natürlich Recht, es gibt unendlich viele Variationen von z.B. Pin und Joint.

Mein Ansatz war zunächst "eine Ebene höher" - Deinem Beispiel folgend wäre meine Frage dazu: was ist ein Joint?
Für Dich ist das keine Frage bzw. bedarf keiner Antwort - nun kommt aber jemand in dieses Forum auf der Suche nach Wissen, jemand der eben nicht weiß, was ein Joint ist (unterstellend, dass er nicht regelmäßig unsere Holländischen Freunde besucht :lac: ).

Allzu oft werden ja auch Fachbegriffe mit weiteren Fachbegriffen erklärt - ein Material-newbie wie ich versteht dann nicht unbedingt mehr als vorher.

Anderes Beispiel: die Bauarten von cues: Unterschiede fullsplice-shortsplice-longsplice etc. - was sind die Unterschiede ? Die wesentlichen Merkmale ?

Trotzdem bin ich bei Dir: das wäre eine Mordsarbeit - aber vielleicht macht sich die jemand/machen sich die welche, wenn man wüßte, es besteht Interesse an einem "Billard-wiki" oder einem Begriffsglossar in Deutschlands absolut wichtigster Billard-Informations-Quelle BA :zuf:

Achso, und natürlich kann ich bei wiki oder youtube o.ä. suchen - amerikanische Videos helfen mir und vielen anderen aber z.B. nicht weiter wegen der Sprachhemmnis.


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Re: Entwicklung eines Glossar

Beitragvon Yasin » 25.07.14 14:55

Bild

:vor: Quelle: Wikipedia - Queue (Billard)

Das könnte man doch als "Basis" nehmen und ggf ergänzen :ide:


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Re: Entwicklung eines Glossar

Beitragvon zulujunky » 25.07.14 20:08

Wow, Bankerbaby. Das wäre mal ein Monsterprojekt.
Sicherlich ein absolutes Alleinstellungsmerkmal für das Forum :bin:
Ich weiß, dass es eine Art Wiki-Vorlage gibt, die öffentlich genutzt werden darf....sozusagen als Billiard-Pedia.
Aber ich denke, es wäre ein sehr großer Aufwand, zumal vermutlich nur maximal Drei-Hand voll Leute hier im Forum entsprechend helfen könnten.
Wenn es dann an ein Holz-Pedia gehen würde wird es noch ein wenig mehr, da du eigentlich von jedem Holz zwei oder drei unterschiedliche Stücke (gut) fotografieren müsstest um eine Tendenz zu zeigen. Dazu kommen dann noch die "Unterarten" wie Burl, Stabilisiert, etc.!

Ich unterstützte Dich auf jeden Fall, wenn es zu dem Vorhaben kommen sollte.
Gerne liefere ich auch ein paar Bilder, wenn ich die entsprechenden Hölzer zugesendet bekomme.

Mit Fachwissen können sicherlich andere Leute glänzen.

Geil wäre das schon.............


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Re: Entwicklung eines Glossar

Beitragvon Yasin » 05.08.14 08:41

Eben was im Forum gesucht und zufällig diesen Beitrag von joshua70 gefunden. Ich finde das passt hier ganz gut rein. Erklärt wird "der Hit" und die "Taper". Nachfolgend ein Auszug aus :vor: diesem Thread.

joshua70 hat geschrieben:Der Hit ist das Gefühl (in Verbindung mit dem Klang), das beim Stoßen entsteht. Das ist deshalb so wichtig, weil wir uns nur durch Lernen weiterentwickeln.
D.h. Du machst einen Stoß- der soll auf eine gewisse Weise ausgeführt werden- wenn er nun klappt erinnert sich Dein Körper und Dein Unterbewußtsein an dieses Gefühl (Auch wenn der Stoß schon vorbei ist).
Beim nächsten Stoß dieser Art wirst Du Dich daran erinnern- er ist also reproduzierbar.
Da durch die Kombination verschiedener Hölzer sehr viele Ungenauigkeiten Einzug halten können, ist der Hit (Treffer) für geübtere Spieler ein Qualitätsmerkmal.
Durch die unterschiedlichen Verarbeitungsmethoden der Queuebauer ergeben sich auch unterschiedliche Hits (und damit Spielgefühle). Hier ist auch schon im Wesentlichen der Unterschied zwischen unterschiedlichen Queues zu finden.
Da Holz ein Naturmaterial ist, dass sich keineswegs so exakt verhält wie Mischungen a´la Stahl oder Alu, ist es wichtig, dieses sehr gut zu trocknen, damit es sich lange gerade hält und durch Temperatur- oder Feuchtigkeitseinfluss nicht verzieht.
Hölzer die auf sehr langsame und schonende Art (manch Queuemacher lagert Holz schon über Jahrzehnte) sind bevorzugter und teurer als killn dried Hölzer, die in Trocknungsanlagen schnellgetrocknet werden. Hier kann das Matrial sich nicht so schnell an die neuen Feuchtigkeitsgehalte gewöhnen und rocknet ggf. ungleichmäßiger (manche Fasern und Zellen haben einen höheren Wassergehalt als andere) und spielen sich dann nicht so homogen wie langsam getrocknete Hölzer.

Das "Hart" wird mit durch die Hölzer beeinflußt. Ein besonders dichtes Holz hat mehr Masse und ist deswegen härter. Deshalb verwenden die meisten Cuebauer Ahorn aus hochgelegenen und kalten Regionen. Hier wächst das Holz viel langsamer (durch Sauerstoff und Temperatur bedingt) und werden dadurch dichter- also härter (und langlebiger).
Zu dem kommen dann noch Faktoren wir Schliff des Oberteils (Taper genannt), Art der Verbindung zum Unterteil, Leder, Ferrule.
Beim Schliff wird im Wesentlichen zwischen Euro- und Protaper unterschieden (Zwischenstufen gibt es in unbegrenzter Zahl). Während der Eurotaper vom Leder bis zum Collar (der schwarze Schutzring an der Verschraubung) konstant konisch verläuft (seeehr hart), sind eim Protaper die ersten 10, 15, 20 inches zylindrisch (parallel). Weniger Masse= weicher (was aber nicht zwingend bedeuten muß, dass weich gleich schlecht ist).
Allerdings ist es so, dass es technisch anspruchsvoller ist, die Weiße mit einem harten Oberteil zu beinflussen als mit einem weichen, weswegen immer noch viele weich= ANfänger, hart= für die guten denken.
Aber selbst Weltklasseprofis spielen Protaper, weil es vermutlich im langen Turnierverlauf doch besser ist, wenn die KOnzentration nachläßt. Härtere Oberteile federn weniger und haben keinen "Flummieffekt" (den Dopsball kann man auch nicht wirklich kontrollieren im Gegensatz zu nem Fußball). So ist besser kontrollierbar, wie man stoßen muß um der Weißen seinen Willen aufzudrängen.


Vielleicht kann man solche und ähnliche wertvolle Beiträge nach und nach hier sammeln und am Ende dann entsprechend zusammenfassend als Glossar anpinnen im Materialforum. :ide: :zuf:


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Re: Entwicklung eines Glossar

Beitragvon Yasin » 05.08.14 13:15

Ich habe noch was beim stöbern gefunden :zwi:

:vor: dieses youtube Video von Falcon Cues zeigt wie ein Queue entsteht. Dieses 5 minütige Video sollte man sich anschauen :zwi:

Dann noch 2 Queue Bilder/Skizzen (leider weiß ich auch hier nicht mehr von wem diese mal waren). Also sorry, für die fehlende Quellangabe.

Bild
Bild

Aus dem Thread :vor: fullsplice vs. shortsplice gibt es auch 2 schöne Fotos, die wiederum aus dem AZ stammen. :zwi:

Die Fotos sollte man vielleicht auf dem Server sichern (Admins?) damit sie nicht irgendwann von den Fremdservern verschwinden... wie leider in sehr vielen (sehr guten) alten Threads. :ung:


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Re: Entwicklung eines Glossar

Beitragvon Yasin » 05.08.14 13:45

Was ist ein Hoppe Ring?

Erklärt von unserem DrPool in :vor: diesem Thread
Hier ein Auszug aus dem Beitrag:

DrPool hat geschrieben:...Ein Hoppe-Ring steht z.B. für eine bestimmte Designphilosphie, genauso wie butterfly splices, full splice Queues oder ein segmentiertes handle. Einen Hoppe-Ring mit einem modernen reverse design (so wie in Deinem Entwurf) zu kreuzen, halte ich z.B. für einen Stilbruch. Die Enttäuschung kann nachher groß sein, wenn viel Geld vorschnell investiert worden ist.

Beispiele für Hoppe-Ringe sieht man hier: http://forums.azbilliards.com/showthread.php?t=89233 , auch dieses Forum solltest Du täglich besuchen und verfolgen.

Zuerst sollte man sich über den Stil (old school, klassisch, modern...) Gedanken machen und Designs analysieren, verschaffe Dir hier mal einen Überblick:
http://www.volkerfabian.de/BlueBookPool ... allery.pdf

Wenn Du Dich schon auf schwarz/weiß festgelegt hast, würde ich mir dann jedes Detail einzeln vornehmen und schauen, wie namhafte cuemaker das umgesetzt haben. Dabei aber immer den Gesamteindruck berücksichtigen, nur so bekommst Du ein stimmiges Einzelstück...


Leider funktioniert der eine Link im DrPool sein Beitrag nicht mehr... aber dafür der ins AZ. :zwi:


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Re: Entwicklung eines Glossar

Beitragvon Yasin » 05.08.14 13:57

Was ist eine titlist conversion? (kleiner Tipp, es handelt sich nicht um Bankermans Avatar) :lac:

:vor: AZ Thread "was ist eine titlist conversion"? (in ENGLISCH)


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Re: Entwicklung eines Glossar

Beitragvon Yasin » 28.08.14 08:56

Ich packe hier nochmal folgenden Beitrag von treffgarnix rein :zwi:

Lederdurchmesser - Dime oder Nickel Shape (Rundung)? Die Frage kam (auch zum x-ten mal) :vor: hier !

treffgarnix hat geschrieben:Die meisten Spieler haben den Nickel-Durchmeeer, soweit ich das beurteilen kann. Die Bezeichnungen Nickel und Dime kommen von Münzen der US of America.

US Nickel: Durchmesser 21,21 mm (die 5 cent Münze) --> etwas flachere Rundung
US Dime: Durchmesser 17,91 mm (die 10 cent Münze) --> etwas stärkere Rundung

Welcher Lederradius für Dich der bessere ist, musst Du im Prinzip selbst herausfinden. Das hängt in erster Linie ab von Deinem Spielstil. Ich habe das mal anhand einer Skizze versucht, etwas plausibler und nachvollziehbar zu erörtern, Lederradius und Oberteildurchmesser. viewtopic.php?t=39470

Pauschal würde ich Dir den Nickel, also den etwas flacheren Lederradius empfehlen, ausgehend davon dass Du Oberteildurchmesser größer 12,5 mm hast.


Über die Forensuche mit den Begriffen "Dime Nickel" findet man noch allerhand weitere Beiträge.

Bild
Bild

https://youtu.be/DceJZs2AJgQ
https://youtu.be/t2lb4hx4ClM
https://youtu.be/nuuSlBMd5Yc


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Re: Entwicklung eines Glossar

Beitragvon zulujunky » 06.09.14 07:14

Überigens eine sehr schöne Übersicht für Cue-Pins gefunden. Da kann vielleicht der eine oder die andere den Pin selbst herausfinden:

http://www.seyberts.com/cue_joints


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Re: Entwicklung eines Glossar

Beitragvon Yasin » 05.02.15 15:14

Ich pack das mal hier rein... ich frag mich was die Mods den ganzen Tag hier machen :zun: :zwi:

cuechanger hat geschrieben:
Yoshi83 hat geschrieben:Was ich als Anfänger vielleicht gut fänden würde währe eine kurze Auflistung über Cues von Anfänger bis Profi. Mit kleiner Unterteilung in Günstig Mittel und Hochpreisig in ihrem Segment.


Es gibt generell Serien- und Custom-Cues. Die Szene der Custom-Cuemaker ist groß und lässt sich schwer in einer solchen Übersicht darstellen auf die schnelle.
Generell ist es auch immer so, dass man nicht immer sagen kann, dass sich Cues für Anfänger oder Profis eignen. Das ist viel Geschmacksache. Ich kann Dir aber einige derzeit wichtige Marken auflisten und kurze Beschreibungen dazu geben.

-Buffalo Niedrigpreisig. Einsteigersegment.
-Players Niederigpreisig. Einsteigersegment, gute LD-Shafts für kleines Geld.
-Zeus Niedrigpreisig. Viel Handwerk für kleines geld, made in China.
-Joss Niederigpreise Einsteiger, mittelpreisige Designcues. Sehr klassisch, altes Know-How, aber nur wenig moderen Einflüsse. Made in USA.
-Falcon Klassische Marke aus Kanada, niedrigpreisig, gut verarbeitet, mittlerweile made in China. Wenig moderne Konstruktionsansätze, klassische Bauweisen.
-McDermott Irischstämmige Amerikaner, viel Design zu überschaubaren Preisen. Niedrigpreisige Einsteiger bis hin zu hochpreisigen Limited-Editions. Technologie-Shafts. Sind in der Szene damit aber nicht so richtig angekommen.
-Pechauer klassicher Kleinserienbau mit Custom-Schiene. Klassische Bauweise, aber mittlerweile auch gute technologie-shafts. Sehr gut verarbeitet. Niedrigpreisige Einsteiger bis hochpreisige Limited-Cues.
-Schön klassicher Kleinserienbau, ähnlich wie Pechauer, aber bislang noch keine technologie-Shafts.
-Tiger Amerikanischer Serienhersteller, eigene Systeme bei Technologie-Shafts und viel Zubehör. Mittelpreisig.
-Viking Amerikanische Traditionsmarke, made in USA. LD-Shafts. Viel Cue für kleines Geld. Preiswerte Einsteiger, aber auch teurere Custom-Made Anfertigungen wie z.B. Elite oder Two Feather.
-Lucasi Moderne Designs mit guten LD-Shafts. Niedrig- bis Mittelpreisig.
-OB-Cues Innovative Technologie, gute Verarbeitung, mittelpreisig.
-Predator Marktführer. Technologie-Shafts. Mittelpreisig in der Serie bis Hochpreisig in den Limited-Editions. Made in China.
-Poison Subbrand von Predator in der etwas gewagtere Designs umgesetzt werden. Niedrigpreisig.
-Mezz Japanischer Technologieführer im Markt. Top-Verarbeitung, breites Sortiment incl. Zubehör. Mittelpreisig.
-Exceed Die Semi-Custom Schiene von Mezz. Hochpreisig.


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