TurniereDüsseldorf Classics: Der vergebene Matchball

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SaschaK
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Düsseldorf Classics: Der vergebene Matchball

Beitragvon SaschaK » 02.06.18 17:37

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37 Spieler fanden sich bei regnerischen aber warmen Witterungsbedingungen im Vereinsheim des BC Colours Düsseldorf ein. Entsprechend schwierig waren die Spielbedingungen, denn durch die große Anzahl an Spielern erhöhte sich die ohnehin hohe Luftfeuchtigkeit noch einmal.

Doch all das hatte großartige 37 Leute nicht vom Kommen abgeschreckt. Darunter waren auch einige Spieler, die zum ersten Mal bei den Düsseldorf Classics zum Queue griffen. Die meisten waren natürlich schon einmal da gewesen. Darunter fielen auch die Favoriten in einem guten Teilnehmerfeld.

Klaudio Kerec (BC Oberhausen), Martin Steinlage (1. PBC Neuwerk), Fabian Breuer (BC Colours Düsseldorf) und Jonas Krumbe waren wohl die heißesten Anwärter auf den Sieg. Doch dahinter lauerten mit Michael Voglhuber (vereinslos), Fynn Kremer, Morten Fleischmann (beide 1. PBC Hürth-Berrenrath), Nico Seidler, Emir Secener (beide BC Colours Düsseldorf oder Kemal Karadag (BC Mantinell Erkelenz) und noch einigen anderen, eine Vielzahl an Spielern, die ebenfalls das Potential haben, um vorne mitzumischen.

Gleich vom Start weg, gab es einige hochinteressente Paarungen. Allen voran das Duell der beiden Bundesligaspieler Klaudio Kerec und Martin Steinlage. Klaudio gewann das Spiel im Hill-Hill, setzte sich anschließend gegen Nico Seidler und Christian Jansky (BC Colours Düsseldorf) durch und traf dann auf seinen Kumpel Kemal Karadag. Wohl einiges der häufigsten Duelle bei den Düsseldorf Classics. Und trotz der Spielklassen, die zwischen den beiden liegen, gelingt es dem Oberligaspieler immer wieder mal einen Sieg zu landen. So auch gestern, als er durch ein 4-3 direkt ins Viertelfinale einzog.

Auch Fabian Breuer gelangte ohne Umwege ins Viertelfinale. Gegen Nedim Bacevac (SSV Colonia) ging es noch zügig, doch gegen Ralf Zigahn (BC Oberhausen) kam er in Bedrängnis und gewann mit 4-3. Siege über Sascha Kühn (BC Colours Düsseldorf) und Marcus Nickel (BC Schalke) ebneten seinen Weg in die Endrunde.

Ganz oben im Turnierplan waren es Fynn Kremer und Emir Secener, die den Viertelfinalplatz unter sich ausmachten. Fynn Kremer hatte zuvor Mohammad Al-Asfar (SC 147 Essen) und seinen Teamkollegen Morten Fleischmann ausgeschaltet. Emir hatte sich mit 4-2 gegen Jonas Krumbe durchgesetzt. Und die beiden machten es spannend. Am Ende hatte der Zweitligaspieler gegen den in die Oberliga aufgestiegenen Emir die Nase vorn.

Ganz unten war es dann eine Dame, die sich bis in die K.o.-Runde behauptete. Christine Steinlage (PBG Krefeld) gewann dreimal in Serie und holte dabei ein 0-3 gegen Vangelis Daglidis (vereinslos) auf. Zum Schluss besiegte sie Ralf Beumers (BC Alsdorf) mit 4-1 und stand im Viertelfinale.

Auf der Verliererseite kämpften zeitgleich noch einige um den Endrundeneinzug, die man eher auf der Gewinnerseite vermuten würde. So tankte sich Martin nach der Niederlage gegen Klaudio durch die gesamte Verliererseite und hatte in den letzten Spielen gegen Michael Cromen (Nippser PF) und Marcus Nickel zu kämpfen, um sich nicht doch vorzeitig zu verabschieden.

Ilya Bertsun (BC Colours Düsseldorf), der anfangs gegen Nico Seidler verloren hatte, konnte sich ebenfalls qualifizieren. Lief es beim 4-1 gegen André Schützenhofer (vereinslos) noch rund, so musste er sich gegen Ralf Beumers schon richtig strecken, um mit 4-3 zu gewinnen.

Nico Seidler schaffte es ebenfalls noch bis in die letzte Verliererrunde. Dort wartete schon Emir auf ihn. Und der konnte Nicos Fehler dann auch nutzen und mit 4-2 gewinnen.

Den noch zu vergebenden Platz im Viertelfinale machten Jonas Krumbe und Klaudio Kerec untereinander aus. Und der Bundesligaspieler hatte nach einem unnötigen Fehler, der Jonas den 3-3 Ausgleich brachte. Doch der Youngster tat Klaudio den Gefallen im letzten Spiel seinerseits einen Patzer einzubauen. So sprang Klaudio der Niederlage noch von der Schippe und zog in die Endrunde ein.

Und die Viertelfinalspiele hatten es in sich. Wie vor 4 Wochen spielten Ilya und Fynn gegeneinander. Und der in der letzten Spielzeit erstmals in der 2. Liga spielende Fynn gewann sicher mit 5-1.

Die anderen Spiele verliefen nicht so glatt. Martin kämpfte sich gegen Kemal zu einem 5-4 Erfolg und bewies einmal mehr Nervenstärke und Kampfgeist in den entscheidenden Situationen.

Seine bessere Hälfte Christine brachte unterdessen Klaudio an den Rand einer Niederlage. Eine 4-2 Führung reichte ihr jedoch nicht. Anstatt den Sack zuzumachen, ergaben sich Klaudio immer wieder Möglichkeiten, die er erst zum Ausgleich und dann auch zum Sieg nutzte.

Als letzte Begegnung startete das Spiel zwischen Fabian und Emir. Und Emir legte los wie die Feuerwehr. Ab und an vom Glück begünstigt, aber auch gut spielend erspielte er sich eine 4-1 Führung und hatte beim Stand von 4-3 gar einen Matchball auf die Neun. Doch diesen ließ er aus und verlor das eigentlich sichere Spiel mit 4-5.

Die Halbfinalpaarungen hießen Martin gegen Klaudio und Fabian gegen Fynn. Klaudio hatte Martin beim 5-2 im Griff und Fabian konnte Fynn knapp besiegen. Zu früher Stunde wurde das Endspiel nicht ausgetragen. Die Finalisten teilten sich Turniersieg, Preisgeld und GT-Punkte.

Es war Freitag wieder einmal beeindruckend zu sehen, wie viele Spieler sich alle 14 Tage auf den Weg mache und teilweise Wegstrecken von 60 bis 80 Kilometer (einfache Strecke) zurücklegen, um bei den Düsseldorf Classics mitzuspielen. Dankeschön für diese Bemühungen und euer Kommen! Der BC Colours freut sich in 14 Tagen wieder auf euch, wenn um 19:30 die nächsten Düsseldorf Classics anstehen.

Ein Dank gilt auch den gestrigen Helfern Babak Kiani (Theke), Michael Stahl und Marcus Spottke (Turnierleitung), sowie allen anderen, die geholfen und unterstützt haben.

Den Bericht mit dem Link zum Turnierplan findet ihr auf unserer Homepage http://www.bccolours.de. Einen Livestream bieten wir aufgrund der bei uns noch nicht geklärten Umsetzung der neuen Datenschutgesetzverordnung (DSGVO) derzeit ebensowenig an wie Spielerbilder. Wir hoffen euch diesen Service bald wieder anbieten zu können.

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