BillardkegelnKonzept BK classic

Moderator: Moderatoren

Benutzeravatar
Ice_T
Stellungsgrübler
Stellungsgrübler
Beiträge: 279
Registriert: 16.02.12 00:00
Reputation: 7

Konzept BK classic

Beitragvon Ice_T » 18.12.13 16:21

Wir (Sven und Ich) haben uns nun doch entschlossen, dass am 13.12.2013 erarbeitete Konzept BK classic hier im BA-Forum zu veröffentlichen, da wir der Meinung sind, dass das Konzept es verdient, der breiten BK Sport Masse vorgestellt zu werden und im besten Fall von der gesamten BK-Community unterstützt wird.
Ich denke das wir ansonsten wieder Gefahr laufen, dass dieses nun 2. und überarbeitete Konzept in irgend einer Schublade verschwindet und es auch in Zukunft an Perspektiven für ein vereinigtes BK classic mangelt.

Das Konzept soll als Basis für einen gemeinsamen Spielbetrieb völlig unterschiedlich ausgerichteter BK-Interessengemeinden dienen und dennoch von der DBU toleriert werden.
Warum ist das so wichtig?

Wir haben im BK classic mit dem BKV eine Interessengemeinde, die sich ausschliesslich auf den klassischen Billardkegelsport ausgerichtet hat und völlig eigenständig abseits der DBU und in einer eigenen Finanzierung das BK anbietet.
So oder ähnlich ausgerichtet gibt es neben dem BKV auch weitere wesentlich kleinere Spielkreise, die sich ebenfalls eigenständig und geringeren Kosten organisieren.

Auf der anderen Seite haben wir, die sächsischen und ein paar brandenburgische Vereine, die sich für einen Verbleib in der Struktur der DBU ausgesprochen haben. In diesen Intressengemeinden spielte das umfangreichere Billardsportangebot, die zentrale Nachwuchskonzeption der DBJ und spezielle Fördermöglichkeiten eine größere und wesentlichere Rolle, als die Beitragsentwicklung in der DBU.

Beide Intressengemeinden sehnen sich aber nach einem vereinigten Spielbetrieb im BK, nach zusammengelegter Meisterschaften um den wirklich aktuell besten BK Spieler/in egal wo er spielt zu ermitteln und nach regionaler Stärkung vorhandener Spielklassen.

Das Problem der vergangenen Monate war, diese Interessengemeinden in einem Spielbetrieb wieder vereinigen zu können, ohne dabei gegen verschiedene Satzungen und Reglungen zu Verstoßen.
Wir denken, dass wir mit dem folgendem Konzept die Satzungen von DBU, SBV und BKV so beachtet haben, dass es zu keinen Verstößen kommen dürfte.

Nun zum Konzept:
----------------------
Es wird eine BK-Rat beauftragt einen BK classic Spielbetrieb für SBV, BKV und andere zu organisieren. Dieser Rat organisiert sich zum Beispiel als DBKL (Deutsche Billardkegel Liga) ähnlich der DFL im Fußball, auf alle Fälle nicht als Verein oder Verband!!! Dem Rat (in folge DBKL genannt) gehören jeweils 2 oder 3 gewählte Vertreter des SBV und 2 oder 3 gewählte Vertreter des BKV (bei Teilnahme anderer Vereinigungen auch erweiterbar) an. Diese DBKL entscheidet über alle administrativen Dinge, wie z. Bsp. Regeländerungen, Organisation des Spielbetriebes und von Meisterschaften, Staffelgliederungen etc.. Die DBKL setzt weiterhin Staffelleiter und Schiedsgerichte für die Durchführung des Spielbetriebes ein. Sowohl der SBV als auch der BKV beteiligen sich finanziell an den organisatorischen Kosten.
Die DBKL wird ausschliesslich das BK classic (Mannschaftsspielbetrieb 100 Stoß in die Vollen, zu Meisterschaften auch 4x 50 Stoß in die Vollen) anbieten.

Im Unterschied zum BBBV (jetzige Situation) werden die sächsischen Mannschaften weiterhin den Aktivenbeitrag an die DBU und dem SBV abführen, um auch weiterhin das uneingeschränkte Sport- und Förderprogramm der DBU-Struktur nutzen zu können und an nationalen und internationalen Meisterschaften der DBU und deren Struktur teilnehmen zu können. (Snooker, Pool, Carambol, 5-Kegel und BK2).

----------------------

Damit erfüllt der SBV weiterhin die Kriterien der Satzung der DBU, die Beteiligung an der Solidargemeinschaft der DBU. Der SBV und dessen Mitglieder sind nicht in einem der DBU konkurierenden Verband und der BKV kann mit seinen Mitgliedern in seiner Struktur bleiben ohne sich von der DBU in Abhängigkeit zu bringen.

Natürlich ist es allen bewusst, dass sollte es zu einer Akzeptanz der DBKL von SBV und DBU kommen, noch einige Fragen zur Organisation der DBKL im Innenverhältnis von BKV zu SBV oder anderen zu klären sind.
Auch werden sicherlich viele andere Fragen zu klären sein, die hier noch nicht aufgeführt sind.

Aber dieses Konzept stellt zu mindestens eine lösbare Konstruktion für den Wunsch nach einem gemeinsamen Spielbetrieb dar, ohne dass sich eine der betreffenden Seiten verbiegen muss oder sogar Konflikte in ihrer Satzung hinnehmen muss.


Ich bitte Euch ernsthaft dieses Konstrukt nich mit persönlichen Befindlichkeiten zu zerpflücken, da ich davon ausgehe, dass hier auch Entscheidungsträger mitlesen.
Und Bitte beachtet auch, dass es hier noch lange nicht um Detailfragen bei der Gestaltung der DBKL geht, sondern nur um die Machbarkeit!



Benutzeravatar
Ice_T
Stellungsgrübler
Stellungsgrübler
Beiträge: 279
Registriert: 16.02.12 00:00
Reputation: 7

Re: Konzept BK classic

Beitragvon Ice_T » 18.12.13 17:50

Bevor es zu unnötigen Irritationen kommt möchte ich noch einmal ausdrücklich sagen, dass dieses Konzept ein Ergebnis des Regionaltreffens Chemnitz / Freiberg ist und weder mit dem BKV, noch mit anderen Regionen darüber gesprochen wurde!

Diese Gespräche sollen erst folgen, wenn es ein klares Signal seitens der DBU gibt!




Zurück zu „Billardkegeln“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 2 Gäste