BillardkegelnDBU Mitgleidsbeiträge für BBBV Vereine

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Timechen
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Re: DBU Mitgleidsbeiträge für BBBV Vereine

Beitragvon Timechen » 29.05.13 15:58

DirkRoos hat geschrieben:Hi,
Ich bin Junggeselle und habe keine Kinder - ich zahle aber auch keine Steuern weniger, weil ich KITAs, Kindergärten, Schulen, Universitäten oder Altersheime nicht nutze... ich zahle sogar mehr als Familien mit Kindern.


Hallo Dirk,

dein Beispiel ist etwa unglücklich, denn du hast früher doch auch eine KITA, Kindergarten, Schule und ggf. Uni besucht oder?
Das du als Junggeselle ohne Kinder mehr Steuern zahlen musst ist Sinn und Zweck des Generationenvertrag (http://de.wikipedia.org/wiki/Generationenvertrag).

Da du früher von den Leistungen profitiert hast und jetzt dafür mehr zahlen musst, weil du keine Kinder hast, die zum Generationenvertrag beitragen werden, ist dabei vollkommen legitim.

Hier beim Billard ist es aber so, dass zu 95% der Spieler niemals von den Leistungen der DBU profitieren werden. Diese dann aber dennoch mit einem "Solidargedanken" abzuspeisen ohne Abstufung (wie in deinem Fall unterschied zwischen Ledig ohne Kinder und Verheiratet mit Kinder -> unterschiedliche Steuersätze), ist nicht Solidarisch, sondern eine Bezuschussung der Leute, die Leistungen der DBU Beanspruchen (so wie ich es und die Vielzahl derer, die BuLi, DM und EM/WM spielen beanspruchen).

Gruß Martin



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DirkRoos
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Re: DBU Mitgleidsbeiträge für BBBV Vereine

Beitragvon DirkRoos » 29.05.13 16:24

Ok - Beispiel weniger geglückt ist aber nicht so falsch wie du glaubst:

Wenn man das dann zu Ende denkt, würde das heissen ich muss jedem meiner aktiven Vereins-Mitglieder 4 Beiträge / 4 "Lizenzen" besorgen: a) spielt nur im Verein b) spielt im Kreis c) spielt im Land d) spielt im Bund **e) spielt international

Das kann es nicht sein...

Die prinzipielle Idee im Sport ist anders: Breite erzeugt Spitze und Spitze erzeugt Masse! Der Nachwuchs kommt in deinen Verein, weil er den Sport im Fernsehen gesehen haben (oder weil vielleicht sogar einer bei dir im Verein Deutscher Meister wurde oder ihr Bundesliga spielt und die Zeitungen berichten) und es jetzt mal versuchen will.

Zugegeben - das klappt seit vielen Jahren nicht wirklich, weil diese Arbeit zumindest DBU weit vernachlässigt bzw. eingestellt wurde und maximal jeder für sich da was tut - aber auch da bringt ein Zeitungsbeitrag zu einem Landesliga Spiel mehr als ein lokaler Kick.
Nur die Snooker-Vereine profitieren im Moment absolut von den Eurosport-Übertragungen und haben Zulauf.

Es gibt auch viele weitere Dinge, wo kleine Vereine profitieren wie z.B. LSB / Zuschüsse Jugendarbeit und Training wenn ihr mal Jugendliche habt usw. - soviel ich weiss gibt es recht ordentliche Zuschüsse in einigen Bundesländern - auch in Sachsen und für Kegel..

Wenn ich die Beiträge in unseren Vereinen sehe, sind die ca. 2 Euro für DBU und 2 Euro für BVNR nur Beiwerk zu den 30-50 Euro Beitrag je Verein im Monat... und von den 2+2 Euro geht ein Grossteil letztlich für Verwaltung, Jugend und sonstiges drauf und nicht nur für Spitzenförderung.
Es gäbe aber fraglos grosses optimierungspotential, wenn man alle Spieler und Ligen wie im Fussball zentral verwalten würde.

Gruezi



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Re: DBU Mitgleidsbeiträge für BBBV Vereine

Beitragvon Timechen » 29.05.13 22:34

DirkRoos hat geschrieben:Wenn ich die Beiträge in unseren Vereinen sehe, sind die ca. 2 Euro für DBU und 2 Euro für BVNR nur Beiwerk zu den 30-50 Euro Beitrag je Verein im Monat... und von den 2+2 Euro geht ein Grossteil letztlich für Verwaltung, Jugend und sonstiges drauf und nicht nur für Spitzenförderung.


Leider beträgt der durchschnittliche Monatsbeitrag im Billardkegel ca. 8€ als Vollzahler und 5€ als Jugendlicher/Rentner/AL.
Und das böse Wort Beitragserhöhung will keine hören! :ung:

Es geht ja nicht darum, dass die Kreisspieler gar nichts zahlen sollen (da wird auch nicht ein einziger Spieler widersprechen!), aber dennoch muss eine gerechte Staffelung erfolgen.
Ein Teil ist "Solidarbeitrag" und der Rest nach Verursacherprinzip. Das meine Tim mit seiner Unterscheidung in Breiten-, Leistung- und Spitzensport.

Ansonsten bin ich da ganz bei dir. Und deine ganzen Argumente sind auch diese, die wir seit einigen Jahren (sowie inflationär häufig in den vergangenen 2 Jahren) benutzen, um den Leuten zu verdeutlichen, was wir alles bekommen.



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Re: DBU Mitgleidsbeiträge für BBBV Vereine

Beitragvon Ice_T » 30.05.13 00:16

Dirk versteh mich bitte nicht falsch, aber keiner aus dem DBU Kremium hat sich mal intensiv mit der Historie des Billardkegelns beschäftigt.

Vergleichbar wäre vieleicht, wenn der DFB Tischfußball als Disziplin aufnehmen würde und dann die selben Kriterien und Maßstäbe der Bundesliga und des Profifußballs auf den Tischfußball anwenden würde.

Das macht die DBU gerade mit Billardkegeln.

Wir wollen eigentlich keine eigenständige Sportart werden, aber wenn wir in der DBU nicht für voll genommen werden und weiterhin unsere Probleme ignoriert werden, bleibt uns gar kein anderer Weg übrig, zumal es mittlerweile einen anderen Weg geben würde, der in meinen Augen nicht der von allen erwünschte ist, aber am Ende ein bestreitbarer ist.



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Re: DBU Mitgleidsbeiträge für BBBV Vereine

Beitragvon fairplaygamer » 30.05.13 01:50

@ Ice_t
Also Tim, an dieser Stelle muss ich mich als eifriger Forumleser mal einhaken. Dein letzter Artikel spricht mir aus dem Herzen! Meiner Meinung nach ist das Billard-Kegeln für die DBU ausschließlich ein Geldbringer, ansonsten aber eine unbekannte, fremde Disziplin. Und so gehen die Herrschaften der DBU derzeit auch mit den Billardkeglern um. Egal ob SBV, BBBV oder dem inzwischen deutlich größtem Verband (rund 1.500 Mitglieder), dem BKV. Totale Ignoranz! Nach dem Motto friss oder stirb! Entweder nehmt ihr die DBU mit allen Konsequenzen (Beiträge) hin oder verschwindet!
Viele Grüße



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Re: DBU Mitgleidsbeiträge für BBBV Vereine

Beitragvon Ice_T » 30.05.13 10:39

Genau das ist das Problem!

Ich bin davon nach wie vor überzeugt, dass wenn einige grundlegende
Dinge von der DBU beachtet werden würden, die Vorschläge der Billardkegler diskutiert,
eventuell angepasst und dann umgesetzt werden würden, wäre der Weg unter dem Dach
der DBU der sinnvollere, weil in vielen Dingen einfachere Weg.

Wenn allerdings die DBU weiterhin den Weg der Billardkegler in ihren Reihen nur begrenzt
und limitiert vorsehen, werden die Alternativen die einzige Lösung sein!

Um das herauszufinden versuchen einige Billardkegler seit Wochen in Gesprächen und Telefonaten
eine möglich Zukunft auszuloten. Leider bisher ohne Beteiligung eines Präsidiumsmitglied der DBU.



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Re: DBU Mitgleidsbeiträge für BBBV Vereine

Beitragvon Ice_T » 30.05.13 10:49

Sorry für Doppelpost!

@Dirk

Seit Oktober schreien wir beim Präsidium der DBU um Hilfe und weisen auf unsere Probleme hin!
Seit 8 Monaten kam es zu lediglich 3 Terminvorschlägen für ein gemeinsames Treffen!
Alle 3 Termine wurden aus unterschiedlichen Gründen kurzfristig abgesagt!

Jetzt kannst du dir selber ein Urteil erlauben wie wichtig die Probleme des Billardkegelns für die DBU sind!



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Re: DBU Mitgleidsbeiträge für BBBV Vereine

Beitragvon SvenPetzke » 30.05.13 16:13

...ich denke so langsam wäre es wirklich an der zeit Nägel mit Köpfen zu machen denn es führt alles zu keinem Ergebnis und wird eher noch schlimmer...

So langsam denke ich es wäre wirklich das klügste (ob's das beste ist weiß ich nicht) das billard Kegeln aus der dbu komplett auszugliedern...dann ist endlich Ruhe...

...ich hoffe nur, dass bei dieser Aktion nicht der ganze verband die Hufe unterm Dachverband hoch macht und die restlichen billardspieler auch aus anderen Disziplinen dann das Problem haben das sie keinen Spiel- und wettkampfbetrieb mehr haben...



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Re: DBU Mitgleidsbeiträge für BBBV Vereine

Beitragvon TomHaas » 31.05.13 10:35

c.hauser hat geschrieben:liebe billardfreunde in brandenburg,aus aktuellem anlass habe ich massgebliche mitglieder des präsidiums der dbu um eine verbindliche klarstellung mit folgendem ergebnis gebeten:

der präsident der dbu,michael John,hat durch den leistungsportdezernenten,tomas haas,mir gegenüber dem inhallichen sinn nach folgende erklärung zu den versprechungen des bbbv-präsidiums zur künftigen beitragsgestaltung abgegeben und mich autorisiert diese erklärung öffentlich zu machen:

1.das durch das bbbv-präsidium für das jahr 2014 angestrebte beitragsmodell wird es bei der dbu nicht geben.

2.dieses versprechen entbehrt aus dbu-sicht jeglicher Grundlage.eine sachbezogene kontaktaufnahme
durch den bbbv mit der dbu hat es diesbezüglich nicht gegeben.

3.dieses versprechen ist in der Konsequenz der versuch,eine beitragsentlastung der bbbv-vereine durch eine beitragserhöhung für alle anderen mitgliedsverbände der dbu,also aller mitgliedsvereine der dbu finanzieren zu lassen
und erfüllt damit alle kriterien parasitären schmarotzertums.wer dieses modell dennoch realisieren möchte kann dies nicht mehr als mitgliedsverband der dbu!

die telefonate mit obigem bezug fanden statt

mit präsident Michael John am 14.05. um 19.00 Uhr
mit leistungssportdezernet Tomas Haas am 15.05 um 18.30

für den wahrheitsgehalt obigen inhalts
caspar


Hallo Billardgemeinde,

ich lese und schreibe schon länger nicht mehr in diesem Forum, aber ich wurde gebeten mir diesen Beitrag einmal anzuschauen.
Einiges kann ich so nicht stehen lassen.

In den letzten Wochen haben einige Telefonate stattgefunden, aber leider ist es sehr schwer zu beurteilen, wer sich hinter einem "Nick" befindet und somit ist es noch schwerer ein Telefonat zu zuordnen.

Ich fange mal mit der Terminilogie des zitierten Beitrages an.
Wenn der Präsident am 14.05. an seinen Mitarbeiter verweist (Telefonat am 15.05.) und die gemachte Erklärung freigibt, dann würde ich meinen, dass hier ein Telefonat in der Liste fehlt. Oder wie soll das sonst mit der Freigabe der Erklärung gehen?

Der DBU liegen keine Unterlagen über Beitragssystem in BBBV oder Sachsen vor. Hier sind die LV selbstständig handelnd.
Kein Präsidium (LV, Bundesverband, etc.) kann einen Mitgleidsbeitrag festlegen. Dies ist nach meinem Kenntnisstand immer Aufgabe der Mitgliederversammlung.

Ich möchte die Gelegenheit nutzen um allen Mitlesern einmal zu erklären wie es sich mit dem Beitrag verhält.

DIE DBU HAT KEINEN EINZELBEITRAG AN EINZELMITGLIEDER!!! Dies ist eine irrige Meinung.

- Der Finanzbedarf der DBU wird bei der Mitgliederversammlung oder dem Hauptausschuss eines jeden Jahres ermittelt.
- Anhand der Gesamtmitgliederzahl ergibt sich hieraus eine Berechungsgrundlage (in 2013 =23,95€).
- Mit der Berechnungsgrundlage werden die Mitgliederzahlen eines jeden LV multipliziert und daraus ergibt sich der Jahresbeitrag an die DBU, welchen die LV aus ihren Mittel leisten. Wie sie dieses tun ist eigens die Sache eines jeden LV´s.
- Hier gibt es in Deutschland die verschiedensten Modelle

Diese Verfahrensweise ist in den Ordnungen der DBU klar und eindeutig festgeschrieben und kann NUR durch ein Beschlussgremium der LV geändert werden.

Wieterhin bitte ich die Admins, "angebliche Zitate von mir" ohne mein Einverständnis der Freigabe zu löschen.

Thomas Haas



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Re: DBU Mitgleidsbeiträge für BBBV Vereine

Beitragvon cuechanger » 31.05.13 15:28

TomHaas hat geschrieben:Wieterhin bitte ich die Admins, "angebliche Zitate von mir" ohne mein Einverständnis der Freigabe zu löschen.

Dies ist uns leider aus rein logistischen Gründen nicht möglich. Das BA ist zu groß und hat zu viele Beiträge, um diese gezielt nach solchen abzusuchen. Auf konkreten Hinweis mit genauer Bezeichnung der Stelle und auf Einzelaufforderung werden wir dies tun, insofern uns der Verfasser nicht die Korrektheit des Zitates nachweisen kann und/oder sich das Zitat auf Kommunikationen im besonders geschützen Verhältnis beziehen sollte.



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Re: DBU Mitgleidsbeiträge für BBBV Vereine

Beitragvon FanThomas » 31.05.13 16:37

Hallo Thomas,
ich würde mir schon wünschen dass du hier hin und wieder mitliest.
Und wie in diesem Fall mal klärend eingreifst.
Klar und Sachlich dargestellt, was eigentlich jeder wissen sollte.

Danke dafür.

Ich persönlich bekomme Bauchschmerzen, wenn ich den Mitgliederschwund im BBBV sehe.
Es wird der Punkt kommen, da ist das Präsidium nicht mehr handlungsfähig.
Für wen dann auch noch.
Und/oder ein geregelter Spielbetrieb für‘s Billardkegeln keinen Sinn mehr macht.
Viele Jahre der Aufbauarbeit wären dann für die Katz.
Und, was wird denn dann aus den Pool und Snookervereinen?

Ich bin über interne Angelegenheiten der Verbände nicht informiert.
Weis also nicht, ob es schon irgendwelche Gespräche der Beteiligten gibt.

Aber in meinen Augen sollte dieses Thema doch auch langsam auf DBU Ebene an Priorität
gewinnen. Es droht der Wegfall eines ganzen Landesverbandes. Grob durchgezählt etwa 3000 Mitglieder. (inklusive des BKV)
Nagelt mich nicht an der Zahl fest, ist schwer für mich diese korrekt zu ermitteln.
Ich verstehe nicht, warum von Seiten der DBU nicht versucht wird die Mitglieder zu halten/zurück zugewinnen.
So wie im „kleinen“ Verein, so sollte es doch auch ein Ziel der der DBU sein, Mitglieder zu gewinnen und deren Verbleib zu sichern.
Also, die persönliche Kontaktaufnahme zur Klärung der Probleme und dann die Erarbeitung möglicher Lösungswege.
Das allerdings sehe ich bis her leider nicht.
Es scheint so, als schaut man dem BBBV beim Sterben zu.
Das ist natürlich meine ganz persönliche Meinung.
Sollte es in dieser Hinsicht bereits Bemühungen geben, dann mangelt es mal wieder lediglich an der entsprechenden öffentlichen Kommunikation.

Gruß Thomas



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Re: DBU Mitgleidsbeiträge für BBBV Vereine

Beitragvon Lulu » 31.05.13 21:10

@ Fan Thomas: :ac: man kann es nicht besser ausdrücken!
Das Forum sollte für Präsidiumsmitglieder doch eigentlich Pflichtlektüre sein,um sich über ganz profane Sorgen und Abläufe in der Gemeinschaft zu informieren.



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Re: DBU Mitgleidsbeiträge für BBBV Vereine

Beitragvon joy » 13.06.13 23:11

Was passiert, wenn der BBBV die unterklassigen Spieler in der AREA nicht meldet und dann doch in den Kreisen spielen lässt?

Fordert die DBU dann nur diese Beiträge ein oder nutzt sie dann auch noch ihre Finanzordnung voll aus?

Hier der entsprechende Auszug: Zu beachten der Punkt 5.2.4

5.2 Definitionen
5.2.1 Aktive Mitglieder
Aktive Mitglieder sind natürlichen Personen, welche über die Landesverbände der DBU angeschlossen
sind und am organisierten Sportbetrieb (Einzel und/oder Mannschaftenmeisterschaften)
- der DBU, ihrer Landesverbände und/oder deren Untergliederungen teilnehmen.
Dies unabhängig von der Teilnahmehäufigkeit.
5.2.2 Mehrfachmeldungen
Aktive Mitglieder die innerhalb eines Vereins mehrere Spielarten aktiv ausüben bzw. in mehreren
Vereinen am Sportbetrieb teilnehmen, werden innerhalb eines Landesverbandes nur
einmal als aktives Mitglied gewertet.
Üben sie ihre sportlichen Aktivitäten in unterschiedlichen Landesverbänden aus, so zählen
sie je Landesverband als ein aktives Mitglied.
Deutsche Billard-Union e.V. - Finanzordnung - Stand 11/2012 Seite 9
© Deutsche Billard-Union e.V.
5.2.3 Nachmeldungen
Wird im Zeitraum 01.09. bis 30.06. des Folgejahres ein neues bzw. bisher passives Mitglied
in den Status aktiv versetzt, ist der Landesverband zu Zahlung eines Jahres-Aktivenbeitrages
verpflichtet.
Der Gesamtbetrag der jeweils angefallenen nachzuberechnenden Beiträge wird im folgenden
Quartal mit dem Einzug der regulär fälligen Beiträge eingezogen.
5.2.4 Nichtmeldungen
Nehmen Personen nach der Definition der Tz. 5.2.1 ohne entsprechende Meldung in der
BillardArea aktiv am Sportbetrieb teil, so fällt eine zusätzliche Gebühr in der Höhe von 50,00
Euro an, die wie unter Tz. 5.2.3 beschrieben erhoben wird.
5.2.5 Stichtag
Der für die Bestimmung der Anzahl aktiver Mitglieder eines Landesverbandes maßgebliche
Stichtag ist der 01.09. des jeweils vor dem Beitragsjahr liegenden Jahres.
Die Ermittlung der Anzahl aktiver Mitglieder erfolgt durch eine zum Stichtag erfolgende Auswertung
der Daten des Online-Portals “BillardArea”.
Die Landesverbände sind verpflichtet, dafür Sorge zu tragen, dass ihre Daten zum Stichtag
im Online-Portal zur Auswertung zur Verfügung stehen.


Viel Spaß den Vereinen beim rechnen, was auf sie zukommt.



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Ice_T
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Re: DBU Mitgleidsbeiträge für BBBV Vereine

Beitragvon Ice_T » 13.06.13 23:31

Interessant ist für mich eine ganz andere Info ...

Die DBU hat im Saarland dem BC Elversberg erlaubt seine erste Mannschaft in einer der DBU untergeordneten Organisation (BVS) zu melden, und die anderen Mannschaften des Vereins spielen in einer der DBU nicht untergeordneten Organisation (SBU).

Das würde für das Billardkegeln bedeuten .... Z.Bsp. Der 1. CBC meldet seine erste Mannschaft für die Bundesliga im Rahmen der DBU (also 6 aktiv gemeldete Spieler in der Area) bezahlt für diese Spieler den Aktivenbeitrag und die anderen 3 Mannschaften (18 Spieler) meldet der CBC als nichtaktiv und lässt sie im BKV spielen.

Sollte der saarländische Weg Schule machen, wäre das eine echte Alternative den Breitensport im Billardkegeln abseits der DBU zu organisieren, damit preiswerter anzubieten, die Förderfähigkeit zu erhalten, die Jugend zur DJM zu schicken und nur den Leistungssport (Bundesliga) unter dem Dach der DBU zu veranstalten!



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Re: DBU Mitgleidsbeiträge für BBBV Vereine

Beitragvon Queueträger » 14.06.13 00:05

warum sollte der 1. CBC seine erste Mannschaft in einer zweit- oder drittklassigen DBU Bundesliga melden....das macht doch überhaupt keinen Sinn




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