Billardkegelnwo der Schuh drückt

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DirkRoos
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Re: wo der Schuh drückt

Beitragvon DirkRoos » 10.09.13 20:42

schon klar - wobei ich ehedem doch auf der DM mal 100 in die Vollen gespielt habe .... ist die gestrichen ? oder nur ein Problem der Tischgrösse ?



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brandenburger
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Re: wo der Schuh drückt

Beitragvon brandenburger » 10.09.13 21:47

Was würden die Karamboler sagen, die das ganze Jahr auf dem TB spielen und ihre Meisterschaft auf dem MB machen müssen?
Wenn sich die DBU die Kosten für die Anfahrt der kleinen Tische sparen wollte, hätte man die DM für die Billardkegler auch dort machen können, wo es hauptsächlich gespielt wird. Dann kämen da auch mehr Zuschauer, die das Spiel kennen. Ich fahre jedenfalls keine 500 km um mir Billard anzusehen.
Letztes WE waren es nur 88 km bis Schleife (DM des BKV), die ich gerne gefahren bin. Waren auch einige Zuschauer des BBBV und des SBV vor Ort.



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Ice_T
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Re: wo der Schuh drückt

Beitragvon Ice_T » 11.09.13 00:14

@ Frank

Ich denke die DM in Bad Wildungen sollte nicht der Mittelpunkt der Debatte sein.

Definitiv haben sich in Schleife alle beteiligten riesen große Mühe gegeben und die Räumlichkeiten waren in Natura auch besser als auf den Fotos aber ....

Ich persönlich finde eine DM in den Messehallen in Leipzig, mit allen Disziplinen, mit genügend Platz für alle Billarddisziplinen, mit Billardspielen für die Zuschauer (eingewiesen von Spitzenleuten der jeweiligen Disziplinen) und einen Billardmarkt mit allen was das Billardherz begehrt, immer noch als das Non plus Ultra!

Abgesehen davon fand ich den Modus 4x 100 Stoß auf 3 Tage verteilt für einen Zuschauer extrem langatmig, was aber nicht heissen soll, dass es die DM im BK classic nicht geben soll, nur würde ich wahrscheinlich nicht nur wegen dem Zuschauen dahin fahren, das wäre es mir nicht wert.



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Re: wo der Schuh drückt

Beitragvon SvenPetzke » 11.09.13 19:29

Hallo Sportfreunde,

Ich will auf jeden all nochmal zu Dirk seinen Worten etwas sagen...

Ich finde diese Einstellung sehr gut...nicht anders kann man den bk Sport voran treiben...da nützt lieber Tim alles hin und her Gerede nichts... Es spricht nichts dagegen alte Modalitäten wieder einzuführen wie die 100 Stoß...jedoch ist das fürs Wohlwollen der aktuellen billardkegler...aber mehr auch nicht...um den Sport und vorallem auch die Qualität nach vorn zu treiben geht nur eines und das ist der weg auf das turnierbillard...das ist dann doch schon wieder eine Hausnummer höher...man kann doch generell auf dem kleinen bleiben...aber die Idee von Dirk ist doch bestens...warum nicht beim bk so wie beim 5-Kegel? Wir haben wenig Spieler in birillibereich...also spielt man Biathlon um die dreibandleute mit ins Boot zu holen. Und siehe da es klappt...warum nun nicht auch carambolspieler bundesweit ansprechen die Interesse haben Kegel auf dem turnierbrett zu spielen wenn der Modus so passt das sie auch etwas davon haben...grundsätzlich muss das ganze natürlich seitens der dbu gefördert werden wo es zum jetzigen Zeitpunkt natürlich mau aussieht...

...zur BKV deutschen sei nochmal gesagt das die Durchführung und Organisation sehr gut war...hat mir wirklich gut gefallen...die gruppeneinteilung in der Finalrunde, die Moderation von rosi etc. War wirklich gut...gratuliere euch dazu...und ich gratuliere natürlich vorrangig den platzierten der Damen und Herren...waren schöne Zahlen dabei...

Und ein Dankeschön von meiner Seite auch für das Engagement von Matti kaselow der sich die Arbeit gemacht hat Billardtische zu bauen die aus der Region kommen und zudem auch aussehen wie die traditionellen Billards...

So bis denn dann...svensche...



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Re: wo der Schuh drückt

Beitragvon c.hauser » 11.09.13 22:08

@Sven, allem,was du zum bk(Billardkegeln)der Zukunft vorschlägst,stimme ich zu,
wenn die Trennung der Bereiche freizeit-und erholungssport und Leistungssport innerhalb
einer künftigen Sportorganisation zum Dogma erhoben,oder sagen wir zur verbandsraison
erklärt wird.

caspar



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Re: wo der Schuh drückt

Beitragvon Billardplums » 12.09.13 00:43

Hallo Sportfreunde,
hallo Sven

die Auflösung der momentan scheinbar nicht zu beherrschenden Situation könnte genau mit dem Vorschlag der Unterscheidung vom Billard-Kegeln Classic und neuen innovativen Billardkegeldisziplinen ihre Lösung finden.
Vorweg möchte ich mal kurz die Dinge aus meiner Sicht darstellen. Das Billardkegeln in seiner klassischen Form ist, seit seiner Einführung als Wettkampfsport, eine Breitensportdisziplin. Hinzu kommt, dass aus welchen Gründen auch immer, die Disziplin BK-Classic es nicht geschafft hat sich deutschlandweit, geschweige denn international, durchzusetzen. Das wird sie ohne gravierende Veränderungen aus meiner Sicht auch nicht schaffen. Die erforderlichen Veränderungen sind den Vereinen in Sachsen und Brandenburg aber nicht vermittelbar. Billard-Kegeln in seiner klassischen Variante wird den Status einer Breitensportdisziplin nicht verlassen können, was aber absolut nicht heißt, dass leistungsorientierter Sport nicht praktiziert und gefördert werden kann.
Jetzt komme ich mal zu den wirklich interessanten Dingen. Was aber in jedem Fall sowohl national als auch (evtl.) international vermittelbar scheint, wäre eine zu entwickelnde Billardkegeldisziplin, die sich konsequent an das deutschlandweit vorhandene Material hält und sich in erster Linie als Zweikampfdisziplin ausrichtet. Eine enge Anbindung an die Disziplin 5-Kegel scheint hier nur allzu logisch, ist aber nicht mal zwingend erforderlich. Aus Sicht der BK-Vereine aus Brandenburg und Sachsen kann das aber immer nur ein zusätzliches Angebot sein und darf nicht in eine entweder/oder Entscheidung münden.
Billardkegeln Classic wird sich, zumindest mittelfristig regional halten können. Das ist eine der Erkenntnisse die ich aus Schleife mitnehmen konnte. Es ist einfach zu viel Enthusiasmus unter den Sportfreunden vorhanden um befürchten zu müssen, dass die BK`ler einfach ihr Queue in die Ecke stellen. Allerdings müssen die Rahmenbedingung dem entsprechend angepasst werden. Die DBU tut sich da momentan etwas schwer sich auf die Gegebenheiten einzustellen. Aus der Sicht des BKV werden wir uns weiter konsequent an den Wünschen der Vereine ausrichten. Den frischen Wind der momentan z.B. im Zweikampf in Sachsen in die Disziplin gebracht wird, gilt es mit entsprechenden Angeboten auch im BKV zu unterstützen. Zusätzliche Angebote zum herkömmlichen Spielbetrieb können nur förderlich sein um die Attraktivität des Billard-Kegeln zu steigern.
Letztendlich werden die Vereine entscheiden welchen Weg sie gehen möchten.

Karsten



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Re: wo der Schuh drückt

Beitragvon DirkRoos » 12.09.13 10:36

Hallo Karsten,

du hast vieles prima dargestellt - die Problematik einer Trennung von Breitensport und Spitzensport ist aber auch im Karambol deutlich zu sehen - da ist auch vieles nicht mehr im Lot. In ca. 10 Jahren muss man davon ausgehen, dass viele kleinen Karambol-Vereine hier tot sind (auch wenn es böse zynisch klingt - leider im Wahrsten Sinne des Wortes, da viele Vereine hoffnungslos überaltert sind - Altersschnitte von 60+ sind da fast schon die Regel). Das mag im Kegeln noch besser aussehen, da der Sport noch mehr in der Öffentlichkeit steht - wird aber auf Dauer auch nicht klappen.
Um dem Sport eine Chance zu geben müssen alle Vereine (de facto in jeder Sportart), die eine Chance haben wollen, ein attraktives Angebot haben - nur das zählt heute - das umfasst ein interessanteres Angebot auch mit mehr Disziplinen und viel mehr Flexibilität und Blick auf die Wünsche der Spieler - aber halt auch ein Weg für Leistung bis hin zu einer Deutschen Meisterschaft ! Hier hätten Karambol und Kegel gute Möglichkeiten bei gleichem Material und breitem Angebot einiges zusammen zu bewegen - KB wäre für Jugendliche hier mit Sicherheit ein interessanter Anfang.

Mit einer Trennung von Breitensport und Leistungssport insbes. Verbandsseitig graben wir unser Grab final - hier müssen wir auch als Verbände die Vereine unterstützen und ein wenig mehr Weitsicht "beibringen" - die Zukunft des Sports liegt nicht bei den 75-jährigen, die abends noch ein wenig Spass haben wollen und auch nicht bei den "ich spiel seit 30 Jahren 100 Stoss" Spielern ! Man muss sich mit Sicherheit Gedanken machen, wie man die vielen "ich will nur spielen" Billardspieler besser an Vereine bindet (bzw. wieder in Vereine reinholt) und ein sinnvolles Spielangebot behält - und das ggf. auch finanziell staffelt oder wie auch immer - wobei ein Beitrag von (bei uns ca. 2 Euro im Monat für LV und 2 Euro DBU) nicht das Problem sind, wenn die Leistung stimmt !

Im BKV scheint ja im Moment viel Schwung zu sein - Kegel im Rahmen des Alois-Metzinger Cups (Jugend) ist gescheitert - das sollte uns zu denken geben :-)

Gruss
Dirk



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Re: wo der Schuh drückt

Beitragvon Sechser » 12.09.13 18:31

Hallo Karsten,

bravo, bravo, bravo: Dein Beitrag war seit langer Zeit das mit Abstand Beste was es hier zu lesen gab!
:bei: :bei: :bei:

Sicher wird es Sportfreunde geben, die das, was du mit "Breitensport" und "Angeboten" meinst, anders verstehen. Aber sei es drum: Jeder, der in Schleife vor Ort war, hat den von dir beschriebenen Enthusiasmus, die familiäre Atmosphäre, den Spaß am Spiel und gleichwohl den sportlichen Ehrgeiz aller Beteiligten hautnah erleben können. Das ist es was zählt, deswegen spielen wir (hier meine ich die meisten der DM-Teilnehmer) Billardkegeln!

Alles Weitere wird die Zukunft zeigen.
Ich für meine Begriffe bin für Angebote absolut aufgeschlossen...solange ich für meinen Billard-Spaß nicht in den Messenhallen Deutschlands rumreisen muss.

Grüße,
Sechser



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Re: wo der Schuh drückt

Beitragvon Lasstmichdochinruhe » 13.09.13 17:42

http://www.sachsen-billard.de/sbv/news?show=223
Was die Ausrüsterfrage betrifft, hab ich doch wiedermal recht gehabt.



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Re: wo der Schuh drückt

Beitragvon c.hauser » 17.09.13 20:03

@ alle:bbbv contra dbu-der neueste stand beim thread Zeitplan bad wildungen.....



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Re: wo der Schuh drückt

Beitragvon c.hauser » 18.09.13 13:37

Also,- dieser Beitrag ist hier wohl besser plaziert als im Thread nebenan.

@ Willsucker
@ BBBV-Vereine,besonders der Bundesebene!
Nunmehr durch die DBU offiziell bestätigt:die DBU hat den BBBV schriftlich aufgefordert,alle die als
vorgeblich Passive in der Billardarea nicht gemeldeten Aktiven satzungsgemäss wieder in die Biillar-
area einzutragen.Sollte der BBBV dieser Aufforderung in der zugewiesenen Frist nicht nachkommen,
erfolgt die Beendigung seiner Mitgliedschaft durch Ausschluss wegen grober Verletzung seiner
Mitgliedspflichten im November durch den Hauptausschuss der DBU.In diesem falle würden "alle
BBBV-Mannschaften" zwangsläufig aus den laufenden Bundeswettbewerben entfernt, weil ihre Start-
berechtigung entfiele.

c. hauser




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