Billardkegelnwo der Schuh drückt

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joy
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Re: wo der Schuh drückt

Beitragvon joy » 17.03.13 13:06

kegel-Freak hat geschrieben:Der kann solchen wie euch Tipps geben, wie man Jugendliche gewinnt und mit ihnen umgeht, oder beschwert ihr euch etwa, weil sie nicht von allein an die Tür klopfen? Oder wollt ihr eigendlich gar keine, weil es eigentlich anstrengend ist. "Ich will doch nur spielen." In zwanzig Jahren seid ihr alle Ü50 und euer Verein bald wieder nur Geschichte. Mit solcher Denke seid ihr im BBBV völlig falsch und im BKV genau richtig.

Also im BBBV haben wir keine Tipps von Ihm bekommen.
Schon mal was von geburtenschwache Jahrgänge gehört? Selbst der Fußballverein hat eine Jugendmannschaft abmelden müssen, weil keine Jugendlichen mehr da waren.



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Re: wo der Schuh drückt

Beitragvon svenpetzke1981 » 17.03.13 13:21

Neues Thema wo doch das alte noch gar nicht weiter besprochen wurde...aber gut...

will nicht zuviel dazu schreiben...erstens würde ich bitte alle Parteien nochmals dazu auffordern in diesem Forum vernünftig zu diskutieren und argumentieren...der Kleinkrieg ausserhalb dieses Forums reicht da muss das hier drin nicht auch noch weiter gehen...nervt mich etwas...

Zum Bundestrainer: Der Bundestrainer ist für Nachwuchstraining und Nachwuchsförderung zuständig...Leider haben wir nicht die grosse Masse an Nachwuchs aber das liegt an den Vereinen selbst. Der Verein muss für sich Werbung betreiben, in Schulen gehen, einen im Verein haben der sich um die Aquise und die Betreuung kümmert. Es geht nicht darum ob der Spieler 300 oder 200 Schnitt hat. Er hat die Aufgabe den Kindern und Jugendlichen den Spass am Sport rüber zu bringen damit sie auch dabei bleiben. Die eigentliche Technikschulung kann mann dann über Landesstützpunkte machen oder ggf. dann zur späteren Stelle bei Kaderlehrgängen bei Trainern. Aber bis dahin ist der Verein vollkommen selbst für alles andere verantwortlich und niemand anders. Resumé...Haben wir keinen Nachwuchs sind also die Schlechte Vereinsaquise schuld und nicht andere Personen. Und wenn Kinder und Jugendliche da sind aber irgendwann wieder abspringen kann es zum einen die berufliche und familiäre Entwicklung des Jugendlichen sein oder einfach nur die Langeweile die im Verein herrscht das Tag für Tag immer das gleiche passiert und nichts spektakuläres zwischendurch...

Ich habe fertig...

Gruss Sven...

PS: Ich weiss immer noch nicht wer der ein oder andere ist...werde auch auf Geisterbeiträge nicht mehr eingehen...



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Re: wo der Schuh drückt

Beitragvon kegel-freak » 17.03.13 13:39

joy hat geschrieben:
kegel-Freak hat geschrieben:Der kann solchen wie euch Tipps geben, wie man Jugendliche gewinnt und mit ihnen umgeht, oder beschwert ihr euch etwa, weil sie nicht von allein an die Tür klopfen? Oder wollt ihr eigendlich gar keine, weil es eigentlich anstrengend ist. "Ich will doch nur spielen." In zwanzig Jahren seid ihr alle Ü50 und euer Verein bald wieder nur Geschichte. Mit solcher Denke seid ihr im BBBV völlig falsch und im BKV genau richtig.

Also im BBBV haben wir keine Tipps von Ihm bekommen.
Schon mal was von geburtenschwache Jahrgänge gehört? Selbst der Fußballverein hat eine Jugendmannschaft abmelden müssen, weil keine Jugendlichen mehr da waren.


Mal nachgefragt??? Oder nur gewartet? Du bist teilweise auf dem richtigen Weg. In geburtenschwachen Jahrgängen, muss man aber seinen Arsch einfach noch mehr bewegen ...



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joy
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Re: wo der Schuh drückt

Beitragvon joy » 17.03.13 14:04

Also noch mehr könnte ich meinen Arsch nicht bewegen.
Man kann sich ja am Tag nicht nur mit dem Sport beschäftigen. Vielleicht kannst Du das, ich beschäftige mich ansonsten den ganzen Tag damit Kunden zufrieden zu stellen.



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Re: wo der Schuh drückt

Beitragvon c.hauser » 17.03.13 21:38

@martin und sven,
leider seid ihr einige der wenigen aus der bbbv-fraktion,
die nicht vergessen haben,dass man mit Dreckschleudern nicht
den richtigen ton treffen kann.danke dafür und bleibt dabei,es
erleichtert einen späteren gemeinsamen weg an die billardtische.

mfg Caspar



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Re: wo der Schuh drückt

Beitragvon c.hauser » 25.03.13 13:38

@ kegel-freak,
es tut mir leid,dass dir meine einlassungen offenbar seelische schmerzen bereitet haben.
betrachte sie als kollateralschaden eines verbissenen meinungsstreites und denke einmal
über ermessen im unterschied zu vermögen mit bezug zu nachwuchsgewinnung bzw.
nachwuchsförderung nach!für das letztere erscheinen mir demonstrationsvideos im internet
weitaus effektiver als "modulierter" trainertourismus.

mfg caspar



Marley
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Re: wo der Schuh drückt

Beitragvon Marley » 08.05.13 17:53

Hallo Leute,
da ja im Moment niemand Probleme oder Anliegen hat, halt mal was von mir. Kann mir mal jemand das neue Beitragsmodell des BBBV erklären? Was bedeutet "Splittung des Spielbetriebes in einen Breiten- und Leistungssportbereich"? Wodurch soll es möglich werden die Beiträge in 2014 für den Breitensportbereich auf 15,60 € abzusenken und die des Leistungssportbereichs auch noch unter dem Beitragssatz für 2013 zu halten? Ist der Aktivenbeitrag in der DBU nicht für alle gleich, egal wo gespielt wird?

Gruß Marley



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Re: wo der Schuh drückt

Beitragvon fairplaygamer » 08.05.13 18:29

Hallo Marley, das ist ganz schnell erklärt. Harry Inderhees will die Leute der Kreisebene aus der Billardarea abmelden und sie somit unter "Breitensport" mit einem Jahresbeitrag von 15,80 EURO führen. Damit will er sie sozusagen aus der DBU als aktive Mitglieder abmelden. Er bildet sich aber ein, dass diese Sportfreunde weiterhin Mitglied in der DBU bleiben... Irre oder? Alle anderen Spieler, die auf Landesebene spielen oder an Landeseinzelmeisterschaften teilnehmen werden (auch in der Area) als Aktive geführt und müssen den vollen Beitrag bezahlen. Die DBU weiß von diesem Plan erst seit ein paar Tagen und lehnt das logischer Weise ab.



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Re: wo der Schuh drückt

Beitragvon Sechser » 09.05.13 08:40

Moin moin,

ja fairplaygamer, so ähnlich dürfte wohl die Rechnung sein. Ob die Grenze zwischen Breiten- und Leistungssport genau dort gezogen wird, wo du es sagst, wird man sehen. Denkbar ist ja auch, sie dort zu ziehen, wo der Wechsel zwischen Landes- und Bundesspielbetrieb stattfindet.
Sprich: jeder Spieler, der in der kommenden Saison an keinem bundesweiten Wettbewerb (DM/BEM, BMM, BPMM, GP) teilnehmen möchte, ist erstmal Breitensportler. Ausnahmen hiervon wären diejenigen, die über eine Qualifikation "Gefahr laufen" würden, Startplätze zu den genannten Bundeswettbewerben zu erhalten (z.B. über LEM, Oberliga, Landespokal) und diese dann mangels Billardarea-Meldung (= Startberechtigung) nicht annehmen zu können.
Andersrum formuliert: Mindestens jeder, der in der kommenden Saison LEM/DM/BEM, Oberliga/BMM, Pokal oder GPs spielen will, hätte den Leistungssportler-Status und müsste zur Area gemeldet werden. Für alle anderen (Breitensportler) wäre das nicht erforderlich, weil sie ihre Startberechtigung durch den BBBV bekämen. Ausnahme könnten hier noch alle Nachwuchssportler sein bzw. zumindest die Kader.

Mal ne rein fiktive Beispielrechnung - der Einfachheit halber mal mit runden Zahlen:
1.000 Sportfreunde eines Verbandes zahlen jeweils 15 Euro - gibt Beitragseinnahmen von 15.000 Euro
200 Sportfreunde werden der Area gemeldet - bei gerundeten 20 Euro/Aktivem bedeutet dies Abgaben an den Dachverband i.H.v. 4.000 Euro.
Es blieben dem Landesverband also 11.000 Euro Beitragsmittel zur eigenen Verwendung.
Sollte nun der Dachverband durch Nichtbewilligung erhoffter Fördermittel, neue hauptamtlich Angestellte o.ä. seine Beitragseinnahmen nach oben anpassen müssen (nehmen wir mal einen Bedarf von 150.000 Euro bei 15.000 Aktiven bundesweit, also 10 Euro/aktiv gemeldetem Sportler an) würde das für den Landesverband Mehrabgaben i.H.v. 2.000 Euro, also insgesamt 6.000 Euro, und damit ein verbleibendes eigenes Beitragsbudget von 9.000 Euro bedeuten.

Grüße,
Sechser



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Re: wo der Schuh drückt

Beitragvon Sechser » 09.05.13 09:03

Einige erste Fragen drängen sich allerdings bei einem solchen Beitragsmodell dennoch sofort auf:

1. Wenn man schon dem zuletzt so hochgehaltenen Solidargedanken den Rücken kehrt, wie glaubt man mit diesem Sparmodell
a) beim DBU-Präsidium Akzeptanz (oder mindestens Duldung) zu erhalten und
b) anderen Landesverbänden nicht ein "gutes" Beispiel zur Nachahmung gegeben zu haben?
Ich selbst halte eine solche Lebensstrategie für -wie heißt es in der Ökologie so treffend - parasitär.

2. Wie soll ein solches Modell für einen Verein, der keine "Leistungsportler" (sprich zur Area gemeldeten Sportfreunde) hat, für jeden einzelnen aber immerhin 15,60 Euro/Jahr zahlt, damit sie ausschließlich in ihrem Kreis oder ihrer Region spielen können, denn überzeugend sein? Dies insbesondere, wenn man gleich nebenan für geringere Belastungen bessere Wettbewerbsmöglichkeiten gleich haben kann (über die geringeren Startgelder habe ich dabei noch kein Wort verloren!)?!

3. Wer glaubt denn ernsthaft daran, dass die Umsetzung des Spielbetriebes zukünftig noch über die BillardArea abgewickelt werden kann, wenn die Sportfreunde, Mannschaften und Spielklassen gar nicht dort eingepflegt sind?

Grüße



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Re: wo der Schuh drückt

Beitragvon Timechen » 09.05.13 10:23

Hey Andreas,

schön mal wieder so sinnvolle Beiträge von dir zu hören. Hab jetzt echt überlegt ob ich was dazu schreibe oder nicht. Naja ich tus dann doch mal :P

Jetzt mal ganz ehrlich Fragen.

Du kritisierst jetzt seit Jahren das Beitragsmodell der DBU. Wie realistisch schätz du es für den BKV ein all eure Vorhaben mit Jugendförderung, Programmierung einer "Billardarea", Durchführung aller Einzelmeisterschaften und Pokalwettbewerbe, Verbandsförderung bzw Verbandsarbeit , mit lediglich 10€/Jahr bzw. 5/€ Jahr umsetzen zu können?

Du/Ihr habt immer kritisiert, dass Harry sich nicht für die Kegler einsetz. Jetzt geht er für uns auf drastischen Konfrontationskurs um für die Kegler ein Zeichen zu setzen. Wie kommt der Sinneswandel, dass er nun deswegen kritisiert wird, dass er den Solidargedanken den Rücken kehrt und eine parasitäte Entscheidung traf? Habt ihr die parasitäre Situation nicht herauf beschworen?

Wieso ist es so schlimm, dass man für 15,60€ nur im Kreis oder der Region spielen kann? Ist doch bei euch nicht anders oder spielt ihr Regionsübergreifend? Es ist richtig, dass man damit im BBBV nur bis Kreisliga spielen kann, aber das sind ja grob geschätzt schon einmal 50-60% aller Kegler. Und denen ist das echt wurscht, ob sie bei euch spielen oder bei uns. Denn sie werden niemals auch nur den hauch einer Chance auf LM geschweige denn DM haben. Sobald sie auf Landesklasse+ unterwegs sind, können sie durch einen Mehraufwand von 10€/Jahr auf LM´s, DM´s, Regional- und Bundespokale etc fahren. Ist für mich eigl. recht fair.

Da du gerne mit Beispielen agierst mach ich das auch mal. Der BBBV Haushalt gibt mehr Geld für Jugendförderung im Jahr 2013 aus, als der Gesamthaushalt des BKV beträgt. Gerd sein Gehalt wird über die DBU gezahlt und fällt somit nur zum geringen Teil beim BBBV an. Wie sieht dein Plan Richtung Frage 1 nun aus? Bitte konkret und keine "rein fiktive Beispielrechnung".

Mir ist da nämlich zu Ohren gekommen, dass du, lieber Andreas, nämlich schon geäußert hast, dass das alles mit den derzeitigen Beiträgen im BKV nicht möglich sei (Huch was ist denn da los?). "Echt schade man", wenn ihr Beiträge erhöhen müsstet. Wäre nämlich voll uncool für mehr als 10€/Jahr nen Hobby zu haben. Kann sich nämlich kaum jemand leisten. Die werden dann wohl alle zum BBBV zurück gehen, weil sie da für 15,60€ mehr Leistung bekommen als im BKV.

Bin mal gespannt auf deine Antwort und von den ein oder anderen mitteilungsbedürftigen BKV´ler.

Gruß Martin



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Re: wo der Schuh drückt

Beitragvon Sechser » 09.05.13 12:32

Hallo Martin,

bei so konkreten Fragen antworte ich doch gerne:

1) Mein Wissensstand ist, dass der BKV seine aktuellen Vorhaben (neben dem sich mit geringen Startgeldern selbst tragenden Spielbetrieb nenne ich mal exemplarisch das BKV-Nachwuchscamp im Juli und die DM des BKV im September) sehr gut umgesetzt bekommt. Geringe Aufwandsentschädigungen für Ausbildungslehrgänge auf regionaler Ebene (vor Ort in den Vereinen!) sind ebenfalls drin. Da sich steigende Mitgliederzahlen und Fixkosten nicht im gleichen Verhältnis und derzeit sogar deutlich zugunsten des BKV entwickeln, sehe ich keinen Grund dafür, die 10 Euro/gemeldetes Mitglied überhaupt zur Diskussion zu stellen.
Ergänzung zum Thema BillardArea: Hier gehe ich davon aus, dass du etwas falsch verstanden hast. Was ich geäußert habe, ist meine persönliche Einschätzung, dass die BillardArea als professionell erarbeitetes Produkt in der Aufmachung und Komplexität mehr als nur wenige tausend Euro kostet, sondern Kosten im 5-stelligen Bereich absolut realistisch sind. Daher wird ein solches Produkt für den BKV nicht finanzierbar sein. D.h. aber nicht, dass die BKV-Beitragseinnahmen nicht reichen, sondern vielmehr dass andere (in dem Fall auf die BK-Bedürfnisse explizit zugeschnittene) Lösungen gefunden werden sollten. Und daran wird auch bereits gearbeitet, da die Vorteile einer webbasierten Spieltagsauswertung auch von den BKV-Verantwortlichen sehr wohl erkannt wurden.

2. Dass Harry Inderhees sich jetzt aus Überzeugung für ein bezahlbares Billardkegeln einsetzt kann man so sehen, muss man aber nicht.
Ich persönlich bin überzeugt davon, dass anderen Motiven ein stärkeres Gewicht zukommt, um die derzeitigen Aktivitäten zu begründen. Auch wenn es für dich unbefriedigend ist, wirst du doch verstehen, dass ich diese Dinge hier nicht öffentlich äußere, da ich sie nicht beweisen kann. Nur eines: Dass die BK-Familie derzeit in einer existenziell schwierigen Situation steckt, hat, das will ich nicht leugnen, natürlich auch mit meinen Aktivitäten der letzten Jahre zu tun. Verantwortliche der DBU und des BBBV jedoch davon freizusprechen, ist allerdings schon ein Widerspruch in sich! Daher kann ich mich nur wundern und bedauere, dass es so weit (Parallelverband) kommen musste, dass endlich (nach vielen Gesprächen und mehreren aufreibenden BBBV-Verbandstagen) mit der notwendigen Deutlichkeit pro BK gegenüber der DBU argumentiert wird. Du nennst es Konfrontation, ich würde mir einen Sinneswandel wünschen.

3. Das mache ich kurz:
a) weil dafür ja offensichtlich keine 15,60 Euro erforderlich sind
b) natürlich darf jeder Spieler selbst entscheiden, wo und gegen wen er BK spielen möchte. Beim BKV kannst du für deinen Beitrag eben überall und nicht nur auf Kreis- und Regionsebene spielen. Natürlich kann man die BKV-DM auch nicht also solche anerkennen, aber ich werde dort z.B. dieses Jahr gerne teilnehmen. Für mich persönlich zählt der sportliche Wert eines solchen Wettkampfes, und der wird bei dieser Meisterschaft hoch sein. Und der Anerkennung im BK-Verbreitungsgebiet darf sich der Titelträger schon jetzt gewiss sein, meinst du nicht auch?

4. Das Thema Jugend erscheint mir ja (mit Blick auf die BBBV-Webseite) nun seit langer Zeit das einzige, was dem BBBV für die Mitgliederwerbung noch einfällt und Gerd leistet da wirklich ganze Schreibarbeit. Kein Artikel zum Nachwuchs, der nicht am Ende mit verbandspolitischer Polemik glänzt.
Es wird stimmen, dass der BBBV-Haushalt größere Summen für die Nachwuchsarbeit vorsieht, als das Haushaltsvolumen des BKV insgesamt beträgt. Leider fehlt es aber am Beweis, dass diese Quantität auch eine hohe Qualität, sprich den entsprechenden Mehrwert für die Vereine, erbringt. Über welche Qualität reden wir eigentlich? Ich glaube, hier haben BBBV und BKV durchaus unterschiedliche Ziele. Beim BKV kann ich mit hoher Gewissheit sagen, dass das Gewinnen neuer und das Halten vorhandener Mitglieder (übrigens in allen Altersgruppen, nicht nur im Nachwuchsbereich) vor dem Vermitteln spielerischer Qualitäten die oberste Priorität hat. Bezüglich der Finanzierbarkeit der Aktivitäten verweise ich auf Antwort 1.

Grüße,
Sechser



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Re: wo der Schuh drückt

Beitragvon Timechen » 09.05.13 13:47

Hey Andreas,

nochmal zum Beitrag Kreisebene, das ist eigl. das Thema, worum es mir primär geht.
Eines eurer Hauptargumente früher war ja, dass vor allem für die Vereine die nichts von der DBU haben, entlastet werden müssten. Ihr wart sogar damit konform, dass DBU-Leistungsempfänger mehr zahlen sollten/könnten/müssten als die Kreisebene (Verursacherprinzip). Durch die Entscheidung von Harry wurde dies doch eigl. auch umgesetzt oder?

Im BKV beträgt der Beitrag 10€ (5€). Wenn nun der BBBV sich ein gleichmaßenes Konzept für die Jugend wie eures Finanzieren würde, bliebe der BBBV übrigens locker unter euren 10€. Es ist sogar von 5€ Jahresbeitrag die rede. Was denkst du aus deine Sicht, wenn der BBBV zu 2014 ein solchen Haushaltsplan verabschieden würde, was mit euren Mitglieder passiert (Verbands/Vereinswechsel)? Meine Meinung nach gar nichts weil....

... ich glaube, wir sind bei 10€ BKV oder 15€ BBBV eigl. da wo es niemanden mehr interessiert. Der Standpunkt gegenüber der DBU wurde deutlich und wir sollten, nachdem sich die Beiträge angenärt haben und so das Diskussionsthema Nr. 1 vom Tisch ist (also fast), mal darüber reden, wie man die Gemeinschaft wieder zusammen bringt. Wobei ich ehrlich bei den einen oder anderen das Gefühl habe, das sie das gar nicht mehr wollen, sondern froh darüber sind, dass es zwei Verbände/Vereine gibt. Beste Beispiel sind so Leute wie "Fairplaygamer" der in so ziemlich jeden seiner Beiträge nur stichelt, provoziert und den BBBV/DBU schlecht redet. Und das ist leider nur ein Beispiel von vielen hier im Forum.

Gruß Martin



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Re: wo der Schuh drückt

Beitragvon Sechser » 09.05.13 18:47

Ja Martin, da bin ich ganz bei dir: einige der hier verfassten Beiträge sind einfach nur reine Provokation, die uns nicht voranbringt. Das meine ich aber durchaus für beide Seiten, sowohl pro BBBV als auch pro BKV.

Auch bei der Baustelle Beitrag geb ich dir prinzipiell recht. Ich persönlich glaube, dass wenn man den BKV-Sportfreunden seitens der DBU verbindlich zusagen würde, dass die Mitgliedschaft in die Zukunft 10-15 Euro/Nase kostet, dies vermittelbar wäre. Allein auf 1-2 Euro kommt es wohl nicht an, aber die Planungssicherheit (in dem Fall: Vertrauen) ist entscheidend...und damit siehts halt nicht überall gleich gut aus.

Im Weiteren wären noch die mit der Mitgliedschaft verbundenen Rechte und Pflichten abzugleichen und eine gemeinsame Entwicklungsrichtung zu finden. Hier sehe ich im übrigen (wieder meine ganz persönliche Meinung) die größten Hürden. Dies schon deshalb, weil in den letzten 18 Monaten zwar immer vordergründig über die Höhe der Beiträge gesprochen wurde, ich aber auch weiß, dass Vereine aus anderer Überzeugung, sprich anderen Motiven zum BKV gewechselt sind. Diese Motive sind dabei durchaus vielfältig und reichen von der Selbstverwaltung der finanziellen Mittel über eigene Satzungs- und Richtlinienkompetenz, einzelne Aspekte im Regelwerk und Sportprogramm und Meisterschaften im Verbreitungsgebiet bis hin zu personellen, z.T. persönlichen Befindlichkeiten. Ein gemeinsam getragener Kompromiss, auf den im Übrigen Anfang des Jahres in Chemnitz hingearbeitet werden sollte, erscheint mir nur dann möglich, wenn ein gegenseitiges aufeinander Zugehen erfolgt. Solange sich das DBU-Präsidium hier nicht aus der Deckung begibt und selbst Position bezieht, werden beide Seiten (BBBV/SBV und BKV) verständlicherweise ihre jeweils eigenen Ziele i.S. eines Kräftemessens weiterverfolgen. Insofern bin ich mit der 15,60 Euro-Beitragsprovokation gar nicht so unglücklich, weil sowohl DBU- als auch BBBV-Präsidium genau wissen, dass diese Vorgehensweise die Existenz der DBU ernsthaft bedroht. Dies kann aber beiderseits nicht Ziel sein, sodass ein drängender Anlass für Gespräche und genügend Druck für kompromissbereites Handeln vorliegt.

Nur eins noch: Es wurde bereits nen ordentlicher Scherbenhaufen produziert und von beiden Seiten viel dazu beigetragen. Weitere Anfeindungen und Provokationen hier im Forum, die die Sportfreunde im bei einem echten Gespräch ganz sicher unterlassen würden, weil man ja nur unterschiedlicher Meinung ist, sonst aber persönlich nichts gegeneinander hat, sollten den Haufen nicht noch vergrößern.

Grüße,
Sechser



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Re: wo der Schuh drückt

Beitragvon fairplaygamer » 09.05.13 20:30

Hallo Sechser, deine Argumentation finde ich sehr gut (logisch: weil sie in meinem Sinne ist) und in einer Beziehung möchte ich dir unbedingt recht geben: Hier geht es auch mir ausschließlich um die Vertretung der persönlichen Interessen, d. h. in diesem Falle pro BKV, und keineswegs um persönliche Dinge die Forumsautoren betreffend. Ich habe weder gegen Martin etwas persönliches noch sonst gegen irgend einen Vertreter des BBBV/SBV oder der DBU!
Die Tatsache, dass Harry Inderhees seine Mitglieder mit einem Beitragsversprechen von 15,80 Euro/pP OHNE ABSTIMMUNG MIT DER DBU im BBBV hält ist doch unglaublich! Kommt er denn auch für die zu erwartenden Beitrags-Differenzen zu ungunsten der Vereine auf, wenn die DBU nach dem 30.06. (Kündigungsfrist für BBBV Vereine) seinen eigenmächtigen Vorschlag ablehnt? Oder pocht er dann auf Kündigungsfristen? Ich glaube an Letzteres!




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