Meisterschaften und Internationale TurniereUS OPEN 2019

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Re: US OPEN 2019

Beitragvon TomDamm » 26.04.19 09:00

14/1 ist auch nicht das Spiel, welches in der Öffentlichkeit steht und für Publikum vermarktet wird/werden soll. Hat ja auch eine ganz andere Charakteristik.
Bei offensivem Break, was zu gegebener Maßen eher selten vorkommt, sollte es hier, wie im Karambol, den Nachstoß geben.
Ich hoffe auch das dein Gegner im kommenden Jahr wieder dabei ist.


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Re: US OPEN 2019

Beitragvon Titleist » 26.04.19 09:46

Ich habe jetzt bei Weitem nicht alle gestreamten Spiele gesehen. Aber ein paar waren es schon, zumindest teilweise. Ich finde z.B., dass short races (also bis 5 wie beim MC) viel "unfairer" sind als die Races to 11 jetzt.

Und bei den Races to 11 bei der US Open habe ich zumindest bei den Spielen, die ich gesehen habe, keines gesehen, bei denen der eindeutig schlechter Spielende gewonnen hat (wg. Winner Break). Nehmen wir Jeffrey de Luna als Beispiel. Das Spiel gegen Majid war ziemlich schlecht - von beiden Spielern. So schlecht, dass ich beim Stand von 8:8 (glaube ich), abgeschaltet habe. Dagegen hat de Luna gegen Alex P. 2 Klassen besser gespielt. Das Shaw/Filler-Spiel habe ich zwar nicht gesehen, aber ich kann mir kaum vorstellen, dass Filler völlig unverdient gewonnen hat - wg. des Winner Breaks. Das Filler/Sanchez-Ruiz-Spiel habe ich gesehen. Da hat Filler auch verdient gewonnen.

Fazit: Ich glaube nicht, dass sich das Endergebnis beim Race to 11 irgendwie arg verschiebt. In weit über 90% der Fälle gewinnt auch der besser Spielende. Oder eben einer von 2 gleich Guten oder Schlechten. Und Glück, wie vorzeitig eingelochte Neuner, haarsträubende Scratches, verpasste Safes oder minimal verschossene Bälle entscheiden bei engem Spielstand in beiden Versionen öfters den Gewinner am Ende.

Ich bin mir sicher, dass man sowohl für Wechselbreak als auch Gewinnerbreak Einzelbeispiele finden kann, wo einer unverdient gewonnen hat. Aber so, dass eine Version wirklich über weitere Strecken "unfair" wäre, habe ich das noch nie gesehen.



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Re: US OPEN 2019

Beitragvon LochNess » 26.04.19 10:10

TomDamm hat geschrieben:Der Joshi ist ne Maschine. Respekt!

Ich bin bei solchen Turnieren auch kein Fan vom Winner Break. Auch wenn ich das als Spieler gerne mal spiele.
Ich bin, wenn im Fernsehen,/Stream kommt, ganz klar für Wechselbreak.
Einem Außenstehende ist schwer vermittelbar, warum einer der Spieler eventuell immer nur auf Safe an den Tisch kommt und nie selbst anstoßen darf.
Man stelle sich das beim Tischtennis oder Tennis vor... Undenkbar.
Winner Break ist son "Spieler Ding", weil man insgeheim hofft mal einen riesen Run zu machen. Beim Wechselbreak ist der Druck, sein Break durch zu bekommen, ungleich höher. Und beide Spieler können ihre Spielstärke unter Beweis stellen.

Ich hoffe Joshi zieht das weiter so durch.

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DANKE! dachte ich stünde hier komplett alleine mit meiner Meinung

Added in 5 minutes 56 seconds:
Titleist hat geschrieben:
LochNess hat geschrieben:naja, dann haben wir ne andere auffassung von fairem wettkampf und gleiche bedingungen für beide spieler...


Jo, haben wir wohl.

aber sei's drum, van boening is out. und das freut mich sehr.


Könnte es sein, dass Du einige Dinge sehr einseitig siehst? Scheinst ja SVB richtig zu hassen. Aber wenn man hochmoralische Maßstäbe an die Spieler anlegt, dann kann man auch nicht für Shaw oder Filler sein. Passt irgendwie alles nicht so ganz zusammen.
.


ich hasse van boening nicht. ich kann ihn nur nicht leiden. weil man aus verschiedenen quellen immer wieder geschichten hört, die ihn für mich unsympathisch machen.
filler und shaw überpacen zwar auch manchmal, aber ohne irgendwie unfair zu sein (zumindest hab ich noch nix davon mitbekommen). ein bisschen "drecksack" und "egoist" muss darf man schon sein und gegen jubelsprünge hab ich auch nix.
dennoch gehören jetzt auch filler und shaw nicht zu meinen lieblingsspielern. da stehen feijen und ouschan ganz klar an der spitze.

Added in 59 minutes 40 seconds:
PS. noch ein spiel, was nicht grade für winner break spricht...
wu - wang.

wang hat im gesamten spiel keinen einzigen ball gelocht. 11-0 verloren...
er kam genau 11 mal an den tisch. ja, ich hab mitgezählt.

er fand folgende situationen vor:
- objektball liegt press an der bande. er spielt ein starkes safe. wu befreit sich daraus mit nem jump, es bleibt schmutzig für wang liegen. es bleibt ihm wieder nur ein safe übrig, das gelingt, aber wu kann den ball trotzdem lochen
- selbes rack, wu spielt ne safe, wang kann nur jumpen, um das foul zu vermeiden, es bleibt schön für wu liegen, der ausschießt
- wu verstellt sich, spielt safe, die misslingt etwas, aber hinterlässt dennoch nen sehr schwierigen ball für wang. er muss ihn angehen, weil safe spielen ist auch schwierig. verschießt halt, aber den ball verschießt auch ein van boening, daher kein vorwurf. wu kommt wieder an den tisch und schießt aus
- wu breakt, es fällt nix, wang kann aber nur push spielen
- wu breakt, spielt safe und legt weiß so press an die bande, dass du dem gegner auch gleich die weiße in die hand drücken kannst. er vermeidet trotzdem das foul, aber mehr halt auch nicht
- wu verschießt nen ball. ziemlich miserabler stoß, aber was passiert? er bleibt halt wieder schmutzig liegen und wang kann nur das foul vermeiden...
- langer shot auf die eins, er verschießt. da stands schon 7-0 für wu. aber ja, den ball muss er lochen.
- er muss sich aus ner safe befreien, vermeidet das foul, weil mehr nicht möglich. tisch ist offen für wu
- er muss sich wieder aus ner safe befreien, vermeidet das foul, tisch offen.
- wu verstellt sich, muss sich aus seiner eigenen safe befreien, tut er, es bleibt safe für wang liegen, er vermeidet das foul, aber tisch offen
- dry break, wang verschießt nen leichten einsteiger. 1-6-kombi, langer weg für die 1 auf die 6, aber die 6 liegt schon im loch, muss er machen. wu schießt aus zum 11-0

natürlich war das verdient von wu. er hat die ganze arbeit am tisch erledigt und alle bälle gelocht. aber wang hat auch fast keine fehler gemacht. er hat sich jedes mal aus den safes befreit. einen push hat er etwas fahrlässig gespielt, das kann man ihm vorwerfen. beim stand von 7-0 verschießt er nen einsteiger, das war ein grober fehler, aber passiert
und beim stand von 10-0 verschießt er die sichere kombi, aber ob er dann noch 11 racks am stück ausgeschossen hätte... fraglich. die moral war da schon nicht mehr ganz oben. dazu hatte wu auch in vielen situationen das nötige spielglück, was es braucht. wang kann sicherlicher mehr als sich nur aus safes befreien, aber er durfte es halt nicht zeigen...

ich will jetzt auch gar nicht weiter auf dem winnerbreak rumhacken, ich werde euch nicht bekehren und ihr mich nicht.
generell bin ich halt immer für nen sportlich fairen wettkampf mit gleichen bedingungen für beide spieler. die sind halt - wie jetzt dieses spiel zeigt - nicht gegeben.



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Re: US OPEN 2019

Beitragvon treffgarnix » 26.04.19 12:05

Mit Wechselbreak hätte er dann 11:6 verloren.

Was soll eigentlich das Gejammere? Das Turnier findet statt, den Teilnehmern waren die Regeln bei Turnieranmeldung bekannt. Und Du jammerst rum spielst aber garnicht mit. Das ist doch lächerlich

Und was soll da denn unfair daran sein?? Der Anstoß wird ausgespielt und danach gelten für beide Spieler dieselben Regeln. Das ist fair vom ersten Stoß an!!


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Re: US OPEN 2019

Beitragvon LochNess » 26.04.19 12:14

ich jammere nicht, ich hab lediglich die frage in den raum gestellt, ob winnerbreak wirklich fair ist.
ich finde es erstaunlich mit welch einer vehemenz hier das winnerbreak verteidigt wird, wo es doch offensichtlich ungleiche bedingungen für die spieler sind... denn nach dem ausstoß sind die bedingungen eben nicht mehr gleich.

aber ich lass das jetzt gut sein, denn billardspieler sind offensichtlich von natur aus stur... oO



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Re: US OPEN 2019

Beitragvon TomDamm » 26.04.19 12:18

Für die Wettkampf-Billard spielende Bevölkerung ist Winner-Break völlig normal, weil so gewohnt und über Jahrzehnte praktiziert.
Für die Außenstehende Zielgruppe, die wir eventuell durch guten Stream/Fernsehen (Olympiade *träum) etc. vom Billardsport begeistern wollen, völlig unverständlich dass der Gewinner auch immer wieder anfängt und Spiel für Spiel bevorteilt wird. Das gibt es in KEINER anderen Sportart. Auch ein Alleinstellungsmerkmal, aber kein besonders gutes ;-)


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Re: US OPEN 2019

Beitragvon treffgarnix » 26.04.19 12:30

Aber das Problem liegt doch nicht in den Regeln des Winnerbreaks an sich, sondern eher daran, wie man diese Regeln und auch die Natur und vielleicht die vermeintliche "Ungerechtigkeit" den ahnungslosen Zuschauern vermittelt!


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Re: US OPEN 2019

Beitragvon TomDamm » 26.04.19 12:31

Nicht nur vermeintlich...

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Re: US OPEN 2019

Beitragvon treffgarnix » 26.04.19 12:44

Tom, Du schreibst doch selbst dass unter Spielern das Winnerbreak bekannt und gemocht wird. Was ist denn ungerecht an dem Modus? Klar hat der Anstoß schon eine viel höhere Bedeutung, aber die Regeln sind defacto 100 % gerecht! Man sollte zu bedenken geben, dass es bei einem Einzelturnier lediglich um diesen einen Turniersieg geht, und es geht nicht darum festzustellen, wer unter der gleichen Anzahl von Breaks besser breakt oder was weiß ich was.

Der Vorrendner führt an wie ungerecht es doch sei, dass der Gegner nur mit safes an den Tisch kommt. Hallo! Safespiel und die escapes waren und sind Bestandteil des Billard, und wenn man auf Top niveau mithalten will, darf man auch hier nur wenige oder am besten garkeine Schwächen haben.

Und noch eine andere Sichtweise: Wenn mein Gegner derart stark ist, dass er bei Winnerbreak so gut breakt, dass er an-aus hinkriegt, oder wenn nicht dann so gut safe spielt, dass er mich dennoch dominiert und ich bei den escapes Schwächen habe und er nicht, dann hat er am Ende auch zurecht und verdient gewonnen, dann war ich einfach in Summe schlechter. Dann ist es auch unrelevant, was ich denn KÖNNTE wenn ich breaken dürfte. So zu denken ist für mich das was ich als "Jammern" bezeichne.


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Re: US OPEN 2019

Beitragvon Fitchner » 26.04.19 13:16

Es besteht grundsätzlich Chancengleichheit, aber die Belohnung für einen Stoß (nämlich das Ausspielen) ist total unverhältnismäßig mit dem Winnerbreak. Was ist daran so schwer zu verstehen?

Es zweifelt ja keiner dran, dass es ne Leistung ist, x Racks in Folge zu gewinnen. Es ist aus meiner Sicht aber auch lächerlich zu sagen "man muss auch in Saves gut sein" und damit begründen zu wollen dass ein Spieler zurecht so hoch gewinnt. Gute Spieler legen auch Saves, die den Gegner unter Druck setzen, wo der Gegner nicht ansatzweise den Ball so kontrollieren kann wie bei 95% der anderen Stöße. Wo er unter Druck ist und keine Initiative hat. Und dann auf eine gute Ablage hoffen muss.

Im Billard wird EIN Satz gespielt, und der Gewinner breakt...
Gegenbeispiel Tennis: Da werden mehrere Gewinnsätze gespielt, jeder breakt abwechselnd, und am Ende gibt es womöglich einen Tiebreak wenn es so richtig ausgeglichen ist. DAS ist fair, weil es eine vergleichbare Belohnung für jeden gespielten Punkt gibt.

Auf die Idee im Tennis nur einen Satz zu spielen, bei dem der Gewinner des Aufschlags weiter aufschlagen darf, ist glaub ich noch keiner gekommen. Wäre doch ziemlich realitätsfern, oder? Völlig egal wie man das zu Anfang bestimmt wer nun aufschlagen darf.

Das ist so, weil es für die Top-Profis keine besondere Schwierigkeit darstellt das Break im Billard oder den Aufschlag beim Tennis durchzubringen. Es ist die Ausnahme, dass man das mal abgibt.

Wenn Titleist schreibt "In weit über 90% der Fälle gewinnt auch der besser Spielende." dann kann ich da auch nur sehr bedingt zustimmen, weil es auch einfach eine Frage ist, wie viel man überhaupt von einem unterlegenen Spieler sieht. Es werden ja auch Topspieler zu Null abgefertigt, das ist doch realitätsfern...

Außerdem ist es NICHT das, was Zuschauer sehen wollen. Die wollen einen packenden Wettkampf, mit Chancen (Mehrzahl!) für beide Spieler. Das kann Winnerbreak liefern, aber nicht garantieren.


Das alles hindert mich aber nicht dran, Freude an diesem Turnier zu haben ;)


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Re: US OPEN 2019

Beitragvon Titleist » 26.04.19 13:24

LochNess hat geschrieben:ich jammere nicht, ich hab lediglich die frage in den raum gestellt, ob winnerbreak wirklich fair ist.


Njet. Du hast nix in den Raum gestellt. Und widerlegst Dich gleich im nächsten Satz selber:

ich finde es erstaunlich mit welch einer vehemenz hier das winnerbreak verteidigt wird, wo es doch offensichtlich ungleiche bedingungen für die spieler sind... denn nach dem ausstoß sind die bedingungen eben nicht mehr gleich.

aber ich lass das jetzt gut sein, denn billardspieler sind offensichtlich von natur aus stur... oO


Hast Du grade in den Spiegel gesehen? Ich erkenne keine Sturheit darin, dass einem Teil das WB mehr zusagt, den anderen das AB. Ich erkenne auch keine Sturheit darin, wenn ich z.B. sage, dass ich WB nicht von Haus aus als "unfair" sehe. Stur ist doch eher, wenn ich vehement behaupte, es ist fair oder eben unfair.

Aber noch ein bisserl Sturheit von mir zum Schluß: 9-Ball ist in sich ein "unfaires" Spiel. Das mal als provokante Behauptung. Denn oft schon hat im 9-Ball das Breakglück, Flukes u.ä. Matches entschieden. Dies ist z.B. bei 1P deutlich geringer. Etwas Glück braucht man aber in jedem Billiardspiel, es sei denn, man ist haushoch über-/unterlegen. Oder die Tagesform ist top/lausig.

Fazit von mir: komplett faire Spiele gibt es nicht. Die wären vermutlich auch todlangweilig. Wer aber viel Wert auf Fairness legt, sollte zum Snooker wechseln. Da gibt es schlechtes Benehmen, Attitüden usw. kaum und die Regeln sind "in sich fairer".

Und ich lasse jedem seine Präferenz für alternate Break. Wehre mich aber dagegen, wenn man mich zu den Sturen rechnet, nur weil ich anderer (subjektiver) Meinung bin.



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Re: US OPEN 2019

Beitragvon Abstauber » 26.04.19 18:07




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Re: US OPEN 2019

Beitragvon Senol » 26.04.19 18:25

Thx



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Re: US OPEN 2019

Beitragvon holli » 26.04.19 20:13

Filler im Finale :bin:


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Re: US OPEN 2019

Beitragvon Billard-Praxis » 26.04.19 20:16

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