MaterialLangzeiterfahrungen mit Carbon Oberteilen

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Rasputin
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Langzeiterfahrungen mit Carbon Oberteilen

Beitragvon Rasputin » 10.11.21 13:59

Hallo liebe Billardgemeinde,
jetzt, wo schon viele eine lange Zeit mit ihrem Carbon Oberteil spielen, würde mich und womöglich auch andere mal interessieren, wie eure Langzeiterfahrungen mit den Teilen so aussehen.

Vielleicht könnt ihr folgende Punkte in eurem Statement berücksichtigen:

Welches Oberteil?
Wie lange schon im Gebrauch?
Wie zufrieden seit ihr Skala 1 bis 10 ?
Würdet ihr den Kauf wieder tätigen?
Hat es euerer Spiel verbessert oder verändert?
Hat sich die Oberfläche im Laufe der Zeit in irgendeiner Form verändert?
Gab es auch mal Macken und was habt ihr dann getan?
Funktioniert ein Lederwechsel problemlos?
Sind irgend welche Probleme im Gebrauch aufgetreten?
Würdet ihr wieder auf ein Holzoberteil wechseln oder ist das ausgeschlossen?

Eure Erfahrungen und Meinungen diesbezüglich, würden mich sehr interessieren.

Danke und Gruß



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Ras_Rhygen
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Re: Langzeiterfahrungen mit Carbon Oberteilen

Beitragvon Ras_Rhygen » 10.11.21 17:10

Hi

Um einen Vergleich starten zu können, müssen wir natürlich erst einmal die Leute dort abholen, wo sie vorher standen, und auf welchen Level sie davor und danach standen und stehen.
Mein Stand vorher:
Ich spiele seit 1988 Billard, und habe 2003 mir einen Queue von Peter Ernst anfertigen lassen. Dies hatte ein E16 Oberteil vom Ernst, mit einer 11,8 mm Spitze. Es spielte sich, auf meinem Wunsch, sehr hart, und es war wie ein Formel Eins Wagen. Es war genial, hat super Feedback geliefert, und es kam maximal Effet raus. Durch die relativ dünne Spitze war auch nur ein geringer Versatz vorhanden.
Nachteil: Es hatte jeden noch so kleinen Fehler beim Stoßen auch direkt weitergegeben. Somit warst Du gezwungen einen sehr geradlinigen Stoß auszuführen. Da ich vorher 15 Jahre alles falsch gelernt hatte, und erst dann das Spielen korrekt gelernt hatte, ist es schwierig an Tagen, wo die Aufmerksamkeit nicht auf höchsten Niveau lag, dann kamen die schlechten 15 Jahre vor der Umstellung wieder an den Tag.
Leider ist mir dieses Oberteil durch einen Diebstahl abhandengekommen, was ich heute noch sehr bereue. Nach 17 Jahren war es auch wohl eher bei 11,4 mm Dicke angelangt.

Kurz vor dem Diebstahl hatte ich mir ein Thomas Bolten Oberteil in 12,4 mm 30 inch lang, geholt.
Das Design ist Geschmackssache, die Funktion ist hervorragend. Damit bekommt man sehr gut das Effet übertragen. Ich hatte mir ein Soft Leder drauf machen lassen, was ich dann super finde. Es spielt sich aber relativ weich, wodurch kleine Jumps mit dem Queue sehr schwer sind.

Aus dem Grund, dass ich eher ein hartes Spielverhalten mag, lies ich mir ein 12,4 mm Carbon Oberteil von Andreas Sure machen. Dies habe ich seit ca 9 Monaten. Auf Wunsch hat er mir die Ferulle und den Joint in Elforin gemacht, und dies auch ein wenig dicker damit es zu sehen ist. Mit der Verarbeitung bin ich zufrieden und es macht auch dass, was ich mir erhofft hatte. Was mir bei Sure, wie auch beim Bolten gleich ist, ist das Feedback, und der Klang. Beides erinnert stark an ein Holzoberteil. Beim Sure kommt aber nicht soviel Effet an, als beim Bolten. Dies könnte man evtl. mit einem weicheren Leder, oder anderer Lederform noch etwas mehr herauskitzeln. Kleine Jumps sind mit diesem 29,5 inch langen OT aber kein Problem mehr, die sich auch gut kontrollieren lassen.

Nun habe ich, durch das Vermissen des "Formel Eins" Feeling beim E16 OT vom ernst, dazu hinreißen lassen mir ein 11,8 mm Carbon zuzulegen. Es wurde ein Pechauer Rouge 1,8 mm. Dies soll nach dem Liquid Carbon Verfahren gemacht worden sein, und nicht nach den üblichen Verfahren mit Carbon Matten. Es ist auch 29,5 Inch lang. Hat wie alle meine Queues ein 3,8/10 Gewinde. Dies habe ich seit ca 3 Wochen.
DASS ist meine Wunschkombination, mein Peter Ernst Unterteil, mit dem Pechauer Rouge 11,8 mm Oberteil. Ich musste dafür das Original Leder, was mittelhart sein sollte, eher aber hart war, gegen ein Zan Soft Premium Leder austauschen.
Es hat immer noch nicht die Qualität des E16 von Peter Ernst, was leider nicht mehr hergestellt wird. Aber mit dem Kompromiss bin ich sehr zufrieden.

Was mich immer bei allen Carbon Oberteilen liebe, ist die Gleitfähigkeit. Wenn das so toll nicht mehr ist, weil die Hände schwitzen, kann man es ohne Bedenken mit einem nassen Tuch (Mikrofaser) abwischen. Vor Feuchtigkeit braucht man sich halt bei Holz fürchten. Nur mit Alkohl sollte man aufpassen, da es die Carbon Oberfläche evtl. angreifen kann. Bei uns im Verein ist es immer so warm, dass die Hände so sehr schwitzen, dass es mit einem Handschuh wirklich besser geht, obwohl ich diesen hasse. Da nicht mehr geschliffen werden muss, ich hasse es, wenn die Holz OT nicht mehr glatt sind, halten die OT mit der Zeit wohl auch viel länger. Die Holz OT werden doch mal dünner, aber nur sehr minimal. Sie bekommen auch keine Macken, im Regelfall. Also Robuster. Die Deflection ist jedenfalls extrem gering, bei allen. Gute Lowdeflection Holzoberteile können aber dabei mithalten. Ich habe ein Mike Becker OT, mit gleicher geringen Abweichung.
Ich hätte nur auch weniger Angst den Queue im Auto zu lassen, nur dass er dann wieder geklaut werden könne.
Negativ ist oft der Klang und das Feedback, was mit Holz besser ist.

Ob der hohe Preis aber gerechtfertigt ist problematisch, bei den Preisen für die vorgefertigten Rohlinge aus China. Aus meiner Sicht sind sie zu teuer für das, was die Herstellung kostete. Dennoch habe ich den Preis bezahlt.

Somit muss man selber testen und auch länger testen, da reichen 20 Minuten nicht aus. Auch mit verschiedenen Ledern darf man ruhig mal experimentieren, was leider auch wieder ins Geld geht.

Somit bleibt es dabei, dass es keine leichte Entscheidung ist, und jeder selbst für sich entscheiden muss.s

Grüße aus der Klingenstadt
Uwe


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Re: Langzeiterfahrungen mit Carbon Oberteilen

Beitragvon SINCERITAS » 10.11.21 17:33

- Oberteil: Mezz Ignite
- Dauer: 1x 1Jahr (neues OT), 1x 8 Monate (gebraucht 1Jahr)
Als ich mein Mezz noch hatte, hab ich ein Ignite neu gekauft und ca 1 Jahr gespielt, dann Queue verkauft / für meinen Komarov habe ich dann ein gebrauchtes Ignite gekauft und spiele es jetzt ca 8 Monate
- Zufriedenheit: 9/10 (mehr als ich den anderen Carbon-OTs, die ich so in der Hand hatte, geben kann)
- Spieleinfluss: also mein Spiel ist gefühlt besser geworden unabhängig vom Carbon - weil mein Spiel auch mit meinem WX900 Holzoberteil jetzt besser ist. Carbon hat mich aber an meinem Tempogefühl arbeiten lassen und das war sicher gut für mein Spiel insgesamt, egal welches OT
- Form: Mezz Ignite bleibt so wie es ist - ich habe auch keinen wirklichen Unterschied gesehen von dem gebraucht gekaufen OT zum neuen Mezz OT, bis auf das andere Leder und einen kleinen Fleck von Kleber auf dem gebrauchten OT (wenn einem da mal ein Patzer passiert beim Lederwechsel: das kriegt man optisch nicht weg, glaube ich, man spürt es null, also es ist weg, aber optisch immer noch sichtbar^^)
- Macken: bei mir zumindest gab es keine - das Wavy Gewinde auf dem Ignite für den Mezz wurde nach einer Weile etwas lockerer, was aber eine Eigenschaft vom Wavy ist, ist halt ein Big Pin Metal to Wood Gewinde. Ich glaube, Mezz hat es mit dem Wavy2 ausgeglichen, wo der Insert aus Kunststoff ist (oder aus einem anderen Kunststoff?? - irgend so etwas jedenfalls). Mein Ignite für den Komarov hat ein Insert aus dunklem Kunststoff (Gewindewechsel bei Martin Braun) und das ist nach 8 Monaten immer noch genauso tight wie am ersten Tag. Ist also vermutlich eine Sache des Inserts.
- Lederwechsel: ich wechsle meine Leder selbst und auch für anderes. Ich hab da keinerlei Problem bei Carbon, zero issues wenn man sauber arbeitet. Ich mag Carbon sogar mehr, weil ich da den Shaft nicht reinigen muss, wie ich es meist tun würde bei Holz-OT beim Lederwechsel
- Probleme: keinerlei Problem - Carbon ist super konstant - egal welche Temperatur, egal welche Luftfeuchtigkeit - fühlt sich für mich immer gleich an. Und es bleibt sauber, ich muss es quasi null pflegen - nur hin und wieder mit einem Tuch drübergehen, aber direkt "reinigen" muss ich es nie. Ich kann damit auch problemlos auf Kugeln hauen oder auf mal versehentlich an die Tischkante oder die Lampe über dem Tisch (das passiert mit hin und wieder nach dem Aufbauen, wenn ich den Queue in die Hand nehme und vom Tisch gehen will) - und nix.
- Carbon vs Holz: also ich habe auch nach wie vor noch ein WX900 OT. In der Praxis spiele ich beides. Also Komarov + Carbon (Komarov + WX900 harmonierte weniger als mit dem Carbon) oder Joss + WX900. Holz fühlt sich doch etwas nicer an im Hit bei leichten und medium Stößen (dagegen bei harten Stößen für mich definitiv Carbon, ich mag diese extremen Vibrationen im Holz nicht dann), und Holz ist ein wenig weniger powerful als Carbon und das ist manchmal auch gut - manchmal ist das Carbon einfach zu powerful und man gibt mehr Wirkung als man wollte. Für so präzise Positionen und kurz Laufwege und sanftere Stöße im 14.1 fühle ich mich bequemer mit WX900. Aber für Stöße mit mehr Wirkung und härtere Stöße oder lange gerade Pots definitiv lieber Carbon. Ich komme klar mit dieser Dualität, finde den Wechsel zwischen beiden nicht so krass - Deflection im ähnlichen Bereich.
Würde ich wieder auf ein Holz wechseln: jo, klar - - - könnte ich an sich nur bei Carbon bleiben: ja, würde ich auch machen. Es nimmt sich nicht viel, aber für exklusiv Holz würde ich dann wahrscheinlich noch stärker an meinem Stroke arbeiten, dass ich die selber power rausholen kann, wie mit Carbon. Und bei Carbon würde ich wahrscheinlich (nein, ich habe es ja sogar gemacht^^) mehr an meinem Touch arbeiten und an speed control, weil es bei Carbon manchmal schwerer einzuschätzen ist und es da nicht so viel verzeiht.

Added in 6 minutes 49 seconds:
*edit: ich persönlich empfinde, dass Carbon-OTs für mich etwas härtere Leder brauchen als meine Holz-OTs, also M bis H - - gibt irgendwie mehr Feedback. Ignite ist für mich Wohlfühlzone bei Zan Hybrid Max bis Zan Grip Hard. Mit weicheren Tips auf Ignite hab ich schlechter gespielt und weniger gemerkt im Feedback. Für Holz bis ich eher im SS/S bis M Bereich. Auf dem WX900 machen sich z.B. SIB Pro und Zan Premium Soft besser als SIB M und Zan Grip Hard. Härtere Tips auf Holz geben mir persönlich zu viel Feedback. Ich weiß aber, dass es viele Leute gibt, die gerade das Gegenteil mögen: sehr weiche Leder auf Carbon (Kamui Black SS auf Revo z.B. als prominentestes Beispiel). Für mich wäre es zu viel Wirkung und zu wenig Feedback)


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Re: Langzeiterfahrungen mit Carbon Oberteilen

Beitragvon Rasputin » 11.11.21 09:54

Das sind doch schon mal 2 sehr interessante Einblicke in das "Seelenleben" eines Billardspielers und des aufwändigen Suchens nach dem heiligen Gral. Ich denke, dass kennst fast Jeder der vom Billardvirus befallen ist, nur zu gut.

Wir können also schon einmal festhalten, dass das Mezz Ignite ein super Carbon Oberteil ist und auch langfristig überhaupt keine Probleme macht und sehr resistent gegen äußere Einflüsse ist.

Andreas Sure baut auch Carbon Oberteile, mit dem ein Spieler sehr zufrieden ist und sein Oberteil gefunden hat.

Bei den kleineren Queuebauern möchte ich mal unterstellen, dass sie fertige Hülsen einkaufen und maximal noch für das Innenleben sorgen und das jeweilig gewünschte Gewinde einbringen.

Interessant ist auch, dass die "Kleinigkeit" eines Leders dann auch ein wichtiger Einfluss zu sein scheint und letztendlich über zufrieden oder nicht so passend mit entscheidet. Ebenso scheinen die Vorlieben dabei sehr unterschiedlich zu sein was Marke und auch vor allem die Härte angeht.

Würde mich über weitere Erfahrungen und Werdegänge in Sachen Carbon sehr freuen.



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Re: Langzeiterfahrungen mit Carbon Oberteilen

Beitragvon Ras_Rhygen » 11.11.21 12:07

Das ideale wäre immer gleich drei gleiche Oberteile zum Testen zu haben, jeweils mit dem gleichen Leder, nur in verschiedenen Härtegraden, soft, mittel, und hart. Aber nur um das Leder zu testen, wäre dies leider ein zu teurer Spaß. Bei Carbon dürften dann nur noch die Leder den Unterschied bringen, Holzoberteile könnten ja durch unterschiedliche Hölzer noch Unterschiede reinbringen.


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Re: Langzeiterfahrungen mit Carbon Oberteilen

Beitragvon willy » 11.11.21 15:37

ich habe in den letzten 2-3 Jahren verschiedene Carbon-cues über jeweils längere Zeiträume benutzt.
Es gibt meines Wissens nach zwei Hersteller die auch das UT aus Carbon herstellen, BeCue und GoCustoms.
Go-Customs geht auf alle vorstellbaren Wünsche ein, bis hin zur Gewichtsverteilung im UT, dass macht BeCue nicht.
Die Verarbeitungsqualität ist bei Go-Customs etwas besser als bei BeCue aber nicht ganz so gut wie bei Mezz.

Wie bei den Holz-OT's auch gibt es da diverse Unterschiede bzgl. Eigenschaften wie z.b. Steifheit oder Verarbeitungsqualität.
Allen gemein sind Eigenschaften wie Unempfindlichkeit gegenüber Schmutz, Temperatur oder Dellen.
Auch sind die OT's absolut identisch, sodass schnell mal gewechselt werden kann ohne einen Unterschied zu merken.

Hier meine Erfahrungen:
BeCue-Shaft 5.1 konisch, sehr steif, wenig Deflection, Hit geht so
BeCue-Shaft Prime Pro-Taper, sehr weich/fexibel, wenig Deflection, Hit sehr dumpf, mit härteren Leder besser
Ignite 29" + 30" sehr steif, wenig Deflection, guter bis sehr guter Hit, exzellente Kraftübertragung
Go Pro 29,5" Pro-Taper, nicht ganz so steif wie der Ignite, wenig Deflection, sehr guter Hit, gute bis sehr gute Kraftübertragung

Ich benutze derzeit ein sehr frontlastiges UT 30" 407g von Go-Customs mit einem 30"-OT Mezz Ignite mit ZAN Medium Plus, 18,91oz, Schwerpunkt liegt bei 54,3cm/97,8cm.



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Re: Langzeiterfahrungen mit Carbon Oberteilen

Beitragvon SINCERITAS » 11.11.21 19:02

also bezüglich Carbon von kleineren Herstellern - ich habe vor dem Ignite mal das Carbon von Martin Braun geholt (zu der Zeit, als er noch Carbon OTs gemacht hat) und naja - ich war nicht zufrieden mit dem Produkt - habe ich hier in einem Thread auch schon geschrieben. Aber Mezz Ignite definitiv robust und bisher zumindest unkaputtbar. Ähnlich auch das Revo - aber da habe ich das Gefühl, dass der Finish nicht so gut ist - zumindest nicht in den Revos vor so 2 Jahren, heute habe ich keine Referenz eines frischen neuen Revos. Aber die älteren Revo hatten definitiv weniger gleichmäßige Struktur des Carbons, man sah Flecken - die man bei Mezz Ignite und auch bei Cuetec Cynergy nicht sieht - und das Revo sammelte auch irgendwie mehr Schmutz auf - zumindest berichtete das ein Vereinskollege, der sein Revo doch häufiger mal abwischen musste und bei meinem Ignite war das nie der Fall, Gleichfähigkeit hat sich nie spürbar geändert.

Ich muss auch sagen: "Suche nach dem Heiligen Gral" ist für mich so seit einem Jahr oder so vorbei - nicht dass ich einen Heiligen Gral gefunden habe, aber ich bin halt einfach zufrieden mit dem aktuellen player setup aus Joss + WX900 und Komarov + Ignite. Ich probiere höchstens vllt. noch mal ein etwas dickeres OT auf dem Joss, so zwischen 12.0 und 12.5 aber mehr habe ich nicht aktiv vor. Ich fühl mich wohl mit dem Setup - klar, es ist nicht in allen Belangen perfekt - aber die Sachen, wo etwas anderes Material noch einen Unterschied machen würde oder eine Verbesserung für mich, die sind so klein - gehen unter gegenüber den mentalen Aspekten des Spiel und meiner Technik. Also ich weiß, dass ich da viel arbeiten muss, um größere Unterschiede zu sehen oder auch um bei Turnieren besser zu performen.
Zusätzliches Material ist für mich jetzt also quasi Bonus - mal geil zum testen und ausprobieren, ohne dass ich aber wirklich drauf angewiesen bin. Vielleicht auch mal eine Weile mit anderem Equipment spielen für den Thrill und dann wieder zurückgehen - aber aus der Sucht zum Testen und dem Suchen nach dem nächstbesseren bin ich jetzt raus)) - jetzt gibt es nur noch "andere Queue, die auch gut sind" ;)

Meine beiden Player sind ziemlich nice, mein IQ jumper ist ziemlich nice, mein JB Case ist auch ziemlich nice - Nur meinen Breaker will ich noch upgraden - das einzige Besteck, wo ich mich noch nicht ganz wohl fühle - aktuell anderer Komarov butt mit einem Cuechanger Break OT, aber ich hab das Gefühl, ich brauche da Carbon. Ich mag den Feedback von Holz bei solchen harten Stößen, wie Break, einfach nicht - Carbon fühlst sich da für mich wesentlich entspannter an. Und hätte mehr Power. Ich weiß, ich müsste meine Break-Technik verbessern, aber ich habe echt struggle ein gute kontrolliertes Break über 30 km/h frontal zu treffen ohne dass die Weiße abgeht. Es geht schon irgendwie - aber fühlt sich immer extrem erschöpfend an, weil ich mich extrem drauf konzentrieren muss. Noch werd ich aber bei dieser Kombi bleiben, damit ich meine Break Technik verbessern kann)


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Re: Langzeiterfahrungen mit Carbon Oberteilen

Beitragvon Rasputin » 12.11.21 09:44

So obwohl sich jetzt noch nicht sooooooooo viel gemeldet haben, kristallisiert sich doch schon so einiges heraus. Zumal wirklich schon einiges gespielt und probiert wurde.
Das Mezz ignite scheint wohl das mega Teil zu sein und das Pechauer Rouge aber auch nicht viel schlechter. Dort habe ich auch die Wahl zwischen verschiedenen Diametern.
Die Carbon Oberteile der kleineren Queuebauer, scheinen hingegen alle so ihre Schwächen zu haben.

@Sinceritas
Wir sind uns wohl einig, dass gerade beim Break ein Carbon Oberteil das non plus ultra darstellt. Alles was es an Eigenschaften dazu braucht bietet Carbon.

@Ras_Rhygen
Ein Satz von Dir gefällt mir besonders gut: "wo die Aufmerksamkeit nicht auf höchsten Niveau lag"
Ich denke daran liegt es meist, wenn ein Ball ohne Druck verschossen wird oder es einen Abend überhaupt nicht läuft und die Kugeln nicht richtig rollen und reagieren wollen...
Jeder erfahrene Spieler der reflektiert, kennt das bestimmt. Ich habe auch gute oder schlechte Tage oder bin fahrig oder überheblich usw....

Am Ende muss ein Queue einfach passen und man muss es geil finden und deshalb verstehe ich auch total, sich mal Carbon zu können. Zumal wenn es offensichtlich Vorteile bietet wie das Ignite.

Tatsächlich habe ich in 40 Jahren Billard noch nach keinem verlorenen Spiel gedacht, dass ich es mit einem anderen Queue gewonnen hätte!
Der Faktor Mensch ist soviel unperfekter als ein gutes -Carbon- Oberteil.



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Re: Langzeiterfahrungen mit Carbon Oberteilen

Beitragvon SINCERITAS » 12.11.21 16:12

Also obwohl ich mich als langjährigen Mezz Fanboi outen muss, denke ich nicht, dass "Mezz Ignite schein ein richtig mega Teil zu sein" eine sinnvolle Aussagen ist - es gibt halt pros und cons, wie bei allem und es gibt auch Leute, die z.B. das Revo feiern und mit Ignite nicht viel anfangen können.

Fakt ist: die Oberfläche und Glattheit etc und der Pflegeaufwand ist bei allen Carbons so ziemlich gleich = gleich klein.
Auch dass die konstant sind und sich nicht ändern bei Temp./Luftfeucht.-Wechsel.
Ob alle Carbon Rohlinge identisch sind, dass kann ich nicht einschätzen - bei den big playern, wie Mezz, Cuetec und Revo sicherlich - bei den kleineren Herstellern keine Ahnung.
Mein Problem mit Martin Braun war, dass halt das Carbon am Joint durchgebrochen ist bei wirklich nicht so krasser Belastung und Martin meinte: jo, ist halt die schwächste Stelle, kann passieren, schade, not my fault, no money back - und das hat mich enttäuscht...

Der Hauptunterschied zwischen den Carbons ist halt: Tip Durchmesser/Taper + Hit + Deflection. Da hat jedes Carbon eine etwas andere Kombination und das ist dann eine reine Geschmacksfrage, was einem mehr liegt. Und kann man leider auch nur per Selbsttest bestimmen, was da gut geht. Für mich persönlich ist es das Ignite, weil ich die Kombination aus 12.2 mm Tip und diesem Taper, das irgendwo zwischen Pro und Hybrid (also schon eine stärker ansteigt als ein klassisches langes Pro Taper) mag in der Hand - und ich finde den Hit/das Feedback auch gut, wenn ich M oder H Tip drauf montiert ist. Und es sieht optisch gut gefinished aus - also sehr makelloses Carbon ohne Flecken (nur reine Kosmetik, aber mir gefällt es halt). Deswegen mag ich das Ignite persönlich, empfinde es als ausbalanciert. Und so kann es anderen genauso gehen mit einem Rogue oder mit einem Cynergy oder mit einem Revo oder mit einem Stamatis etc etc.


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Re: Langzeiterfahrungen mit Carbon Oberteilen

Beitragvon orthdv » 12.11.21 19:17

Ich spiele nun seit einiger Zeit mit dem Carbon OT von Roger Weyer. Kleiner Custom Cue Bauer, Luxemburger ansässig in Rehon Frankreich Dreiländereck. Ich habe mir von ihm ein Custom Cue machen lassen und hatte zunächst mit Holz LD OTs gespielt. Davor hatte ich einige Jahre mit Mezz Expro OTs gespielt.
was mir gut gefällt ist das ich keine Handschuhe brauche insbesondere auch wenn es mal heißer und schmierig ist. Auch muss ich nicht mehr regelmäßig die OTs säubern und mit Wax bearbeiten damit es flutscht. Auch das Spielverhalten scheint gleich zu bleiben auch wenn verschiedene Temperaturen herrschen.
Das sind erst mal alles nur Vorteile...
Was ich aber auch dazu sagen muss ist das es sich schon etwas anders spielt als die Holz Ots. Man muss sich daran gewöhnen und auch darauf einlassen. Genau das fällt einem Billardspieler ja bekanntlicherweise nicht gerade leicht. Im direkten Vergleich würde ich sagen fühlt es sich irgendwie etwas weniger lebendig an. Weniger Eigenleben. Auf der anderen Seite kommt genau das heraus was man ihm mitgibt. Meiner Spielweise kommt das aber ganz gut entgegen. Ich muss aber auch sagen das ich früher doch ganz anders gespielt habe und viel weniger auf Cue Kontrolle geachtet hatte. Also doch eher mehr ein Bauchgefühl Spieler war. Damals hätte das Carbon dann weniger zu mir gepasst. Aber so ändert sich das eben...
Ich hatte auch schon andere Carbon OTs getestet. Unter anderem auch Revo und Ignite. Irgendwie wurde ich damit aber nicht richtig warm. Beim Revo hatte ich am wenigsten Rückmeldung dafür aber serh viel Wirkung im Stoss auch wenn die Ausführung nicht besonders gut ausführt wurde. Der Taper war mir viel zu flach. Also zu lange flach bevor es konisch wurde. Das Ignite lag mir schon besser und gab mir auch mehr Rückmeldung. Aber dennoch war ich zu dem Zeitpunkt zu sehr auf das Expro fixiert.
Das Roger Weyer Carbon OT liegt mir ganz gut. Das hat für mich einen ganz guten Mix. Rückmeldung ist okay für mich und die Wirkung nicht so übertrieben. Um gute Wirkung zu erzielen muss man auch sauber stoßen. Der Taper ist sehr ähnlich zu dem Expro. Auch das kommt mir sehr entgegen. Die Abweichung ist auch ähnlich dem Expro. In Verbindung mit dem Taom Pro H Leder funktioniert das für mich sehr gut so. Dann hat es auch 30" was ich inzwischen auch viel lieber mag als die 29" Ots. Vorne hats 12,6mm.
Er nimmt wie alle anderen auch natürlich fertige Rohlinge und füllt diese und macht entsprechend Joint und Ferrule dran sowie Leder. Allerdings nimmt er keine fertig getaperten Rohlinge sondern lässt sich diese nach eigenen Vorgaben machen. Somit wird man wahrscheinlich keine Carbon OTs anderer Hersteller finden die den gleichen Taper haben. Man kann ihm auch angeben welches Gewicht man haben möchte. Finde ich nicht schlecht. Da bin ich schon sehr empfindlich mit.
Also hin und wieder nehme ich auch mal kurz für ein paar Stöße ein Holz OT. Einfach auch um mal wieder ein anderes Feedback zu bekommen oder kleinen Kontrast... Ich bleibe aber beim Carbon und kann mir im Moment nicht vorstellen wieder auf Holz zu wechseln...



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Re: Langzeiterfahrungen mit Carbon Oberteilen

Beitragvon treffgarnix » 14.11.21 17:35

Kurz von meiner Seite:

Ich hatte die ersten Erfahrungen bei Carbon mit dem Cynergy begonnen. Vor knapp 3 Jahren wenn ich richtig erinnere - zuerst mit den kompletten Queue von Cuetec, dann das Cynergy auf einem Mezz Axi Unterteil. Dies ist nach wie vor meine persönliche Wohlfühlreferenz. Die Suche nach einem zweiten etwas längeren Unterteil brachte mich zu IQ, und damit auch etwas vom Weg ab, denn die IQ Infinity Oberteile haben mir auch sehr gut getaugt. Nach über einem Jahr des hin und her, vielen Höhen und Tiefen stellte ich das IQ wieder in die Ecke, spiele aktuell ein Predator-Unterteil mit Cynergyoberteil.

Lange Rede kurzer Sinn: Mein persönlicher Favorit bisher unter allen Oberteilen die ich bislang gespielt oder getestet hatte, ist das Cynergy 12,5 mm. Verschleiß null, mega pflegeleicht und ich hab jetzt auch wieder umgestellt auf Spielen ohne Handschuh. Vielleicht im Sommer wieder mit, mal sehen.


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Re: Langzeiterfahrungen mit Carbon Oberteilen

Beitragvon Rasputin » 06.12.21 10:43

So ich spiele jetzt seit 2 Wochen mit einem Cuetec Gynergy.
Qualität, Optik, Haptik Top!
Zum Spiel: Also teilweise lassen sich mit dem OT absurd krasse Dinge spielen und erzeugen.
Irgendwie passiert auch noch immer etwas mit der Weißen, obwohl sie eigentlich schon stoppen und bewegungslos sein sollte. Die Laufbanen der Weißen gestalten sich oft auch sonderbar.
Wirkung ist total einfach zu erzielen ohne viel Kraftaufwand. Straigthe Bälle sind einfach nur mega zu spielen. Bei gefühlvollen Bälle, sehe ich auch kein Problem, diese fast exakter als mit einem Holz LD OT zu positionieren.
Mit dem Original Leder habe ich überhaupt kein Problem. Irgendwie nimmt man es nicht so stark wahr wie bei einem Holz OT. Wenn ich es nicht wüsste, könnte ich kaum sagen welches drauf ist. Würde es aber eher als zu weich als zu hart empfinden.
Insgesamt gibt es zurzeit noch immer mindestens ein Stellungsproblem in einem Spiel mit dem Teil. Quasi 8 perfekte Bälle und dann oje Hääää?
Denke, dass ich insgesamt noch etwas schlechter spiele als vorher.
Aber was soll ich sagen, es ist mir total egal weil es einfach nur Spaß macht damit zu spielen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Ich ziehe das jetzt durch mit dem Cynergy



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Re: Langzeiterfahrungen mit Carbon Oberteilen

Beitragvon treffgarnix » 06.12.21 17:18

Darf ich fragen auf was für einem Unterteil Du das Cynergy spielts? Und wie schwer in Summe?

Meine beiden liegen jetzt im Gewicht bei 553 und 555 gr. Wobei mir das Mezz auch sehr gut lag mit nur 18,6 Unzen. Scheinbar hab ich zwei verschiedene Wohlfühlpunkte, das kapier ich immer noch nicht, aber es gibt schlimmeres..


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Re: Langzeiterfahrungen mit Carbon Oberteilen

Beitragvon Rasputin » 06.12.21 18:58

Also ich habe ein Mezz Queue mit United Joint. Mit dem original Sigma Oberteil hatte es exakt 19 Oz. Jetzt ist das Cynergy 10 gr leichter als das Sigma. Dafür habe ich aber eine 2 inch Custom Extension, welche viel leichter ist als die Mezz Exeed Extension nämlich 36 gr. Da das Gesamtkunstwerk jetzt 60 inch hat, fühlt es sich nicht viel schwerer an. Ich muss nur immer sehr sauber spielen und das Queue auch richtig halten. Aber dann.. belissimo



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Re: Langzeiterfahrungen mit Carbon Oberteilen

Beitragvon treffgarnix » 06.12.21 19:38

Cuetec schrieb mir mal dass Van Boening sein Queue mit Verlängerung bei 22 Unzen liegt. Hatte auch vor vielen Jahren mal ein Axi mit WD700, das hatte auch weit über 20 Unzen. Dieses Queue hatte brutal Wirkung, war mir zuviel des guten..


Als Einstein Examina abnahm, fragte ihn einmal ein Student: "Sie stellen in diesem Semester ja genau die gleichen Fragen wie beim letzten Mal." Darauf Einstein: "Das ist wahr. Nur die Antworten sind diesmal anders."


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