MaterialWelches ist die beste Kreide?

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M.Galabant
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Re: Welches ist die beste Kreide?

Beitragvon M.Galabant » 27.06.17 11:26

Titleist hat geschrieben:So, neugierig wie ich durch diesen Thread geworden bin, habe ich es getan. Ich habe mir zur letzten Bestellung mal eine Probepackung Magic Chalk bestellt.

....

Fazit für mich: Insbesondere das minimale Verschmutzen des Tuches, aber auch der Preis (weniger als 1/4) werden mich zukünftig zur Magic Chalk greifen lassen. Der Versuch hat sich gelohnt - erstaunlich war für mich, wie zwei eigentlich von den physikalischen Eigenschaften her komplett unterschiedliche Kreiden (cremig vs. hart-raspelig) doch beide so deutlich verbesserte Spieleigenschaften gegenüber Normalo-Kreiden haben können.

Daumen hoch für die Russenkreide.


Absolut. Das einzig beschissene an der Magic ist, das Papier runterzupfriemeln.
Ansonsten spiele ich sie seit August 2015 (!) 1x wöchentlich 3h und musste bisher erstmal einmal ein wenig das Papier entfernen. Somit also auch recht sparsam, man kreidet ja auch nicht ständig :zuf:
Weniger Kreiden = weniger Staub, Schmutz, ...

Zum Lederschonen kann ich sagen, daß die Magic genau die richtige Reibung am Leder macht, sich aber die ersten Male wirklich etwas gewöhnungsbedürftig anhört.
Daher bitte immer von der mitte nach außen/unten kreiden! Dann bleibt das Leder bestens in Form.
Einen echten Lederverbrauch kann ich nicht feststellen, obwohl ich auch softe Leder spiele.

Für mich Preis/Leistung/Schmutz/Haltbarkeit die beste Kreide, und auch deutlich vor meiner geliebten Blue Diamond. Die hat jedoch viel Sauerei gemacht.

Leider in DE nur bei doubledave erhältlich.

Grüße,
M

Added in 13 minutes 20 seconds:
Noch ein kleiner Nachteil: bei harten Stößen brennt sich mehr in die Weiße rein.



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Re: Welches ist die beste Kreide?

Beitragvon Yasin » 27.06.17 11:34

Wer Probleme mit dem Papier der Kreide hat... ich ritze alle 2-3mm mit einer Cuttermesser Klinge "sollbruchstellen" in meine Predator Kreide ein. Immer wenn die Kreide zu sehr aushöhlt, einfach die Ränder abbrechen. Wer unbedingt den allerletzten Krümel verwenden möchte, statt abbrechen dann einfach nicht so tief einritzen und nur das Papier als Streifen abziehen. :die:


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Re: Welches ist die beste Kreide?

Beitragvon treffgarnix » 27.06.17 12:44

Hat jemand schon mal die Kreide von Taom probiert?


Als Einstein Examina abnahm, fragte ihn einmal ein Student: "Sie stellen in diesem Semester ja genau die gleichen Fragen wie beim letzten Mal." Darauf Einstein: "Das ist wahr. Nur die Antworten sind diesmal anders."

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Re: Welches ist die beste Kreide?

Beitragvon Titleist » 27.06.17 13:07

Kuck mal da:

http://forums.azbilliards.com/showthread.php?t=453768

Ich glaube nicht, dass ich die probieren muss ... haftet schlecht auf phenolic, wenn man den Tisch einsaut geht sie schwer weg (passiert wohl nur bei Kontakt Tip/Tuch) und dann noch 15€/Stück. Da bleibe ich lieber bei Magic ... und Magic/Kamui haften auch super auf phenolic tips.... ist für mich ein Ausschlusskriterium, da ich nicht für jeden Cue eigene Kreide anschaffen will. Noch dazu in dieser Preisregion.



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Re: Welches ist die beste Kreide?

Beitragvon treffgarnix » 27.06.17 13:11

:sta:


Als Einstein Examina abnahm, fragte ihn einmal ein Student: "Sie stellen in diesem Semester ja genau die gleichen Fragen wie beim letzten Mal." Darauf Einstein: "Das ist wahr. Nur die Antworten sind diesmal anders."

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Re: Welches ist die beste Kreide?

Beitragvon aluonkel » 28.06.17 22:03

Für meinen Geschmack keine gute Kreide, hatte auch eine zum testen bekommen,für mich absolut nicht überzeugend...



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Re: Welches ist die beste Kreide?

Beitragvon heiliger » 31.08.17 14:57

Ich habe seit 2 Wochen die TAOM Kreide und ich bin vollauf zufrieden. Keine Kickser mehr und mehr Spin, besonders bei Bogenstößen sichtbar. Sie bleibt auch nicht auf den Bällen haften, Ich persönlich hatte noch keine bessere.



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Re: Welches ist die beste Kreide?

Beitragvon Schopi68 » 20.11.17 13:16

M.Galabant hat geschrieben:Zum Lederschonen kann ich sagen, daß die Magic genau die richtige Reibung am Leder macht, sich aber die ersten Male wirklich etwas gewöhnungsbedürftig anhört.
Daher bitte immer von der mitte nach außen/unten kreiden! Dann bleibt das Leder bestens in Form.
Einen echten Lederverbrauch kann ich nicht feststellen, obwohl ich auch softe Leder spiele.


wo ich's gerade sehe, hier noch meine Meinung zu der Sache mit der Abnutzung:

Damit durch das Kreiden selber eine Abnutzung des Leders entstehen kann, muß die Kreide direkt das Leder berühren. Das Leder ist jedoch bei regelmäßigem Kreiden mit einer Schicht Kreide bedeckt - es gibt von daher keinen direkten Kontakt der festen Kreide mit dem Leder, einzig wird die bewegliche Kreidezwischenschicht über das Leder bewegt. Der Abrieb ist also gering. Ähnlich der Anwendung von Schmirgelpapier auf Holz wenn der entstehende Schleifstaub nicht entfernt wird (nur daß hier die Kreide der Stoff mit der geringeren Bindung ist).

Weiterhin meine Beobachtung zum Abnutzung beim Spielen: ich gehöre auch zu jenen, die viel zu oft mit viel zu viel Effet spielen.
Ein Abrieb entsteht immer dort, wo scherende Kräfte einwirken. Also am stärksten am Lederrand, theoretisch überhaupt keiner in der Ledermitte.

Mein Leder hingegen plattet sich stets ab. Ich muß nie der Radius verringern, sondern bin wenn dann damit beschäftigt, ihn mit dem Willards wieder herzustellen. Das Material "verschwindet" also in der Ledermitte - ich würde von daher dazu tendieren, zu sagen, es handelt sich primär um eine Abplattung durch den Druck und nicht durch abrasive Verluste.




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