SnookerSorgen um Deutschlands Snooker

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SCBerlin
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Sorgen um Deutschlands Snooker

Beitragvon SCBerlin » 12.03.18 16:40

Wenn der als äußerst moderat bekannte Moderator Rolf Kalb deutliche Worte an die DBU richtet, muss das schon was heißen.
"Ganz Deutschland würde sich darüber kaputtlachen und die Existenzberechtigung dieses Verbandes in Frage stellen. Im Billard bekommt es nur niemand mit. "
https://www.eurosport.de/snooker/domina ... tory.shtml

Regt sich da noch jemand auf, oder hat man sowieso längst resigniert?

Grüße Robin



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willy
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Re: Sorgen um Deutschlands Snooker

Beitragvon willy » 13.03.18 09:16

ist wie mit dem Umgang mit Ämtern, man rennt gegen Wände...



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Re: Sorgen um Deutschlands Snooker

Beitragvon Oma » 13.03.18 15:28

Hallo,

es ist doch ganz einfach: Abstimmung mit den Füßen, aus dem Verein austreten. Das ist das Einzige, was Vereinsspielern übrig bleibt, die ihrem Dachverband zeigen wollen, daß sie nicht einverstanden sind.

Daß Herr Biermann in seinem Anti-WSF-Statement das Wort Demokratie überhaupt in den Mund nimmt, ist schon sehr erstaunlich. Wenn es eine demokratische Abstimmung gegeben hätte, WSF Ja oder Nein, muss jeder damit leben. Aber diese Entscheidung trifft allein das Präsidium, nicht mal mehr die Mitgliederversammlung der DBU.

Vereine, boykottiert die Aktion "Deutschland spielt Billard", wenn ihr das DBU-Vorgehen nicht richtig findet.

Die oft erwähnte Förderung des BMI sind ca. 1,00 Euro pro Jahr und Vereinsnase, deswegen sollte man sich nicht so zum Affen machen.

Simon Lichtenberg wird aus dem Snooker-Kader geworfen, weil er zu gut ist! Bravo, DBU!

Grüße



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Re: Sorgen um Deutschlands Snooker

Beitragvon Buzut » 14.03.18 08:44

Wir überlegen ebenfalls ob wir daran teilnehmen wollen aus gesagten Gründen.
Mein Gefühl sagt " nicht machen "



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Re: Sorgen um Deutschlands Snooker

Beitragvon Friedolin » 19.03.18 19:14

Also, ich bin doch sehr geschockt über diese Aussagen der dbu, es ist nicht zu fassen. Wenn man es nicht selbst gelesen hat.

Müssen die Snookerspieler jetzt austreten um ihren eigenen Verband zu gründen? Angelehnt nach dem statuten der wsf?

So wird die dbu den Spielern mit Sanktionen drohen, da diese die DM ausrichtet. NEEEEEEEEEE Ey so was blödes.

Gruss Friedolin

Added in 21 seconds:
:boe: Also, ich bin doch sehr geschockt über diese Aussagen der dbu, es ist nicht zu fassen. Wenn man es nicht selbst gelesen hat.

Müssen die Snookerspieler jetzt austreten um ihren eigenen Verband zu gründen? Angelehnt nach dem statuten der wsf?

So wird die dbu den Spielern mit Sanktionen drohen, da diese die DM ausrichtet. NEEEEEEEEEE Ey so was blödes.

Gruss Friedolin



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Re: Sorgen um Deutschlands Snooker

Beitragvon SCBerlin » 24.03.18 10:43

Es ist doch realistisch betrachtet so: Die einzige (kleine) Chance, die Jugend von ihren Smartphones und Spielkonsolen wegzubekommen, sind Vorbilder im TV oder auf YouTube, die dauerhaft präsent sind. Man weiß das aus anderen Sportarten. Man weiß aus anderen Sportarten auch, dass man den Übergang Amateur/Profi irgendwie moderieren kann und sie nicht als Konkurrenz gegeneinander ausspielen muss.
Bei der DBU gab es da scheinbar schon immer mehr ein Konkurrenzdenken. Man hat auch so gut wie nie über Profis berichtet. Immer nur: Was nicht in unseren Verbandsbereich fällt, wird ignoriert. Ich glaube, früher wussten die meisten Spieler in Deutschland daher kaum, wie ihre erfolgreichen Profis heißen.
Als selbst, wenn es mit der Gründung dieses neuen Verbandes einige Ungereimtheiten geben sollte (Ich fand allerdings die Argumente da ziemlich schwammig und pedantisch), müsste man diese Kröte schlucken. Und sei es nur auf Zeit, wie Rolf Kalb richtig bemerkt, wenn es nämlich nichts kostet.
Ich habe übrigens anderswo den Hinweis gelesen, Thomas Hein habe sich dazu ausführlich geäußert. Unter den Links habe ich aber dann nichts Substanzielles gefunden. Täuscht der Eindruck, dass er sich da etwas wegduckt, oder habe ich was übersehen?

Added in 3 minutes 48 seconds:
Oma hat geschrieben:Hallo,

es ist doch ganz einfach: Abstimmung mit den Füßen, aus dem Verein austreten. Das ist das Einzige, was Vereinsspielern übrig bleibt, die ihrem Dachverband zeigen wollen, daß sie nicht einverstanden sind.
(...)

Vereine, boykottiert die Aktion "Deutschland spielt Billard", wenn ihr das DBU-Vorgehen nicht richtig findet.

Die oft erwähnte Förderung des BMI sind ca. 1,00 Euro pro Jahr und Vereinsnase, deswegen sollte man sich nicht so zum Affen machen.

Simon Lichtenberg wird aus dem Snooker-Kader geworfen, weil er zu gut ist! Bravo, DBU!

Grüße

Ich kann die Wut ja verstehen, aber wenn man austritt, benimmt man sich ja genauso wie die DBU gegenüber dem WSF - Einfach nicht mitmachen, wenn einem was nicht passt. Aber ohne Alternative unmöglich. Das kleine Häufchen Snooker-Spieler in D würde sich vollkommen zerstreuen ohne Vebandsanschluss...



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Re: Sorgen um Deutschlands Snooker

Beitragvon HML1 » 24.03.18 13:03

@SCBerlin Thomas Hein hatte schon inzwischen mehrere Beiträge auf Snookermania verfaßt.Ich weiß ja nicht, wohin die Links führten. :-)



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Re: Sorgen um Deutschlands Snooker

Beitragvon SCBerlin » 24.03.18 13:23

HML1 hat geschrieben:@SCBerlin Thomas Hein hatte schon inzwischen mehrere Beiträge auf Snookermania verfaßt.Ich weiß ja nicht, wohin die Links führten. :-)

Okay.
Die neue Darstellung von snookermania macht einen ja völlig kirre. Leider misslungen.
Habe jetzt nur den einen Artikel gefunden, der davon handelt, dass sich die drei internationalen Snookerverbände uneins sind. Nichts dazu, ob die Position der DBU gerechtfertigt ist oder nicht. Aber da bekommt man ja Kopfweh vom Suchen.
Aber gut, wie es aussieht, müssen sich jetzt sowieso die großen Verbände einigen. Simon Lichtenberg hat sein Ticket und ein neues ähnliches Talent ja nicht in SIcht, oder...?
Irgendwann werden sich die Weltverbände einigen und dann wird man weiter vor sich hinwerkeln...



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Re: Sorgen um Deutschlands Snooker

Beitragvon HML1 » 24.03.18 17:20

@SCBerlin Ich denke, aus seinen diversen Beiträgen zur WSF, EM und Simon Lichtenberg kann man schon herauslesen, daß er auf der Seite der Spieler steht. Position pro DBU hat er jedenfalls nicht bezogen.

Ja, sie werden sich noch eine Weile die Statements um die Ohren hauen. Verlierer bei der ganzen Akton ist jedenfalls definitiv der Snookersport.



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Re: Sorgen um Deutschlands Snooker

Beitragvon Oma » 24.03.18 23:12

Hallo,

Thomas Hein ist Teil der DBU, genauer (Herren)-Kadertrainer Snooker der DBU.
Er ist also ganz klar "pro DBU", sonst wäre er nicht auf diesem Posten.

In seinen Beiträgen, sowohl auf seinem eigenen Snookermania-Blog (bisher drei Beiträge), als auch in dem einzigen auf der Billardarea, bei dem er sich nebenbei zu dem Thema äußert, wird keinerlei Kritik an der Entscheidung des DBU-Präsidiums laut.

http://portal.billardarea.de/cms_magazine/show/5374

Grüße




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