Off TopicErfahrungen e-Autos

Alles was nicht unbedingt mit Billard zu tun hat

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Buzut
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Re: Erfahrungen e-Autos

Beitragvon Buzut » 18.09.19 15:05

Das das Radl kommt habe ich mir gedacht.
Wir kommen nicht auf einen Nenner. Muß auch nicht.
:-)



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cuechanger
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Re: Erfahrungen e-Autos

Beitragvon cuechanger » 19.09.19 08:32

BMW hat jetzt für 2022 auch n Brennstoffzellen-Modell in Planung. Wird sich nur keiner leisten können und solang es gefühlte 3 Zapfsäulen in Deutschland und noch weniger im auto-reisefähigen europäischen Ausland, wird es auch keiner haben wollen. Dabei wäre diese Unabhängigkeit von den monströsen, teuren, umweltschädlichen und unpraktischen Akkus der einzige Schlüssel, die Elektroantriebe Massentauglich zu machen. Man muss sich nur mal vor Augen halten, was ein Austausch von Akkus kostet. Das billigste was ich kenne sind 6000 Euro für nen Kleinwagen. In der Mittelklasse gerne aber auch 20.000 Euro, bei nem Jaguar E über 30.000. Bedenkt man, dass es nicht unwahrscheinlich ist, dass ein Akku nach 5-8 Jahren das zeitliche segnet, dann haben wir praktisch auf breiter Front wirtschaftliche Totalschäden von Autos, die keine 10 Jahre alt geworden sind. Dann kann die Autoindustire direkt wieder nen Neuwagen verkaufen, finden die super. Aber eine Alternative zum lukrativen Sprithandel muss es ja geben. Wer bisher in 6 Jahren sagen wir mal durchschnittliche 15.000 Euro für Sprit ausgegeben hat, der wird demnächst zwar nur noch etwa die Hälfte für Strom ausgeben (würde man das zu handelsüblichen Strompreisen kriegen auch eher ein Viertel), dafür aber in der Anschaffung des Neuwagens sicherlich mehr als 10.000 Euro draufzahlen im Vergleich zum vergleichbaren Verbrenner und muss sich darauf einstellen, nach 6 oder 7 Jahren nochmal ein kleines Vermögen für neue Akkus zu zahlen und dabei 200kg hochtoxischen Sondermülls zu hinterlassen. Wirtschaftlich wird da jeder, der versucht so ne Kiste über die Jahre zu fahren voll abgezockt. 3 jährige Firmenwagenleasings betrifft dies eher weniger, aber der ganze bezahlbare Sekundärmarkt für Liesschen und Michel Müller wird eine verdammt teure Angelegenheit. Große PKW-Hersteller betrachten das Geschäft mit den Akkus schon heute als strategischen Zukunftsmarkt, übersetzt: als goldene Möglichkeit, dem Verbraucher in richtig großem Stil in die Tasche zu greifen. Dabei ist davon auszugehen, dass kaum Interesse an praktischen langlebigen und preiswerten Lösungen aufkommen wird, das würde ja Gewinn schmälern. Die Akku-betriebene E-Mobilität ist eine Sackgasse, die bewusst beschritten wird, weil sie a) unpraktisch ist und die Verbrenner möglichst lange leben lässt, die b) sauteuer ist, womit sich künftig viel Geld verdienen lässt, was man als Ausgleich für wegbrechende Spritverkäufe unbedingt haben will und was unterm Strich für den Verbraucher deutlich teurer sein wird, als die Antriebe heute und c) schließlich extrem umweltschädlich, was der Industrie und Politik herzlich egal ist, solange man damit populistisch Stimmen sammeln kann und a) und b) gewährleistet werden. Es ist eine riesengroße Verarsche.



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Re: Erfahrungen e-Autos

Beitragvon brennpunkt-lupo » 19.09.19 09:50

Erstmal ja Markus, E-Auto mit Akku ist nicht der Real McCoy, aber momentan ist es halt wie Du beschreibst. Man kann mit Brennstoffzellen Fahrzeuge noch nicht individuell nutzen, bestenfalls öpnv.
Die Rechnung mit dem Akkupreis hat einen entscheidenden Fehler. Du musst kaum mal einen kompletten Lion-Akkusatz tauschen. Und man muss nicht zwangsläufig einen nur noch 75%-Leistungsfähigen Akku entsorgen. Es gibt Firmen, die diese Akkus umbauen um für stationäre Speicherung von Strom zu dienen. Durch ständig gleiche äußere Bedingungen können diese Akkus noch Jahrzehnte gute Dienste leisten.


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Re: Erfahrungen e-Autos

Beitragvon cuechanger » 19.09.19 13:09

Lupo, was mich als einziges nervt, ist die Art und Weise wie seit einigen Jahren die Akku-gestützte e-mobilität als der alleinige Heilsbringer aufgebaut und die Brennstoffzelle ganz bewusst ins Abseits gestellt wird, von Industrie und Regierung im Schulterschluss. Und der Grund dafür ist, dass die Nachteile des Akkus dafür sorgen, dass man länger als nötig mit den Verbrennern weitermacht und überdies dem Bürger beim umstieg so viel Geld wie möglich aus der Tasche ziehen kann. Beides ist unverantwortlich und meines Erachtens kriminell. Natürlich können Akkus nach 6 oder 7 Jahren noch 75% haben. Kann aber auch nicht. Die Industrie jedenfalls bereitet sich auf ein Modell vor, in welchem altakkus möglichst billig - am besten umsonst - vom Kunden eingezogen werden sollen und für möglichst viel Geld ein neuer verkauft werden soll. Mit dem alten wird dann nochmal Geld verdient, genauso, wie du es beschrieben hast. Und in sehr vielen Fällen wird der Austausch den wirtschaftlichen Totalschaden bedeuten. Bei der eh sehr mangelhaften Reichweite der Akkus wird der Wille zum Austausch bei deutlichem leistungsverlust beim Kunden auch nicht klein sein. Topmodelle versprechen heute 400km Reichweite, liefern real 250 und in 5 oder 6 Jahren werden das noch 150 und schon ist das Ding für viele raus aus der alltagstauglichkeit. Auf jeden Fall jedoch sieht die kostenbilanz für den Verbraucher am Ende verheerend aus. Der Kaufpreis ist immens, fünfstellig über herkömmlichen vergleichsmodellen, die e-technik wird vergoldet, der Strompreis an den Ladestationen ist doppelt so teuer wie herkömmlicher Strom, was die kraftstoffersparnis sehr abschmelzen lässt und nach ein paar Jahren droht immer im Hintergrund eine Neuanschaffung für so einen Akku im fünfstelligen Bereich. Und das für ein Auto mit erheblichen Einschränkungen im alltagsnutzwert aufgrund der im Alltag schwierigen Ladesituation vor allem in urbanen Lagen und der geringen Reichweite, dem stark erhöhten Gewicht und am Ende wegen den toxischen Akkus eben auch noch die fragwürdige umweltbilanz. Und all das wäre nicht nötig. Würden wir uns angemessen um die Weiterentwicklung der Brennstoffzelle kümmern, die aber vor über 30 Jahren gezielt aus dem Markt genommen wurde, eben WEIL diese eine echte Alternative zu den Verbrennern gewesen wäre. Wir wurden damals zugunsten von Gewinnstreben der Industrie verarscht und heute in Zeiten des wirklich unübersehbaren Klimaproblems immer noch. Und das ist einfach unfassbar...



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Re: Erfahrungen e-Autos

Beitragvon brennpunkt-lupo » 19.09.19 15:58

Servus Markus, ich glaub, so weit sind wir gar nicht auseinander.

Ja, Akkubetriebene Autos als Lösung für alle Umweltprobleme ist Quatsch. In allererster Linie aber, wenn wir unsere Verhalten den Individualpersonenverkehr betreffend nicht ändern. Siehe mein post dazu.

Ja, die Herstellung eines Elektroautos verbraucht Ressourcen. Mehr als die eines Verbrenners? Ich weiss es nicht, dazu sind auch ganz wenige Infos im Netz zur Verfügung. Also ich meine aus Quellen, denen ich Vertrauen entgegenbringen lönnte....

Ja, die Entwicklung von Alternativen ist bewusst aus reiner Profitgier von verschiedenen Interessengruppen ausgebremst worden.

Alles das und sicher auch noch einiges mehr ist Konsens.

Aber: wie schon geschrieben, für meine Frau und mich gibt es im Moment nicht den Ansatz eines Zweifels, dass für unsere Nutzung ein kleines (akkuversorgtes) E-Auto das beste ist. Im Moment. Zusätzlich erledigen wir (übrigens vor 2 Stunden auch mein Führerscheinbestizender Sohn) Fahrten so weit es möglich ist mit dem Fahrrad. Also im Prinzip 3 von 4 größeren Einkäufen (wenn nicht Getränkekisten dabei sind, sprich Bier, Wasser kommt aus dem Hahn...) mit zwei Packtaschen am Radl. Da bringt man einen gut gefüllten Einkaufswagen drin unter, wenn man sich bemüht. Der Supermarkt, bei dem ich die meisten Einkäufe tätige ist nur 5 km einfach von daheim weg, also wirklich kein Problem. Kleinere Einkäufe kann man (doch, das geht....) auch mal in der 1,5 km entfenten Innenstadt erledigen.

Sollte der Akku unseres Autos nach 5 Jahren hin sein, greift die Garantie von 8 Jahren oder 160.000 km.

Ja, wenn man an der Forderung (an sich selbst bzw. seine "Freiheit") festhalten will, dass jeder Erwachsene mindestens 1 Kraftfahrzeug mit 1000 km Reichweite ohne eine Pause zu machen 24 Stunden pro Tag zur Verfügung haben muss, führt im Moment kein Weg am Verbrenner vorbei.

Es ist müssig, darüber zu palavern, was jetzt das "Richtige" Konzept für die Zukunft ist. Oder besser gesagt: eigentlich weiss es ja jeder, was optimal wäre, wenn es angboten werden würde. Aber solange das Angebot nicht da ist, werde ich sicher nicht rigoros für die schlechteste aller Lösungen die Rede führen. Meiner Meinung nach geht es mit dem Pochen auf seine liebgewordene Gewohnheit, dass "mein Schatz", die heilige Kuh des Deutschen, oder wie auch immer man das eigene KfZ auch bezeichnen möchte, zu jeder Zeit zu meiner alleinigen Verfügung zu stehen hat in die falsche Richtung. Wer wie ich in einer Millionenstadt aufgewachsen ist und nur die Entwicklung der letzten 35 Jahre beobachtet (seitdem fahr ich selber Auto) kann schlicht und ergreifend nur auf ein Ergebnis kommen: es geht so wie bisher nicht weiter. Ob uns das gefällt oder nicht: der Infarkt ist da, ohne jeglichen Zweifel. Und wenn man dann sieht, wie gerade die zuständigen Ministerien oder auch Stadtverwaltungen einfach ignorieren, dass da was faul ist im Staate, kann man in meinen Augen nur versuchen, gegen den Strom zu schwimmen und was anders zu machen. Solange wir immer größere, immer mehr und immer sinnbefreitere Kisten mit Verbrennungsmotoren kaufen, weil wir sie brauchen (oder es glauben...), solange wird ganz sicher die Autoindustrie samt Anhängseln keinen Bedarf erkennen, was anderes zu bauen.

Man hat immer mehrere Möglichkeiten abzubiegen. Ob der Weg richtig war oder nicht, weiss man mit Glück irgendwann mal. Aber wenn man an der Kreuzung stehen bleibt, kommt man sicher gar nirgends hin, und da wo ich jetzt bin, will ich in 10 Jahren nimmer sein.


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Re: Erfahrungen e-Autos

Beitragvon DocSchneider » 23.09.19 16:28

Hallo Leute,
ich schaue nach einiger Billardabstinenz grad zufällig mal wieder hier rein und sehe hier gefährliches Halbwissen auf das ich einfach antworten muss:

cuechanger hat geschrieben:BMW hat jetzt für 2022 auch n Brennstoffzellen-Modell in Planung. Wird sich nur keiner leisten können und solang es gefühlte 3 Zapfsäulen in Deutschland und noch weniger im auto-reisefähigen europäischen Ausland, wird es auch keiner haben wollen. Dabei wäre diese Unabhängigkeit von den monströsen, teuren, umweltschädlichen und unpraktischen Akkus der einzige Schlüssel, die Elektroantriebe Massentauglich zu machen.

Leider falsch, weil es auch in den Medien ständig falsch kommuniziert wird. Eine Brennstoffzelle benötigt nach dem Einschalten etwa 20-25 Minuten bis sie stabil Strom produziert. Dann liefert sie einen recht gleichmäßigen Strom hat aber den Nachteil dass man sie nicht mal eben schnell zwischen viel und wenig Stromerzeugung regeln kann. Man benötigt also faktisch zum Betrieb in einem Kfz einen relativ großen Akku als Zwischenspeicher und zum elektrisch Fahren wenn die Brennstoffzelle noch hochfährt, der Kunde aber schon fahren will. Da facto ist somit ein Brennstoffzellenfahrzeug IMMER gleichzeitig auch ein Hybridfahrzeug mit großer Fahrbatterie. Nur dass man statt Strom/Benzin wie beim herkömmlichen Hybrid mit Strom/H2 fährt. Du kommst also um den Akku nicht Drumherum. Außer Du willst nach dem Starten 25 Minuten warten bis zum losfahren - und bei jedem Vollgas geben einige Minuten warten bis das Auto beschleunigt bzw. bei jedem Gas wegnehmen einige Minuten warten bis die Kiste wieder langsamer fährt.

cuechanger hat geschrieben:Man muss sich nur mal vor Augen halten, was ein Austausch von Akkus kostet. Das billigste was ich kenne sind 6000 Euro für nen Kleinwagen. In der Mittelklasse gerne aber auch 20.000 Euro, bei nem Jaguar E über 30.000. Bedenkt man, dass es nicht unwahrscheinlich ist, dass ein Akku nach 5-8 Jahren das zeitliche segnet, dann haben wir praktisch auf breiter Front wirtschaftliche Totalschäden von Autos, die keine 10 Jahre alt geworden sind..


Kann ich alles nicht bestätigen. Beispielsweise gibt Mitsubishi 8 Jahre Garantie auf die Fahrbatterie. Mittlerweile habe ich etwa 200 PlugIn-Hybrid verkauft. Die Technik gibt es nun schon seit fünfeinhalb Jahren - bei den Inspektionen wird der Akku mit einem Laptop geprüft und im Durchschnitt verlieren die Fahrbatterien der bei uns in Wartung befindlichen Fahrzeuge pro Jahr zwischen 0,5% und 1% Kapazität. Die ältesten in der Kundschaft befindlichen Autos haben noch immer zwischen 95% und 97,5% des Neuzustandes. Laut Mitsubishi kann bei größeren Verlusten nur eine Zelle defekt sein (unsere Batterie hat 144 davon), diese könnte man einzeln erneuern. Ist bei insgesamt 200 Fahrzeugen in unserem Kundenstamm noch nicht ein einziges Mal passiert. Aussagen eines befreundeten Gabelstapler-Monteurs zufolge hat Mitsubishi in elektrischen Gabelstaplern ähnliche Technik verbaut und die Dinger funktionieren teilweise nach über 30 Jahren immer noch zufriedenstellend.

cuechanger hat geschrieben:Aber eine Alternative zum lukrativen Sprithandel muss es ja geben. Wer bisher in 6 Jahren sagen wir mal durchschnittliche 15.000 Euro für Sprit ausgegeben hat, der wird demnächst zwar nur noch etwa die Hälfte für Strom ausgeben (würde man das zu handelsüblichen Strompreisen kriegen auch eher ein Viertel), dafür aber in der Anschaffung des Neuwagens sicherlich mehr als 10.000 Euro draufzahlen im Vergleich zum vergleichbaren Verbrenner und muss sich darauf einstellen, nach 6 oder 7 Jahren nochmal ein kleines Vermögen für neue Akkus zu zahlen und dabei 200kg hochtoxischen Sondermülls zu hinterlassen. Wirtschaftlich wird da jeder, der versucht so ne Kiste über die Jahre zu fahren voll abgezockt.


Wieder falsch. Ein Mitsubishi Outlander PlugIn-Hybrid kostet bei uns mit 29.990,- nur etwa 4.000,- mehr als der entsprechende Benziner. Bei einer Jahresfahrleistung von 10.000km spart der Kunde (80% Fahrten auf Strom / 20% Fahrten auf Benzin) ziemlich exakt EUR 1.000,-
Auch hier wieder Daten unserer Kunden: Alle Autos zusammen haben im Mittel eine Gesamtnutzung von 82% auf Strom und nur 18% auf Benzin. Das rührt daher dass die meisten Nutzer ohnehin nicht viel mehr als 50km pro Tag fahren und das geht zu 100% mit Strom. Die zusätzliche Benzinnutzung rührt von Urlaubsfahrten oder dergleichen her.
Bei 15.000km im Jahr - Ersparnis: EUR 1.500,-
Bei 20.000km im Jahr - Ersparnis: EUR 2.000,-
Der Kunde hat also den Mehrpreis beim Kauf in 2 - 4 Jahren wieder drin.
Nicht gerechnet die erheblich niedrigere Kfz-Steuer (der Hybrid kostet nur 48 Euro im Jahr).
Und bevor jemand mit den Wartungskosten überhaupt erst anfängt zu unterstellen die seien teuer: Der Hybrid kostet auf den Cent genau EXAKT das Gleiche wie der normale Benziner. Zwischen 300 und 450 Euro im Jahr.

cuechanger hat geschrieben:Die Akku-betriebene E-Mobilität ist eine Sackgasse, die bewusst beschritten wird, weil sie a) unpraktisch ist und die Verbrenner möglichst lange leben lässt, die b) sauteuer ist, womit sich künftig viel Geld verdienen lässt, was man als Ausgleich für wegbrechende Spritverkäufe unbedingt haben will und was unterm Strich für den Verbraucher deutlich teurer sein wird, als die Antriebe heute und c) schließlich extrem umweltschädlich, was der Industrie und Politik herzlich egal ist, solange man damit populistisch Stimmen sammeln kann und a) und b) gewährleistet werden. Es ist eine riesengroße Verarsche.


Einfach falsch. Mir wäre es im Grunde scheißegal ob ich nen Outlander als Diesel, Benziner oder Hybrid verkaufe. Ich verdiene am Ende bei allen ungefähr das Gleiche - auch im Nachgang beim Service (siehe oben Wartungskosten identisch). Beim Hybrid habe ich aber mit Abstand den größten Aufwand dem Kunden alles richtig zu erklären, trotzdem verkaufe ich den Hybrid am liebsten. Warum? Weil das unsere mit großem Abstand zufriedensten Kunden sind! Alle haben den Kauf nicht bereut und werden als nächstes Fahrzeug wieder einen PHEV kaufen - einige die seit 2014 dabei sind haben das sogar schon getan. Das einzige was diese Kunden bereuen ist nicht schon viel früher auf eine andere Technik gewechselt zu sein.

Bitte meine Ausführung nicht als Werbung abstempeln. Auch andere Hersteller können sicherlich gute PlugIn-Hybridfahrzeuge bauen. Ich wollte nur mit Vorurteilen aufräumen und kann hier nur jeden ermutigen sich selber ein Bild zu machen und so ein Auto einfach mal auszuprobieren.
Meine Tür steht immer offen. Wer so ein Teil mal fahren möchte - wir haben drei Vorführwagen ständig im Betrieb. Irgendeiner ist immer frei. Auch ganz spontan!



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Re: Erfahrungen e-Autos

Beitragvon Billard-Praxis » 01.11.19 14:04

Hier geht es zum Autohaus:
https://www.moers-autohaus.de/ueberuns

Das soll auch keine Werbung sein aber für das Mitsubishi-Logo hatte ich schon immer etwas übrig.


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Re: Erfahrungen e-Autos

Beitragvon Billard-Praxis » 12.01.20 08:54



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NickCasey
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Re: Erfahrungen e-Autos

Beitragvon NickCasey » 12.01.20 10:38

... höö, ein fahrendes katzenklo... was es nicht alles gibt....



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Re: Erfahrungen e-Autos

Beitragvon Schopi68 » 12.01.20 15:52

Vor kurzem hatte ich das mal für einen Renault überschlagen, ich glaube Zoe. Akkumiete um die 74€ im Monat. Alternativ den Akku für 8000€ kaufen.

Wenn man das dann mal durchrechnet, kommt man bei einer Jahresfahrleistung von 7500km auf 11,8€ Akkumiete/100km. Dazu 4,5€ Stromkosten / 100km. Macht 16,3€/100km, entsprechend den Kosten eines Benziners mit 11l Verbrauch...

Bei einer höheren Fahrleistung von z.B. 15000km kommt man dann langsam auf die Verbrauchswerte heutiger großer Benziner - 7-8l/100km.

Sprich: bei dem Renault Mietmodell wird es erst günstig, wenn man Vielfahrer ist - und da spricht dann aber meist die Laufleistung der Akkus gegen. Ich verstehe wirklich, wieso sich die Elektroautos so schlecht verkaufen.




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