Off TopicAufreger des Tages

Alles was nicht unbedingt mit Billard zu tun hat

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Re: Aufreger des Tages

Beitragvon Breakfoul » 07.03.18 10:52

brennpunkt-lupo hat geschrieben:Anteil LKW an Frachtverkehr in D: 72 %.

Zum Thema Gütertransport auf Schiene oder Straße habe ich vor ein paar Wochen eine hervorragende Doku gesehen inklusive sehr interessanter Kostenrechnungen.

Mein persönliches Highlight der Sendung war der Bericht über einen Steinbruchbesitzer, der an die Deutsche Bahn AG Schotter liefert für deren Neubaustrecken. Bisher hat er einen Gleisanschluss, wo die Bahn leere Schotterwaggons bereitstellt und nach dem Beladen fährt der Schotterzug direkt zur Gleisbaustelle. Jetzt macht die Bahn jedoch den Haltepunkt dicht, weil es angeblich günstiger ist, den Schotter stattdessen mit LKW zu den Baustellen zu fahren. Mag aus Sicht der Bahn ja stimmen, aber wenn man bedenkt, dass die Kosten für den Strassenbau und -erhalt jährlich mit 100 Milliarden € Steuergeldern subventioniert werden müssen (Zahl wurde in der Sendung so genannt), kann doch jeder aufgeweckte Zehnjährige erkennen, dass das Gesamtsystem nicht funktioniert. :bes:

Ich hoffe, der Link funzt (kann den hier im Büro gerade nicht ausprobieren):

https://www.mdr.de/mediathek/mdr-videos ... 68242.html

Ich denke, das Problem nahm seinen Anfang, als beschlossen wurde, die Bahn zu privatisieren. An Feinstaub-Grenzwerte und Folgekosten für das erhöhte Verkehrsaufkommen auf der Straße hat vor 25 Jahren noch niemand gedacht. Trotzdem wäre es ja noch nicht zu spät, das Rad wieder zurück zu drehen und ganzheitliche Verkehrskonzepte zu entwickeln.



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Re: Aufreger des Tages

Beitragvon Breakfoul » 07.03.18 21:54

Sorry, ich habe den falschen Link gepostet. :rot: Ich hatte heute morgen leider nicht die Möglichkeit, den zu überprüfen.

Hier die Doku, auf die ich mich bezogen habe:

https://www.youtube.com/watch?v=XESwzgJuo4g



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Re: Aufreger des Tages

Beitragvon willusch » 08.03.18 07:39

Einfach mehr das Fahrrad benutzen, so mach ich das.

Es ist zwar eine Quälerei das Ding ständig in den Kofferaum zu hieven, aber was solls. Was tut man nicht alles!


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Re: Aufreger des Tages

Beitragvon Breakfoul » 08.03.18 08:35

willusch hat geschrieben:Es ist zwar eine Quälerei das Ding ständig in den Kofferaum zu hieven, aber was solls.

Kauf Dir halt einen dicken SUV, da passen die Fahrräder problemlos hinten rein. :zwi:



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Re: Aufreger des Tages

Beitragvon tintin » 16.03.18 10:18

Immer wieder gab es Fragen, die eine ganze Generation oder eine ganze Nation geprägt haben.

Wie z.B.
"Können wir dieses Land wieder aufbauen?"
"Sind wir in der Lage zum Mond zu fliegen?"
"Können wir in Freiheit leben?"

Und nun weiß ich endlich welche Frage unsere Generation in Deutschland prägt:
"Was ist der letzte Preis?"



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Re: Aufreger des Tages

Beitragvon brennpunkt-lupo » 16.03.18 12:39

Die Frage kenn ich auch irgendwoher. Meine Antwort ist dann immer gleich. 10 % mehr als ich eigentlich wollte....


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Re: Aufreger des Tages

Beitragvon brennpunkt-lupo » 28.03.18 13:30

Habe mal wieder Supererfahrung mit einem Kundenservice gemacht und musste mal wieder texten....

"Sehr geehrte Damen und Herren,

mit Verwunderung muss ich feststellen, dass unter Ihrem eigentlich bestens rennomierten Dach offensichtlich Firmen arbeiten, die den Begriff "Kundenservice" irgendwie noch nicht so recht verinnerlicht haben.

Ich erhielt am 20.3.18 von Ihrer Ferienhausvermietungsgesellschaft XYZ 4 mails betreffend einer Buchung in Österreich. Buchung, Eingangsbestätigung, Mietwagenangebot und Buchungsbestätigung. Mein erster Gedanke: durch den Spamfilter gerutscht, löschen. Da ich aber den Namen XYZ schon kannte, habe ich dem Unternehmen eine Antwortmail gesandt, mit der Bitte um Klärung, ob da jemand Unfug treibt oder ob tatsächlich eine Buchung vorliegt. Als Antwort bekam ich, dass eine Buchung auf GRGRG Hauke vorliege und man würde beim Anbieter nachfragen, ob die Buchung ohne Gebühr storniert werden könne. Meiner Meinung nach würde es sinnvoller sein, mal bei derjenigen, die die Buchung veranlasst hat nachzufragen, ob evtl. die mailadresse falsch sein könnte. Ein Anruf beim Kunden und die Sache wäre geklärt. Stattdessen storniert man eine Buchung und droht indirekt einem komplett Unbeteiligten damit, für eine Buchung von jemandem, der anscheinend ein Ferienhaus in Österreich gebucht hat, eine Stornogebühr zu zahlen, obwohl der Kunde vermutlich dort Urlaub machen möchte? Hm, komische Denkweise in einem "Kundenservice". Am 23.3. habe ich dann dem "customerservice" schon relativ sauer mitgeteilt, dass ich ganz bestimmt keine Gebühr für eine nicht von uns veranlasste Buchung bezahlen werde und dass man doch bitte den Fehler berichtigen sollte. Auch eine Entschuldigung hätte ich als angemessen erachtet. Kein Mensch verlangt einen Kniefall, aber aus meiner (langen) Zeit im Kundenkontakt, auch bei Beschwerdestellen, wäre ein einfaches, sinngemässes "Tut uns leid, das wir Ihre Zeit verplempert haben, weil wir unseren Job nicht vernünftig gemacht haben" angebracht gewesen. Am 28.3., also 5 Tage nach der letzten mail meinerseits, kam die Mitteiung, dass Atraveo die Buchung von Frau Babette Hauke gnädigerweise auf Kulanz storniert worden ist. Wurde das Ihrer Kundin mittlerweile mitgeteilt? Soll ich das übernehmen? Die Adresse habe ich ja dank Ihrer fleißigen und stets auf den Datenschutz bedachten Mitarbeiter jetzt.

Um Ihnen eigenen Nachforschungsarbeiten zu ersparen, habe ich mir eine halbe Stunde Zeit genommen und den mailverkehr zu dieser Geschichte chronologisch in ein pdf gepackt. Ich bin mir durchaus bewusst, dass ich in solchen Sachen hoffnungslos altmodisch bin, das war auch einer der Gründe, dass ich mittlerweile selbständiger Handwerker und nicht mehr Callcentermitarbeiter bin. Aber solche Fälle zeigen überdeutlich, wie wichtig es für Ihre Kunden wäre, wenn mehr kompetente, ausgebildete Mitarbeiter an solchen neuralgischen und imagebildenden Stellen wie dem Kundenservice beschäftigt wären. Nicht nur bei Ihnen, sondern allgemein. Ich stelle mir gerade vor, wie erfreut Frau GRGRG Hauke aus MHMHMHM wäre, wenn ihr Österreichurlaub wegen solch einer unnötigen Panne ins Wasser fallen würde. Aber das soll jetzt mal nicht mein Problem sein...

Ich werde auch aus Kulanz darauf verzichten, Ihnen eine Rechnung über die von Ihren Mitarbeitern verursachte Arbeitszeit meinerseits zu stellen.

Mit freundlichen Grüßen

Wolfgang Hauke

P.S.: meine Adresse und andere Kontaktdaten werde ich vorsichtshalber jetzt mal nicht mitteilen, da ich die Befürchtung habe, dass diese Angaben dann nach dem Gießkannenprinzip an unpassende Stellen verteilt wird"

Bin sehr gespannt, ob eine Reaktion kommt

Added in 33 minutes 49 seconds:
Hihi, erste Antwort ist schon da: wie erwartet

"Sehr geehrter Herr Hauke,

Meine Kollegen und ich betreuen im Auftrag der XYZ alle Buchungen, die über http://www.xxx.com, http://www.xxx.com und http://www.xxx.com angelegt wurden.

Buchungen anderer Reisebüros darf ich leider nicht verändern, weshalb ich Ihnen nicht weiterhelfen kann. Bitte wenden Sie sich an die Mitarbeiter Ihres (Online-) Reisebüros. Die Kollegen sind in diesem Fall der richtige Ansprechpartner für Sie und werden Ihnen sicherlich schnell weiterhelfen können.

Es tut mir leid, dass ich Sie nun an eine weitere Stelle verweisen muss, hoffe aber mit meiner Erklärung auf Ihr Verständnis.

Ich habe Ihre E-Mail im CC an yyy weitergeleitet."

Noch nicht mal ein Name stand unter der Antwort, ich habe dann "Mr. Nobody" für nix gedankt


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Re: Aufreger des Tages

Beitragvon Ice » 28.03.18 13:53

Unglaublich, welch eine Inkompetenz. Da kann man lachen und weinen gleichzeitig.



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Re: Aufreger des Tages

Beitragvon masterofdesaster » 28.03.18 15:47

Jajajajajaj - immer schön von "Klimaschutz" faseln:

https://www.wiwo.de/technologie/green/w ... 22778.html



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Re: Aufreger des Tages

Beitragvon Ice » 28.03.18 16:14

Ich mach auch immer mal wieder die Kühlschranktür und das Fenster auf, damit sich das Klima nicht so erwärmt.
Jeder kann ein bisschen zum Klima beitragen und man fühlt sich auch gleich viel besser!



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Re: Aufreger des Tages

Beitragvon brennpunkt-lupo » 13.04.18 11:37

Zitat aus dem Münchner Merkur:

Bei der ersten Klausur des schwarz-roten Kabinetts auf Schloss Meseberg warnte Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) vor Diskussionen „zum Schaden von vielen hunderttausend Arbeitsplätzen“

Meseberg - Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) hat angesichts des Dieselskandals vor überzogenen Debatten zum Schaden der Auto- und Mobilitätsindustrie gewarnt. Man habe hier zwar Fehler in der deutschen Wirtschaft gesehen, sagte Scheuer am Dienstag am Rand der ersten Klausur des schwarz-roten Kabinetts in Schloss Meseberg nördlich von Berlin. Zugleich sei der Mobilitätssektor neben dem Maschinenbau und der Logistik Leitindustrie in Deutschland, in der man „hoch innovativ und Weltmarktführer“ sei.

Daraus müssten sich neue Geschäftsfelder und Arbeitsplätze ergeben, verlangte Scheuer. „Das schaffen wir nicht, wenn wir hochemotionale Diskussionen führen zum Schaden von vielen hunderttausend Arbeitsplätzen.“ Er wolle vielmehr über die Zukunft von Arbeitsplätzen in neuen Geschäftsfeldern diskutieren.

Zitat Ende.

Zitat Passauer Neue Presse:

Verkehrsminister Andreas Scheuer ist gegen das Nachrüsten von Diesel-Autos. Der "Passauer Neuen Presse" sagte Scheuer, sein Ministerium habe rechtliche und technische Vorbehalte gegen den nachträglichen Einbau von Abgasreinigungssystemen in ältere Diesel-Fahrzeuge. "Ich will die Einhaltung der Grenzwerte ohne Hardware-Nachrüstungen erreichen und dafür die bereits eingeleiteten Maßnahmen vorantreiben."

Zitat Ende

Er hat "Fehler gesehen?" Interessanter Terminus für Betrug am Kunden, am Staat und an der Umwelt. Aber bei entsrpechender Entlohnung kann man das natürlich so sehen. So isses wohl. Leider.

Die deutsche Autowirtschaft "hoch innovativ und Weltmarktführer"? Ja, vielleicht im Premiumbereich in Sachen unnötigen Schmarrn verbauen und dafür bei der Motorentechnik den Stand von vor 15 Jahren bravourös gehalten.

Arbeitsplätze in neuen Geschäftsfeldern? Ja, vielleicht noch a paar Lobbyisten mehr, die auch noch die Oppositionsparteien so lang mit Geld zuscheissen, bis auch die nicht mehr protestieren und wir Autofahrervolk endgültig verblöden.

Er ist jetzt mal grundsätzlich gegen das Nachrüsten mit Kosten von 1500 - 2000 €, ist ja auch viel besser, wenn diese ca. 8 Millionen max. 5 Jahre alten Autos (oder auch noch weniger...) weggeschmissen und dafür (vom zahlenden Kunden selbstverständlich) neue natürlich ultrasaubere Fahrzeuge gekauft werden. Sein technisches Verständnis in Ehren, aber was glaubt denn der Herr Scheuer, welche Motoren unter den Hauben der sauberen neuen Autos stecken? Komplette Neuentwicklungen? Glaub ich jetzt nicht.

Aber wer halt in seiner Denkweise so gestrickt ist, dass ein sich integrierender, ehrenamtlich engagierter Mensch ungewollt ist, weil er halt nicht das Glück hatte, in Prittlbach oder Sixthaselbach sondern in Dakar oder Nguidjilone geboren wurde. Pech ghabt. So wie die Autokäufer, die guten Gewissens ein deutsches Auto gekauft haben von einem Konzern, der letztes Jahr nach Steuern einen Reingewinn 11,4 Mrd. Euro und die trotz nachgewiesenen Betrugs in einem ganz Entscheidenden Punkt, also nicht beim Kofferraumvolumen ein bißchen geschummelt sondern die Motortechnik massiv manipuliert, ohne jegliche Anklage der staatlichen Organe davonkommt, bestätigt mich in meiner Vermutung, dass bei uns manches ganz brutal schief läuft. Ich fang jetzt dann mal an, meine Lautsprecher mit linaelglatten Frequenzgängen zu verkaufen, die halt in einem etwas anderen Raum gemessen wurden.... Mal schaun, wie lang das klappt, wenn ich bei der Gerichtsverhandlung dann sage: ja wenn ich da nachbessern muss, geht aber schon ein Arbeitsplatz verloren, weil die 100.000 € die ich da letztes Jahr Reingewinn gemacht hab, hab ich schon für Zigaretten, Huren und Schnaps ausgegeben. Denn Rest hab ich verprasst....(Zitat Georgie Best, wer ihn noch kennt.)


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Re: Aufreger des Tages

Beitragvon Breakfoul » 13.04.18 12:29

Das waren aber nicht "Zigaretten, Huren und Schnaps", sondern "Alkohol, Weiber und schnelle Autos". Du musst den seligen George schon richtig zitieren... :zun: :lac:



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Re: Aufreger des Tages

Beitragvon brennpunkt-lupo » 13.04.18 13:16

Schuldigung, war aber ohne googlen ausm Kopf. Und da ist nicht allzuviel drin:-)

Added in 5 minutes 25 seconds:
Ach ja, in Sachen Kundenbeschwerden hatte ich heute auch ein positives Erlebnis. Fotobuch machen lassen, schlampig geklebt, so dass man einen Teil des Textes am Anfang und Ende des Buches nicht lesen konnt. Telefonisch reklamiert, 2 Bilder der entsprechenden Seite gemailt, über Nacht Nachricht: Entschuldigung, wir werden Ihnen selbstverständlich in Kürze kostenlos ein neues Buch zusenden. Das alte Buch müssen Sie selbstverständlich nicht zurücksenden.

Von dem Reisebüro bisher keine weitere Antwort....


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Re: Aufreger des Tages

Beitragvon Breakfoul » 13.04.18 16:44

Nicht allzuviel? Du übertreibst mal wieder maßlos... :lac: :lac:

Aber noch mal zurück zum Thema: ich fand die vor ein paar Tagen aufgekommene Idee mit dem Fonds, aus dem die Hardware-Umrüstung finanziert werden sollte, eigentlich ganz gut (siehe zum Beispiel hier). Macht natürlich nur Sinn, wenn alle Fahrzeuge in allen Regionen flächendeckend nachgerüstet werden und sich auch alle Hersteller daran beteiligen. Und die gebeutelten Vertragshändler könnten die zusätzlichen Werkstatt-Umsätze sicherlich ebenfalls gut gebrauchen.

Aber zum einen gibt es anscheinend keine rechtliche Handhabe, die Konzerne zum Mitmachen zu zwingen und zum anderen möchten die Aktionäre ja auch nicht auf ihre Dividende verzichten, also wird das voraussichtlich mal wieder nichts. :nac:



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Re: Aufreger des Tages

Beitragvon brennpunkt-lupo » 13.04.18 16:58

So ein Fonds wäre nicht schlecht, allerdings bitte ohne Steuermittel, die dann woanders fehlen. Ich verstehe bis heute nicht, wie permanent behauptet werden kann, dass da keine rechtliche Handhabe gäbe. Nur ein einziges Beispiel: das KBA hat seit 2016 CO²-Messungen zur Hand, die belegen, dass nicht nur der Verbrauch bei jedem Neuwagen höher ist als der auf dem Prüfstand ermittelte sondern auch die angegeben CO²-Werte pro km um rund 20 % zu niedrig im Prospekt stehen. Ganz klarer Fall von Betrug am Kunden. Was würde passieren, wenn im Nutella-Glas statt 400g, wie auf der Packung steht, nur 320 g drin wären? Ferrero würde sauber verklagt werden auf Rücknahme der Ware und bekäme auch noch eine verdiente Strafe zugunsten der Staatskasse aufgebrummt. Aber unsere Premiumherstellen müssen ja offensichtlich immer noch geschtzt werden.


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