PoolbillardErfahrungen mit Deutschen Custom Cue Herstellern

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kurtsaller
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Erfahrungen mit Deutschen Custom Cue Herstellern

Beitragvon kurtsaller » 26.11.20 17:09

Hallo an alle, ich bin der Meinung das ich das was mir mit einem Deutschen Custom Cue Bauer passiert ist hier einmal erwähnt werden sollte. Ich werde keinen Namen nennen und auch nicht auf Fragen darauf hin antworten. Da ich keinen Rufmord begehen will. Ich habe mir bei einem Deutschen Custom Cue Maker einen sehr schönen 8.Pointer ausgesucht und mit ihm natürlich darüber gesprochen was er noch bekommen soll. ELFENBEIN Joint und Butt. Das Cue wird aber erst nach einer bestimmten Menge Geld für mich reserviert und fertig gebaut, was ja auch verständlich ist. Mir ist am Anfang des Gespräches schon aufgefallen das der Bauer mir seinen Geschmack aufzwingen will, aber ich mich nicht darauf eingelassen habe. Ich habe dann mal eben 500 Euro anbezahlt, und wollte den Rest der geforderten Anzahlung am 01.12.2020 bezahlen damit man mit dem Fertigstellen des Cues anfangen kann. Er wollte dann die 500 Euro per Paypal Freunde da Er noch eine Rechnung per Paypal bezahlen musste für eine Material Lieferung! Ich habe mich natürlich darauf eingelassen wollte ja mein Traum Cue von Ihm. Nach dem ein oder anderem Gespräch habe ich dann an der Qualität des Prong etwas auszusetzen gehabt, wegen den Ausläufern der Points, die nicht gleich lang waren.Wohl gemerkt ich habe gefragt wer den Teil mit den 8.Points (Prong) hergestellt hat, er hat mir geantwortet Er selber hat es hergestellt. Er meinte das ist kein Problem das bekommt er noch hin. Hab mich da auf sein Wort verlassen! Am vergangenem Sonntag kam dann der Hammer! Ich habe mir noch überlegt ein paar Inlays in die Points, und ins Butt machen zu lassen. Meine Vorschläge hab ich Ihm dann im groben geschickt und er sagte das macht er nicht weil es ihm nicht gefällt. Leute wo ist da der zahlende Kunde König?? Ich habe ihm dann gesagt er soll sein Cue behalten und mir mein Geld zurück schicken. Darauf kam der nächste Knaller, er kann es gerade nicht, da er kein Geld hat. Ich soll bis Mittwoch warten!! Es kommt aber noch besser, ich habe aus allererster Hand nun erfahren das er NICHT der Hersteller des Prongs ist, sondern es in den USA bei Prather gekauft hat. Aber es als seine Arbeit ausgibt. Das grenzt ja schon an Betrug!! Mein Geld habe ich am Mittwoch erhalten aber eins ist sicher der Custom Cue Bauer ist genau das was den Namen der anderen die nicht so Arbeiten mit in einen Schlechten Ruf zieht. Und egal wie man mich jetzt hier in der Luft zerreißen wird, ich stehe zu dem was ich sage, und kann es auch belegen, wie gesagt aus allererster Hand. Aber wenn man meint man ist nicht auf jeden Kunden in solch einer kleinen Nische angewiesen, und versucht dann auch noch den Kunden zu verarschen dann schauen wir mal wo Er in ein Paar Jahren steht. Ach fast vergessen das Cue sollte 2300 Euro mit 2.OT kosten ohne die Inlays!
Ja ich weiß es gibt überall Schwarze Schafe, aber man sollte diese aus der Weißen Menge heraus nehmen!!



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Re: Erfahrungen mit Deutschen Custom Cue Herstellern

Beitragvon Schmatzinger » 26.11.20 19:24

Leider ist die Cuebauer-Schafherde in Deutschland nicht allzu groß. Und man kann von denen auch nur die Minderheit uneingeschränkt empfehlen!

Ich hab auch schon die ein oder andere (schlechte) Erfahrung gemacht und hinter mir.

Jetzt bleib ich bei einem mit dem ich nur gute Erfahrungen gemacht hab. Und der ist quasi "vor meiner Haustür" :zwi: :lac:



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Re: Erfahrungen mit Deutschen Custom Cue Herstellern

Beitragvon DoubleDave » 26.11.20 20:59

Also, wenn der cuemaker geschrieben hat er hat der Forearm selber gebaut aber es ist tatsächlich ein Prather dann ist das natürlich scheisse, aus sowas soll mein kein Geheimnis machen. Prather baut ja auch qualitativ gutes Zeug, das zu benutzen ist keine Schande, das anders dar zu stellen sicherlich nicht korrekt.

Aber, der rest der Geschichte finde ich dann von Seiten des Käufers auch alles andere als korrekt. Mann hat sich offenbar geeinigt auf ein Design und ein Preis und bereits eine substanzielle Anzahlung geleistet, dann ist die Sache fix. Natürlich kann mann immer noch sprechen über Änderungen aber da müssen dann auch beide Seiten einverstanden sein.

Der cuemaker war hier offenbar nicht einverstanden mit die Änderungen, um ihm dann einfach zu sagen er soll sein Queue behalten und per direkt die Anzahlung zurück zu verlangen, naja, nicht korrekt eben und der cuemaker hätte das nicht einwilligen müssen.

Dazu hat er ganz klar vorab gesagt er braucht die € 500 um eine Material Rechnung zu zahlen, da kann es nicht wirklich eine Überraschung sein er hat das Geld dann kurz danach nicht mehr. Wenn er dann 3 Tagen braucht für die Rückzahlung finde ich das jetzt nicht wirklich "der nächste Knaller".

gr. Dave



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Re: Erfahrungen mit Deutschen Custom Cue Herstellern

Beitragvon kurtsaller » 26.11.20 21:41

Hallo DoubleDave, man muss dazu sagen das ich schon von vorne herein Inlays wollte, Er die aber erst ab kommenden Jahr verwirklichen kann aus technischen Gründen, und wir sie deshalb erst einmal raus gelassen haben. Und auch wenn ich das Geld schon gezahlt habe ist das noch kein Rechtsgültiger Vertrag, da es um eine Bestellung ging die 50% Anzahlung erfordert hat. Wie Du der Summe entnehmen kannst sind 500 Euro keine 50% von 2300 Euro. Und warum soll ich ein Custom Cue von jemanden bauen lassen der meine Wünsche nicht verwirklichen will. Wir reden hier nicht von einem Cue von der Stange. Und um es auf den Punkt zu bringen ich habe gesagt ich würde schon mal 500 Euro anzahlen wollen um mir das vorgefertigte Cue zu sichern, und er meinte das passt Ihm gerade sehr gut da er eine Material Rechnung begleichen muss. Das von einem Namenhaften Custom Cue Bauer?Da sollte genug Geld auf der Seite liegen wenn man das Hauptberuflich macht! Sorry ich bin mir keiner Schuld bewusst, oder würdest Du dir ein Cue bauen lassen das du so nicht willst. Und ich habe sogar nach einer Kundennummer und Rechnungs-Nummer gefragt bevor ich bezahlt habe,und beides nicht erhalten. So nun sieht die ganze Sache schon wieder ganz anders aus. Und er hat dann gesagt Ich kann mein Geld zurück haben! Ich habe gesagt, wenn der Kunde sich nicht sein Cue so bauen lassen kann wie er es gerne möchte, macht es keinen Sinn es fertig zu stellen. Und die Bezahlung per Paypal erfolgt in der Regel binnen Minuten, und nicht binnen 3.Werktage dafür wurde diese Sichere und schnelle Bezahlmethode erfunden!!



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Re: Erfahrungen mit Deutschen Custom Cue Herstellern

Beitragvon eckeneckepen » 26.11.20 22:59

kurtsaller hat geschrieben:Hallo an alle, ich bin der Meinung das ich das was mir mit einem Deutschen Custom Cue Bauer passiert ist hier einmal erwähnt werden sollte. Ich werde keinen Namen nennen und auch nicht auf Fragen darauf hin antworten. Da ich keinen Rufmord begehen will. Ich habe mir bei einem Deutschen Custom Cue Maker einen sehr schönen 8.Pointer ausgesucht und mit ihm natürlich darüber gesprochen was er noch bekommen soll. ELFENBEIN Joint und Butt. Das Cue wird aber erst nach einer bestimmten Menge Geld für mich reserviert und fertig gebaut, was ja auch verständlich ist. Mir ist am Anfang des Gespräches schon aufgefallen das der Bauer mir seinen Geschmack aufzwingen will, aber ich mich nicht darauf eingelassen habe. Ich habe dann mal eben 500 Euro anbezahlt, und wollte den Rest der geforderten Anzahlung am 01.12.2020 bezahlen damit man mit dem Fertigstellen des Cues anfangen kann. Er wollte dann die 500 Euro per Paypal Freunde da Er noch eine Rechnung per Paypal bezahlen musste für eine Material Lieferung! Ich habe mich natürlich darauf eingelassen wollte ja mein Traum Cue von Ihm. Nach dem ein oder anderem Gespräch habe ich dann an der Qualität des Prong etwas auszusetzen gehabt, wegen den Ausläufern der Points, die nicht gleich lang waren.Wohl gemerkt ich habe gefragt wer den Teil mit den 8.Points (Prong) hergestellt hat, er hat mir geantwortet Er selber hat es hergestellt. Er meinte das ist kein Problem das bekommt er noch hin. Hab mich da auf sein Wort verlassen! Am vergangenem Sonntag kam dann der Hammer! Ich habe mir noch überlegt ein paar Inlays in die Points, und ins Butt machen zu lassen. Meine Vorschläge hab ich Ihm dann im groben geschickt und er sagte das macht er nicht weil es ihm nicht gefällt. Leute wo ist da der zahlende Kunde König?? Ich habe ihm dann gesagt er soll sein Cue behalten und mir mein Geld zurück schicken. Darauf kam der nächste Knaller, er kann es gerade nicht, da er kein Geld hat. Ich soll bis Mittwoch warten!! Es kommt aber noch besser, ich habe aus allererster Hand nun erfahren das er NICHT der Hersteller des Prongs ist, sondern es in den USA bei Prather gekauft hat. Aber es als seine Arbeit ausgibt. Das grenzt ja schon an Betrug!! Mein Geld habe ich am Mittwoch erhalten aber eins ist sicher der Custom Cue Bauer ist genau das was den Namen der anderen die nicht so Arbeiten mit in einen Schlechten Ruf zieht. Und egal wie man mich jetzt hier in der Luft zerreißen wird, ich stehe zu dem was ich sage, und kann es auch belegen, wie gesagt aus allererster Hand. Aber wenn man meint man ist nicht auf jeden Kunden in solch einer kleinen Nische angewiesen, und versucht dann auch noch den Kunden zu verarschen dann schauen wir mal wo Er in ein Paar Jahren steht. Ach fast vergessen das Cue sollte 2300 Euro mit 2.OT kosten ohne die Inlays!
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Ehrlich gesagt verstehe ich die Intention der Geschichte nicht. Du möchtest den "namenhaften" Cuemaker nicht nennen, was sicher besser ist. Und auf dein Verlangen, das Geld zu erstatten, hast du es binnen drei Tagen erhalten, ohne dass der Händler widersprochen hat.
Wo genau ist jetzt das Problem, was dich scheinbar so in Rage schreiben lässt? Es liest sich so, als würdest du dich hier gerade für irgendetwas verteidigen wollen und wir sollten uns auf deine Seite stellen.


"I got lucky! But the more I practice, the luckier I get."

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Re: Erfahrungen mit Deutschen Custom Cue Herstellern

Beitragvon sneaky_peter » 26.11.20 23:40

Namhafter Cuemaker, der keine Inlays machen kann?
Wenn ich gerne Inlays hätte, gehe ich doch zu jemandem, der damit Erfahrung hat.
Also da hab‘ ich schon viel Dolleres erlebt...



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Re: Erfahrungen mit Deutschen Custom Cue Herstellern

Beitragvon kurtsaller » 26.11.20 23:42

Mich bringt nichts in Rage, und ich muss und möchte mich hier auch nicht verteidigen, für was den?Ich wollte mir ein Cue bauen lassen und Er hat es wegen den Inlays die Ihm nicht gefallen verweigert! Ich will hiermit nur aufzeigen das es einen Namenhaften Custom Cue Bauer gibt der nicht so arbeitet wie es sein sollte, und ich hoffe das ist für all die jenigen die sich noch ein Deutsches Cue bauen lassen wollen ein sinnvoller Hinweis ist um eventuell vorher zu erfragen wo die Materialien herkommen für die man viel Geld bezahlt, und ob es wirklich alles aus der Produktion des Cuebauers stammt. Oder zahlst du auch für einen Porsche und bekommst ihn dann mit Fiat Motor. Das soll jetzt aber nicht falsch verstanden werden, die Arbeit von Prather ist für das was sie kostet vollkommen in Ordnung.Das man einen Gewinn machen will ist ja auch völlig legitim und in Ordnung. Aber das man die Arbeit von einem anderen als die seine ausgibt das geht garnicht. Und ich will hier nicht das sich jemand auf meine Seite stellt, für was den? Ich habe ja mein Geld wieder bekommen per Paypal was ja normal keine 3 Werktage dauert, auf beidseitiger Einvernehmen, da er das Cue nicht so bauen wollte wie ich es gerne gehabt hätte, weil es Ihm nicht so nicht gefallen hat. Wohl gemerkt es wäre ja am Ende meins gewesen, und nicht das von ihm. Es muss ja dem Kunden gefallen und nicht dem Bauer,oder sehe ich das falsch?? Da wären wir wieder bei der Sache ich bestelle einen Porsche in der unmöglichsten Farbe und den hässlichsten Felgen die aber mir gefallen! Solange ich den Preis bezahle ist es Porsche egal was ich da nachher für Felgen drauf habe! Wie gesagt soll nur zum Nachfragen/Nachdenken anstoßen! Ich brauche keine Leute um mich zu verteidigen, und wenn es nach mir ginge würde ich den Namen sogar nennen! Aber er ist ja schon in anderen einschlägigen Plattformen dafür bekannt und dort wird offen kommuniziert weil auch in der Billard Custom Cue Maker Branche jeder jeden kennt,und das am Ende sogar beim kleinen Käufer landet.Und wie man oben lesen kann ging es wohl nicht nur mir schon so!



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Re: Erfahrungen mit Deutschen Custom Cue Herstellern

Beitragvon sneaky_peter » 27.11.20 00:03

Wenn du einen Porsche willst, geh‘ zum Porschehändler.
Wenn du bei BMW einen BMW bestellst, du dir dann aber irgendwann denkst, dass du doch lieber einen Porsche möchtest, darfst du dich nicht wundern, wenn das nicht funktioniert.
Nimm‘ doch das Geld und gehe damit zum Porschehändler. Vielleicht musst du aber dann gleich noch ein, zwei Scheine drauflegen.



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Re: Erfahrungen mit Deutschen Custom Cue Herstellern

Beitragvon Yasokool » 27.11.20 00:34

kurtsaller hat geschrieben:Mich bringt nichts in Rage........ Ich habe ja mein Geld wieder bekommen per Paypal was ja normal keine 3 Werktage dauert, auf beidseitiger Einvernehmen, da er das Cue nicht so bauen wollte wie ich es gerne gehabt hätte, weil es Ihm nicht so nicht gefallen hat. Wohl gemerkt es wäre ja am Ende meins gewesen, und nicht das von ihm. Es muss ja dem Kunden gefallen und nicht dem Bauer,oder sehe ich das falsch??



Meiner Meinung nach liegst du da absolut falsch.
Es Muss nicht nur dem Kunden gefallen, sonder auch den cuemaker.... Was sagst du denn den Leuten, die dich nach deinem neuen supercue fragen? Und wo du ihn her hast? Dann sagst du stolz " das ist eine Massanfertigung für mich von dem tollen cue Bauer "soundso"... Und die denken dann Vieleicht " oh mann, was baut der Typ denn für hässliche Stöcke"
Ein Cuebauer muss auch immer hinter dem Produkt stehen, was er anfertigt. Es ist schließlich ein von ihm hergestelltes Unikat und da ist sein Logo drauf. Diese Einstellung, " der Cuebauer hat gefälligst das zu machen, was ich will" ist garantiert nicht die richtige Einstellung.
Er steht mit seinem Namen fürs das Produkt und das darf man nicht unterschätzen.

Die Kiste mit dem Pratherteil geht gar nicht, da geb ich dir recht. Da brauchen wir kein Wort drüber zu verlieren. und im Ganzen scheint die Kommunikation zwischen euch auch eher unglücklich gewesen zu sein.
Eigentlich sollte die Idee des Cues stehen und wenn man dann mittendrin gewisse Dinge anders oder neue Sachen gemacht haben will, muss man akzeptieren, wenn der Gegenüber es ablehnt. Und wie du schreibst, war der Rücktritt von dem Cue ja kein Problem. Und ob das Geld nun am nächsten Tag oder erst ne Woche später wieder auf deinem Konto ist sollte nun wirklich keine Rolle spielen.


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Re: Erfahrungen mit Deutschen Custom Cue Herstellern

Beitragvon oroeleke » 27.11.20 08:56

Ich kann mich da nur anschließen. Der Q-Bauer steht mit seinem Namen ein. Vom Design und vor allem auch mit den Spieleigenschaften. Er hat ja eine gewisse Philosophie. Ich kenne da die ein oder andere Geschichte.
Kunde: Ich will das!
Q-Bauer: Das wird nicht funktionieren, weil...
Kunde: Ich bin König!
Q-Maker: Wenn Du das unbedingt willst, kann ich das so machen. Aber ich sage Dir, dass es aus jenen Gründen nicht funktionieren wird...
Kunde: Ich will das so!
Q-Bauer baut das dann so...
Kunde: Das spielt sich nicht gut, das bezahle ich nicht und macht eine riesen Welle im Internet... :-(


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Re: Erfahrungen mit Deutschen Custom Cue Herstellern

Beitragvon treffgarnix » 27.11.20 09:02

@kurtsaller: Also ich bin auch sehr bei dem was Dave schrieb und auch bei eckeeckepen.

Man sollte nicht versuchen, einen Fachmann wie hier den Cuemaker in eine Richtung zu drängen, die ihm nicht so vertraut ist (hier Inlays) und was auch nervig ist, wenn Kunden nach der finalen Einigung weitere Sonderwünsche haben. Würde ich Queues bauen, wäre ich hier sehr strikt: Es gibt eine verbindliche Zeichnung und notfalls zusätzliche Beschreibung als Vertragsgrundlage, danach keine Änderungen mehr möglich.

Leider ist es so, dass viele kleine Queuebauer versuchenn, über das Erfüllen von Sonderwünschen und nachträglichen Änderungswünschen mehr Kundenzufriedenheit zu erreichen in der Hoffnung, dass dies hilft in der weiteren Entwicklung ihrer Reputation. Ich glaube es ist aber kontraproduktiv, es reicht ein Fall unter vielen, der warum auch immer so oder ähnlich endet wie hier.

Wenigstens bist Du noch hier so fair, dass Du keinen Namen nennst, dafür zumindest kriegst Du von mir ein Lob. Bei den anderen Dingen dieses Falls solltest Du Dir auch mal Deine Rolle und Dein Verhalten kritisch anschauen, also wie könnte das was Du gemacht hast, aus Sicht des Cuemakers ausschauen.

Am Ende wäre es schön, wenn man soweit kommt, dass man sich gegenseitig Fehler eingesteht und nichts nachträgt, wegen sowas menschliche Blockaden aufzubauen, ist es sicherlich nicht wert. Und auch der Ärger macht eher krank..


Als Einstein Examina abnahm, fragte ihn einmal ein Student: "Sie stellen in diesem Semester ja genau die gleichen Fragen wie beim letzten Mal." Darauf Einstein: "Das ist wahr. Nur die Antworten sind diesmal anders."

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Re: Erfahrungen mit Deutschen Custom Cue Herstellern

Beitragvon kurtsaller » 27.11.20 10:37

Wie schon geschrieben war das Thema Inlays ja von vorne herein im Gespräch. Und glaubt mir sie hätten das Cue nicht verschandelt, da es nur um einfache Diamanten ging aus Elfenbein im Butt und kleine Diamanten am Ende der Points ins Ebenholz. Also etwas was Hunderte Cuebauer schon machen. Das Er da mit seinem Namen für hinstehen muss ist mir auch klar, aber Leute seit mal ehrlich gefallen euch alle Cues von dem Hersteller den Ihr selber spielt?? Jeder hat seinen eigenen Geschmack sonst würden wir ja alle das gleiche Cue spielen, und das gleiche Auto fahren, und die gleichen Klamotten tragen! Wir reden hier über das Design nicht über die Marke an sich. Das ist ungefähr so als würden wir alle eine Jeans von Levi's tragen aber jeder hat ein anderes Modell, ist des die Marke Levi's schlecht nur weil mir euer Modell nicht gefällt? Es gab keine Offizielle Bestellung, da alles über den Messenger geschrieben wurde, und dort auch Bilder ausgetauscht wurden. Ja ich weiß, bin selber schuld so kauft man kein Cue! Habe aber versucht das auf eine Offizielle Bahn zu bringen, in dem ich ja nach einer Kunden-Nr. /Rechnungs-Nr. gefragt habe, diese aber nicht erhalten habe. Und wie ich schon ganz oben geschrieben habe stehe ich zu dem was ich schreibe und Gott sei Dank leben wir in Deutschland, dort darf jeder seine Meinung äußern,ob sie anderen gefällt oder nicht spielt keine Rolle!



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Re: Erfahrungen mit Deutschen Custom Cue Herstellern

Beitragvon sneaky_peter » 27.11.20 11:16

Klar kannst du deine Meinung äußern. Die Frage ist doch, wem das was bringt? Geht’s dir denn jetzt besser?



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Re: Erfahrungen mit Deutschen Custom Cue Herstellern

Beitragvon 1291 » 27.11.20 12:11

Schön, dass der Tread Ersteller das regionale Gewerbe unterstützen möchtest. Und bei meinem ersten Projekt war auch bei mir alles sehr emotional, da man ja alles zu 100% perfekt möchte.

Ich finde es sehr gut, dass dieser Cuebauer seiner Linie treu ist. Und «nur» ein kleiner Diamant, zeigt, dass er echt keine Ahnung von dem Thema hat, da dies nicht nur mit der CNC geht, wenn der wirklich scharf sein soll…

Meine besten Projekte, waren alle mit sehr viel Freiheiten für den Cuebauer. Ich gebe an was ich nicht möchte zum Beispiel zu den Farben, dass ich nicht Pink und Grün Kombi möchte oder das ich kein Alpaka-Griffband möchte. Auch gebe ich gewisse technische Vorgaben vor.

Ansonsten einfach machen lassen :-)


Dive now, work later :-)

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Re: Erfahrungen mit Deutschen Custom Cue Herstellern

Beitragvon LochNess » 27.11.20 12:41

Hab auch schon schlechte Erfahrungen mit einem Cue Maker gemacht, war eine lange Saga, die über mehrer Monate ging. Als die Geschichte vorbei war, habe ich für mich beschlossen: Nie wieder bei diesem Cue Maker und nicht weiterempfehlen.

Zu dieser Geschichte: ;)der Sinn eines Custom Cues erschließt sich ja schon aus dem Namen: Custom. Also individuell. nix von der Stange. Nach Kundenwunsch. nennt es wie es wollt. und da kann ich den User schon verstehen, dass er auch gerne einen Queue nach seinen Vorstellungen hätte.

Natürlich baut der Cue Maker den Queue in seinem Style, mit seinem Wiedererkennungswert, Logo, nutzt seine Technologie und sein Wissen, damit der Queue auch spielbar ist, usw... aber dem Kunden seinen Geschmack aufzwingen finde ich schon schwierig. Klar, beraten a la "ich würde es so und so machen, was hältst du davon, das ist möglich, das nicht" ... gehört dazu und würde ich mir als Kunde sogar wünschen, aber am Ende entscheide ich, was mir gefällt und was ich haben will und entweder der Cue Maker kann es realisieren oder nicht, dann such ich mir halt nen anderen.

Wenn also Inlays abgemacht waren und der Cue Maker lehnt diese ab mit der Begründung "sie gefallen mir nicht", dann finde ich das schwierig. Denn Geschmäcker sind eben verschieden. Und sein Queue wird dadurch ja nicht schlechter oder weniger spielbar, sondern ist reine Geschmackssache.

Dass er darüber hinaus die Arbeit eines anderen als seine ausgegeben hat, ist maximal unprofessionell. Denn das spricht sich in der Szene schnell rum.

Allerdings muss man ihm zu Gute halten, dass er ja offenbar kein Problem hatte, das Geld zurückzuzahlen. Somit würde ich aus der Erfahrung lernen, diesen Cue Maker in Zukunft meiden und mir den Queue woanders bauen lassen. :-)




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