PoolbillardGeplante Spielsystemänderung der Bundes- und Regionalligen für die Saison 2020/2021

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Geplante Spielsystemänderung der Bundes- und Regionalligen für die Saison 2020/2021

Beitragvon AsT » 15.07.20 23:58




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Re: Geplante Spielsystemänderung der Bundes- und Regionalligen für die Saison 2020/2021

Beitragvon SINCERITAS » 16.07.20 01:23

Hmm... man hört schon echt krass durch, dass er alles nur Wort für Wort abliest...


kind regards,
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Re: Geplante Spielsystemänderung der Bundes- und Regionalligen für die Saison 2020/2021

Beitragvon Fitchner » 16.07.20 09:28

Also ich finde das sehr gut, auch wenn es mich nicht betrifft. Würde ich so ungefähr für die unteren Ligen auch sehr begrüßen!
Letzte Saison war es so, dass meine Mannschaft standardmäßig um 19:00 das Heimspiel begonnen hat. Das hatte seine Gründe, war so abgestimmt, aber es ist lange nicht perfekt. Und es liegt auch darin begründet dass die 15:00-Spiele MINDESTENS dreieinhalb Stunden dauern. Je nachdem wie viele Mannschaften spielen und Tische zur Verfügung stehen halt auch gerne mal deutlich länger.
Ich hatte es in den vergangenen Jahren regelmäßig, dass ich erst zwischen 1 und 2 Uhr nachts vom Spiel (meist auswärts, weil wir meistens 15:00 als Starttemin hatten) nach Hause kam.

Durch diese Regelung kommt man sowohl den Profis als auch den Zuschauern wirklich entgegen finde ich. Wie gesagt, das würde ich mir auch für die unteren Ligen wünschen.


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Re: Geplante Spielsystemänderung der Bundes- und Regionalligen für die Saison 2020/2021

Beitragvon jaehndan » 16.07.20 09:54

Bei uns in Bayern habe ich die Befürchtung, dass dann tatsächlich einige doch nicht mehr spielen würden wollen. Wir haben halt schon recht weite Distanzen zu fahren zum Teil und ich kenne einige, die sagen würden, dass sie letztlich nicht 3 Stunden Fahrt auf sich nehmen, um dann ein Einzel und ein Doppel zu spielen...

Grundsätzlich bin ich auch für ein bundeseinheitliches Spielsystem und es wird wohl auch nicht wirklich jeder zufrieden zu stellen sein, aber das Argument, mehr Fahrzeit als Spielzeit zu haben, ist für mich durchaus nachvollziehbar.

Bevor jemand sagt, dass bei den Bundesligen noch weiter gefahren werden muss, gebe ich zu bedenken, dass in den unteren Ligen, die Spieler oftmals die Fahrtkosten auch noch tragen müssen und keine Übernachtungen in Frage kommen etc.



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Re: Geplante Spielsystemänderung der Bundes- und Regionalligen für die Saison 2020/2021

Beitragvon miramanee » 16.07.20 10:40

Super erklärt mit dem Video

Ich finde die Änderungen Perfekt noch besser wäre es wenn das auch bis zur Verbandsliga runter gehen würde vor allem das mit dem Doppel und dem Shootout.

Und endlich mal eInheitlich für ganz Deutschland

Endlich eine herausragende Verbesserung :-)



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Re: Geplante Spielsystemänderung der Bundes- und Regionalligen für die Saison 2020/2021

Beitragvon TomDamm » 16.07.20 11:21

Ich befürchte, es wird zeitlich, also von der Länge des Spieltage, kaum etwas bringen.
Vorteil ist, dass man nur noch 3 Tische beobachten muss.
Trotzdem denke ich nicht, dass die Zuschauerzahlen durch diese Änderung steigen werden.

Normale Billardspielen, also Freizeitspieler, gehen halts Abends Billard spielen. Tagsüber werden die kaum kommen...

Doppel finde ich gut und Shoot-Out ist einen Versuch wert.

Als herausragend würde ich das aber nicht bezeichnen... Na mal schauen...

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Re: Geplante Spielsystemänderung der Bundes- und Regionalligen für die Saison 2020/2021

Beitragvon meharis » 16.07.20 11:25

Naja, für jede Änderung gibt es immer Befürworter und Kritiker. Mir persönlich ist das Spielsystem recht egal, aber es wäre schön wenn es bundesweit einheitlich wäre und zwar für alle Ligen. Ich hätte auch nichts gegen kürzere Spieltage, denn mir sind diese ewig langen Veranstaltungen schon ein Dorn im Auge....


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Re: Geplante Spielsystemänderung der Bundes- und Regionalligen für die Saison 2020/2021

Beitragvon oroeleke » 16.07.20 11:46

Ich weiß nicht. Vielleicht bin ich da geistig nicht flexibel genug, aber irgendwie ist das nicht so meins...
Mit der Reduktion von 4 auf 3 Tische nimmt man sich parallele Kapazitäten weg, Doppel kann in manchen Spielstätten vieleicht durchaus zu Gedränge, bzw. Sitzplatzproblemen führen und Shootout ist so gar nicht meins. Beim Fussball heißt es zum Elfmeterschießen, dass es oft unfähr ist. Billard ist für mich deutlich mehr als Bälle, bzw einen bestimmten, lochen...


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Re: Geplante Spielsystemänderung der Bundes- und Regionalligen für die Saison 2020/2021

Beitragvon Fitchner » 16.07.20 14:16

oroeleke hat geschrieben:Ich weiß nicht. Vielleicht bin ich da geistig nicht flexibel genug, aber irgendwie ist das nicht so meins...
Mit der Reduktion von 4 auf 3 Tische nimmt man sich parallele Kapazitäten weg, Doppel kann in manchen Spielstätten vieleicht durchaus zu Gedränge, bzw. Sitzplatzproblemen führen und Shootout ist so gar nicht meins. Beim Fussball heißt es zum Elfmeterschießen, dass es oft unfähr ist. Billard ist für mich deutlich mehr als Bälle, bzw einen bestimmten, lochen...


1) Wie meinst du das, dass man sich Kapazitäten wegnimmt, wenn man auf weniger Tischen spielt?
Ich nehme an das Doppel wird dann an einem etwas mehr abseits gelegenen Tisch gespielt.

2) Mir fällt jetzt auch keine Spielstätte ein, bei der das Doppel ein Platzproblem bekommen würde. Will ich zwar nicht ausschließen, aber halte ich für unwahrscheinlich. Muss ja nicht jeder press am Tisch sitzen.

3) Dass Shootout nicht deins ist, ist dein gutes Recht. Aber ich habe noch nirgendwo gesehen wie die Spieler-Abfolge geregelt ist. Ob und wie oft gewechselt werden muss. Wenn durchnummeriert und abgewechselt wird und Du Spieler 3 oder 4 bist musst du wahrscheinlich nur einen Stoß machen. (8 Punkte zum Gewinn, jedesmal wird ein Punkt vergeben, der Gegner ist ja auch mal dran)

4) Und auch wenn Billard mehr ist, als Bälle lochen, ist es AUCH Bälle lochen ;) das "mehr" hast du ja in allen Disziplinen außer dem Shootout.

Noch ein Gedanke zum Elfmeterschießen:
a) es geht bis 5, hier geht es bis 8
b) es gibt mehrere Optionen zur Abfolge. Das artet zwar oft in leidige Diskussionen aus, aber vielleicht gibt es ja gute Ideen.


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Re: Geplante Spielsystemänderung der Bundes- und Regionalligen für die Saison 2020/2021

Beitragvon oroeleke » 16.07.20 14:32

1) jepp. Nur 3 statt 4 Partien. 4Tische sollte zur Verfügung stehen. Einer bleibt ungenutzt. Dazu haben in einer Partie die Spieler nur die Hälfte Spielanteil.
2) Hürth-Berrenrath z.B. ist alles auf minimal-Abstände ausgerichtet. OK, ein Tisch ist frei, wo keiner spielt und die Leute ausweichen können. Aber ich bin überzeugt, dass man sich mit Doppel da im Weg rumsteht...
3/4) Wenn beide Teams (~) leistungsgleich sind, finde ich ein Unentschieden gerechter, als ein "erzwungener" Sieger! Das bringt keine Zuschauer...


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Re: Geplante Spielsystemänderung der Bundes- und Regionalligen für die Saison 2020/2021

Beitragvon 1984 » 16.07.20 15:01

Hallo,
sicherlich hat jeder Spieler seine Wünsche und Ideen, auch ich könnte dazu meinen Senf beisteuren.

Mit Ralf Souquet hat man wohl auch deshalb einen großen Namen mit ins Boot genommen, um die vielen Freizeitspieler zu überzeugen. Nach dem Interview mit Jochen Maurer hatte ich befürchtet, dass man vielleicht nur noch 9-Ball spielen will.

Trotzdem ist mit dem Doppel und dem Shootout ein aus meiner Sicht großer Einschnitt geplant. Ich bin sehr gespannt ob die DBU und die Landesverbände sich auf diesen Change einlassen.

Noch hat die Info viele Fragezeichen:
......welches zur Saison 2020/2021 eingeführt werden soll.
Das Präsidium der DBU beabsichtigt.......

Ich weiß gar nicht wer die Entscheidung nun zu tragen hat, ich würde mir aber eine baldige Entscheidung wünschen, da es mich diesmal selbst trifft.

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Re: Geplante Spielsystemänderung der Bundes- und Regionalligen für die Saison 2020/2021

Beitragvon SoKrahtes » 16.07.20 16:17

Den Wunsch nach einem zuschauerfreundlichen Spielsystem kann ich nachvollziehen. Ganz klar, dass dazu die Begegnungen nicht fünf Stunden dauern dürfen. Insofern ist die Richtung schon richtig, auch wenn ich es für die unteren Ligen nicht passend finde. Aber da sind die Zuschauer ja auch kein Argument.
Theoretisch dürfte nur auf einem Tisch etwas passieren, damit man richtig mitfiebern kann. Das kann man aber dann den Mannschaften nicht verkaufen.
Die Liga in den unteren Ligen macht man primär für die Spieler. Nicht für die Zuschauer. Ich halte das Ligasystem hier nicht für die richtige Platform um "nicht Billardspieler" für Billard zu begeistern. Das funktioniert vermutlich auf einer Einzelmeisterschaft oder einem Turnier besser.



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Re: Geplante Spielsystemänderung der Bundes- und Regionalligen für die Saison 2020/2021

Beitragvon ScubaMan » 17.07.20 12:35

Ich frage mich immer von welchen Zuschauern hier gesprochen wird...?

Fakt ist doch, dass es im Billard keine davon gibt und erst recht nicht je tiefer die Liga ist. Durch das geänderte Spielsystem wird nicht ein einziger Zuschauer mehr zum Billard kommen!

Selbst eine so grandiose Ideen wie 14/1 mit 8 Leuten am Tisch hat das nicht geschafft. :-)



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Re: Geplante Spielsystemänderung der Bundes- und Regionalligen für die Saison 2020/2021

Beitragvon oroeleke » 17.07.20 17:03

Regeländerungen bringen Billard weder einen Zuschauer, noch einen Aktiven mehr. Das schaffen nur zwei Dinge:

1) Verfügbare Tische
2) Die Info, dass es auch BillardSPORT überhaupt gibt.

Über Tische bringt man Leute ans spielen und evtl. in einen Einzugsbereich für die Info, dass es sowas wie Billardsport überhaupt gibt.

Über das aktive Spielen ergibt sich überhaupt erst das Verständnis um Billard zuschauen zu wollen...


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Re: Geplante Spielsystemänderung der Bundes- und Regionalligen für die Saison 2020/2021

Beitragvon eckeneckepen » 17.07.20 18:14

Doppel ist super, shootout so la la. Frage mich, ob der Punkt shootout auf breite Akzeptanz auch bei den Spielern stößt. Wenn ich es richtig verstehe, gibt es damit keine Unentschieden mehr?! Und ob man einen Spieltag dann wirklich über ein shootout beenden möchte, statt ein attraktiv erspieltes Unentschieden?! Würde ich persönlich nicht wollen.


Gruß


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