PoolbillardBillard Etikette - wer verhält sich richtig?

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Re: Billard Etikette - wer verhält sich richtig?

Beitragvon LochNess » 17.05.18 10:27

van Boening hat sich seinen Ruf eben selbst kaputt gemacht.
Vor noch ein paar Monaten gabs ja die Geschichte mit den Lücken im Rack gegen Shaw.
van Boening hat dann indirekt selbst zugegeben, dass diese Lücken schon Kalkül waren...
Jetzt spiele ich gegen einen, von dem ich weiß, dass er sowas gerne mal macht, ja dann würde ich auch jedes Rack kontrollieren... Dass Van Boening seine Nerven nicht im Griff hat, ist nicht Coreys Schuld...
Es mag unüblich sein, was Corey macht, aber eben absolut legitim.



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Re: Billard Etikette - wer verhält sich richtig?

Beitragvon meharis » 17.05.18 11:10

spontan wünsche ich mir jetzt ein 11-0 beim Mosconi Cup......


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Re: Billard Etikette - wer verhält sich richtig?

Beitragvon LochNess » 17.05.18 11:37

na, ein wenig Spannung darf schon sein. vor allem, weil ich dort sein werde :D
10-10 vor dem letzten Spiel. dann Hill - Hill, van Boening verschießt die entscheidende 9 und Filler staubt ab :D das wärs



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Re: Billard Etikette - wer verhält sich richtig?

Beitragvon SINCERITAS » 17.05.18 12:14

no -> van den berg staubt ab -> besseres drama!


kind regards,
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Re: Billard Etikette - wer verhält sich richtig?

Beitragvon Neverbackdown » 17.05.18 12:17

LochNess hat geschrieben:van Boening hat sich seinen Ruf eben selbst kaputt gemacht.
Vor noch ein paar Monaten gabs ja die Geschichte mit den Lücken im Rack gegen Shaw.
van Boening hat dann indirekt selbst zugegeben, dass diese Lücken schon Kalkül waren...
Jetzt spiele ich gegen einen, von dem ich weiß, dass er sowas gerne mal macht, ja dann würde ich auch jedes Rack kontrollieren... Dass Van Boening seine Nerven nicht im Griff hat, ist nicht Coreys Schuld...
Es mag unüblich sein, was Corey macht, aber eben absolut legitim.


Genau so sehe ich das auch. Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert - Kennt man ja.



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Re: Billard Etikette - wer verhält sich richtig?

Beitragvon Titleist » 17.05.18 12:46

Nur mal kurz noch dazu: Es gibt in den USA momentan eine Riesendiskussion über die Racking Artists, die nach Meinung vieler guter Spieler das Spiel 9-Ball zerstören. Sowohl mit legalen sowie mit illegalen Methoden. Am schlimmsten bemerkbar ist das Ganze mit dem in den USA so beliebten "winner racks".

Hier Daves erstes Video, in dem er ein paar Tatsachen noch nicht wusste, u.a. dass sein eigener Tisch nicht ganz korrekt getappt war und Shanes Bescheixxereien noch nicht restlos bekannt waren - trotzdem m.E. ein Meilenstein an Wissen über Racking:

http://billiards.colostate.edu/normal_v ... /NVJ-2.htm

Hier das verbesserte Follow-up, in dem DrDave nun nicht mehr der Meinung ist, dass Shane nicht ge"cheated" hat:

http://billiards.colostate.edu/normal_v ... /NVJ-3.htm

Dazu noch ein Posting in einem ellenlangen Thread auf AZB, in dem der Auszug aus dem berühmt-berüchtigten FB-Post von Shane ist:

https://forums.azbilliards.com/showpost ... tcount=355

Hier das Zitat noch mal:

Quote from Shane in response to controversy (from Facebook):
“If anyone think I was cheating then prove it. Where is the rules stating no gaps in the rack? Or you can or can’t make a ball on the break? Anyone? Derby city rules, all it says rack your own, no pattern racking. No rules has been broken.”


Damit hat Shane ziemlich undeutlich-deutlich zugegeben, dass er Gaps einbaut.

Und damit es nicht zu einseitig bleibt, hier eines von mehreren Beispielen, wo Corey Shane verärgert hat:

https://www.youtube.com/watch?v=oluYzU2b8nY

Davon ab: Leider habe ich auch hier in D schon festgestellt, dass Leute beim Racking bescheixxen. Zwar bei Weitem nicht so geschickt wie Shane und Corey, aber z.B. im Verein fallen immer wieder welche auf, die andere mit Pattern Racking übervorteilen (weil viele gar nicht wissen, was das ist), sowie mit absichtlichem Lückeneinbau bei Racken für den Gegner.

Added in 6 minutes :
Was die Amerikaner vs. Europäer-Diskussion angeht: Da bin ich anderer Meinung. Gerade Shaw und Filler sind m.E. ebenso unehrenhafte Spieler wie Shane und Corey. Oder auch Orcullo.

Ich wünschte mir mehr Efrens und Ralph Souquets, aber definitiv keine Shaws und Fillers. Filler gönne ich ebenso jeden Spielverlust wie inzwischen SVB, der leider von Hero zu Stinktier in meinem Ansehen gefallen ist.



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Re: Billard Etikette - wer verhält sich richtig?

Beitragvon LochNess » 17.05.18 12:59

Wie ist Filler negativ aufgefallen? Wusste gar nicht, dass er auch so ne van Boening-Attitüde hat.

Und ganz allgemein, es gibt ein paar "einfache Lösungen" wie man so ein "cheaten" beim Racking verhindern könnte, bzw minimieren kann

- Folie weltweit bei allen Turnieren benutzen
- Immer Wechsel-Break, Abschaffung der Winner-Breaks
- Schiedsrichter baut auf (oder unbeteiligter Dritter)



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Re: Billard Etikette - wer verhält sich richtig?

Beitragvon Titleist » 17.05.18 13:09

LochNess hat geschrieben:Wie ist Filler negativ aufgefallen? Wusste gar nicht, dass er auch so ne van Boening-Attitüde hat.


Der ist anders unsportlich. Er schauspielert ganz gewaltig und tut generell das, was man maximales Sharking nennen könnte - "Eingeborenentänze" nach jedem Spiel im MC z.B. oder auch sein kindischer Auftritt nach Gewinn in China, nur als Beispiele. Das ist tlw. dermassen übertrieben, dass man es nur als bösartiges Sharking bezeichnen kann.

Und ganz allgemein, es gibt ein paar "einfache Lösungen" wie man so ein "cheaten" beim Racking verhindern könnte, bzw minimieren kann

- Folie weltweit bei allen Turnieren benutzen
- Immer Wechsel-Break, Abschaffung der Winner-Breaks
- Schiedsrichter baut auf (oder unbeteiligter Dritter)


Leider nein. Das wird schon seit sehr langer Zeit auf AZB diskutiert, es gibt zwar Lösungen, aber keine einfachen.

Mit Folie wird auch beschi**en.
Selbst bei Wechselbreak ist ein Beschi** immer noch ein Beschi** - nur sind die Auswirkungen nicht ganz so dramatisch.
Schiedsrichter ja, aber viele Turniere können sich nicht für jeden Tisch einen qualifizierten Schiedsrichter leisten, wenn man bedenkt, dass in den USA tlw. auf großen Turnieren an 32 oder mehr Tischen gleichzeitig gespielt wird.

Es gibt dagegen einen netten Ansatz eines US-Ligamenschen, der nach jedem Break einen Pushout verlangt oder ein anderer, der generell nach dem Break einen weiteren Stoss an den Breaker vergibt - bei Wechselbreak. So ähnlich wie in American Rotation, ein Spiel, das ich übrigens dem 9-Ball um Längen vorziehe, das sich aber leider nicht durchgesetzt hat. Es wird auch immer mehr 10-Ball gespielt, weil man nicht ganz so leicht das Break manipulieren kann. Aber auch da gab es schon Zwischenfälle.



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Re: Billard Etikette - wer verhält sich richtig?

Beitragvon mikkes » 17.05.18 13:17

SINCERITAS hat geschrieben:no -> van den berg staubt ab -> besseres drama!


Der spielt nicht mehr aktiv!


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Re: Billard Etikette - wer verhält sich richtig?

Beitragvon nussbaumer1990 » 17.05.18 13:25

Eine einfache Lösung wäre, dass der Gegner das Rack kontrolliert und darauf bestehen darf, dass press aufgebaut wird. Unabhängig davon, ob 'rack your own' gilt oder nicht. So kann man zumindest das Problem mit den Gaps in den Griff bekommen. Zusätzlich würde ich die Folie verpflichtend einführen, da man mit der Folie immer press aufbauen KANN (eben auch dann, wenn der Gegner Gaps beanstanden würde). Für das Videobeispiel von oben mit dem Softbreak von Corey gibt es ja bereits eine Lösung, nämlich die Kitchen Rule.


Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten.

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Re: Billard Etikette - wer verhält sich richtig?

Beitragvon mikkes » 17.05.18 13:29

Titleist hat geschrieben:
LochNess hat geschrieben:Wie ist Filler negativ aufgefallen? Wusste gar nicht, dass er auch so ne van Boening-Attitüde hat.


Der ist anders unsportlich. Er schauspielert ganz gewaltig und tut generell das, was man maximales Sharking nennen könnte - "Eingeborenentänze" nach jedem Spiel im MC z.B. oder auch sein kindischer Auftritt nach Gewinn in China, nur als Beispiele. Das ist tlw. dermassen übertrieben, dass man es nur als bösartiges Sharking bezeichnen kann.



Es mag übertrieben und vielleicht auch geschauspielert sein (von einem gerade mal 20jährigen), aber diese Aktionen von im als Sharking hinzustellen ist schon ein wenig übertrieben. Ja das ist over, aber wer bitte schön als Profi lässt sich von übertriebenen Jubel oder Rumhampelei nach einem gewonnen Spiel/Match beeinflussen? Ich persönlich kann über sowas nur schmunzeln und.

Ein typisches Sharking ist für mich das Verhalten z.B. eines Earl Stricklands, der mitten im Match anfängt und alles kommentiert, den Gegner beleidigt, sich mit dem Publikum anlegt und einfach ausfallend wird. Damit beeinflusse ich meinen Gegner und sein Spiel und das gezielt.


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Re: Billard Etikette - wer verhält sich richtig?

Beitragvon jaehndan » 17.05.18 13:38

Titleist hat geschrieben:
LochNess hat geschrieben:Wie ist Filler negativ aufgefallen? Wusste gar nicht, dass er auch so ne van Boening-Attitüde hat.


Der ist anders unsportlich. Er schauspielert ganz gewaltig und tut generell das, was man maximales Sharking nennen könnte - "Eingeborenentänze" nach jedem Spiel im MC z.B. oder auch sein kindischer Auftritt nach Gewinn in China, nur als Beispiele. Das ist tlw. dermassen übertrieben, dass man es nur als bösartiges Sharking bezeichnen kann.



Das sehe ich beim Joshua nicht ganz so extrem.

Der Joshua ist mit Sicherheit nicht DAS Vorbild von einem charakterlichen Vorbild, ABER man muss auch mal bedenken, wie "alt" der Junge ist!!!

Was kannte er denn vor den China-Open bisher vom Billardzirkus? Die Eurotour? Ohne amerikanische oder asiatische Spitzenspieler! Sich bei den China-Open als 20-Jähriger durchzusetzen, einem Event, dass in Asien, den USA und England entsprechend medial verbreitet wird, das außerdem Zuschauer bietet und ein Preisgeld ausschüttet, was den Joshua in die Lage versetzt, tatsächlich den Traum vom Profi zu leben, ist schon mal eine solche Freude wert.
Ich habe dieses Jahr in meinem Verein einen vollkommen unerwarteten 2. Platz erreicht bei den Vereinsmeisterschaften. Selbst darüber habe ich mich wie Bolle gefreut und das mit 44!!!

Selbst die Freude beim Mosconi-Cup gönne ich ihm! Er war der jüngste Teilnehmer ALLER Zeiten und spielte im "Hexenkessel" in Las Vegas zusammen mit all den Stars, die er noch vor ein paar Jahren als Vorbilder hatte und er schlägt sie!!!

WAS ist daran schlecht zu finden? Wenn ich mir Jubelarien, von Fussballern nach Toren oder Meisterschaftsgewinnen, von Formel-1-Fahrern, Tennisspielern, Tischtennisspielern und sogar teilweise von Golfspielern ansehe, dann ist das durchaus vergleichbar! Da kommt auch keiner auf den Gedanken, das als Negativbewertung zu sehen.

Beim MC hat er sich in meinen Augen 1x hinterfragungswürdig verhalten... Als er kurz vor einer eher einfachen Neun mit ner Extension sich hinsetzte, um "einen Schluck Wasser" zu "zelebrieren".

Und in seinen jungen Jahren hatte er durchaus einige Allüren aufgezeigt, weshalb er ja sogar bestraft wurde und viele öffentlich sagen, dass er sich durchaus geändert hat.

Aber ich denke, das ist alles Ansichtssache.

Ich bin von Shane auch enttäuscht, aber auch von Hatch´s Verhalten während des MC´s. Wieso muss man solche (zumeist) nicht ständigen, fast ausschließlich im Billard zu extremen Diskussionen führenden, Ausnahmesituationen hernehmen, um im Allgemeinen auf den Sportler schließen zu können?
Nahezu jeder Fussballspieler fand sich schon mal in einer Situation, in der einfach total unangemessen reagiert hat. Ich erinnere mich da gern an Zidane, der ansonsten charakterlich eigentlich immer vollkommen korrekt auftrat. Denen verzeiht man solche Ausraster. Beim Billard werden dann in allen möglichen Foren ewige Diskussionen geführt usw...
Vielleicht hatte Shane an dem Abend noch ein Date mit ner tollen Frau und suchte nur einen Vorwand eher wegzukommen? Oder am Abend zuvor hatte er einen bösen Korb bekommen? Vielleicht hatte er auch kurz zuvor noch beim Zock mit Corey verloren? Keine Ahnung...

Das mit dem Gapping? Weiß nicht, schön ist das mit Sicherheit nicht, aber ich kann da nicht mal annähernd mitreden, weil ich noch nicht mal annähernd eine Möglichkeit sähe, wie mir eine Lücke im Rack nutzen sollte...



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Re: Billard Etikette - wer verhält sich richtig?

Beitragvon SINCERITAS » 17.05.18 13:50

dr.dave hat nach dem shaw vs shane incident ein schönes video hochgeladen mit einer analyse, wie kleine gaps im 9-ball den pfad der signifikanten bälle gegenüber dem press-aufbau verändern.


kind regards,
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Re: Billard Etikette - wer verhält sich richtig?

Beitragvon Buzut » 17.05.18 13:55

Billiard ist auch immer mit den "Gegner beindrucken" verbunden. Es ist ein Phycho Krieg an dem am Ende der
sich durchsetzt, der in diesen paar entscheidenen Minuten die bessere Nerven und das bessere Konzept hat.
Da wird bei den Profies halt mit vielen Mitteln gekämpft.

Unfaires Verhalten bzw. taktische Fouls gibt es in jeder Sportart. Diese werden hingenommen oder gar beklatscht.

Der Schiedsrichter hat die Aufgabe unfaires zu unterbinden.
Tut er das nicht, war es nicht regelwidrig oder er hat es nicht gesehen.

Filler ist noch zu jung. Da gehen manchmal die Pferde durch.



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Re: Billard Etikette - wer verhält sich richtig?

Beitragvon LochNess » 17.05.18 13:57

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LochNess hat geschrieben:Wie ist Filler negativ aufgefallen? Wusste gar nicht, dass er auch so ne van Boening-Attitüde hat.


Der ist anders unsportlich. Er schauspielert ganz gewaltig und tut generell das, was man maximales Sharking nennen könnte - "Eingeborenentänze" nach jedem Spiel im MC z.B. oder auch sein kindischer Auftritt nach Gewinn in China, nur als Beispiele. Das ist tlw. dermassen übertrieben, dass man es nur als bösartiges Sharking bezeichnen kann.



Es mag übertrieben und vielleicht auch geschauspielert sein (von einem gerade mal 20jährigen), aber diese Aktionen von im als Sharking hinzustellen ist schon ein wenig übertrieben. Ja das ist over, aber wer bitte schön als Profi lässt sich von übertriebenen Jubel oder Rumhampelei nach einem gewonnen Spiel/Match beeinflussen? Ich persönlich kann über sowas nur schmunzeln und.

Ein typisches Sharking ist für mich das Verhalten z.B. eines Earl Stricklands, der mitten im Match anfängt und alles kommentiert, den Gegner beleidigt, sich mit dem Publikum anlegt und einfach ausfallend wird. Damit beeinflusse ich meinen Gegner und sein Spiel und das gezielt.



sich nach nem gewonnen Match zu freuen, wenn auch etwas drüber,... ja mei, das find ich jetzt nicht dramatisch. Emotionen sind schon wichtig. Überall darf man sich freuen, warum nicht auch im Billard. Ich mein, Tennis ist auch ne Sportart, wo Konzentration und innere Ruhe wichtig ist, da freuen sie sich aber auch nach wichtigen, gewonnenen Ballwechseln mitten im Satz nach jedem Punkt. Da sagt auch keiner was. Daher finde ich (übertriebenes) Jubeln jetzt nicht dramatisch, zumal das Spiel eh aus ist. Also muss sich der Gegner auch nimmer groß konzentrieren.

Bei Strickland stimme ich ebenso zu. Das ist unfair. Jüngstes Beispiel, an was ich mich erinnern kann. World Pool Masters gegen Darren Appelton, als er regelmäßig "Time-Out" statt Extension sagte und sich dann beschwerte als die Zeit weggelaufen ist. Der weiß ganz genau, dass es Extension und nicht Time-Out heißt... Oder ebenso wunderte er sich, warum die Zeit nicht angehalten wurde, als er seine zig Tapes vom Finger ziehen wollte...
So wird der Gegner wirklich beeinflusst, aber nicht durch Jubeln nachm Spiel




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