PoolbillardThe Efren Reyes Cup

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mikkes
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Re: The Efren Reyes Cup

Beitragvon mikkes » 11.12.17 11:45

brennpunkt-lupo hat geschrieben:Also ich fand den MC heuer schon sehr spannend. Wird Suoquet irgendwann mal Mist spielen? Wird Filler irgendwann mal dann doch einen Ball verschiessen? Wird Shaw mit den Amis raufen? Und Überraschungen gab's doch auch. Van den Berg verkackt mit Ball in Hand und drei Bällen auf dem Tisch. Das hat mir den Glauben an die Menschheit wiedergegeben. Auch Profis sind manchmal so doof wie ich...


Das was Du aufzählst Lupo, war für mich eher unterhaltsam....spannend eher nicht.

Die teilweise irrwitzigen Fehler von NVB und dann später noch von SVB waren mehr als überraschend...ja doof spielen können wir alle :zuf: :zwi:


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Re: The Efren Reyes Cup

Beitragvon jaehndan » 11.12.17 12:25

Ich habe am Samstag mal das Erstrundenmatch vom Albin bei der WM angeschaut. Der machte bei Ball in Hand ein Foul indem er zu nem langen Zieher ansetzte, die Weiße über die anzuspielende 3 jumpte direkt in die Tasche...



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Re: The Efren Reyes Cup

Beitragvon Titleist » 11.12.17 12:30

brennpunkt-lupo hat geschrieben:Also ich fand den MC heuer schon sehr spannend. Wird Suoquet irgendwann mal Mist spielen?


Hat er doch auch schon. Wie jeder (Mensch, Billardspieler)? Aber der Mann hat sich immer gut benommen und Haltung gezeigt.

Wird Filler irgendwann mal dann doch einen Ball verschiessen?


Hat er doch auch, sogar im MC.

Wird Shaw mit den Amis raufen?


Kurz davor war es schon öfters. Weiß nicht, ob er es wirklich schon getan hat, zuzutrauen wäre es ihm.

Auch Profis sind manchmal so doof wie ich...


Oh ja, das 2. Spiel Shaw/SVB hat es ja von beiden Seiten bewiesen.

Und noch zu unser aller Liebling: das ist jetzt dein Problem, wenn du was gegen den Bewegungsablauf der Asiaten hast. Von mir aus kann Efren Reyes noch so rumschlackern, es gab seit ich denken kann keinen genialeren und nebenbei bemerkt auch noch symphatischeren Poolspieler. Ich hab ihn schon wirr gackernd mit Bustl zusammen unter einem Snookertisch sitzen sehen und Minuten später unfassbares Pool spielen sehen, nebenbei bemerkt ohne seine Gegner zu verarschen oder zu beleidigen oder respektlos zu sein. Er ist zurecht weltweit eine Poollegende, auch mit seinen Sprüchen. Und er weiss meiner Meinung mehr von diesem Spiel als alle anderen und es gab nie einen kreativeren Spieler als ihn. Und dass er mit der Haltung, die du bevorzugst nichts am Hut hat ist ja wohl auch nicht schlimm.... Deine Kritik an dem Thailänder Reyes, der auf den Phillipinen geboren ist, hat für mich so ungefähr den Charakter des Spruchs Richie Blackmores über einen seiner Gitarrenkollegen: "Clapton? Der kann halt nicht Gitarre spielen...."


Voll Deiner Meinung. Wenn alle Spieler so wie er und Souquet wären, wäre Pool wahrscheinlich im Fernsehen.



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Re: The Efren Reyes Cup

Beitragvon jaehndan » 11.12.17 12:48

Titleist hat geschrieben:Voll Deiner Meinung. Wenn alle Spieler so wie er und Souquet wären, wäre Pool wahrscheinlich im Fernsehen.


Weiß nicht... Bei Efren vielleicht schon, weil der hin und wieder mal nen "WOW"-Ball einstreut und mit seiner Art und dem immer lächelnden Gesicht eine gewisse Freude ausstrahlt. Ralf ist hingegen immer äußerst fokusiert (was TOP ist), was sich in seiner nahezu steinernen Mine widerspiegelt und er spielt für mich das schnörkelloseste Pool, welches Enthusiasten (wie mich) frohlocken lässt, weil wir wissen, wie schwer das ist, aber eben weniger publikumswirksam...

Und ja beim World Cup of Pool war Ralfs Spiel nicht wirklich stark.



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Re: The Efren Reyes Cup

Beitragvon Titleist » 11.12.17 12:51

@jaehndan: Da hast Du natürlich auch recht. Schönes Pool ist sicher nur für Enthusiasten schön. Reyes, auch Earl früher und so mancher andere (Buddy Hall fällt mir gerade ein) wären wirklich gut für das "gemeine Publikum".



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Re: The Efren Reyes Cup

Beitragvon Sylyf » 11.12.17 14:55

Das Hauptproblem beim MC ist, dass die Amerikaner da mit einer offensichtlich extrem negativen Einstellung rangehen, nämlich, gewinnen zu müssen, weil sie ja früher mal die uneingeschränkte Macht in der Pool-Welt waren (meinen sie jedenfalls), und reichlich Schiß in der Buchse. Sie haben auch einfach noch nicht erkannt, dass es nicht genug ist, die 5 besten (laut einer Rangliste) an den Start zu schicken. Das reicht aber nicht, wenn sie es nicht schaffen, ein Team zu bilden, mit Teamplayern, die auch füreinander kämpfen. Und wenn sie mal Grund zum Jubeln haben (was nicht oft vorkommt), dann sieht das doch sehr gezwungen aus. Ich wette, auch die Europäer würden gern mal wieder 4 Tage Pool bis zum Captain´s Pick sehen wollen, denn die fahren ja auch dahin, um zu spielen. Die Amis sollten sich jetzt 5 Jahre Ruhe vom MC gönnen, ein Team bilden, dass die beiden Jahre vorm nächsten MC (2022) zusammen reist, trainiert, spielt, lebt, wächst. In der Zwischenzeit spielen wir den Reyes-Cup gegen Leute, die es können...

Und ich würde auch die Möglichkeit guter Stimmung in Asien nicht negieren wollen, die können schon Gaudi machen. Wenn es in Japan, Taiwan oder auf den Philippinen stattfindet, ist Stimmung mit Sicherheit vorhanden. In China sind die Leute ja von Haus aus eher zugeknöpft, das merkt man ja auch bei den Snookerturnieren, da ist es meistens recht still auf den Rängen im Vergleich zu Europa, obwohl es die Turniere dort auch schon seit relativ langer Zeit gibt. Aber es entspricht vielleicht einfach nicht dem chinesischen Naturell, so frenetisch zu jubeln, wie wir es gewöhnt sind, jedenfalls nicht bei (Pool-)Billard.

Ich freu mich auf jeden Fall, wenn man so ein Event auf die Beine stellen würde. Und das mit den Zeiten kriegt man auch irgendwie hin, irgendeiner hat aufgrund der Zeitverschiebung immer das Nachsehen. Wenn es in Europa stattfindet, ist das für die Pinois auch ungünstig, denn auch dort gehen Leute geregelten Arbeitszeiten nach. Wenn bei uns die Formel 1 aus Amerika oder Asien/Australien übertragen wird, gucken sich die Leute das auch zu nachtschlafener Zeit an.

Gruß



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Re: The Efren Reyes Cup

Beitragvon jaehndan » 11.12.17 15:26

Mit dem Unterschied, dass die Formel 1 am Wochenende stattfindet und wohl auch der Efren Reyes-Cup eher in der Woche stattfinden wird, weil man dem dichtgedrängten Billardwochenend-Terminkalender nicht auf die Füße treten bzw. den Protagonisten die Teilnahme an entsprechend stattfindenden Turnieren verweigern will.



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Re: The Efren Reyes Cup

Beitragvon Sylyf » 11.12.17 15:39

Dann kann man es halt nicht live sehen... geht halt nicht immer. Wir werden es überleben. Wer es unbedingt nötig hat, muss halt Urlaub nehmen oder Kasse machen. Machen bei einer Fußball-WM ja auch genug Leute, die meinen, sich das nicht entgehen lassen zu können. warten wir erstmal ab. Da das ja wohl ein Matchroom-Event ist, schätze ich, dass die erste Austragung in Europa stattfinden wird, und das zu unseren Zeiten, also prime time 20 Uhr. Da Matchroom außerdem ein europäischer Anbieter ist, haben die das Sagen. Die Amis haben sich ja dieses Jahr ja auch nach uns richten müssen und um 11 Uhr Ortszeit gespielt. Man wird einen Kompromiss finden, so oder so.

Gruß



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Re: The Efren Reyes Cup

Beitragvon mikkes » 11.12.17 16:15

Sylyf hat geschrieben:Das Hauptproblem beim MC ist, dass die Amerikaner da mit einer offensichtlich extrem negativen Einstellung rangehen, nämlich, gewinnen zu müssen, weil sie ja früher mal die uneingeschränkte Macht in der Pool-Welt waren (meinen sie jedenfalls), und reichlich Schiß in der Buchse. Sie haben auch einfach noch nicht erkannt, dass es nicht genug ist, die 5 besten (laut einer Rangliste) an den Start zu schicken. Das reicht aber nicht, wenn sie es nicht schaffen, ein Team zu bilden, mit Teamplayern, die auch füreinander kämpfen. Und wenn sie mal Grund zum Jubeln haben (was nicht oft vorkommt), dann sieht das doch sehr gezwungen aus. Ich wette, auch die Europäer würden gern mal wieder 4 Tage Pool bis zum Captain´s Pick sehen wollen, denn die fahren ja auch dahin, um zu spielen. Die Amis sollten sich jetzt 5 Jahre Ruhe vom MC gönnen, ein Team bilden, dass die beiden Jahre vorm nächsten MC (2022) zusammen reist, trainiert, spielt, lebt, wächst. In der Zwischenzeit spielen wir den Reyes-Cup gegen Leute, die es können...


Gruß


Das Hauptproblem ist, dass die meisten amerikanischen Profis (mit Ausnahme von SVB) nicht ins Ausland fliegen, um dort auf den grossen Tunieren gegen die stakren Asiaten und Europäer zu spielen. Sie spielen fast ausnahmslos die amerikanischen Turniere (hier auch häufig Barbox Turniere) und kennen daher auch nur den "internen" Wettkampf. Die derzeit 5 stärksten Amerikaner (oder entsprechend die, die sich in den letzten Jahren für den MC qualifiziert haben), sind nicht in der Lage gegen die Top 20 aus Europa zu gewinnen. Ich sehe derzeit auch keine Spieler (mit Ausnahme von SVB und vielleicht zukünftig Billy Thorpe) die dazu in der Lage sind.


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Re: The Efren Reyes Cup

Beitragvon Sylyf » 11.12.17 16:51

mikkes hat geschrieben:
Das Hauptproblem ist, dass die meisten amerikanischen Profis (mit Ausnahme von SVB) nicht ins Ausland fliegen, um dort auf den grossen Tunieren gegen die stakren Asiaten und Europäer zu spielen. Sie spielen fast ausnahmslos die amerikanischen Turniere (hier auch häufig Barbox Turniere) und kennen daher auch nur den "internen" Wettkampf.


Meine Rede seit Jahren. Das hat so wohl auch Johnny Archer mal gesagt. Auch, was die Jugendarbeit angeht, haben wir in Europa und auch die Asiaten einen Monster-Vorsprung vor den Amis.

Gruß



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Re: The Efren Reyes Cup

Beitragvon brennpunkt-lupo » 14.12.17 13:19

Nochmal zur Spielstärker der Amerikaner. Ich bin da bei euch, dass (ich verallgemeinere jetzt einfach mal) die Amis so wie sie im Moment spielen, keine Chance gegen die Top 30 aus Europa haben. Ich sehe aber den Unterschied nicht so sehr in der individuellen Klasse oder den technischen Fähigkeiten der Spieler. Ich sehe vielmehr, dass die Fehler eigentlich immer aus "Hit-and-hope"-Bällen entstehen. Ball einfach mal reingeschubst und nicht auf die Stellung für den übernächsten Ball gekuckt oder auch einfach mal wild in der Gegend rumgejumpt. Das mag schon sein, dass man auf die Art und Weise in USA bei vielen Turnieren ganz vorn landen kann, aber wenn man sich mal Eurotour-Partien anschaut und analysiert sieht man sowas nur von den Leuten, die halt nicht Achtelfinale spielen oder zumindest sehr selten.
Selbst in der Kreisklasse bei uns ist es schwer, mit der "altmodischen" Spielweise zu bestehen, das habe ich leidvoll erfahren müssen. Du musst heute schon "gscheid" spielen und auch mal zwischendurch das Hirn einschalten und den Technikchip einsetzen, dann klappts auch mit dem Gewinnen. Immer nur alles reinschiessen geht halt heute nicht mehr, zumal auf dem Material, das heute benutzt wird mit sauengen Taschen etc. Sogar ich hab mittlerweile kapiert, dass Bälle die Bande lang mit Mach 2 und Rechtseffet-Maximalzug nur noch fallen, wenn alles stimmt am Stoß. Grob die Himmelsrichtung anpeilen und draufzimmern is nicht mehr. Und auf Mosconi-Cup-Niveau ist es halt noch viel schlimmer: da wird ja auch fast alles reingeschossen. Aber bei den Amis ist mir oft aufgefallen, dass sie sogar beim Absprechen im Doppel öfter mal gesagt haben, "ach, den hack ich jetzt mal weg und dann schauen wir mal was rauskommt". Und wenn ich das schon im Doppel sage mit der Gefahr, dass mein Partner dann irgendwas unmögliches liegen hat...


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Re: The Efren Reyes Cup

Beitragvon mikkes » 14.12.17 14:44

Es wird ja überall in den Billard-Foren darüber gesprochen, dass die Amis, gerade was das Savespiel, die Kickstösse und ihr Taktikspiel "meilenweit" hinter dem der Europäer ist. Und das ist auch deutlich zu erkennen gewesen. In manchen Situationen hat man genau gesehen, dass Sie gar nicht wussten, was sie mit dem entsprechenden Ball anfagen sollten und dann ist meistens eher ein Hit + Hope daraus geworden.


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Re: The Efren Reyes Cup

Beitragvon Sylyf » 14.12.17 15:09

mikkes hat geschrieben:Es wird ja überall in den Billard-Foren darüber gesprochen, dass die Amis, gerade was das Savespiel, die Kickstösse und ihr Taktikspiel "meilenweit" hinter dem der Europäer ist. Und das ist auch deutlich zu erkennen gewesen. In manchen Situationen hat man genau gesehen, dass Sie gar nicht wussten, was sie mit dem entsprechenden Ball anfagen sollten und dann ist meistens eher ein Hit + Hope daraus geworden.


Absolut. Vielleicht ist einfach die Zeit zu knapp bemessen. Scheiß Shotclock. Manchmal wird auch die Wahl, ob safe zu spielen ist oder lieber einen riskanten Ball mit Chance auf gute Stellung, einfach falsch getroffen.

Back to topic: Ich freue mich wahnsinnig auf den Wettbewerb, das wird sicher ein Fest, und dazu noch auf Augenhöhe, denke ich. Verlieren wäre auch keine Schande, besonders gegen die Asiaten. Wenn man sich die heute zu Ende gegangene WM anschaut: über die Hälfte in der Runde der letzten 64 sind Asiaten.

Wieder off Topic: Und wie viele Amerikaner haben überhaupt bei der WM mitgespielt? EINER!!! Und zwar nicht van Boening, sondern Hunter Lombardo. Traurig, sehr traurig. Ich bezweifle, dass die Amerikaner, wenn sie mit dem diesjährigen Line up (oder dem der letzten 8 Jahre, egal) gegen ein asiatisches Team angetreten wären, überhaupt einen Stich gesehen hätten.

Grundsätzlich sehe ich die Asiaten nämlich vielleicht sogar noch ein Stück stärker als die Europäer, aber auch nur marginal.

Zumindest werden sie bestimmt den gleichen Teamgeist, Enthusiasmus, Ehrgeiz und Lust wie "wir" (Europäer) mitbringen, und auch mal lächeln oder gar lachen. Was die Amis jedesmal für eine Fresse ziehen, ist ja nicht auszuhalten!!!

Gruß



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Re: The Efren Reyes Cup

Beitragvon mikkes » 14.12.17 15:20

Sylyf hat geschrieben:
Was die Amis jedesmal für eine Fresse ziehen, ist ja nicht auszuhalten!!!

Gruß


Wenn du in den letzten Jahren so häufig mit hohen Ergebnissen geschlagen worden wärst, dann würdest du wohl auch "so eine Fresse ziehen". Die Amis sind halt super frustriert, dass sie in den letzten Jahren einfach gar keine Schnitte mehr gegen die Europäer haben. Bei so einem Frust "zieht man halt Fresse" und fängt an verbal oder per Handlungen zu "entgleisen".


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Re: The Efren Reyes Cup

Beitragvon Sylyf » 14.12.17 15:55

mikkes hat geschrieben:
Sylyf hat geschrieben:
Was die Amis jedesmal für eine Fresse ziehen, ist ja nicht auszuhalten!!!

Gruß


Wenn du in den letzten Jahren so häufig mit hohen Ergebnissen geschlagen worden wärst, dann würdest du wohl auch "so eine Fresse ziehen". Die Amis sind halt super frustriert, dass sie in den letzten Jahren einfach gar keine Schnitte mehr gegen die Europäer haben. Bei so einem Frust "zieht man halt Fresse" und fängt an verbal oder per Handlungen zu "entgleisen".


Du, da bin ich voll bei dir, 100% Zustimmung :bin: auch aus eigener Erfahrung (natürlich auf wesentlich geringerem Niveau!) Ich bin leider nicht lang genug dabei, aber hier würde mich mal interessieren, ob die Europäer, die ja vor 15-20 Jahren auch jahrelang von den Amis demontiert wurden, damals auch so trübe aus der Wäsche geschaut haben, oder ob es sportlich genommen wurde.

Gruß




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