PoolbillardMosconi-Cup Team Europe

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Re: Mosconi-Cup Team Europe

Beitragvon SCBerlin » 06.12.17 21:09

Den Mythos, dass die Zocker in den Hinterzimmern die besten Spieler sind, höre ich schon seit Jugendzeiten in verschiedenen Varianten.
Dabei läuft das Zocken immer darauf aus, dass ein starker Spieler einen schwachen Spieler (mit Geld) melkt. So habe ich das immer erlebt, wenn ich damit in Berührung kam, und wie sollte es auch anders sein, denn wenn du mit Leuten auf Augenhöhe zockst, kommst du zu keinem Einkommen. Also hat Zocken weniger was mit Können, sondern vor allem mit Skrupellosigkeit zu tun. Denn die Opfer haben oft ein Abhängigkeitsverhältnis, eine Art Spielsucht.
Klar müssen Zocker auch spielen können. Aber eben nicht auf dem Niveau von SvB. Vielleicht eher maximal das Niveau von Oscar Domiguez. Alles andere halte ich für Mythos, weil es eben irgendwie eine spannende Vorstellung ist, dass die wahren Cracks verborgen von der Welt in verrauchten Hinterzimmern das wahre Billard zeigen...



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Re: Mosconi-Cup Team Europe

Beitragvon brennpunkt-lupo » 06.12.17 21:13

Da sind jetzt ein paar Riesensteine von Amerikas Billardseele gefallen. Geht doch. Ohne Mimimi könnens sie's wohl doch.


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Re: Mosconi-Cup Team Europe

Beitragvon Breakfoul » 06.12.17 21:25

SCBerlin hat geschrieben:Alles andere halte ich für Mythos, weil es eben irgendwie eine spannende Vorstellung ist, dass die wahren Cracks verborgen von der Welt in verrauchten Hinterzimmern das wahre Billard zeigen...

Genau. Das sind diese sagenumwobenen, geheimnisumwitterten Cracks, deren Gesichter jedoch niemand so richtig kennt. Die haben alle Höchstserien von > 500. Aber nicht beim 14/1, sondern beim 9-Ball... :meg: :lac:

M.Galabant hat geschrieben:Typisch Amis, sorry!

Typisch M.Provokant... :zun:



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Re: Mosconi-Cup Team Europe

Beitragvon M.Galabant » 06.12.17 21:46

Breakfoul hat geschrieben:
M.Galabant hat geschrieben:Typisch Amis, sorry!

Typisch M.Provokant... :zun:


Kann ich meinen Usernamen selbst ändern? Dann nehm ich das. :zuf:
Aber sonst bleibe ich dabei - typisch Amis.

Und diese Cracks können sonst nix, haben kein normales Leben, keine Freunde, kein Haus und sicher keinen Partner.
Traurig, traurig.
Zuletzt geändert von M.Galabant am 06.12.17 21:55, insgesamt 1-mal geändert.



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Re: Mosconi-Cup Team Europe

Beitragvon brennpunkt-lupo » 06.12.17 21:52

Andre Heller war's...


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Re: Mosconi-Cup Team Europe

Beitragvon Titleist » 06.12.17 21:55

SCBerlin hat geschrieben:Den Mythos, dass die Zocker in den Hinterzimmern die besten Spieler sind, höre ich schon seit Jugendzeiten in verschiedenen Varianten.


Die Zockerszene in den USA ist komplett anders als hier. Sicher gibt es die kleinen "Abzocker", dort "hustlers" genannt auch dort - und nicht wenige. Aber z.B. ist auch bekannt, dass SVB schon mal um $ 70k gespielt hat - mit "weight" - also 1, 2 oder mehr Kugeln Vorgabe beim 9-ball. Vierstellige Beträge sind normal bei den großen Zockern, 5-stellige auch nicht so selten. Da spielen keine C-Klasse-Spieler - ausser sie stinken vor Geld und wollen mal gegen SVB spielen verlieren. Auf AZB kannst Du Teile davon nachlesen, wenn auch nur an der Oberfläche gekratzt. Ich war selber schon als Zuschauer bei einem Spiel um 10k dabei, Set mit 9 Spielen 9-Ball. Dazu kommen noch die ganzen Nebenwetten, die die Zuschauer/Sponsoren (wohlhabende Gönner des einen oder anderen Spielers) plazieren. Auch davon bekommt der Gewinner einen Anteil ab. Da kommen dann leicht mal 15k zusammen, die der Gewinner mitnimmt.

Es gibt in den USA nicht wenige Spieler, die sich als "on the road" bezeichnen. Die reisen in einem Wohnwagen oder Motels durch die Gegend und leben davon. Ist nicht einfach, seinen Jahresverdienst mit Pool zu machen.

Von diesen Oberklasse-Zockern sind einige dabei, die ausser SVB besser wären, als die jetzigen MC-Spieler. Aber die machen da aus guten Gründen nicht mit.

Justin Bergman hat die Rechnung anlässlich des diesjährigen MC mal aufgemacht - es lohnt sich für ihn nicht, an den Turnieren überall teilzunehmen. Weil er nämlich schlechtestenfalls 5k oder mehr in der Kreide ist, bevor er überhaupt für den MC nominiert wird. (Eintrittsgelder, Hotels, Flüge, Essen usw.) Und das, selbst wenn er hin und wieder passabel bis gut plaziert auf einem Turnier. Es ist illusorisch anzunehmen, dass er jedes der Qualiturniere unter den letzten 3 abschliesst und alles darunter ist seiner Rechnung nach ein Minusgeschäft.



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Re: Mosconi-Cup Team Europe

Beitragvon redsnapper » 06.12.17 21:59

Titleist hat geschrieben:
Apropos Filler/Hatch. Alle beide sind mir unsympathisch. Filler mit seinem Rumgehampel nach jedem gewonnenen Spiel und den kleinen Psychotricks (Wasser trinken usw.) und Hatch, weil er nicht die Größe hat, trotzdem seine Flosse rauszustrecken.

Gentlemen wie Efren Reyes waren mir allemal lieber als viele, die jetzt im MC den Affen machen bzw. die sich vorher schon öfters danebenbenommen haben wie z.B. Shaw. Ralf Souquet und auch SVB dagegen haben sich m.W. bisher immer anständig präsentiert. Earl wurde (zu Recht) immer kräftig kritisiert - aber erwar zumindest meist amüsanter als Filler und Hatch - als Person. Die 2 nerven mich bloß.


Das sehe ich ganz genauso. Der Joshua macht sich meiner Meinung nach viel kaputt mit seinem Verhalten. Insbesondere bei den anderen Spielern. Das ist natürlich nur eine Vermutung, den ich spreche leider nicht so oft mit Spielern die auf einer Ebene mit Filler stehen :zwi:
Eigentlich Schade, den sein Talent und sein Spiel sind genial anzusehen und von allen am besten Fernsehtauglich.



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Re: Mosconi-Cup Team Europe

Beitragvon M.Galabant » 06.12.17 22:14

Titleist hat geschrieben:Die Zockerszene in den USA ist komplett anders als hier. Sicher gibt es die kleinen "Abzocker", dort "hustlers" genannt auch dort - und nicht wenige. Aber z.B. ist auch bekannt, dass SVB schon mal um $ 70k gespielt hat
....


Ja, das ist ja hinlänglich bekannt. Auch, daß die Amis sich immer über die "short races", also kurzen Matches bis 5 beschweren.
Die spielen normal ja sowas bescheuertes wie auf 30...50...200 und denken dann, das sei aussagekräftiger.

Wer azbillards jedoch aufmerksam liest merkt auch, wie die Amis auf ihr eigenes Team "schimpfen" bzw. anerkennen, daß die Europeans einfach auf einem völlig anderen Level spielen, daß sie als echtes Team auftreten und niemals aufgeben, extrem überlegt spielen und irre Safeties hinknallen. Auch fehle es den Amis selbst an extrem belastbaren "fundamentals".
Und ja, dieses Jahr ist das Niveau tatsächlich nochmal gestiegen und auch die Paarungen waren unheimlich interessant.

Von den Amis ist einzig der Thorpe interessant - der kann sogar lachen, wenn der Filler die irrsten Dinge reinknallt.
Ein guter Zocker ist halt noch lange kein guter, strukturierter Billardspieler, der unter Druck das tut, was getan werden muss.

Gruß,
M. Provokant



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Re: Mosconi-Cup Team Europe

Beitragvon brennpunkt-lupo » 06.12.17 22:20

Ja klar, wär natürlich schon besser wenn Filler mit Grabesmiene einen Ball nach dem anderen verkacken würde. Hallo? Der ist halt so. Das kann man mögen oder nicht, aber er soll sich um Gottes Willen nicht verbiegen, so lange er eine solche Leistung bringt.


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Re: Mosconi-Cup Team Europe

Beitragvon redsnapper » 06.12.17 22:38

brennpunkt-lupo hat geschrieben:Ja klar, wär natürlich schon besser wenn Filler mit Grabesmiene einen Ball nach dem anderen verkacken würde. Hallo? Der ist halt so. Das kann man mögen oder nicht, aber er soll sich um Gottes Willen nicht verbiegen, so lange er eine solche Leistung bringt.


Es hat doch gar keiner geschrieben das er den Untertaker spielen soll :nac: Ein gesundes Mittelmaß wäre vielleicht gut. Ist halt mein Empfinden wenn ich mir den MC so ansehe. Aber auch an einem Filler muß Kritik erlaubt sein,
muß ja niemand teilen.
In meinen Augen ist da viel Schauspielerei und nicht authentisch.
Sein Spiel ist wie gesagt eine Augenweide.



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Re: Mosconi-Cup Team Europe

Beitragvon Titleist » 06.12.17 22:55

M.Galabant hat geschrieben:Ja, das ist ja hinlänglich bekannt.


Hatte ich bislang nicht den Eindruck. Zumindest was den MC und die Qualifikation samt Kosten dazu anbelangt hast Du jetzt nicht großes Wissen demonstriert.

Auch, daß die Amis sich immer über die "short races", also kurzen Matches bis 5 beschweren.
Die spielen normal ja sowas bescheuertes wie auf 30...50...200 und denken dann, das sei aussagekräftiger.


Redest Du von 14.1? Ansonsten sind Deine Zahlen Unsinn. Sets von 11, 13 oder 15 werden meist diskutiert, vielleicht auch minimal darüber. Über 30,50 oder gar 200 habe ich beim 9-ball, 8-ball usw. noch niemanden reden hören.

Und klar ist doch: ein Set von 5 - egal ob mit alternating oder winner break ist viel mehr Glückssache als einer über 11, 13 oder 15 Spiele. Verstehe nicht, was daran falsch sein sollte.

Wer azbillards jedoch aufmerksam liest merkt auch, wie die Amis auf ihr eigenes Team "schimpfen" bzw. anerkennen, daß die Europeans einfach auf einem völlig anderen Level spielen, daß sie als echtes Team auftreten und niemals aufgeben, extrem überlegt spielen und irre Safeties hinknallen. Auch fehle es den Amis selbst an extrem belastbaren "fundamentals".


Ja, und? Es wurde aber eben auch schon lange vor der Auswahl der Spieler darüber diskutiert, dass der jetzige Mannschaftsqualifikationsmodus keine Aussicht auf Besserung gibt. Da eben viele Spieler (Bergman war nur 1 Beispiel) sich gar nicht qualifizieren wollen bzw. es sich nicht leisten können. Da die ja auch von was leben müssen.

Die jetzige Mannschaft besteht aus einem dünnen Fundus reiner Turnierspieler und ein paar Ex-Zockern, die mit zocken nicht mehr genug Kohle machen. Ausser Shane verdient von denen m.W. keiner mehr die grosse Kohle mit Billard. Andere bessere Zocker oder nur regional spielende 1a-Spieler schaffen es nie aufgrund des Qualifikationsmodus in die MC-Mannschaft. Da liegt die Misere begraben.

Ein guter Zocker ist halt noch lange kein guter, strukturierter Billardspieler, der unter Druck das tut, was getan werden muss.


Nicht unbedingt. Aber gute Zocker brauchen sehr starke Nerven. Denn die spielen meist um eigenes Geld. Und da sind einige dabei, die sehr wohl nervenstärker als das jetzige MC-Team USA wären. Und die Top-10% der Oberklasse-Zocker spielen durchaus auf MC-Niveau, nur wollen die nicht für die paar Kröten antreten. Die Rechnung ist doch ganz einfach - Bergman sagte es kostet ihn u.U. 5k+ die Quali zu bestreiten. Der MC bringt ihm 10k ein, sofern er denn überhaupt aufgestellt wird. (Vom Gewinnen wollen wir jetzt mal erst nicht reden, dann wären es 20k). Inzwischen laufen aber auch seine normalen Rechnungen zuhause weiter, die 5k+ sind ja nur das, was er reinschustert für Flüge, Hotels, Essen und Eintrittsgelder für die Turniere. Die ganze Zeit laufen aber noch seine normalen Kosten wie Autoversicherung, Wohnung und weiß-Gott-was-noch ein normaler Mensch, der nicht gerade im Wohnmobil lebt, so hat. Ist doch einfach auszurechnen - Billard musst Du Dir gerade in den USA leisten können. Denn dort fängt Dich kein "Sozialstaat" im Notfall auf.



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Re: Mosconi-Cup Team Europe

Beitragvon eckeneckepen » 06.12.17 23:17

kann mal einer wiederholen, was Dominguez über das Publikum gesagt hat? Ich hab es leider nicht mitbekommen.


Gruß


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Re: Mosconi-Cup Team Europe

Beitragvon SCBerlin » 06.12.17 23:33

Titleist hat geschrieben:gute Zocker brauchen sehr starke Nerven. Denn die spielen meist um eigenes Geld. Und da sind einige dabei, die sehr wohl nervenstärker als das jetzige MC-Team USA wären. Und die Top-10% der Oberklasse-Zocker spielen durchaus auf MC-Niveau, nur wollen die nicht für die paar Kröten antreten.


Ich finde das durchaus interessant, was du schreibst, bin aber nicht 100% überzeugt.
Zur Causa Bergman stellt sich die Frage, warum er nicht über captain's pick, oder wie das heißt, nominiert wurde?

Ansonsten: Der Mythos lebt. Soll es nicht auch in den Philippinen noch viel bessere Spieler als Efren Reyes geben, die man nie zu Gesicht bekommt...?



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Re: Mosconi-Cup Team Europe

Beitragvon M.Galabant » 06.12.17 23:45

eckeneckepen hat geschrieben:kann mal einer wiederholen, was Dominguez über das Publikum gesagt hat? Ich hab es leider nicht mitbekommen.


Meinst Du "It's OK to make some noise" ?



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Re: Mosconi-Cup Team Europe

Beitragvon miramanee » 06.12.17 23:59

Auch, daß die Amis sich immer über die "short races", also kurzen Matches bis 5 beschweren.
Die spielen normal ja sowas bescheuertes wie auf 30...50...200 und denken dann, das sei aussagekräftiger.


klar ist ein Race auf 15 und mehr aussagekräftiger als auf 5,7 oder 9 wie auch Winnerbreak.

Beim Backgammon z.B. kann man nicht sagen das der bessere Spieler der ist der auf 5 Spiele gewonnen hat.

Wenn man aber auf 15 oder mehr Punkte spielt (ich meine jetzt nicht verdoppeln etc.) sondern ganz normale Spiele mit maximal Backgammon also 3 Punkte dann kann man sagen wer auf langer Sicht der bessere ist.

Ich teile die Meinung von Titleist lese auch sehr viel in AZ Forum und bin mir ziemlich sicher es gibt noch versteckte Pro's ala SVB,Shaw,Pagulayan etc.

Und nicht alle sind böse und zocken die Leute ab.

Einer der mit so einem zockt und z.B. einen AAA+ Level hat wird schon nach kurzer Zeit merken das der andere immer einen Tick besser ist und am besten aufhören mit ihm weiterzuspielen.

Das nennt man halt Lehrgeld bezahlt zu haben.

Ist mir auch passiert aber mein Gegner war voll ok und hat mich damals als ich 15 war aufgeklärt auf was man so achten muss.




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