PoolbillardOberarm beim Stoss bewegen oder nicht?

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zenker_bln
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Beitragvon zenker_bln » 22.05.06 14:30

Baeff hat geschrieben:
zenker_bln hat geschrieben:
Baeff hat geschrieben:@zenker_bln: die frage ist, wie lange der oberarm fixiert sein soll. wie willst du schön durchgehen, wenn der oberarm während des ganzen stoßes fixiert ist?


Die ca. 12cm, die man durch die Weisse durchgeht, bekommst du auch aus dem Elbogen hin!


ja, schon. und wo ist dann deine queuespitze? vermutlich hast du inzwischen das tuch aufgeschlitzt :zwi:


Garantiert nicht! Ausser du willst extrem unterhalb der Mitte ansetzen.



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Beitragvon MFelsen » 22.05.06 14:56

Ich finde diese Diskussion sehr interessant, weil hier zwar unterschiedliche Meinungen auf einander treffen, aber die ultamitive Begründung ob nachziehen oder nicht eigentlich noch ausgeblieben ist. Grundsätzlich würde ich auch "nicht nachziehen" sagen, da dadurch objektiv gesehen weniger schief gehen kann, aber viele Profispieler belehren uns eines besseren. Wahrscheinlich ist die Antwort auf die Frage:"Es kommt auf den individuellen Spieler und seine persönliche Veranlagung an" :ac:



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Beitragvon KesslerUrs » 22.05.06 14:59

Felsen

Danke für Deine Unterstützung;-)

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Beitragvon Baeff » 22.05.06 15:07

da stimm ich zu... das liegt wohl daran, dass keiner so richtig sagen kann, warum durchgehen gut und notwendig ist und vor allem wie weit.

wenn klar wäre, dass man weit (was immer das jetzt auch konkret bedeutet) durchgehen muss folgt m.E. logischerweise daraus, dass man den oberarm auch nachzieht. wenn man durchgehen möchte ohne nachzuziehen schwingt die hand nach oben und die spitze wandert dann nach unten...
jeder kennt die übung mit ner weinflasche, bei der man mit dem queue möglichst nicht streifen sollte. bei kleinen bewegungen ist das gut möglich, sobald man aber größer bewegungen macht wird es schwierig, die spitze ruhig zu halten.
ohne nachziehen des oberarms kann man die spitze nicht eben halten und keine gerade bewegung mit der spitze machen... :zwi:


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Beitragvon Baeff » 22.05.06 15:54

@fluppe: das versteh ich nicht, wieso ist mit abgesenktem oberam gewährleistet, dass die queuespitze sich immer gerade bewegt?? :sha:


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Beitragvon Baeff » 22.05.06 16:36

ja, verständlicher... schwierig zu beurteilen :vew:
bewegung im oberarm zum zeitpunkt des treffens ist m.E. ein zusätzlicher unsicherheitsfaktor, hmmm


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Beitragvon Simple » 22.05.06 16:56

Fluppe hat geschrieben:Ich denke auf meiner Zeichnung sieht man das Problem des fixierten Elbogen sehr deutlich.

Deine Zeichnung ist leider nicht allgemein genug. Warum, habe ich oben geschrieben.
Fluppe hat geschrieben:Ums dann auch mal in Worte zu fassen:
Geht es nur ums reine Zielen und Ball versenken, also ohne jede Technik, dann ist ein fixierter Ellbogen vielleicht vorteilhaft, weil weniger Hebel/Bewegung (zumindest theoretisch und nicht zwangsläufig!).
Geht es aber um Technik = Wirkung/Wirkungsgrad, gibt es Probleme.

Das bedeutet, Steven Hendry oder Peter Ebdon haben schlechte Technik. Widerspruch, die Behauptung stimmt nicht :)
Fluppe hat geschrieben:Nach der Zeichnung bedeutet das, triffst Du die Weisse VOR dem optimalen Treffpunkt, spielst Du in der Regel einen Laufball, weil Queue zieht nach oben (siehe Zeichnung).
Triffst Du die Weisse NACH dem optimalen Treffpunkt, spielst Du einen sogenannten "Kill". Das soll heissen, Du klaust der Weissen jegliche Technik/Wirkung. Dieses Phänomen ist auch das berühmte "Abnicken" von Stössen. Mit diesem "Abnicken wirst Du z.B. die Übung (Weiß auf Kopfpunkt - Farbe auf Mittelpunkt bzw. +1/2 oder +1 Diamant weiter - Weiß soll vor der Farbigen an Deiner Bande ankommen) nicht auf die Reihe bekommen.

Ich verstehe nicht, was das alles mit dem fixierten Ellenbogen und Physik zu tun hat.
Robert Byrne hat geschrieben:10. The direction, speed, and spin of the cueball are results of how hard the cue hits it, how the cue is oriented in space at the moment of contact, and the eccentrity of the hit (how much off center). Having nothing to do with cueball behavior are such things as the wrist (rigid or flexible), the grip (tight or loose), the follow-through (short or long, straight or crooked), the mental attitude of the player, or body English. Those who believe such things affect the cueball are guilty of voodoo pool....

Fluppe hat geschrieben:Mein Fazit: mit fixiertem Ellbogen kannst Du niemals so viel Wirkung auf die Weisse bekommen im Vergleich zum abgesenkten Ellbogen. Oder anders ausgedrückt: Was nutzt Dir eine (rein theoretisch) ultimative Trefferquote, wenn die Weisse nicht das macht, was sie soll.

Dein Fazit ist leider falsch, und das bestätigen (muss ich zum x-ten mal wiederholen) Snookerspieler.
Fluppe hat geschrieben:Also muss doch was dran sein, wenn es die Pros machen !(mal ganz abgesehen von der reinen Theorie)

Da ist ein Argument! Lasst uns doch alle wie Bustamante schwingen.


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Beitragvon KesslerUrs » 22.05.06 17:06

Simple

Ich denke, dass Snookerspieler auch ein bisschen von kleineren, leichteren Bällen profitieren, auch von schnelleren Banden, nachgehen tun sie nämlich auch leicht, einige zunindest....

GUK


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Beitragvon Simple » 22.05.06 17:10

Urs, was hat ein Zugball über den ganzen Tisch mit Banden zu tun? :) Vergleiche bitte kleinere Bälle mit deutlich härteren unflexiblen Queues.
Dass einige "droppen", habe ich selber erwähnt. Interessant sind aber die, die das nicht tun.
Was ist bei Ronny O. falsch? :)


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Beitragvon KesslerUrs » 22.05.06 17:21

Simple

Dass Snookerspieler eine saubere Technik haben ist unbestritten.
Ebenso unbestritten ist, das die Bälle leichter sind; ich spiele in einem Club, der von einem Ex-Snookerpro geführt wird, entsprechend viele Snookerspieler spielen da auch mit. Die sagen mir alle das selbe, und selbst ich habe das gemerkt;-))
Du hast aber auch Recht, wenn Du die Cue's ansprichst, die sind unflexibler,entsprechend eben auch eine saubere technik notwendig....
Aber ebenso kannst Du nicht verneinen, dass die Banden schneller sind auf den Snookertischen.

Gruss
Urs


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