PoolbillardOberarm beim Stoss bewegen oder nicht?

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Beitragvon Baeff » 21.05.06 04:34

für mich ist festhalten und absenken nicht unbedingt ein widerspruch :sha:

1. klar ist, dass man absenken muss, um durchzugehen, das geht rein körpertechnisch sonst ja gar nicht...
2. allerdings wurde hier m.e. noch unzureichend erwähnt, dass der oberarm aber auch fix sein muss - und zwar während des kontakts mit der weißen. und um genau diesen zeitpunkt geht die diskussion ja eigentlich. während des auftreffens müssen die winkel stimmen und möglichst wenig bewegung im oberarm sein.
wenn ich sehe, wie manche da schlimmer rumwackeln als ein kuhschwanz...
(...aber dann doch besser treffen als ich, shit... :vew: )

--> ergo: bis zum kontakt fix, danach absenken.

zumindest ersteres ist dbu-philosophie, sie sagt soviel ich weiß nicht, dass danach nicht abgesenkt werden darf.


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Beitragvon Simple » 21.05.06 11:55

Baeff hat geschrieben:--> ergo: bis zum kontakt fix, danach absenken.

Was hat das denn für einen Sinn? Body english? ;)


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Beitragvon Baeff » 21.05.06 14:28

vaneh hat geschrieben:Es ist ziemlich Sch***egal was der Arm macht bevor das Leder die Weiße berührt, siehe Bustamante.

das will ich bezweifeln, du sagst es doch selber: es kommt auf die reproduzierbarkeit an. und eine fixierung lässt sich nun mal besser reproduzieren als eine bewegung, die einfach jedes mal geringfügig anders ausfällt. und das bringt unsicherheit ins spiel und verringer somit die reproduzierbarkeit
aus profi-vorbildern, die sich billard häufig selbst beigebracht haben sollte man in allen punkten nicht schauen.

Simple hat geschrieben:
Baeff hat geschrieben:--> ergo: bis zum kontakt fix, danach absenken.

Was hat das denn für einen Sinn? Body english? ;)

wo siehst du hier ein body english?
ziel ist, einen möglichst exakten stoß zu erreichen. zum zeitpunkt des treffens sollten die winkel (wie zuvor hervorragend grafisch gezeigt!) einfach passen. und wenn du mit deinem oberarm riesige bewegungen machst, ist die wahrscheinlichkeit, dass die winkel zum zeitpunkt des treffens genau passen, einfach geringer...
anschließend muss der oberarm nachgehen, um einen guten kontakt zwischen leder und kugel sowie ein schönes durchgehen zu gewährleisten :zwi:


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Beitragvon Simple » 21.05.06 14:40

@vaneh
weil ich noch keinen Spieler gesehen habe der auf Weltklasseniveau mit fixiertem Ellenbogen spielt

Ich schon. Er heisst Chin Shun Yang.
warum Billardspieler nicht in der Lage sein sollten je nach Spielsituation verschiedene Bewegungen präzise zu reproduzieren

Warum verschiedene? Es ist ja nur eine.

@Baeff
ziel ist, einen möglichst exakten stoß zu erreichen. zum zeitpunkt des treffens sollten die winkel (wie zuvor hervorragend grafisch gezeigt!)

Diese Grafik gefällt mir nicht. Siehe meine erste Message in diesem Thema: der Winkel sollte >=180° sein. Auf dem Bild ist er kleiner. Außerdem ist die Arbeit des Handgelenks nicht berücksichtigt.
Mit body english meinte ich, dass es laut Physik :) egal ist, was der Arm nach dem Kontakt macht.


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Beitragvon Simple » 21.05.06 17:19

Ich habe ein Video mit ihm gesehen, wo sein Ellenbogen statisch war. Vielleicht habe ich mich geirrt :)


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Beitragvon zenker_bln » 21.05.06 18:54

Oberam bewegen oder nicht?
M.m. nicht! Warum?
Der Oberarm wird an der Schulter mit einem Gelenk "befestigt". Einem Kugelgelenk.
Der Unterarm wird am Oberarm mit einem "Scharnier"-Gelenk befestigt.
Der Unterschied zwischem Kugelgelenk und "Scharnier"-Gelenk ist, das mit dem Kugelgelenk sich der Oberarm um alle drei Raumachsen frei bewegen lässt, während man den Unterarm - mit seinen Scharnier-Gelenk - nur um eine Achse bewegen kann.
Bewegt man also den Oberarm mit, läuft man Gefahr, das der Arm um zwei "unnötige" Achsen mitbewegt wird, welche für den Stoss nicht von nutzen sind. Man "verreißt" den Stoss.

Billard ist ein Schwungspiel und hat kaum etwas mit Kraft (aus dem Oberarm) zu tun. Den Schwung, den man für einen Stoss braucht kann man ohne Probleme aus dem Unterarm(Ellenbogen-"Scharnier"-gelenk) holen.

Ich stehe da vollkommen auf der Seite der "Poolschool", die in ihren Büchern den fixierten Ellenbogen propagieren.



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Beitragvon Baeff » 21.05.06 21:34

ja vaneh, in diese richtung geht es...
viele erfahrenen spieler lernen anfängern einfach nur blödsinn, der bei ihnen selbst nach 20 jahren spiel zwar hervorragend klappt, aber für anfänger einfach kein sinn macht und physikalisch höchst bedenklich ist. deswegen sind so vereinheitlichungs-bestrebungen wie ein leitbild zum lernen sehr gut. einfach etwas strukturierter an die materie rangehen...
deswegen meinte ich, dass es keine begründung ist zu sagen, "der profi macht das auch so", die haben teilweise schon abstruse techniken die einfach nicht für jeden als vorlage geeignet sind...

zu dem video von chin-shun yang: er hat durchaus einen fixierten oberarm - und zwar bis zum treffen der weißen. danach geht der arm nach unten, sonst könnte er ja nicht durchgehen... soweit zumindest meine analyse der 1

@zenker_bln: die frage ist, wie lange der oberarm fixiert sein soll. wie willst du schön durchgehen, wenn der oberarm während des ganzen stoßes fixiert ist?


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Beitragvon Simple » 21.05.06 22:58

Baeff hat geschrieben:wie willst du schön durchgehen, wenn der oberarm während des ganzen stoßes fixiert ist?

Keiner hat mir bisher erklärt, wozu langes Durchgehen gut ist.


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Beitragvon zenker_bln » 21.05.06 23:01

Baeff hat geschrieben:@zenker_bln: die frage ist, wie lange der oberarm fixiert sein soll. wie willst du schön durchgehen, wenn der oberarm während des ganzen stoßes fixiert ist?


Die ca. 12cm, die man durch die Weisse durchgeht, bekommst du auch aus dem Elbogen hin!



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Beitragvon Simple » 21.05.06 23:04

zenker_bln hat geschrieben:Die ca. 12cm, die man durch die Weisse durchgeht, bekommst du auch aus dem Elbogen hin!

+1


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Beitragvon Baeff » 22.05.06 09:34

zenker_bln hat geschrieben:
Baeff hat geschrieben:@zenker_bln: die frage ist, wie lange der oberarm fixiert sein soll. wie willst du schön durchgehen, wenn der oberarm während des ganzen stoßes fixiert ist?


Die ca. 12cm, die man durch die Weisse durchgeht, bekommst du auch aus dem Elbogen hin!


ja, schon. und wo ist dann deine queuespitze? vermutlich hast du inzwischen das tuch aufgeschlitzt :zwi:

@simple: musst ja nicht durchgehen bis das gewinde an der bockhand ist. aber beim rückläufer spielen merkt man wohl sehr deutlich, weshalb durchgehen notwendig ist...


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Beitragvon KesslerUrs » 22.05.06 09:38

Simple

Ich denke mal, das ist für's Ballgefühl.
Mir geht es zumindest so.............
Dann treffe ich meistens, und meistens dann habe ich ein gutes Gefühl.
Kopfsache???


GUK


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