Poolbillard2016 – euer persönliches Billard-Fazit !!

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fozzi
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2016 – euer persönliches Billard-Fazit !!

Beitragvon fozzi » 13.12.16 16:06

Wie schon 2015 interessieren mich eure Erfolge, Rückschläge, Erlebnisse, Bilanzen, tolle Turniere? Wie spielt sich das neue Queue? Wie ist die neue Mannschaft?

Mein Jahr 2016 war wechselhaft – auch im wahrsten Sinne des Wortes.

Ich habe 2014 mit Billard angefangen, habe in der ersten Saison14/15 in der Kreisliga 5:14 gespielt. Dann 9:7 in 15/16 und stehe in der aktuellen Saison 7:3. Analog zur Bilanz hat sich auch ein Spiel verändert. In der ersten Saison ging es nur darum, leichte Bälle zu lochen. In der zweiten schwere mit Ablage. In dieser Saison habe ich angefangen, drei Züge im Voraus zu planen. Natürlich klappt das noch nicht bzw nur manchmal, aber ich denke, das ist der nächste logische Schritt.

Leider wird das nicht immer positiv von den „alten Hasen“ aufgenommen, insbesondere bei Turnieren. Da ich noch nicht gut bin und wenig Automatismen habe, schau ich mir die Situation länger an, versuche sie zu visualisieren, um dann trotzdem häufig zu verkacken. Das dauert dem entsprechen etwas länger wie bei Leuten, die um den Tisch rennen und eine Kugel nach der anderen versenken. Das Gemurmel bei Turnieren ärgert mich dann manchmal etwas, obwohl ich weiß, dass es a) der richtige (Lern-) Weg ist und b) die Leute es nicht bös meinen, aber eben keine Lust aufs Warten haben.
Ich muss dran arbeiten, dass der Vorgang etwas schneller wird und mir das Gemurmel weniger ausmacht. Aber das wird.

Im Sommer bin ich umgezogen und habe deshalb den Verein gewechselt. Da ich zu meinem alten Verein noch gute Kontakte habe und vom neuen toll aufgenommen wurde, war das für mich eine Win-Win-Situation. Einziges neues "Problem", das jetzt auf mich zu kommt ist, dass meine neue Mannschaft so stark ist, dass wir aktuell auf Relegationskurs sind. Aua. Für Bezirksliga ist für mich DEFINITIV zu früh. Oder ich muss mehr und hart trainieren, wofür mir eigentlich die Zeit fehlt.

Für 2017 habe ich mir nun vorgenommen, mir pro Wochen mindestens 30 Minuten zum gezielten Training (=Übungen) zu nehmen, um in den Ablagen noch sichrer zu werden und mehr „Routine“ aus dem Unbewußtsein abrufen zu können. Außerdem möchte ich meine positive Bilanz der Hinrunde bestätigen. Und was dann ab Sommer passiert … der Sprung in die Bezirksliga wäre seeeehr geil – wenn auch, wie gesagt, viel zu früh!

Euch allen eine schöne Adventszeit, ein schönes Fest und gut Stoß für 2017 !!!


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Re: 2016 – euer persönliches Billard-Fazit !!

Beitragvon treffgarnix » 13.12.16 16:15

Mein persönliche Fazit 2016:

Mein Jahre andauerndes Interesse / mein Jahre andauernder Zwang, verschiedene Queue-Konstruktionen hinsichtlich Spieleigenschaften bauen zulassen / verschiedenste Materialien auszuprobieren in der Hoffnung, mein absolutes Wohlfühlqueue zu finden, hat 2016 endlich seinen Abschluss gefunden. WAS bin ich gottfroh, endlich den Kopf frei zu haben und bei gewohntem Material die Dinge fokussieren zu können, die mein Spiel / meine Skills tatsächlich verbessern können.


Als Einstein Examina abnahm, fragte ihn einmal ein Student: "Sie stellen in diesem Semester ja genau die gleichen Fragen wie beim letzten Mal." Darauf Einstein: "Das ist wahr. Nur die Antworten sind diesmal anders."

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Re: 2016 – euer persönliches Billard-Fazit !!

Beitragvon fozzi » 13.12.16 16:23

treffgarnix hat geschrieben:... WAS bin ich gottfroh, endlich den Kopf frei zu haben und bei gewohntem Material die Dinge fokussieren zu können, die mein Spiel / meine Skills tatsächlich verbessern können.


Hat das in deinem Profil angegebene Mezz sneaky zu Diesem Glück geführt?


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Re: 2016 – euer persönliches Billard-Fazit !!

Beitragvon treffgarnix » 13.12.16 16:56

Meine Profildaten sind aktuell, ja.

Added in 31 minutes 24 seconds:
fozzi hat geschrieben:
...

Leider wird das nicht immer positiv von den „alten Hasen“ aufgenommen, insbesondere bei Turnieren. Da ich noch nicht gut bin und wenig Automatismen habe, schau ich mir die Situation länger an, versuche sie zu visualisieren, um dann trotzdem häufig zu verkacken. Das dauert dem entsprechen etwas länger wie bei Leuten, die um den Tisch rennen und eine Kugel nach der anderen versenken. Das Gemurmel bei Turnieren ärgert mich dann manchmal etwas, obwohl ich weiß, dass es a) der richtige (Lern-) Weg ist und b) die Leute es nicht bös meinen, aber eben keine Lust aufs Warten haben.
Ich muss dran arbeiten, dass der Vorgang etwas schneller wird und mir das Gemurmel weniger ausmacht. Aber das wird.

...



Also es ist natürlich alleine Deine Entscheidung, Dir das Ziel zu stecken. Ich will Dir nur zu dem Punkt was sagen, der die Zeit betrifft zur Stoßvorbereitung.

Prinzipiell darfst Du so lange überlegen wie Du willst, solange es kein Zeitlimit gibt. Es kann dann natürlich sein, dass Du vom Mitspieler / Gegner angesprochen wirst, und evtl. verwarnt Dich auch mal ein Schiedsrichter hierzu. Aber ich geh jetzt mal davon aus, dass Du das nicht so dermaßen übertreibst, dass Du vor jedem Stoß 1 Minute Zeit brauchst oder länger. Von daher würde ich Dir raten: Scheiß auf das was andere sagen. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass leider in den Kreis- und Bezirksligen nicht nur schlecht gespielt wird, sondern auch n Haufen kranke Typen unterwegs sind, die einen an der Waffel haben. Auch in anderen Sportarten ist das oft der Fall, ich kann da ein Liedchen singen, war mal einige Zeit Schiedsrichter im Handball. Je tiefer es ging in der Liga, desto bescheuerter und unsportlicher waren die Spieler.

Also, kümmere Dich nicht um das was hier die anderen sagen, Du kannst es eh nicht jedem recht machen. Wenn einer nicht damit kann, dass ich ne Minute Zeit nehme, um mich auf nen Stoß vorzubereiten, dann ist das sein Problem, aber nicht meins.

Ich würde mir an Deiner Stelle eher vornehmen, diese oder jene Schwäche beim Stoß oder beim Vorbereiten auszumerzen, und ich würde vor allem diejenige Disziplin am meisten spielen, die mir am meisten Spaß macht. Aber bestimmt würde ich mir nicht vornehmen, schneller von Stoß zu Stoß unterwegs zu sein. Das kommt schon von alleine. Oder auch nicht, dann bist Du vielleicht einer derjenigen, die überdurchschnittlich lange für die Stoßvorbereitung brauchen. Wo liegt das Problem? Bei der Ungeduld des Mitspielers / des Gegners. Du kannst ja mal beim nächsten blöden Spruch fragen, ob ihm/ihr die Gaußsche Normalverteilung ein Begriff ist ...


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Re: 2016 – euer persönliches Billard-Fazit !!

Beitragvon fozzi » 13.12.16 17:26

treffgarnix hat geschrieben:Ich würde mir an Deiner Stelle eher vornehmen, diese oder jene Schwäche beim Stoß oder beim Vorbereiten auszumerzen, ...


Ja, klar. Das ist auch definitiv so. Natürlich geht es mir im wesentlichen um einen saubren Stoß. Das ist immer mein Ziel nummer 1. Sogar vor Treffen und Gewinnen. Langfristig setzt sich immer der saubre Stoß durch!

treffgarnix hat geschrieben:... Wo liegt das Problem? Bei der Ungeduld des Mitspielers / des Gegners. Du kannst ja mal beim nächsten blöden Spruch fragen, ob ihm/ihr die Gaußsche Normalverteilung ein Begriff ist ...


Nein, nein, so schlimm ist es nicht. Von einem Gegner wurde ich auch tatsächlich noch nie angesprochen. Aber die Kombination aus a) überlegen (nie oder seltenst ne Minute!) + b) unsicherem Lochen (normal nach nicht mal 3 Jahren denke ich) + c) Tendenz zum Save und d) Tendenz zu oft knappen Spielen führt dazu, dass meine Spiele gerne mal lang sind und Mannschaften oder Turniere auf mich warten müssen und Zeit zum Babbeln haben :zuf:
Da würde ich mir einfach ein bisschen mehr Geduld mit dem "Anfänger" wünschen. Aber ich muss am einfachsten meine leichte Empfindlichkeit diesbezüglich abstellen!

Das hat aber auch sein Gutes. Ich bin nervenstark - meine Gegner oft nicht. Wenn wir Publikum bekommen, komme ich damit meistens besser klar. Ist aber nicht meine Intention :nac:


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Re: 2016 – euer persönliches Billard-Fazit !!

Beitragvon Avathar » 13.12.16 21:46

nachdem ich zum Saisonende der letzten Saison sozusagen "Dauerersatz" wurde, weil ich nach längerer Verletzung und beruflicher Neuorientierung "muss" ich diese Saison Gott sei Dank wieder "voll" ran.
Unsere Mannschaft hat sich ebenfalls in der Kreisliga das Ziel Relegation gesetzt und wir sind bisher ganz gut auf Kurs ... meine eigene Bilanz ist auf dem Papier (OK, Laptop) eher Mittelprächtig (8-5mit zuletzt drei richtig bösen Klatschen im 14-1 mit 2-60,18-60 und 29-60 wo ich in den ersten beiden einfach vollkommen chancenlos war und in dem letzteren zwar die erste 16er Serie von meinem Gegner noch recht zügig ausgleichen konnte, nur um gleich wieder eine 18er um die Ohren geknallt zu bekommen, wobei zwei eigentlich saubere Breakbälle zum Schluss auch noch SEHR unglücklich per doppelkick tot gelaufen sind) :bes:

Mein neues Baby wird leider dieses Jahr wahrscheinlich nicht mehr fertig, hoffentlich aber im Januar ... Da sich der damalige Käufer meines Sven Schmidt Queues (das mit dem Thorhammer, Speer und der Schlange) nicht auf einen Rückkauf eingelassen hat, lasse ich mir nun ein fast identisches (war beim Verkauf aber auch so besprichen) aus hübschen anderen Hölzern und diesmal ohne Elfenbein neu machen (Forearm und Butt wird Sappele Pommele, Griff, Butt Cap und Joint Marble Wood, Speer Marble Wood Splint, Schlange aus Amaranth und jeweils die Speerspitze und Thorhammer aus Metall ... kleine Änderungen bei Bedarf vorbehalten, aber es wird definitiv sexy :D)
Edith sagt: Vergiss nicht Dein neue erstandenes Jacobi Edge Hybrid zu erwähnen, dass endlich die 314-2 Zuckungen ausmerzt! :sie:

Absolutes Top Highlight: Billard macht wieder Spass, sogar wenn es mal ein paar Niederlagen hagelt, oder der Rhythmus nicht kommen will!!!!!! :spr: :spr: :spr: :spr: :spr:

Top Highlight Nummer 1b: Meine Höchstserie im 14-1 ist auf 38 gestiegen! :sie: :sie: :sie: :sie:

Kleines Handicap zur totalen Billardeuphorie: ich stehe viel zu weit vom Tisch weg ... (3kg sind immerhin schon wieder weg ... Sch... Kortison ...) :ves: :rot: :rot: :rot:

Also auf gehts! 2017 kann kommen!


@Fozzi lass Dich nicht aus der Ruhe bringen ... die meisten Motzer motzen, weil sie nicht im Stande sind Dich davon abzuhalten, "ihre Zeit zu verschwenden" ... die würden auch noch motzen, wenn Du im Tony Drago Gedächtnismodus um den Tisch rennen würdest ... und wenn Du dann gegen die gewinnst war natürlich immer alles Glück! Einfach nichts drauf geben und sie hinter Dir lassen ... Ein Aufstieg kann Dich nur weiterbringen, auch wenn die Quote (ebenso wie bei mir, wenn wir hoffentlich wirklcih den Sprung schaffen sollten, was Angesichts der Konkurrenz in einer möglichen Relegation doch eher ein überschaubres Risiko ist) etwas in den Keller geht, lernst Du bei so einer Saison so viel und hast die Chance, zusätzliche Motivation zu tanken, dass es dies ebenso absolut wert ist!

Viel Erfolg (außer wir müssen gegeneinader ran, da ich ja keine Ahnung habe wo Du herkommst)!



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Re: 2016 – euer persönliches Billard-Fazit !!

Beitragvon fozzi » 14.12.16 08:33

Avathar hat geschrieben:... Viel Erfolg (außer wir müssen gegeneinader ran, da ich ja keine Ahnung habe wo Du herkommst)!


Danke, Dir auch :bin:

Nein, ist ne andere Gegend.


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Re: 2016 – euer persönliches Billard-Fazit !!

Beitragvon brennpunkt-lupo » 14.12.16 08:48

@fozzi: schließe mich den Vorrednern an. Wenn die Jungs ein Problem mit einem langsam spielenden Gegner haben, ist das ihr ganz eigenes Problem. Mir selbst ist das früher auch brutal auf den Sack gegangen, wenn jemand nach gefühlten 2 Minuten in den Tisch schauen seinen Ball um 10 cm neben die Tasche gesetzt und die Weiße weit weg von jeder sinnvollen Stellung geparkt hat. Heute ist mir das ziemlich wurscht, es gibt mittlerweile andere Sachen, die mich nerven: Leute, die gerade so richtig Glück hatten, das ein Ball noch gefallen ist und sich dann über ihr Unglück den Lauf der weißen Kugel betreffend aufregen, die vorher so ungefähre 8 m über den Tisch unterwegs war und nicht punktgenau da gelandet ist, wo sie nach 25 cm mit anderem Effet gelandet wäre. Ich meine das eigene Unwissen mit schimpfen über schlechten Ballkontakt, seltsamen Bandenabschlag und so weiter kompensieren wollen. Da lasse ich mich mittlerweile leider sehr aus dem Konzept bringen.

Die Erfolge vom Lupo in dieser Saison sind übersichtlich. 11:16 in der Kreisliga... Wobei nach katastrophaler 1. Saisonhälfte die zweite dann von den Ergebnissen her positiv war. In Anbetracht der für die Mannschaft erbrachten Leistungen habe ich mich deswegen auch dazu entschlossen, die laufende Saison Pool-Mannschaft bleiben zu lassen und stattdessen meine alte Liebe Snooker wieder mal ligatechnisch zu spielen. Als Ersatz, bisher noch nicht im Einsatz gewesen, aber nach Einbau eines Gewichts in mein 25 Jahre altes Snookerholz mit ganz brauchbaren Ergebnissen im Training. Beim Poolqueue gab's als Weihnachtsgeschank an mich selbst ein Lucasi-Hybrid-Slim-Oberteil, braucht zwar noch Gewöhnung, aber ich glaub, da hab ich was zum Lupo passendes gefunden.


Passt's auf, seid's vorsichtig und lasst's eich nix gfoin! (Dr. Kurt Ostbahn)

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Re: 2016 – euer persönliches Billard-Fazit !!

Beitragvon M.Galabant » 14.12.16 10:55

Mein Fazit ist einfach: je mehr ich trainiere desto mehr unverschämtes Glück scheine ich zu haben. Die Weiße klappt deutlich besser und ich spiele mit extrem wenig Spin, Kraft und Geschwindigkeit, worüber ich sehr glücklich bin.
Meine Körperhaltung hat sich auch dramatisch geändert und damit meine Präzision, mache jetzt mehr so eine (zugegeben extrem wenig schmeichelhaft aussehende) Kreuzung aus Carom- und Snookerkörperhaltung. Der klassische Ausfallschritt war hier das ganz falsche für mich.

Auch angekommen bin ich beim Equipment mit meinem Snooker-OT (mit dem ich Pool spiele): ich möchte eigentlich nicht mehr dicker als 9mm spielen, vielleicht noch max. 10mm und kanonischer Taper ist der einzige für mich. Hätte ich das mal früher gewußt, aber die Billard-Welt schwört viel zu sehr auf diesen "Pro-Taper" und viel zu dicke OTs...
Kreidentechnisch hat sich Magic Chalk als mein Mittel der Wahl rausgestellt, die vorher so geliebte Blue Diamond nutze ich nicht mehr.
Der eigene Kugelsatz hat sich sehr gelohnt, endlich kann man konsistent nach wenigen Minuten spielen und braucht nicht mehr 1h, um sich an die mistigen Kugeln im Etablisment einzustellen.

Was ich garnicht kann: 7- oder 8-Fuß Tische spielen. Elkmaster-Leder montieren (Schichtleder sind sooo einfach). Schnell spielen. Nach Gefühl spielen.

Als Abschluß zum professionellen Jahr empfinde ich viel Schadenfreude über den Ausgang des Mosconi Cups und freue mich daran, auf welchem Niveau man dieses Jahr gespielt hat. Dennoch gefällt mir die Attitüde bei Snooker immernoch deutlich besser - das wird wohl auch so bleiben.

Grüße,
M



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Re: 2016 – euer persönliches Billard-Fazit !!

Beitragvon treffgarnix » 14.12.16 11:04

Beim Elkmasterleder montieren kann ich Dir gerne einige Ratschläge weitergeben. Mit den dünnen Oberteilen gebe ich Dir absolut recht, absolut top bzgl. LD und extrem gut dosierbar. Ich mag sie hauptsächlich deshalb nicht, weil die Gewichtsverteilung zu hecklastig wird und das Gefühl in der Bockhand mir nicht taugt.

Ansonsten: Daumen hoch für Dein Jahr 2016 !


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Re: 2016 – euer persönliches Billard-Fazit !!

Beitragvon mikkes » 14.12.16 11:22

Ich schaue eigentlich auf ein sehr positives Jahr 2016 zurück.
Das liegt an folgenden Dingen:
- Im Juli diesen Jahres haben wir unsere Spielstätte gewechselt und haben nun einen Pächter der sich für unseren Verein interessiert. Dem alten Pächter waren wir scheissegal, er wollte nur Kohle von uns haben, hat aber keinerlei Gegenleistung gebracht (Service, Sauberkeit, etc.).
- Dadurch hat sich meine Laune extrem gebessert und ich fahre wieder mit viel Lust und Freude zum Training. Billard macht wieder Spaß!
- Meine Ligabilanz mit 60% gewonnener Spiele lässt sich derzeit echt gut sehen und ich bin mit meinem Spiel zufrieden
- Ich bekomme (hoffentlich noch vor Weihnachten) von meinem inzwischen guten Kumpel und Cuebauer Bryan Mordt mein neues CustomCue (kann man im Thread "Neues von BCM" verfolgen) und freue mich riesig darüber.

Added in 5 minutes 7 seconds:
@Galabant u. treffgarnix: Wenn man viel oder ausschließlich mit offener Bockhand spielt, taugt so ein dünnes Oberteil ganz bestimmt. Da ich persönlich aber sehr viel mit geschlossener Bockhand spiele, sind solche dünnen Oberteile für mich nix.


Great players make great shots and make them look easy.

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Re: 2016 – euer persönliches Billard-Fazit !!

Beitragvon Stonymelony » 14.12.16 11:56

Mein Fazit für dieses Jahr: Es hätte einfach nicht besser laufen können für mich.

Ich bin vergangenen November ja erst wieder angefangen mit Billard (nach 16-17 Jahren Pausen - Bin 35) und der Einstieg lief besser als erwartet. Ich spiele in meiner ersten Saison nach 1998 gleich in der ersten Mannschaft in der Verbandsliga mit und halte bisher ganz gut mit. Es wird von Spieltag zu Spieltag besser, sammel Erfahrung und tanke Selbstbewusstsein.

Ziele für 2017:
- Weiter Erfahrungen sammeln und Vertrauen in mein Spiel bekommen
- Weiter trainieren wie ein Ochse, speziell den Fokus.
- Fit werden für die Oberliga. Sind jetzt nach 6 Spieltagen ungeschlagen erster. Könnte mit dem Aufstieg also klappen, aber ich muss noch mindestens ein - zwei Schippen drauflegen, wenn ich in der Oberliga mithalten will. Also weiter gehts mit den teuren Trainerstunden :zuf:



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Re: 2016 – euer persönliches Billard-Fazit !!

Beitragvon kalleleo » 14.12.16 13:38

Nachdem ich in 2015 angefangen hatte mit Billard, habe ich in 2016 meine Ausrüstung komplettiert, bin einem Verein beigetreten, habe eine Hausturnier-Serie mitgespielt und bin erstmalig Ligaspieler (Kreisklasse) geworden, wo ich im Ranking (derzeit 40% Quote) im Mittelfeld bin. Einen Trainer habe ich seit kurz vor Saisonbeginn 2016/17 auch.

In meinem Spiel hat sich 2016 unglaublich viel getan, auch wenn ich oft dachte, es müsste doch schneller voran gehen. Aber ich habe gelernt, dass es einfach seine Zeit braucht und versuche, möglichst viel zu trainieren. Mein 48 altes Hirn scheint so manche Kost nur sehr langsam aufzunehmen, aber das ist wohl normal. Obwohl ich noch viele leichte Bälle verschieße, versuche ich dennoch mindestens 3 Bälle im voraus zu planen und entsprechend auf Ablage zu spielen. Es geht aber noch nicht so gut, insbesondere ist es mir fast unmöglich mal einen Tisch 9-Ball trotz Ball in Hand nach dem Break auszuschießen. Da bin ich erfolgreicher, wenn ich durch sichere Ablagen meinen Gegner störe und so gegen ihn gewinne, das gilt auch im 8-Ball und 10-Ball. 14/1 spiele ich noch nicht, sondern taste mich über Equal Offense mit 2 Aufnahmen heran.

Soweit von mir als relativem Anfänger. Es ist alles noch so neu, ich bin gespannt wie 2017 wird.



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Re: 2016 – euer persönliches Billard-Fazit !!

Beitragvon Hoddel » 14.12.16 16:35

Mein Persönliches Fazit .

Nicht über jeden scheiß nachdenken / sich aufregen ; einfach Spielen ; Spaß haben !!!

Liga: Da ich seit einem 3/4 Jahr aus beruflichen gründen nicht zum Trainieren komme ist meine Ligabilanz unterirdisch :wan:
meine Mannschaft ist ein eingeschworener Haufen , spielen in dieser Konstellation jetzt die 5 Season ; alle Familie und im Beruf sehr angespannt , aber jeder puscht jeden und wir haben Spaß . haben den Aufstieg in die Verbandsliga geschafft , und sind da zur Zeit Tabellen Dritter . Aufstig nicht unmöglich ( würde aber für alle bedeuten mehr Trainiern )

Turniere : War letztes Jahr auf 6 großen Turnieren ; wie nicht anders zu erwarten da auch nichts gerissen ( Da kein Training :wan: ) aber viele neue Leute kennen gelernt ; und alte Bekannte getroffen . Auch wenn die Platzierungen im unteren 1/4 waren es hat Spaß gemacht mit den Vereinskameraden die Veranstaltungen zu besuchen !!

wie gesagt:Nicht über jeden scheiß nachdenken/sich aufregen;einfach Spielen;Spaß haben! Erfolg kommt dann von ganz alleine



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Re: 2016 – euer persönliches Billard-Fazit !!

Beitragvon Fitchner » 14.12.16 19:25

Mein persönliches Fazit: nicht so viel aufs Drumherum achten, mehr fokussieren. Und ab und an Stoßtraining machen.

Da ich nur zwischen Ober- und Bezirksliga wählen konnte und der Aufstieg in die Verbandsliga schon rasant kam, spiele ich dieses Jahr Bezirksliga. Das ist ganz nett als Käptn einer Mannschaft, in der ich mit jedem relativ gut auskomme. WIr sind neu zusammengewürfelt, haben unterschiedliche Spielstärken, aber bisher war die Mischung gut.
Abgesehen von einer persönlich schlechten Leistung innerhalb ebenso schlechter Rahmenbedingungen in einem Spiel und einer nicht optimalen Leistung der Mannschaft an zwei Spieltagen läuft es ganz gut. Wir wollen aufsteigen, aber das könnte eng werden.

Nach mehreren Jahren Abstinenz aus der Bezirksliga muss ich feststellen, dass ich sie nicht vermisst habe. Die Spiele sind sehr seltsam, es sei denn man trifft auf ein paar der guten Spieler (vllt 3 außerhalb der eigenen Mannschaft). Meine Spiele gehen meistens 5-1 oder 6-1 aus und es ist schwierig sich zu motivieren wenn man das vorher schon ahnt. Die einzige Leistung auf die ich stolz bin stammt aus dem Bereich 14.1, wo ich einen Schnitt von 4,5 geschafft habe und sogar mehr drin gewesen wäre. Der Endstand war dann 50 - 5...man muss dazu sagen dass der einzige Grund darauf stolz zu sein ist, dass mein Gegner da nicht dauernd alles aufgemacht hat, sondern ich für die Punkte hart und gut gearbeitet habe.

Ziele für 2017 sind:
1. Bessere Fokussierung auf Stöße im Training
2. Mehr Runouts erzielen mit einem besseren Break (habe mir dafür einen tollen B/J-Cue geleistet)
3. im 14.1 ein Break von über 30 Punkten schießen. Da ich fast nur in den Ligaspielen 14.1 spiele (und auch da nicht immer) wird das nicht so einfach.

Der Umstieg von Z2 auf das WX700 hat mein Spiel etwas weniger variabel, aber auch durchschnittlich lochsicherer gemacht. Ich finde es schade, nichtmehr diese extremen Effetbälle spielen zu können. ABER ich bin der Meinung - und die Erfahrung Bezirksliga bestätigt das - dass es nicht das Ziel sein sollte, ein paar schwierige, supergeile Stöße zu spielen, wenn man die mittelschweren dann unnötig häufig verkackt. Dementsprechend war das für mich denke ich der richtige Schritt.


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