TrainingRuecklaeufer

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Lyrax
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Ruecklaeufer

Beitragvon Lyrax » 05.02.17 14:21

Gestern abend habe ich nochmal gegen einen Freund (ehemaliger vereinspieler) gespielt, der früher natuerlich viel besser war als ich, positiv ist, das ich ihn durch mein intensives training inzwischen gut bei bekommen habe und gut die Hälfte der spiele gewonnen habe :zuf: :spr: was mich aber echt ratlos stimmt, ist, dass seine ruechlaeufer einfach fantastisch sind. Ich dachte immer, dass meine ruecklaeufer inzwischen ganz passabel sind.. aber bei meinem Kumpel kamen die ruecklaeufer regelrecht angeschossen, bei mir aber rollt die weisse ganz gemütlich zurück und auch nicht so weit wie bei ihm. Er meinte dann, dass ich den queue nicht durchziehen dürfte, also die weisse nur ,, mit einem drall versehen,,antitschen dürfte und den queue dann schnell zurückziehen müsste. Dann bekam ich aber gar keinen ruecklaefer hin. Wie ist denn nun die korrekte Technik und wie uebe ich das am besten?? Danke schon mal vorab :lae:



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Re: Ruecklaeufer

Beitragvon Schmatzinger » 05.02.17 15:17

Hi Lyrax,

also das mit dem "Antitschen" und sofort zurückziehen ist völliger Quatsch! Wie Du ja selbst gemerkt hast, geht dann gar nichts mehr mit Rückläufer.
Du solltest normalerweise bei jedem Stoß "durchgehen". Mal mehr, mal weniger. Je nach dem, wieviel Wirkung (Effet) Du der Weißen mitgeben willst.

Ziehst Du hingegen nach dem Hit das Cue sofort zurück, läufst Du außerdem Gefahr, den Stoß zu "verziehen", da es vom Bewegungsablauf her, komplett gegensätzlich ist. Erst vor und dann sofort zurück!

Schau doch mal bei Youtube rein und guck Dir bei den Profis was ab. Die gehen bei jedem Stoß schön durch und ziehen das Cue nicht ruckartig zurück.

Für einen besseren Rückläufer:
    Gehe "geschmeidiger" in den Stoß rein. Gehst Du "zu hart" in den Stoß, prallt die Weiße sofort vom Cue ab und Du kannst der Weißen kein Effet mehr mitgeben. Nur der kurze Moment beim Aufprall!
    Gehe tiefer an die Weiße ran. Aber bedenke, je mehr Du außerhalb der Mitte der Weißen stößt (egal ob oben, unten, rechts oder links) desto weniger Stoßenergie braucht es, um abzurutschen. Also wenn Du ganz tief spielst, sehr sanft reingehen, sonst srpingt die Weiße.
    Dann wäre da noch ein "Profi-Tipp": Wenn Du es schaffst, das Cue während dem Stoß zu beschleunigen, bekommst Du mehr Wirkung, da Du der Weißen über längere Zeit (Millisekunden!!!) Drall mit gibst, weil die Pommeranze länger an der Weißen dran ist.
    Während des Stoßes beschleunigen: Am Anfang des Stoßes z.B. 10 kmh, am Ende 20 kmh (nur als Beispiel).

Und im Allgemeinen: Das Ganze locker angehen. Also auch locker das Cue halten und locker stoßen.
Wenn man sich sagt: "So! Jetzt brauch ich ein Mega-Rückläufer, also mal richtig kräftig rein!" ist das eher kontra-produktiv! (kenn ich aus eigener Erfahrung)

Vielleicht helfen Dir ja die kleinen Ratschläge, um besser zu werden.


Ach ja, hast Du mal Deinen Freund beobachtet, als er die Rückläufer gemacht hat. Das wäre u. U. hilfreich gewesen! Ich kann mir nicht vorstellen, daß er nur angetitscht und sofort zurückgezogen hat.



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Re: Ruecklaeufer

Beitragvon Lyrax » 05.02.17 18:17

Hallo schmatzinger, danke für deine schnelle Antwort.
So in der art wie du das beschreibt habe ich es auch immer geübt. OK, nur das mit dem Gefühl muss ich noch lernen, da soll man einer sagen Frauen wären gefuehlvoller :zwi: ich habe dann immer kräftig draufgehauen, weil ich eben dachte mehr druck=laengerer ruecklaeufer...versuche mich zu bessern...
Ja, ich habe mir das ganze bei meinem Kumpel angesehen. Mir fielen eben seine tollen ruecklaeufer auf und habe ihn dann gebeten mir mal seine technik zu zeigen. Und er zieht den queue tatsächlich nach dem kurzen antitschen zurück. Wir haben das dann gemeinsam geübt und wie gesagt, dann ging gar nix bei mir. Keine Ahnung wieso das bei ihm klappt mit so einer Technik..
Alles klar, danke fuer deine tipps. Werde mich gleich wieder an den Tisch stellen und ueben!

Schönen abend noch, gruss



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Re: Ruecklaeufer

Beitragvon brünni » 05.02.17 18:54

Was auch ganz wichtig für eine gute Stoßtechnik ist, ist, dass du beim Stoß NUR den Unterarm bewegst und dabei deine Hand locker lässt. Beim Training solltest du mal einen Freund bitten, darauf zu achten und dich ggf. zu korrigieren.
Wenn du beim Stoß alles richtig gemacht hast, sollte in der Endposition
1. Das Queue genau in Richtung Ziel zeigen
2. Dein Oberarm immer noch in der Anfangsposition stehen (nicht Absacken!)
3. Dein Unterarm am Oberarm anliegen und
4. Dein Handgelenk immer noch locker und leicht nach unten abgeknickt sein.

Um deine Fehler mal selber "von außen" beobachten zu können, kannst du dich auch selber von der Seite filmen.
Viel Erfolg beim Training!


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Re: RE: Re: Ruecklaeufer

Beitragvon TomDamm » 05.02.17 19:47

brünni hat geschrieben:Was auch ganz wichtig für eine gute Stoßtechnik ist, ist, dass du beim Stoß NUR den Unterarm bewegst und dabei deine Hand locker lässt. Beim Training solltest du mal einen Freund bitten, darauf zu achten und dich ggf. zu korrigieren.
Wenn du beim Stoß alles richtig gemacht hast, sollte in der Endposition
1. Das Queue genau in Richtung Ziel zeigen
2. Dein Oberarm immer noch in der Anfangsposition stehen (nicht Absacken!)
3. Dein Unterarm am Oberarm anliegen und
4. Dein Handgelenk immer noch locker und leicht nach unten abgeknickt sein.

Um deine Fehler mal selber "von außen" beobachten zu können, kannst du dich auch selber von der Seite filmen.
Viel Erfolg beim Training!

Hier muss ich mal kurz reingrätschen...

1. Völlig korrekt
2. Das Handgelenk der Stoß Hand, sollte locker sein, aber der Ellenbogen senkt sich um etwa 2-3 cm beim ausholen und beim durchgehen durch den Stoß. Nur so ist es möglich, den Queue möglichst parallel zur Tischplatte zu führen.

3. Ob der Unterarm, nach dem Stoß am Oberarm anliegt, hängt davon ab, wie tief man auf dem Queue liegt.

Grundsätzlich solltest du langsam ausholen und durch den Spielball hindurch beschleunigen, ohne dabei mit der Stoßhand zuzugreifen.

LG Tom

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Re: Ruecklaeufer

Beitragvon Schmatzinger » 05.02.17 22:08

Das eine ist die Technik und das Andere ist das Material!

Es kommt beim Billard-Spiel auch sehr viel auf das Material an. Welches Tuch ist bespannt, alt oder neu, wird es gepflegt oder ist viel Kreidestaub drauf? Sind die Kugeln sauber und poliert oder dreckig und mit Kreide voll (die Weiße!)?

Das alles hat direkte Auswirkung auf das Spiel als solches. Es gibt Tische, da schaffst du gerade mal 3 Diamanten als Rückläufer, auf einem anderen Tisch läuft die Kugel (mit gleicher Stoßtechnik und gleichem Aufwand) über die ganze Tischlänge.

Desweiteren zum Cue:

Allgemein gilt: je weicher das Cue und Leder, desto einfacher geht ein Effet-Spiel. So ein Cue verzeiht einem ein nicht so ganz korrekten Stoß eher als ein "hartes" Cue.
Bei einem "harten" Cue bzw. Pommeranze brauchst Du bessere Technik, um z. B. einen guten Rückläufer hinzubekommen als bei einem "weichen" Cue.

Aber nicht nur "hart" und "weich" spielen eine Rolle.
- Wie ist die Balance?
- Wie schwer ist das Cue?
- Was ist als Holz beim Cue verarbeitet (vor allem beim Forearm)?
- Wie dick bzw. dünn ist die Pommeranze.
- Was für ein Leder/Pommeranze ist montiert?
- Was für ein Taper (Schliff) hat das Oberteil?
Um nur mal die wichtigsten Faktoren zu nennen. Die Liste läßt sich aber noch gut erweitern.

Falls Du ein Billard-Lokal oder ein Verein in der Nähe haben solltest, kannst Du ja mal ein paar Leute fragen, ob Du ihr Cue mal für ein paar Teststöße bekommst. Du bist, denke ich, schon auf einem Level, bei dem Du Unterschiede zwischen den einzelnen Cues bemerkst/erkennst.



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Re: Ruecklaeufer

Beitragvon TomDamm » 06.02.17 07:04

Wenn die Technik stimmt, klappt mit jedem Queue, auf jedem Tisch, der Rückläufer. Das hat grundsätzlich erst einmal nichts mit dem Material zu tun.
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Re: Ruecklaeufer

Beitragvon M.Galabant » 06.02.17 12:37

Zum Glück haben wir ganz schnell "antitschen dürfte und den queue dann schnell zurückziehen müsste" weggeräumt. Eines der schlimmsten Aussagen, die ich seit langem gehört habe und sowohl psychologisch als auch physikalisch einfach Unfug.
Kein menschliches Nervensystem und kein Muskel kann bei der Kontaktzeit Tip <-> Kugel von ca. 1 Milisekunde (tausendsel Sekunde!) nennenswert reagieren oder gar den Impuls nennenswert ändern - Du verreisst - wie schon geschrieben - durch das Zurückziehen nur den Stoß.

Je nach Ausrüstung kann es auch vorteilhaft sein, bei einem Rückläufer das Queueende (in Deiner Hand) etwas anzuheben und somit nicht mit 90 Grad zum Tisch auf den CB zu treffen.

Auch hängt ein Rückläufer sehr ab vom Tuch, der Schmutzigkeit (Tuch, Bälle) und den Kugeln selbst (Cyclop sind rutschiger, Aramiths haben etwas mehr Grip).
1/2 Tisch sollte aber auf jeden Fall drin sein, sofern das Tuch nicht total speckig-abgespielt ist.

Hierzu eindrucksvolle Videos und Erörterungen, die ich immer gern zitiere:

http://billiards.colostate.edu/threads/ ... ml#contact
http://billiards.colostate.edu/high_spe ... SVA-77.htm
http://billiards.colostate.edu/high_spe ... VA-76a.htm
http://billiards.colostate.edu/high_spe ... SVA-76.htm

Grüße,
M



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Re: Ruecklaeufer

Beitragvon Fitchner » 06.02.17 13:31

Es kommt auch auf die Distanz an, zwei mal sogar.

1. die Distanz zwischen deiner Hand und der Weißen: je kürzer, desto besser kannst du sauber durchziehen, da du am Anfang die Bewegung besser kontrollieren kannst als zum Ende hin. Allerdings siehst du dann weniger von deinem Queue beim Zielen und es ist schwieriger zu erkennen, ob du gerade schwingst. Falls du nicht so gerade schwingst wird auch dein Stoß dann ungenauer...also das eher bei einfachen Bällen benutzen

2. die Distanz zwischen der Weißen und dem Objektball. Wenn die beiden weit auseinander liegen sind Zugbälle recht schwierig, weil die Weiße auf dem Weg zum Ball ihre Rotation verlieren/umkehren kann. Rutschbewegung mit Rückwärtsdrall ändert sich irgendwann in Laufbewegung mit Vorwärtsdrall. Kommt auf Technik, Tuch, Stoßhärte und x andere Faktoren an, wann das genau passiert.

Was auch noch zu ergänzen ist: Man kann Zugbälle zusätzlich mit Rechts- oder Linkseffet versehen. Damit lassen sich teils ganz andere Winkel und Positionen erzielen, solange die Weiße an eine Bande kommt und da das evtl sogar versehentlich gespielte Seiteneffet greift.

Das "kurz antitschen" etc. ist wirklich Unsinn. Sowas würde man vllt bei einem Kopfstoß machen, aber nicht bei irgendeinem normalen Zugball..


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Re: Ruecklaeufer

Beitragvon tintin » 06.02.17 14:15

Fitchner hat geschrieben:Es kommt auch auf die Distanz an, zwei mal sogar.

1. die Distanz zwischen deiner Hand und der Weißen: je kürzer, desto besser kannst du sauber durchziehen, da du am Anfang die Bewegung besser kontrollieren kannst als zum Ende hin. Allerdings siehst du dann weniger von deinem Queue beim Zielen und es ist schwieriger zu erkennen, ob du gerade schwingst. Falls du nicht so gerade schwingst wird auch dein Stoß dann ungenauer...also das eher bei einfachen Bällen


Es gibt nicht wirklich eine feste Aussage. Alles kann bei Technik, wenig muss. Es gibt einige Spieler die in den letzten Jahren sehr darauf gesetzt haben, dass der Abstand zwischen Bockhand und Spielball möglichst groß ist. Dadurch können diese Spieler ohne großen Aufwand sehr viel Wirkung erzielen. Allerdings ist diese Technik auch anspruchsvoller. Bei den Stößen von Earl sieht man es z.B. sehr deutlich.

Gruß, tintin.

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Re: Ruecklaeufer

Beitragvon M.Galabant » 06.02.17 15:40

tintin hat geschrieben:Es gibt nicht wirklich eine feste Aussage. Alles kann bei Technik, wenig muss. Es gibt einige Spieler die in den letzten Jahren sehr darauf gesetzt haben, dass der Abstand zwischen Bockhand und Spielball möglichst groß ist. Dadurch können diese Spieler ohne großen Aufwand sehr viel Wirkung erzielen. Allerdings ist diese Technik auch anspruchsvoller. Bei den Stößen von Earl sieht man es z.B. sehr deutlich.


... und Strickland sollte sich niemand, absolut niemand, als Technikvorbild zum Lernen nehmen!
Auch wippt er wie wild mit seinem Queue - nein, danke. Es funktioniert für ihn. Die Physik sagt einfach was anderes.

Alles mit Maß und Ziel - gerade der Abstand ist so eine Sache. Muss genug Raum lassen für Beschleunigung, aber je weiter desto weniger Präzision.



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Re: Ruecklaeufer

Beitragvon TomDamm » 06.02.17 20:28

Wir sind mal einer Meinung [THUMBS UP SIGN]zumindest, was Billard angeht [WINKING FACE]

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Re: Ruecklaeufer

Beitragvon Lyrax » 06.02.17 21:06

Hey Jungs, danke für die ganzen infos, ihr seid prima☺
Zum Thema Tuch und Kugeln kann ich nur sagen, dass besagter Kumpel ja am gleichen Tisch stand wie ich..
Deshalb lag es tatsächlich nur an mir, aber Gott sei dank weiss ich ja jetzt, dass ich im Prinzip ja schon auf dem richtigen weg war,also den queue auf jeden Fall durchziehen muss. Ich war schon vor den Kopf gestossen, weil genau das, nämlich das nicht durchziehen früher mein größerer Fehler beim stoss war, den ich mir müheselig weggearbeitet habe.
Ich werde eure Ratschläge beherzigen und weiter fleissig dran arbeiten.

Liebe gruesse



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Re: Ruecklaeufer

Beitragvon Schmatzinger » 06.02.17 22:55

TomDamm hat geschrieben:Wenn die Technik stimmt, klappt mit jedem Queue, auf jedem Tisch, der Rückläufer. Das hat grundsätzlich erst einmal nichts mit dem Material zu tun.
Geht auch mit nem Lidl-Queue, mit Schraubleder oder einem Besenstiel [WINKING FACE]

Das habe ich ja nicht bestritten und ist prinzipiell richtig. Ich würde es wahrscheinlich auch mit einer Eisenstange schaffen.
Allerdings hängt es sehr wohl vom Material ab, wie "gut" oder wie "schlecht" der Rückläufer kommt. Denn Rückläufer ist nicht gleich Rückläufer. (wenn ich falsch liege, verbessere mich bitte).

@ Lyrax:
Lyrax hat geschrieben:...
Zum Thema Tuch und Kugeln kann ich nur sagen, dass besagter Kumpel ja am gleichen Tisch stand wie ich..
....

Das weiß ich sehr wohl und habe es auch gelesen. Mein Post über das Material war auch eher "allgemein" gehalten.

Probier doch mal spaßeshalber ein paar Rückläufer auf einem anderen Tisch (z. B. in einem Billard-Lokal in Deiner Nähe). Du wirst sehr wahrscheinlich Unterschiede feststellen!
Und wenn Du schon in einem Lokal bist, nimm mal andere Cues in die Hand - und wenn es auch NUR das Hauscue ist.

In diesem Sinne wünsche ich noch viel Erfolg beim Training.
Gruß Matthias



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Re: Ruecklaeufer

Beitragvon TomDamm » 07.02.17 07:08

Obendrein ist es natürlich auch von Vorteil, wenn man ganz früh weiß, dass es letztlich immer am Material, dem Wetter, und der Kontinentalverschiebung liegt, wenn der Rückläufer nur 30 anstatt 50 cm zuruckläuft.

Der "Ausreden-Katalog" wird schön schnell gefüllt.

In einem Status, wo man überlegt, ob man nur anditschen darf oder das Queue schnell zurück ziehen sollte, eventuell noch steil in den Ball gehen will, sind solche Hinweise eher nicht so hilfreich...

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